Granitstele kleben?

  • Servus allerseits,


    ich habe mehrere 1.20m Granitstelen an der ein Zaun hängt. Nachdem ich hier direkt an der Straßengabelung unserer Siedlung wohne und dort sehr gerne die LKWs der aktuellen Hausbauten wenden, haben sie mir letztes Jahr ein Element des Zauns platt gefahren. Ich war zuhause und konnte dadurch mit dem Verursacher bzw. der Versicherung alles klären und habe auf deren Rechnung neue Granitstelen setzen lassen. Das Zaunelement selber hats überlebt. Nun schaue ich mir letztens den Zaun wieder genauer an und was ist? Eine Stele ist wieder gebrochen. :motz2: Steht zwar alles noch aber über kurz oder lang muss wieder was gemacht werden. Es wird eher lang werden, weil ich jetzt warte bis die ganzen hanseln ihre Häuser fertig haben. Leider hat sich der Verursacher nicht gemeldet. Ich habe ihm zwar schon 3 Monate Dauerdurchfall an den Hals gewünscht:D aber das zahlt mir natürlich nicht meine Kosten. =o


    Die Frage wäre nun, kann man so eine Stele (12x12) einigermassen gescheit kleben?


    Schon mal danke für Vorschläge und Grüße

    Frank

  • Eine Stele ist wieder gebrochen.

    Die ist also komplett durch, nicht nur ein Riss?


    Dann würde ich den Vorschlag von Wolfgang aufgreifen, beispielsweise 2 Injektionsanker M8. Die Löcher etwas großzügiger bohren, dann Anker rein, zusammensetzen, justieren, aushärten lassen. Evtl. den Anker im oberen Teil mit einem Dübel verankern, und dann das obere Teil mitsamt Anker in die mit der Patrone oder Kleber gefüllten Bohrungen des unteren Teils stecken.


    Den Riss wird man aber immer sehen, zumindet wenn man genauer hinschaut.

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  • Ich halte 1,20 m lange Granitstelen 12x12 für gänzlich ungeeignet, um einen Zaun daran zu befestigen. Die Biegezugfestigkeit liegt lt. Wiki mit >13 N/mm² etwa beim gut doppelten von unbewehrtem Beton. Und keiner käme auf die Idee, aus unbewehrten Betonstützen 12x12 Zaunpfähle von 1,20 m Länge herzustellen.


    Evtl. ist die Stele schon durch Wind auf den Zaun gebrochen. Granit ist immerhin ein relativ poröses Gestein.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ich setze voraus, dass bekannt ist, wie man Granit bearbeitet (hier: Löcher bohrt).

    Bei den Injektionsankern daran denken, dass das Material für Naturstein geeignet ist. Eine Zulassung für diesen Anwendungsfall braucht es nicht zwingend (manche Hersteller haben nur eine Zulassung für die Anwendung in Beton).

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  • Ich setze voraus, dass bekannt ist, wie man Granit bearbeitet (hier: Löcher bohrt).

    Und sie dann ausreichend reinigt! :thumbsup: Sonst kläbt där Kläber nämlich nächt ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ich würde wohl mit 2k Epoxykleber flächig auf der Bruchstelle arbeiten. Mein Gefühl sagt mir, das hält und die Stele bricht wenn dann an einer anderen Stelle.

    Belegen kann ich das nicht, reines Heimwerker-Bauchgefühl. Aber ich hab jetzt schon diversen Granit mit Fliesenkleber, Epoxymörtel oder Epoxy geklebt.

  • Unsere Müll,- respektive Brennholzhütte ist aus 6 ca. 1.70 hohen Granitstelen 15x15 gebaut. Dort habe ich für die Holzseitenwände alle Löcher gebohrt. Daher würde ich sagen, dass ich es einigermaßen kann....auch wenn ich dabei tausend Tode gestorben bin, weil Granit so spröde ist. :eek:


    Hört sich aber alles nach einem Plan an. Die Geschichte mit dem Epoxidkleber interessiert mich noch. Die Frage ist, würde das wirklich halten? Dann bräuchte ich keine Löcher bohren, bzw nur eins in der Mitte für einen Anker.


    Lg

    Frank

  • Es gibt geniale Klebstoffe. Ob das hier wirklich einfacher und billiger wird? Ich weiß es nicht.

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