Drainage für Haus mit Streifenfundament auf Lehmboden

  • Unser Haus hat ein Streifen-Fundament, das nicht unter der Kellerwand hervorsteht, d.h. es gibt keine Hohlkehle. Es steht auf einer 22m starken Geschiebelehm/Mergel-Schicht (Teltower Hochebene) mit Schichtenwasser (allerdings nur wenn es stark und lange regnet, das letzte Mal 2017). Die Kellerwand hat nun eine neue Putzschicht aus Hohlkehlenspachtel, darüber eine 4 mm –Bitumen-Dickschicht mit eingelegtem Glasfaservlies und dann eine Perimeter-Dämmung 6 cm erhalten. Die Perimeter-Dämmung wird noch mit sogenannten Drainage-Matten (Noppenbahn mit Folie und Drainagevlies beschichtet) bestückt.

    Die DIN 4095 für Drainage sieht vor, dass besonders bei Häusern auf Lehmboden eine Drainage angesagt ist. Deshalb will ich zusätzlich ein solche legen, wenn das Haus schon mal aufgebuddelt ist. Nun soll das Drainagerohr auf etwa 10 cm Kies liegen. Bei uns versickert im Lehm kaum Wasser.

    Bei ankommendem Wasser könnten doch ständig 10 cm Wasser im Kiesbett am Streifenfundament unter dem Drainagerohr stehen.

    Dagegen möchte ich Folgendes tun:

    Der 0,5m breite Drainagegraben hat 0,5 % Gefälle hin zur Hausecke. Dort soll ein Revisionsschacht hinkommen. Weiters hat der Drainagegraben etwa 2% Gefälle vom Haus weg. Nun will ich in den Drainagegraben ein Vliesstreifen und darauf einen bis zum Revisionsschacht durchgehenden Teichfoliestreifen (0,8 m breit, 0,5 mm stark) legen. Dieser soll etwa 20-30 cm an der Kellerwand hochgelegt werden und bis an den Revisionsschacht führen. Der Revisionsschacht erhält an dieser Stelle zur Teichfolie Bohrungen und wird in Drainagevlies eingepackt.

    Die o.g. Drainmatte an der Kellerwand soll über die Teichfolie bis etwa 10 cm in den Drainage-Grabenboden hineinreichen. Dann wird Drainagevlies in den Graben eingelegt und dahinein kommt die Kiespackung mit dem Drainagerohr.

    An der Wand ankommendes Schichtenwasser soll so über die Drainagematte auf die Teichfolie in das Kiesbett geleitet werden und wenn es nicht den Weg in das Drainagerohr findet auf der Teichfolie von dort aus zum und in den Revisionsschacht laufen.

    Frage 1: Was ist von dieser Lösung zu halten?

    Dazu noch zwei weitere Fragen:

    Um trotzdem auf der Teichfolie möglichst wenig Wasser stehen zu haben, möchte ich zusätzlich das Drainagerohr auf ein dünneres Kiesbett oder sogar ganz auf die Teichfolie (bzw. das Drainage-vlies)auf den Grabenboden legen. Das Rohr würde ich auch an die Seite des Grabens auf die tiefste Stelle des Grabens vom Haus weg legen wollen. Außerdem wäre noch vorstellbar, die Teichfolie auch an der Drainage-Graben-Wand der Haus abgewandten Seite etwa 10 cm hochzuziehen, so dass eine Art Trog aus Teichfolie (der aber an der Hauswand höher ist) entsteht.

    Dazu noch drei passenden Fragen:

    Frage 2: Das Drainagerohr auf 3-5 cm Kies oder auf den Boden legen?

    Frage 3: Das Drainagerohr an die Seite des Grabens (maximaler Abstand vom Haus, tiefste Stelle) oder in die Mitte des Grabens legen?

    Frage 4: Die Teichfolie auch an der hausabgewandten Seite der Drainage-Graben-Wand 10 cm hochziehen?


    Vielen Dank für die Antworten und Gruß aus Berlin

  • Vor der Klärung der Ausführungsdetails sollte die wasserbehördliche Genehmigungsfähigkeit der dauerhaften Einleitung des Drainagewassers grundsätzlich geklärt sein.


    Generell ist Teichfolie kein Baumaterial, das für Abdichtungsarbeiten den a.R.d.T. entspricht. Meines Wissens gilt das auch für Tiefbauarbeiten, aber da kennen sich andere besser aus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Drainagerohr auf Kies ist Bullshit.


    Wenn überhaupt Drainage zulässig ist, dann ein Rohr mit Fließgerinne nehmen und an jede Ecke einen Revisionsschacht einbauen.


    Und auf/um das Rohr kannste dann Splitt/Kies packen.


    Um ganz sicher zu sein, sollte man Rohr und Splitt noch in Geotextil einpacken, damit keine Feinanteile eingespült werden können.

  • Vor der Klärung der Ausführungsdetails sollte die wasserbehördliche Genehmigungsfähigkeit der dauerhaften Einleitung des Drainagewassers grundsätzlich geklärt sein.

    :thumbsup:


    So isses. Üblicherweise darf Drainagewasser nicht in den Mischwasserkanal eingeleitet werden u.U. jedoch ist es bei einem Trennsystem möglich (Trennsystem: Regenwasser und Abwasser haben getrennte Leitungen).


    Und: selbst wenn es abwasserrechtlich zulässig ist, besteht bei einem solchen Konstrukt mit einer Verbindung zum öff. kanalnetz natürlich die große Gefahr des Rückstaus. Wenn also bei starken Regenfällen der Kanal es nicht schafft die anfallenden Wassermassen abzuleiten. Dann drückt es das Wasser nicht nur springbrunnenartig aus den Kanaldeckeln, sondern natürlich auch in alle verfügbaren tief liegenden Leitungen. In diesem Falle würde also Wassre nicht vom haus weg, sondern zum haus hin geleitet werden. Und das dann auch mit Druck! Gleiches gilt analog, wenn zB der Kanal verstopft/ defekt ist und Wasser/ Fäkalien (!) nicht mehr geregelt abfließen können. Auch dann werden erst einmal tief liegende Hohlräume, wie eben eine solche Draiange, geflutet. Dann aber eben auch nicht nur mit Regenwasser...igitt.


    Bevor man so etwas also macht, sollten die Konsequenzen klar sein.

  • Bevor man so etwas also macht, sollten die Konsequenzen klar sein.

    :thumbsup:


    und nicht vergessen, Aufwand/Kosten für regelmäßige Wartung. Nur eine jederzeit funktionierende Drainage ist eine gute Drainage.

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    .

  • Ist es eventuell möglich, das einer auf die Fragen antwortet? Zur Erläuterung habe ich eine Skizze angehängt.


    Übringens:

    - das Haus wird nicht an allen Seiten gleichzeitig aufgeschachtet

    - ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass die Drainage mit dem öffentlichen Kanalnetz verbunden ist, darum geht es auch mit meinen Fragen nicht

    - das Wasser landet per Pumpe an einer sicheren Stelle und kann nicht zurückkommen

    - an jeder Richtungsänderung sitzt ein Revisionsschacht

    - der tiefste Pump-Revsisonsschacht ist nach unten abgedichtet, erhält eine automatische Sensorpumpe und einen Wasserstandsalarmmelder (Hupe)

  • Ist es eventuell möglich, das einer auf die Fragen antwortet?

    ja schon.

    Frage 1: Wasist von dieser Lösung zu halten?

    ganz wenig , man merkt , das einer mit gefährlichem halbwissen aus welchem falsche schlüsse gezogen werden , unterwegs ist .

    Frage 2: DasDrainagerohr auf 3-5 cm Kies oder aufden Boden legen?

    Frage 3: DasDrainagerohr an die Seite des Grabens (maximaler Abstand vom Haus, tiefsteStelle) oder in die Mitte des Grabens legen?

    Frage 4: DieTeichfolie auch an der hausabgewandten Seite der Drainage-Graben-Wand 10 cmhochziehen?

    2. beides falsch

    3. ist egal

    4. wie der name schon sagt , teichfolie wird zum teichbau verwendet. was sie im graben soll ..... wwi.


    :pistole:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich hab mir gerade mal das PDF angeschaut... <x


    Brunnenschaum -> Fail


    Teichfolie -> auch Fail


    Im Übergang vom Fundament zum Mauerwerk gehört ne vernünftige Hohlkehle


    Die KMB-Abdichtung soll tiefer als die Hohlkehle sein.

  • Hallo und vielen Dank für die Antworten.

    Wie schon geschrieben, gibt es keinen nennenswerten Vorsprung vom Fundament zur aufgehenden Kellerwand. Ab und zu stehen mal maximal 5 cm Magerbeton über. Da lässt sich keine Hohlkehle hinzimmern, geschweige denn Halt finden. Das Haus ist in den 60er Jahren gebaut worden. Das Streifenfundament ist in Erdschalung aus vermutlich Magerbeton hergestellt worden. Möglicherweise aus Materialmangel und zur Stabilisierung wurden Hohlblocksteine als erste Lage außen an der Erdschalung in den noch frischen Beton des Streifenfundamentes hineingestellt und sind entsprechend eingesunken. Darauf wurde dann später mit HBL weitergemauert. Die beiden angefügten Bilder zeigen das. Im ersten Bild ist sogar unten ein Loch im HBL, der in das Streifenfundament hineingestellt wurde zu sehen. So inetwa habe ich das auch gezeichnet.




    Um die Standsicherheit nicht zu gefährden, konnte die erste Lage Steine im Magerbeton und der darunterliegende, recht magere Beton des Streifenfundamentes nicht weiter freigelegt werden. Die Abdichtung wurde so tief wie möglich heruntergezogen. Zwischen Perimeterdämmung und Lehmboden gibt es einen Spalt von 2-5 cm, den ich mit Brunnebauschaum schließen möchte. Deshalb habe ich keine Hohlkehle und wollte das Fundament eben mit dieser Teichfolie vor dem Drainagewasser schützen.

    Es gibt eine Merkblatt von einem Sachverständigenbüro zur DIN 4095. Dort wird dazu geraten, bei Vorkriegshäusern ohne Horizontalsperre ein WU-Betonrinne mit einer nach oben gehenden WU-Vorwand vor Fundament und Kellerwand zu bauen. Ich habe das mal im Anhang nachgezeichnet.


    Das wollte ich mit der Teichfolie quasi nachbauen, damit die Drainmatte in die Folie entwässert und das Wasser dann zum Revisionsschacht laufen kann und möglichst nicht am Fundament versickert.


    Würde denn der Einbau der Folie irgendeinen einen Schaden anrichten, bzw. was sind die Nachteile?

    Ich würde mich über begründete Aussagen freuen. Vielen Dank dafür im Voraus :-)

  • Ja ich weiß, es ist eine H-Sperre vorhanden. Die ist mittlerweile 60 Jahre alt.


    Es geht mir darum, die vorhandene Bausubstanz einfach besser vor Feuchtigkeit zu schützen.


    Also nochmal die abschließende Frage:


    Kann die Teichfolie einen Schaden anrichten und wenn nein, an der Erdseite hochziehen oder nicht?

  • Es geht mir darum, die vorhandene Bausubstanz einfach besser vor Feuchtigkeit zu schützen.

    Dafür gibt es doch die Horizontalsperre und die Vertikalabdichtung und die Bodenplatten/Bodenabdichtung.


    Solang nicht klar ist wo die Horizontalabdichtung im Innenbereich liegt, kann man dir da auch nciht viel dazu sagen.

    Dann gehts es noch darum wie du den rest schützen willst und in wie weit sich gewisse Gegebenheiten als "hinnehmbar" besser eignen als es zu verbessern.


    PS: Schöne optische Zeichnung zusammengebastelt, aber einfach falsch gezeichnet. Entspricht nicht deinem Istzustand (bezogen auf die Abdichtung.)

    :thumpsdown:

  • Kann die Teichfolie einen Schaden anrichten

    nicht wirklich . nur bringen tut sie überhaupt nichts , in worten: nichts . hochgezogen oder nicht .wasser zieht an der unterseite genauso wie oberseite längs .


    als gestalltungselement könnte man vielleicht die teuerere mit mit zwei verschieden farbigen seiten nehmen. csm_folienfächer_6e426661d7.jpg

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich habe an der Rohrdurchführung der Wasserleitung nachgemessen (siehe Bild oben). Die Horizontalsperre liegt etwa 20 cm über der Oberkante Kellerfußboden des dahinterliegenden Heizungskellers. Dort hatte ich in 2017 (nach dem Jahrhundertregen) etwa 2 cm Wasserstand und das Wasser kam unter der H-Sperre etwa 7 cm über O.K. Fußboden (siehe Bild glitzernder Rinnsahl, darüber ist noch ein Teil des Wasserrohres zu sehen) durch. Die neue Außenabdichtung reicht bis etwa 20 cm unter Oberkante Fußboden. Auf 5 cm Kies wäre dann die Sohle vom Drainagerohr 15 cm unter Oberkante Fußboden. Das sollte reichen.


    Über dieses Forum (bzw. die meisten Antworten, die ich erhalten habe), und ob es mir etwas bringt, möchte ich anmerken:


    Mein Gefühl ist: Das Forum bringt mir überhaupt nichts, in Worten: NICHTS.


    Ich habe mich bemüht, einen Sachverhalt nachvollziehbar zu schildern und konkrete Fragen zu stellen. Darauf erhalte ich zunächst kaum begründete Antworten auf diese Fragen. Im Gegenteil, es hagelt Antworten auf Fragen, die ich gar nicht gestellt habe. Es wird mit Begriffen wie Halbwissen, Bullshit, Fail, sogar etwas Spott etc. herumgeworfen.

    Erst auf Nachfrage konnte ich etwas herauskitzeln, aber bzgl. nachvollziehbarer Argumente und sinnvoller Begründungen wird es hier echt dünn. Das macht man eben so nicht ...mit einer Teichfolie.


    Wenn sich mal einer Gedanken macht, was er über das Notwendige (das in der DIN 4095 beschrieben ist) hinaus tun kann, um ein altes Fundament nicht im Drainagewasser stehen zu lassen (das auf bindigem Boden mit Schichtenwasser -hier kein Grundwasser, es ist 15 m weg-, ganz klar und eindeutig nach längeren Niederschlägen ständig anstehen kann), könnte mehr Ergebnis herauskommen, z.B. in Form einer wertschätzenden Diskussion mit Argumenten dafür und dagegen. Das finde ich hier nicht vor, schade.


    Ich habe übrigens mit dem Sachverständigen-Büro telefoniert, dass das o.g. Merkblatt zur DIN 4095 herausgegeben hat. Antwort zu der Idee mit der Teichfolie, die mit Gefälle in den Revisionsschacht entwässert: Die Vorgehensweise ist sehr durchdacht und zielführend. Jede Maßnahme, ein Fundament vor Wasser, egal aus welcher Richtung, zu schützen ist sinnvoll. Das kann man so machen und es bringt auf jeden Fall keinen Nachteil.


    Wenn nicht noch irgendjemand ein wirklich sinnvolles Argument gegen die Teichfolie vorbringt, mache ich das. Das Haus ist eh aufgebuddelt und die Folie hat sage und schreibe knapp 42 € gekostet. Der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen, selbst wenn es im Endeffekt wirklich nichts bringen sollte.

  • NICHTS.

    damit meinst du , dass keine der anworten so formuliert war, wie du es gerne gehabt hättest.


    ich für meinen teil kann nur schreiben , dass es mir leid tut , deine erwartungen nicht erfüllt zu haben .jetzt , tage später , kann man deine erwartungen langsam erraten , nur nutzt es jetzt nicht mehr .du bist enttäuscht :P.


    vielleicht solltest du demnächst hinschreiben , wie du die (fachlich falschen)antworten und lobhudelungen deines tuns gerne hättest .... villeicht wird es dann was werden .

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    sie verliert eigentlich immer

  • Prima, die Antwort passt genau in das Bild DANKE

  • Prima, .....


    Leider lässt sich das nicht ändern, was du dir da nun zusammengedacht hast.

    Ein klares Nein oder Ja gibts es in dieser Weise eher selten, und wenn, dann nur weil viele Details und Gegebenheiten bekannt sind.


    Du kannst nicht verlangen das die Leute hier in dem Forum genau das Wissen was du über deine örtlichen Gegebenheiten weist. Und genannt hast du alle wichtigen Punkte auch nicht. Und wenn dann nur tröpfchenweise. Ergo bist du daran selbst beteiligt. (Auserdem soll das Forum keine Fachliche Planung ersetzten.)


    Appropo Planung.

    Jetzt nachdem deine Abdichtung der Wand wohl in den letzten Zügen liegt, kann ich dir sagen, das dein Problem nicht wirklich behoben ist. Es wurde vielleicht um 30% vermindert und deine Drainage wird es nicht mal um 10% verbessern.

    Warum? Und da komm ich auf deine Zusammengezimmerte falsche Zeichnung zu sprechen sowie de Versuch mit Folie was zu verbessern,

    Deine Vertikale Wandfläche mag nach deiner Abdichtung GUT sein.

    Deine Horizontalsperre mag zwar alt und mittelmässig sein, ist aber vorhanden. Aber was ist mit dem Mauerwerk und Beton unterhalb dieser Horizontalsperre?

    Was passiert wenn sich nun Feuchtigkeit von der oberfläche durch das aufgelockerte Erdmaterial und durch die Drainplatte besser nach unten läuft als bisher?

    Die Folie schließt an was an? an Erdreich was grob, mittel, schlecht Durchlässig ist?

    Was passiert wenn Horizontale Schichten in Erdreich Feuchte einbringen, überhalb, unterhalb der Folie?

    Wo läuft die Brühe hin? und wohin wird sie aufsteigen?


    Und nur mal nebenbei, Das Forum ist keine Agentur die Fachplanungen innerhalb von 48h bereitstellt, sondern wird in der Freizeit von Privatleuten unterstützt.

    :thumpsdown:

  • Über dieses Forum (bzw. die meisten Antworten, die ich erhalten habe), und ob es mir etwas bringt, möchte ich anmerken:


    Mein Gefühl ist: Das Forum bringt mir überhaupt nichts, in Worten: NICHTS.

    Das wäre schade.

    Ich habe mich bemüht, einen Sachverhalt nachvollziehbar zu schildern und konkrete Fragen zu stellen. Darauf erhalte ich zunächst kaum begründete Antworten auf diese Fragen. Im Gegenteil, es hagelt Antworten auf Fragen, die ich gar nicht gestellt habe.

    Es hat nun einmal wenig Sinn, die technische Ausführung eines Vorhabens detailliert zu betrachten, das genehmigungsbedürftig ist aber in ca. 99 % aller Fälle nicht genehmigungsfähig.


    Du hast darauf hin deutlich gemacht, dass Dich dies nicht interessiert.

    ... könnte mehr Ergebnis herauskommen, z.B. in Form einer wertschätzenden Diskussion mit Argumenten dafür und dagegen. Das finde ich hier nicht vor, schade.

    "wertschätzende Diskussionen" zu höchstwahrscheinlich illegalem Verhalten erübrigen sich für etliche Experten hier. Diese finden es auch nicht sonderlich "wertschätzend", wenn ihnen auf ihre Nachfragen geantwortet wird: "die Illegalität interessiert mich nicht, antworte auf meine technischen Fragen!"

    Wenn sich mal einer Gedanken macht, was er über das Notwendige (das in der DIN 4095 beschrieben ist) hinaus tun kann, um ein altes Fundament nicht im Drainagewasser stehen zu lassen (das auf bindigem Boden mit Schichtenwasser -hier kein Grundwasser, es ist 15 m weg-, ganz klar und eindeutig nach längeren Niederschlägen ständig anstehen kann),

    In einer funktionierenden Drainage steht kein Wasser, nie. Eine fachgerechte Abdichtung nach DIN 18 533 macht eine Drainage überflüssig. Auch ein Bauwerk nach der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“ auch eine Drainage überflüssig. Deshalb werden Drainagen heute praktisch fast nicht mehr genehmigt, denn es gibt ja ausreichend andere und einfachere Bauarten.

    Ich habe übrigens mit dem Sachverständigen-Büro telefoniert, dass das o.g. Merkblatt zur DIN 4095 herausgegeben hat. Antwort zu der Idee mit der Teichfolie, die mit Gefälle in den Revisionsschacht entwässert: Die Vorgehensweise ist sehr durchdacht und zielführend. Jede Maßnahme, ein Fundament vor Wasser, egal aus welcher Richtung, zu schützen ist sinnvoll. Das kann man so machen und es bringt auf jeden Fall keinen Nachteil.

    Na, dann hast Du doch die gewünschte Antwort! :thumbsup: Gabe es die auch schriftlich?


    Wenn Du von vornherein weißt, was Du wertschätzend bestätigt haben möchtest, so schreibe das doch bitte ganz deutlich, damit niemand eine unerwünschte Antwort gibt. Dass in diesem Forum von den Experten nur Vorschläge im Rahmen der "a.R.d.T." gemacht werden, setze ich als bekannt voraus.

    Wenn nicht noch irgendjemand ein wirklich sinnvolles Argument gegen die Teichfolie vorbringt, mache ich das. Das Haus ist eh aufgebuddelt und die Folie hat sage und schreibe knapp 42 € gekostet. Der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen, selbst wenn es im Endeffekt wirklich nichts bringen sollte.

    Dir ist bekannt, dass alle Abdichtungen und Bauarten nach den beiden oben von mir zitierten technischen Regeln vollflächig mit dem abzudichtenden Bauteil verklebt sind mit diesem eine bauliche Einheit darstellen oder umlaufend durch Los-Festflansch-verbindungen an wasserdichte Bauteile angeschlossen werden, sie also hinterlaufsicher sind? Genau das ist Deine Teichfolie aber nicht und deshalb hat sie - gerade im Boden mit anstauendem Sickerwasser - nur einen sehr sehr begrenzten Nutzen.


    Im Übrigen kann man sich natürlich über eine dichte neue Wathose noch eine alte rissige ziehen, aber welchen Sinn soll das haben?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Übringens:

    - das Haus wird nicht an allen Seiten gleichzeitig aufgeschachtet

    - ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass die Drainage mit dem öffentlichen Kanalnetz verbunden ist, darum geht es auch mit meinen Fragen nicht

    - das Wasser landet per Pumpe an einer sicheren Stelle und kann nicht zurückkommen

    und


    das genehmigungsbedürftig ist aber in ca. 99 % aller Fälle nicht genehmigungsfähig.

    ...scheint so, dass das Drainwasser nicht in den Kanal geleitet wird. An sich schon mal gut. Ich frage mich dennoch: wohin geht das Wasser?


    Wegpumpen ist je schön und gut (wenngleich ich System bevorzugen würde, die ohne technische Hilfsmittel auskommen, Pumpen halten nicht ewig, kosten Geld, kosten Wartung...aber....egal).


    Nun pumpt die Pumpe also. Aber wohin geht nun das Wasser? Es landet "an einer sicheren Stelle"! Was mag man sich darunter vorzustellen haben?

  • Ich möchte mich abschließend für die Antworten bedanken, die ich nicht weiter kommentieren möchte.


    Ich möchte hiermit den Moderator bitten, den Thread zu schliessen und ggf. zu löschen.

  • die ich nicht weiter kommentieren möchte.

    ja , böses forum ....


    wenn du an zielführenden antworten interessiert gewesen wärest , im #3 (also die 2te antwort )

    Wenn überhaupt Drainage zulässig ist, dann ein Rohr mit Fließgerinne nehmen

    war die korrekte materialempfehlung zu lesen , welche deine superidee mit teichfolie überflüssig macht .


    aber ein ingeneurbüro findet deine lösung super ..... ob sie das jetzt in ihre offiziellen veröffentlichungen übernehmen ? ich hätte da meine zweifel . (wie auch an dem telefonat ...bzw deiner widergabe des selben )

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Mein letzter Kommentar dazu:


    Ich habe hier niemanden persönlich angegriffen, sondern versucht -auf moderate Art und Weise- darauf aufmerksam zu machen, dass ich die persönlichen Angriffe hier in diesem Forum nicht gut finde. Die ironischen und sarkastischen Reaktionen darauf, und auch noch die Behauptung, ich hätte geantwortet : "die Illegalität interessiert mich nicht, antworte auf meine technischen Fragen!" (Sätze in Anführungsstrichen sind Zitate, dieses Zitat ist unwahr) zeigen mir, dass hier offensichtlich persönliche Probleme vorliegen, die bei Kritik zu reflexartiger Gegenwehr führen, nach dem Motto: "Einfach mal mit mehr Dreck zurückschmeissen." Das scheint mittlerweile ein häufiger vorkommendes Phänomen unserer heutigen Gesellschaft zu sein.