Keine HIlfe und Ansprechpartner

  • Guten Tag alle miteinander.


    Mein Mann und ich haben ganz viele Fragen und Sorgen. Wir haben im Juli 2017 den Vetrag unterschrieben das wir bauen möchten. Letztes Jahr im Juni 2018 konnten wir die Grundstückserwersteuer zaheln. Das Gründstück haben wir bis heute nicht. AUf unsere Baugenehmigung haben wir 8 Monate gewartet. Jetzt haben wir eine vorläufige bekommen und hätten bis freitag bezahlen müssen. Da wir das icht konnten haben wir gleich an unser Kreditinstiut geschrieben das wir eine Auszahlung benöitigen. Dieses Institut weigert sind dies zu bezahlen. SIe kamen einen Tag vor Fristende und vorderten uns auf ersteinmal alle Rechnungen einzureichen die wir bisher selbst bezahlt haben. Wir sind dann mit der Firma mit der wir bauen in Kontak getreten aber diese hörte uns nicht zu und auch unser Ansprechpartner bei der Bank war nicht zu erreichen. Jetzt ist die Frist abgelaufen. Die Baugenehmigung damit hinfällig! Dürfen die das denn einfach so (Die Bank)? Dürfen sie die Zahlung einfach so verweigern?


    Auch bei einem weiteren Problem mit der Bank haben wir mehrmalig um eine Lösung erbeten. Uns traf der Bereitstellungszins wie aus dem nichts. Wir hatten den Bereitstellungszins einfach nach 18 Monaten nicht mehr auf den Schirm und es kam auch keine Info vorher wann es damit losgeht. Seit Januar zahlen wir über 900 € Bereitstellungszins. Dies können wir neben der Miete und den Kindern auf unbestimmte Zeit nicht tragen. Das haben wir der BAnk mitgeteilt und um ALternativen gebeten. Oder andere Lösungsvorschläge so das alle zufrieden sind. Die Bank reagiert jedoch auf keinen Versuch der Kommunikation. Was können wir tun?


    Habt ihr vieleicht noch Ideen oder könnt Ihr uns helfen?

    Alle Ansprechpartner von uns sind entweder nicht erreichbar oder ignorieren was wir sagen.


    Vielen vielen Dank für eure Antworten


    Mit freundlichen Grüßen


    Yvi1989

  • Wir haben im Juli 2017 den Vetrag unterschrieben

    WAS für einen Vertrag?

    Einen Kaufvertrag für das Grundstück? Oder Kaufvertrag für ein Haus? oder einen Vertrag mit einem Bauträger? oder den Vertrag mit einem Architekten? Notarvertrag oder Vertrag mit irgendjemandem?


    Deine Aussage "dass wir bauen möchten" hilft hier nicht weiter.


    Das Gründstück haben wir bis heute nicht.

    Was meinst Du damit? Hast Du überhaupt ein Grundstück gekauft? (s.o.)


    Dürfen die das denn einfach so (Die Bank)? Dürfen sie die Zahlung einfach so verweigern?

    Auch das hängt vom (Kredit)Vertrag mit der Bank ab. Es ist nicht unüblich, dass Geld erst dann ausgezahlt wird, wenn entsprechende Belege vorhanden sind. Es könnte auch sein, dass Ihr eine Vereinbarung habt, dass zuerst Eigenkapital einzusetzen ist, und dafür möchte die Bank natürlich Nachweise.


    Seit Januar zahlen wir über 900 € Bereitstellungszins.

    Pro Monat?

    Schwer vorstellbar, zumindest so lange ihr keine Millionenkredite beantragt habt. Welche Bereitstellungszinsen wann anfallen, das ist im Kreditvertrag geregelt. Also einfach dort nachschauen, den habt Ihr ja unterschrieben und auch eine Kopie davon.


    Uns traf der Bereitstellungszins wie aus dem nichts. Wir hatten den Bereitstellungszins einfach nach 18 Monaten nicht mehr auf den Schirm und es kam auch keine Info vorher wann es damit losgeht.

    Ich gehe mal davon aus, dass Ihr den Kreditvertrag auch gelesen habt, bevor Ihr ihn unterschrieben habt. Dort sollte alles stehen. Ob Ihr das nach ein paar Monaten nicht mehr auf dem Schirm habt, das ist Euer Problem, nicht das Problem der Bank. Denkt daran, Ihr habt auch eine Verantwortung, und man sollte immer einen Überblick über seine Finanzen haben.


    Um ehrlich zu sein, Deine Darstellung klingt ziemlich konfus. Du solltest das erst einmal sortieren. An einen Fehler der Bank glaube ich nicht, die kennen normalerweise ihre Verträge sehr genau, für die ist das Tagesgeschäft. Da sind Fehler zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich.


    Warum läuft das überhaupt schon so lange? Juli 2017 bis heute, das ist eine lange Zeit.

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  • Ersteinmal vielen dank für deine Hinweise und Deine Fragen.


    Wir haben einen Vertrag mit einem Bauträger Unterschrieben im Jahr 2017. Kurz danach haben wir uns ein Grundstück gesucht und uns beim Notar ein Vorkaufsrecht eintragen lassen. ZUsammen mit dem jetztigen Besitzer. Auf dem Grundstück liegt eine Grundschuldshypothek. Alle erforderlichen Unterlagen um diesen zu löschen liegen seit Januar diesen Jahres beim Grundbuchamt. Leider ist der Rechtspfleger der dafür zuständig ist nicht zu erreichen. Weder für uns noch für den Verkäufer oder unserem Bauträger.


    Ja die 900 € Bereitstellungszins treffen uns jeden Monat. Dazu kommt halt die Miete und so weiter. Den Bereitstellungszins für ein paar Monate zu tragen wäre nicht das Problem aber nicht auf unbestimmte Zeit. Immerhin tragen wir noch Verantwortung für unsere Kinder. Unser Kredit ist auch keine Millionwert. Der Kredit beläuft sich auf ca 300 000€. Nur den zahlen wir ja noch nicht ab.


    Die Bank hat alle sämtlichen Nachweise über die bezahlten Rechnungen von uns. Denn wir sollen erstmal das Eigenkapital auftbrauchen so wie du geschrieben hast. Da gebe ich dir vollkommen recht. Nur ist unser Eigenkapital erschöpft.


    Aber kannst du mir sagen wie es sich jetzt verhält da wir unsere Baugenehmigung nicht bezhalen konnten? Laut Schreiben ist die Baugenehmnigung bei nicht bezahlen hinfällig! Dabei haben wir bei der Bank alles fristgerecht eingereicht

  • Wir haben einen Vertrag mit einem Bauträger Unterschrieben im Jahr 2017. Kurz danach haben wir uns ein Grundstück gesucht und uns beim Notar ein Vorkaufsrecht eintragen lassen.

    Das passt nicht. Bei einem Bauträger hättet Ihr einen Vertrag über Haus inkl. Grundstück abgeschlossen.

    Wäre es möglich, dass Ihr mit der Firma einen "Kaufvertrag" über ein Haus abgeschlossen habt?


    d.h. Die Firma baut dann ein Haus auf Eurem Grundstück.


    Alle erforderlichen Unterlagen um diesen zu löschen liegen seit Januar diesen Jahres beim Grundbuchamt. Leider ist der Rechtspfleger der dafür zuständig ist nicht zu erreichen. Weder für uns noch für den Verkäufer oder unserem Bauträger.

    Ich kann nicht sagen, wie lange das bei Euch dauert. Bei uns wären das typ.- 6-8 Wochen, aber das ist von Stadt zu Stadt, Ort zu Ort, verschieden (je nach Auslastung und Personalstärke). Man könnte mal persönlich dort vorbeischauen und nachfragen, irgendjemand muss ja wissen was da los ist..


    3 Monate sind aber noch nicht so lange, da frage ich mich eher, was 1,5 Jahre gedauert hat um die Nachweise für die Löschung zu organisieren.


    Ja die 900 € Bereitstellungszins treffen uns jeden Monat.

    Das macht einen Zinssatz von etwa 3,6% (bei 300T€ Kreditsumme) wenn ich mich nicht vertippt habe. Das hätte man vermeiden können, wenn es nicht 1,5 Jahre gedauert hätte um ein paar Nachweise zu organisieren. Die Bank trifft hier keine Schuld, denn die hatten das wohl nicht zu verantworten.


    Aber kannst du mir sagen wie es sich jetzt verhält da wir unsere Baugenehmigung nicht bezhalen konnten? Laut Schreiben ist die Baugenehmnigung bei nicht bezahlen hinfällig! Dabei haben wir bei der Bank alles fristgerecht eingereicht

    Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass die Bank den Schaden verursacht hat. Auf den zweiten Blick gilt das was ich oben geschrieben habe, dass die Bank wohl zu Recht abwartet mit einer Auszahlung.


    Ich würde an Deiner Stelle jetzt zuerst mal mit der Baubehörde telefonieren, und denen sagen, dass es noch ein wenig dauert, weil die Bank noch Belege prüft. Es wäre von Vorteil, wenn Du ein konkretes Datum nennen könntest, bis wann die Auszahlung erfolgt. Wichtig ist, dass Du Dich meldest. Niemand hat ein Interesse daran, dass die Baugenehmigung ungültig wird.


    Parallel solltest Du die Sache mit der Bank auf die Reihe kriegen, allein schon wegen den Bereitstellungszinsen. Handelt es sich um eine Bank vor Ort, dann wäre auch hier ein persönlicher Termin von Vorteil. Man muss sich dann zwar meist eine Menge Ausreden anhören, aber das ist allemal besser als den Kopf in den Sand zu stecken. Am Ende zählt nur das Ergebnis.


    Dein Denkfehler ist, dass Du anscheinend glubast, dass alles von alleine läuft, aber genau das wird nicht passieren. Du musst aktiv werden, das Gespräch suchen, zeigen, dass Du nicht abgetaucht bist, sondern die Sache schnellstmöglich aus der Welt räumen möchtest.


    Also, gleich morgen Vormittag die Sache mit der Bank klären, versuchen denen einen Termin aus dem Ärmel zu leiern, bis wann die Zahlung erfolgt. Wenn das telefonisch und/oder persönlich nicht klappt, dann den Schriftweg wählen (aber bitte nicht eine eMail an irgendjemanden sondern einen "offiziellen" Brief).


    Parallel die gleiche Aktion mit der Baubehörde. Die können Dir sagen, wer dafür zuständig ist, denn der Sachbearbeiter hat mit der Rechnugnsstellung etc. nicht viel zu tun.


    Das Hauptproblem ist, dass es 1,5 Jahre gedauert hat bis die Sache mit dem Grundbuch in´s Rollen kam. Das hat Euch schon Geld gekostet und wird Euch noch mehr Geld kosten, denn so ein Haus wird nicht über Nacht gebaut.


    Vielleicht solltest Du auch darüber nachdenken, wie Du mehr Liquidität schaffen kannst, denn wenn die Kasse jetzt schon "leer" ist, dann steht ihr bei jeder kleineren Rechnung mit dem Rücken zur Wand. Zur Not die Liquidität über einen Disporahmen auf das Konto beschaffen. Das kostet zwar eine Menge Geld, aber hoffentlich wird dieser Rahmen nur kurzzeitig beansprucht. Das ist besser als Rechnungn die unbezahlt liegen bleiben.

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  • Vielen Dank. Wir wollten morgen sowieso beim Bauamt nachfragen ob wir eventuell einen Aufschub bekommen da es noch Redebedarf mit der Bank gibt.

  • Versuche es auch bei der Bank. Irgendjemand muss DIr doch sagen können, bis wann die Überweisung erfolgt. Dann erfährst Du (hoffentlich) auch gleich, ob noch etwas fehlt.


    Ob es mit der Bank "Redebedarf" gibt, das klingt immer so negativ, und das dürfte die Behörde auch nicht interessieren.

    Wie gesagt, am besten wäre in meinen Augen das Argument, dass die Bank noch Belege prüft, und optimal wäre, wenn man dann auch gleich noch einen Termin für die Überweisung nennen könnte (sei es in 2 Wochen oder wann auch immer).

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  • Mir ist das Konstrukt immer noch klar. Nach der bisherigen Schilderung habe ich den folgenden Ablauf verstanden:

    1. Vertragsschluss it einer Baufirma über die Errichtung eines EFH. (Baufirma, Werkvertrag? Bauträger verkaufen immer fertige Häuser auf ihnen gehörenden Grundstücken!)
    2. Abschluss eines Hypothekendarlehens bei einer Bank mit einer kostenlosen Bereitstellungszeit von 18 Monaten.
    3. Notarieller Kaufvertrag über ein zu bebauendes Grundstück mit einem privaten Eigentümer.
    4. Bauantrag bei der Baubehörde (gestellt durch wen)?
    5. Eigentumsübergang am Grundstück und Zahlung der Grunderwerbssteuer an das Finanzamt. (Muss dafür nicht die Eintragung ins Grundbuch abgeschlossen sein?)
    6. Positiver Bescheid der Baubehörde über den Bauantrag mit Aufforderung zur Gebührenzahlung.
    7. Ende der kostenlosen Bereitstellungszeit für das Hypothekendarlehen.
    8. Weigerung der Bank eine erste Tranche des Darlehens auszuzahlen, weil noch nicht alle Bedingungen dafür erfüllt sind.
    9. Unmöglichkeit, die Gebühren zu zahlen, da kein Eigenkapital mehr vorhanden ist.

    Bitte korrigiere den Ablauf und versehe ihn mit Zeitpunkten oder Zeiträumen!


    Ich verstehe momentan nicht, weshalb einerseits bereits die Grunderwerbssteuer fällig sein kann, andererseits die Eintragung beim Grundbuchamt sich so lange hinzieht. Hierzu sollte der beurkundende Notar von sich aus verlässliche Auskunft geben. So kenne ich es jedenfalls. Was klemmt genau?


    Dass die Bank erst nach Vorliegen aller Voraussetzungen (welche fehlen noch?) auszahlt, ist grundsätzlich so übliche Vertragsgestaltung.


    Bei Baubehörden lässt sich unter Angabe eines nachvollziehbaren Grundes eine Fristverlängerung für die Zahlung beantragen. Die Behörde will ihre Arbeit ja nicht doppelt machen. Es gilt nur, vorab die akzeptierten Gründe in Erfahrung zu bringen und entsprechend zu formulieren. Wer hat den Bauantrag vorbereitet, ein freier Architekt?



    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Nabend.


    verzeiht das ich durch die schichtarbeit nicht immer online bin.


    wir haben im Juli 2017 einen Vetrag abgeschlossen mit einer Baufirma die Fertighäuser verkauft, jedoch keine Grundstücke zur verfügung stellt, da sie selbst keine eigenen Grundstücke haben.


    Im selben Monat haben wir auch den Darlehensvertrag abgeschlossen. Es war ein Finanzberater der eng mit dem Bauunternehmen zusammenarbeitet. Im November war die erste Kontaktaufnahme mit dem Eigentümer des Grundstückes und im Januar 2018 hatten wir den Kaufvertrag für das Grundstück beim Notar abegschlossen und notariel Beglaubigen lassen.


    Der Bauantrag wurde von der Planungsgesellschaft vorgefertigt an uns übersandt. Nachdem alle Unterschriften geleistet waren haben wir, die Bauherren, den Antrag zum zuständigen Bauamt geschickt. Dieser liegt seit August 2018 beim Bauamt.


    Die Grunderwerbssteuer haben wir im April oder Mai 2018 an die zuständige Behörde überwiesen. Wir kommen aus dem Landkreis Dahme Spreewald, Brandenburg. Gemeldet hatte sich eine Behörde aus Celle, Niedersachsen. Dort haben wir die Steuer von 4500€ bezahlt. Das Grundstück ist bis heute nicht auf uns überschrieben.


    Wir haben einen positiven Bescheid vom Bauamt mit Aufforderung zum begleichen der Gebühr. Mit der BEhörde haben wir schon gesprochen und einen aufschub bekommen. Dieser Positive Bescheid ist nichts Wert da man uns von der Baubehörde mitteilte das wieder Unterlagen fehlten. (Statiksnachweis, Eintragung des Statikers im Listenverzeichnis, Dichtigkeitsnachweis).

  • Eine Grunderwerbssteuer, die an ein anderes Bundesland überwiesen wurde, ein Grundstück, das immer noch nicht eures ist und ein positiver Bescheid vom Bauamt, der nichts wert ist.

    Sorry, aber wenn ich die Bank wäre, würde ich da auch erstmal kein Geld rausrücken.

    Holt euch professionelle Hilfe in Form eines Anwalts der eure Interessen vertritt. Ich glaube alleine seid ihr heillos überfordert.

  • Weshalb man Bauleistungen einkauft und einen Darlehensvertrag zu deren Finanzierung abschließt, ohne überhaupt ein bebaubares Grundstück zu besitzen, erschließt sich mir nicht, doch das nur vorweg.


    Weshalb man die Grunderwerbssteuer für ein Grundstück in ein anderes Bundesland überweist, verstehe ich vorerst auch nicht. In welcher Gemeinde und in welchem Bundesland liegt das Baugrundstück?


    Auch die Schilderung zum Bauantrag bleibt rätselhaft. Wenn der Antrag unvollständig vorgelegt wird, ist dieser normalerweise in einer bestimmten Frist zu vervollständigen. Dann wird über den Antrag binnen relativ kurzer Zeit entschieden und die Gebühr dafür fällig. Ohne Zahlung erfolgt keine Zusendung der Genehmigung. Für einen unvollständigen Antrag gibt es keine Genehmigung. Sind vorherige Fristsetzungen der Genehmigungsbehörden (Aufforderungen zur Vervollständigung) verstrichen, ohne dass ihr reagiert habt?


    Das die vollständige Ausführungsstatik erst zu Baubeginn vorliegen muss und anderes erst zur Fertigstellung ist durchaus sinnvoll und üblich. Was genau fehlt denn noch?


    Das alles liest sich weiterhin etwas wirr und lückenhaft.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Dichtigkeitsnachweis)

    Der ist für die Grundleitung zu erbringen und die ist ja wohl noch nicht gelegt.


    Im Übrigen - wenn jetzt schon das Portemone aus Zwiebelleder besteht, was soll dann werden, wen die Mehrkosten kommen - und die kommen GANZ sicher.

    Sucht Euch neben einem Anwalt (Oder Schludnerberater) auch jemanden, der Eure gesamte Finanzierung durchsieht. Die scheint so auf Kante genäht, dass sie in der Luft genäht wurde.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Wir haben einen positiven Bescheid vom Bauamt mit Aufforderung zum begleichen der Gebühr. ... Dieser Positive Bescheid ist nichts Wert da man uns von der Baubehörde mitteilte das wieder Unterlagen fehlten. (Statiksnachweis, Eintragung des Statikers im Listenverzeichnis, Dichtigkeitsnachweis).

    Dieser positive Bescheid ist schon etwas wert, weil es eine schwebend unwirksame Baugenehmigung ist. Schwebend unwirksam bedeutet, dass mit dem Bau erst begonnen werden darf, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. In Brandenburg enthalten die Baugen. z.B. so einen Satz:

    "Die Erklärung zum Standsicherheitsnachweis (Anlage 8.5) der Nachweiserstellerin / des Nachweiserstellers nach § 66 Abs. 2 Satz 1 BbgBO ist gemeinsam mit der Baubeginnanzeige spätestens eine Woche vor Baubeginn vorzulegen (B)."


    Das (B) bedeutet Bedingung. Die Erklärung zum Standsicherheitsnachweis ist durch einen gelisteten Tragwerksplaner oder einen Prüfing. zu unterschreiben.


    Was mit Dichtigkeitsnachweis gemeint ist, kann ich mir nicht erklären. Dieses Wort taucht m.E. nicht in der Baugen. auf.


    Das die vollständige Ausführungsstatik erst zu Baubeginn vorliegen muss und anderes erst zur Fertigstellung ist durchaus sinnvoll und üblich. Was genau fehlt denn noch?

    Die vollständige Ausführungsstatik muss nicht zu Baubeginn vorliegen, nur die o.g. Erklärung. (Gilt bis Gkl. 2, bei Gkl. 3 gibt es eine andere Erklärung, ab Gkl. 4 wird die Statik geprüft).

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Wenn es ein Fertighaus ist, sollte diese Statik doch eh schon vorliegen. Aber, dass man eine Gebühr in einem anderen Bundesland zahlt, das ist schon komisch. Es gibt durchaus zentralisierte Zahlungsstellen, aber eher innerhalb eines Bundeslandes. Habt ihr denn keinen Architekten von dem Fertighaushersteller, der euch zur Seite gestellt wurde? Für mich klingt das mit der Gebühr, als wäre man auf einer Fishing Mail hereingefallen.


    Die Baugenehmigung, wenn sie erteilt wurde, gilt ja drei Jahre. Also verloren ist erst mal nichts, da die Baugenehmigung ja noch nicht wirklich erteilt wurde, sondern noch in der Schwebe ist, wie Thomas schön erklärt hat. Nur muss mal Klarheit geschaffen werden. Auch warum euer Grundstück noch nicht eingetragen wurde, muss man sich darum kümmern und mal hinterher telefonieren, evtl mal selbst vorbei gehen. Ämter sind manchmal etwas schnarchig. Auch das mit dem Dichtigkeitsnachweis würde ich mal auf dem Amt nachhaken. Vorbei gehen und erklären lassen. Wahrscheinlich soll der nach Erstellung erbracht werden.


    Ich würde mir auch mal Sachverstand holen, der euch begleitet, denn ihr habt ja anscheinend absolut keine Ahnung und der Fertighaushersteller scheint euch auch nicht zu betreuen. Jetzt müsst ihr in die Puschen kommen!

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...