Wdvs verteilt sich in der Nachbarschaft

  • Moin,

    in unserer Nachbarschaft wird gerade ein Reihenhaus gebaut und mit WDVS verkleidet. Um den Aussenputz anzubringen wird der WDVS mit einer Raspel aufgerauht. Dabei lösen sich reichlich styroporteile und verteilen sich in der Nachbarschaft.

    Das kann doch nicht die korrekte Vorgehensweise sein oder?

    Alle Welt redet über mikroplastik und die verteilen hier den Müll.

    Oder verstehe ich da was falsch?

    Was sagen die Experten?


    Gruss

  • Das ist an sich eine Frage für die Juristen im Forum.


    Meine Meinung, Firmen haben ihre Arbeiten so auszuführen, dass unbeteiligte Dritte dadurch nicht unzumutbar belästigt oder gar geschädigt werden.

    Was zumutbar ist und was nicht, das haben im Zweifelsfall Gerichte zu entscheiden. Für Vieles gibt es Grenzwerte (Bsp.: Lärmemission) anhand derer man eine "Belästigung" überprüfen könnte.


    Beim Schleifen der Dämmplatten entsteht Staub. Bei kleinen Flächen (einzelne Plattenstöße) ist die Menge vernachlässigbar, bei größeren Flächen wird mit Absaugung gearbeitet, die den größten Teil aufnimmt. Das ist allein schon deswegen wichtig, weil der Staub nicht auf den Platten verbleiben darf, da sich diese ansonsten nicht armieren lassen (Kleberhaftung).


    In beiden Fällen sollte an sich eine Belästigung Dritter, oder gar eine Schädigung, ausgeschlossen sein. Im Zweifelsfall....s.o.

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