Müssen alle Teppichreste (Gummierung) vor dem Verlegen von Laminat bzw. Korklaminat restlos entfernt werden?

  • Hallo, liebe Experten,


    heute schon meine dritte Frage in diesem Forum: Wir möchten in unserem neuen Haus demnächst neue Bodenbelege verlegen und haben in einigen Zimmern gerade den ca. 40 Jahre alten Teppichboden entfernt. Trotz Arbeit mit einem Teppichstripper ließen sich die Reste der alten Gummierung nicht restlos entfernen. Müssen diese für das Verlegen von

    a) Laminat

    b) Korklaminat

    zwingend restlos entfernt werden? Wenn ja - welches Werkzeug wäre zu empfehlen? (Ich habe gelesen, dass eine Fassadenfräse mit Sternaufsatz geeignet wäre?)


    Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

  • Oh, das stimmt, entschuldigung!


    Bis heute waren wir der Meinung entweder Fliesen oder Kork zu verlegen, aber wahrscheinlich wird es nun doch Kork(-laminat) oder Laminat. Ich ändere den Titel gleich mal...

  • R.B.

    Hat den Titel des Themas von „Müssen alle Teppichreste (Gummierung) vor dem Verlegen von Fliesen bzw. Korklaminat restlos entfernt werden?“ zu „Müssen alle Teppichreste (Gummierung) vor dem Verlegen von Laminat bzw. Korklaminat restlos entfernt werden?“ geändert.
  • Schon erledigt.


    Ich hatte auch deswegen gefragt, weil es einen Unterschied macht ob ein schwimmender Laminatboden verlegt wird, oder Fliesen geklebt werden.


    Ein Laminatboden auf Trittschalldämmung verträgt leichte Unebenheiten und es ist auch nicht zu erwarten, dass die alten Kleberreste in irgendeiner Form reagieren (keine Feuchtigkeit, keine Chemie).

    Wenn da jedoch mehrere Millimeter Kleberreste auf dem Estrich hängen dann sollten diese unbedingt entfernt werden.


    Entfernen mit einem Schaber, und wenn das nicht hilft, dann schleifen, besser gesagt "fräsen". Aber nicht jeder Schleifteller ist dafür geeignet, darauf sollte man achten.

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  • Ein Laminatboden auf Trittschalldämmung verträgt leichte Unebenheiten

    richtig

    und es ist auch nicht zu erwarten, dass die alten Kleberreste in irgendeiner Form reagieren (keine Feuchtigkeit, keine Chemie).

    Dem hingegen möchte ich widersprechen: Weder kennt man die verbliebenen Bestandteile des alten Klebers, noch die des Laminats, das ja ein Kompositwerkstoff ist. Wie will man da deren Reaktionsfreudigkeit bewerten, noch dazu miteinander? Ich hatte da schon sehr lustige Erlebnisse!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da hast Du völlig Recht, ausschließen kann man das nie. Bei trockenem Kontakt ist eine (schädliche) Reaktion aber eher unwahrscheinlich. Deswegen auch mein Nachbohren wegen der Fliesen. "Interessante" Reaktionen könnten auch ablaufen wenn ein neuer Boden verklebt würde.


    Der alte Boden lag aber schon ein paar Jährchen, wer weiß, was da überhaupt noch reagieren kann.

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  • Danke schön fürs Ändern!


    Natürlich möchten wir am liebsten alles entfernen, aber es ist echt extrem hartnäckig. Mit dem Schaber wollen wir es am Wochenende erst mal probieren, falls es dann aber doch die Fräse sein sollte: Welcher Aufsatz wäre geeignet? (Sternaufsatz?)


    Ich hätte gedacht, dass es bei Laminat ggf. nicht ganz so schlimm wäre mit dem Kontakt, da zwischen beidem ja noch die Dampfsperre + Trittschalldämmung kommen würde.

  • richtig

    Dem hingegen möchte ich widersprechen: Weder kennt man die verbliebenen Bestandteile des alten Klebers, noch die des Laminats, das ja ein Kompositwerkstoff ist. Wie will man da deren Reaktionsfreudigkeit bewerten, noch dazu miteinander? Ich hatte da schon sehr lustige Erlebnisse!

    Das würde mich jetzt tatsächlich mal interessieren - inwiefern hat denn beides miteinander reagiert? Was ist passiert?

  • inwiefern hat denn beides miteinander reagiert? Was ist passiert?

    Die genaue Reaktion kenne ich nicht. In einem Fall hat sich sehr helles Laminat fleckig verfärbt, im anderen ist Kork bröselig geworden und im dritten Fall hat ein Pol-Teppich selektiven Haarausfall bekommen: Die weißen Fasern des Garns brachen bzw. fielen aus und der Teppich wurde fleckig dunkel. Da kann es aber auch eine Mitwirkung des UV-Anteils des natürlichen Sonnenlichts gegeben haben.

    Ich hätte gedacht, dass es bei Laminat ggf. nicht ganz so schlimm wäre mit dem Kontakt, da zwischen beidem ja noch die Dampfsperre + Trittschalldämmung kommen würde.

    Welchen Sinn hat eine "Dampfsperre" auf einem trockenen Estrich und weshalb legt man auf einen Estrich noch eine millimeterdünne "Trittschalldämmung", wenn es (hoffentlich) eine wirkungsvolle dicke darunter gibt?


    (Zugegeben: Ich habe eine bauphysikalisch wie auch raumakustisch verursachte schwere Allergie gegen Laminat, aber das kann man schon an anderer Stelle in diesem Forum nachlesen. Diese Allergie agiere ich mitunter in längeren negativen Erklärungen über das Material aus. Die Argumente will ich in diesem Faden nicht wiederholen. Ich mag die Bauweise bzw. das Material aber auch ästhetisch nicht, aber das ist sowieso für jeden offensichtlich erkennbar höchst subjektiv.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die genaue Reaktion kenne ich nicht. In einem Fall hat sich sehr helles Laminat fleckig verfärbt, im anderen ist Kork bröselig geworden und im dritten Fall hat ein Pol-Teppich selektiven Haarausfall bekommen: Die weißen Fasern des Garns brachen bzw. fielen aus und der Teppich wurde fleckig dunkel. Da kann es aber auch eine Mitwirkung des UV-Anteils des natürlichen Sonnenlichts gegeben haben.

    Welchen Sinn hat eine "Dampfsperre" auf einem trockenen Estrich und weshalb legt man auf einen Estrich noch eine millimeterdünne "Trittschalldämmung", wenn es (hoffentlich) eine wirkungsvolle dicke darunter gibt?


    (Zugegeben: Ich habe eine bauphysikalisch wie auch raumakustisch verursachte schwere Allergie gegen Laminat, aber das kann man schon an anderer Stelle in diesem Forum nachlesen. Diese Allergie agiere ich mitunter in längeren negativen Erklärungen über das Material aus. Die Argumente will ich in diesem Faden nicht wiederholen. Ich mag die Bauweise bzw. das Material aber auch ästhetisch nicht, aber das ist sowieso für jeden offensichtlich erkennbar höchst subjektiv.)

    Ja, wir würden tatsächlich aus den wahrscheinlich gleichen Gründen auch am liebsten überall Echtholz verlegen, da sich aber gerade nach Kauf des Hauses an so vielen verschiedenen Ecken immer neue "Baustellen" ergeben, die so nicht eingeplant waren, ist es nun auch eine Kostenfrage. Wahrscheinlich werden Räume, die wir nicht täglich benutzten, deshalb mit einem günstigeren Bodenbelag ausgelegt werden; wobei dann Kork (auch wenn etwas teurer) noch unser Favorit wäre.


    Das mit der Dampfsperre/Trittschalldämmung weiß ich ehrlich gesagt auch nicht - wenn man im Netz nach Anleitungen zum Verlegen sucht, ist dies überall so aufgeführt. Doch nicht nötig? Das wäre natürlich toll!

  • Das mit der Dampfsperre/Trittschalldämmung weiß ich ehrlich gesagt auch nicht - wenn man im Netz nach Anleitungen zum Verlegen sucht, ist dies überall so aufgeführt.

    Die erste Frage sollte immer sein: "Wer schlägt es weshalb vor?"

    Doch nicht nötig? Das wäre natürlich toll!

    Es kommt auf den konkreten Fall an. Wird das Laminat direkt oberhalb der Bodenplatte verarbeitet? Wenn ja: Gibt es bereits eine Dampfsperre im Bodenaufbau und oder ist der Estrich messbar feucht? Nur wenn Bodenplatte + vorhandene oder später mögliche Bauteilfeuchte messbar ist eine Dampfsperre zwingend erforderlich.


    Kurz: Auf schon einige Jahre bestehenden Geschossdecken in geschlossenen Gebäuden ist die Dampfsperre so gut wie immer überflüssig, auf fachgerecht hergestellten Bodenplatten aus den letzten ca. 30 Jahren meistens. Und zur Trittschalldämmung steht etwas im anderen Thread.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Bei den Verlegetipps der namenhaften Baumärkte ist es überall angeführt, zum Teil auch auf den Verpackungen der Laminatdielen. Bei genauerem Überlegen (bin ja schließlich Laie) erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit aber auch nicht mehr, zumal bei uns die Estrichböden nach 40 Jahren knochentrocken sind und sich zwei der Räume zudem im Obergeschoss befinden.


    Trotzdem wird auf allerlei Seiten geraten, eine PE-Folie zwischen Laminat und Estrich zu legen. Wie schätzen Sie das denn ein? (Nicht, dass ich unbedingt auf noch mehr Plastik stehen würde...)

  • Trotzdem wird auf allerlei Seiten geraten, eine PE-Folie zwischen Laminat und Estrich zu legen. Wie schätzen Sie das denn ein? (Nicht, dass ich unbedingt auf noch mehr Plastik stehen würde...)

    Wie ich schon schrieb:

    Auf schon einige Jahre bestehenden Geschossdecken in geschlossenen Gebäuden ist die Dampfsperre so gut wie immer überflüssig, auf fachgerecht hergestellten Bodenplatten aus den letzten ca. 30 Jahren meistens.

    Warum die Folien immer beworben werden? Ich weiß es nicht, aber die folgenden Punkte könnten dazu führen:

    • man ist auf der sicheren Seite (sicher ist sicher, es schadet zumindest nie)
    • Hersteller und Händler machen Umsatz

    Aber wirklich bauphysikalisch notwendig sind solche Folien nur unter bestimmten Umständen in untersten Geschossen von Gebäuden, in Neubauten beim Erstbezug und in Sonderfällen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich hatte mal die Theorie aufgestellt, dass die Folie die "Gleiteigenschaften" des Oberbelags verbessern könnte, so dass dieser auch wirklich "schwimmt". Dadurch würde das Risiko vermindert, dass sich der Bodenbelag bei Belastung "von oben" (Möbel) aufstellt, und man am Ende eine Berg- und Talbahn hat.

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  • Wenn's um Theorien geht ... Wir haben auch einen Kellerraum mit Laminat (ohne jede Art von Unterlage, direkt auf dem Estrich) und die recht harte Laminat-Unterseite, die, wenn nicht verklebt, niemals wirklich plan aufliegt, macht beim Drüberlaufen leichte "Kontaktgeräusche". Vermutlich werden die durch (Trittschall-)Folien gedämpft.

  • Ich hatte mal die Theorie aufgestellt, dass die Folie die "Gleiteigenschaften" des Oberbelags verbessern könnte, so dass dieser auch wirklich "schwimmt". Dadurch würde das Risiko vermindert, dass sich der Bodenbelag bei Belastung "von oben" (Möbel) aufstellt, und man am Ende eine Berg- und Talbahn hat.

    hmmmm, dem würde aber die Verlegung auf einer nachgiebigen „Trittschalldämmung“ entgegen stehen, die genau diesen Effekt befördert.


    Off-Topic:

    Zwei Jahrzehnte lang wurde bereits Säuglingen ab der Geburt bis ins Schulalter hinein Fluor in Tablettenform als Nahrungsergänzungsmittel verabreicht, weil es gut für die Härtung des Zahnschmelzes sei und damit eine Karies-Prophylaxe darstelle. Selbst heute wird es von manchen Kinderärzten noch empfohlen, obwohl es auf den Zähnen weiße Flecken machen und orthopädische Komplikationen verursachen kann. Fluor härter Zahnschmelz bei äußerer Anwendung. Bei oraler Aufnahme ist es aber vor allem gut für die Rendite der Hersteller und Apotheken.


    Dass eine Produktgruppe im Handel angeboten wird, sagt nichts über ihren objektive Nützlichkeit aus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn's um Theorien geht ... Wir haben auch einen Kellerraum mit Laminat (ohne jede Art von Unterlage, direkt auf dem Estrich) und die recht harte Laminat-Unterseite, die, wenn nicht verklebt, niemals wirklich plan aufliegt, macht beim Drüberlaufen leichte "Kontaktgeräusche". Vermutlich werden die durch (Trittschall-)Folien gedämpft.

    Die zur Verbesserung des Trittschallverhaltens verkauften Materialien sind alle leicht nachgiebig (Schaumkunststoffe, Holzfaserplatten, Noppenfolien). Als Wasserdampfbremsen bzw. -sperren werden PE-Folien ohne Kompressionsfähigkeit verkauft - die sind dafür einfach zu dünn. Diese Folien sind auch für diesen Zweck geeignet. Es tritt allerdings nur in den wenigsten Fällen Wasserdampf auf, der abzuwehren wäre.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich würde die gern verwendete Zellschschaumunterlage einfach als Klapperschutz bezeichnen.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Ich hatte mal die Theorie aufgestellt, dass die Folie die "Gleiteigenschaften" des Oberbelags verbessern könnte, so dass dieser auch wirklich "schwimmt". Dadurch würde das Risiko vermindert, dass sich der Bodenbelag bei Belastung "von oben" (Möbel) aufstellt, und man am Ende eine Berg- und Talbahn hat.

    Bei solchen Buckeln würde auch eine Schaumkunstststofffolie nicht viel bringen. M.E. geht es um das Verhindern des Klappern der harten Bretter auf dem ebenfalls harten Boden, wenn dazwischen etwas Luft ist. Das wäre bei schwimmend verlegtem Parkett übrigens auch nicht anders.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • M.E. geht es um das Verhindern des Klappern der harten Bretter auf dem ebenfalls harten Boden, wenn dazwischen etwas Luft ist. Das wäre bei schwimmend verlegtem Parkett übrigens auch nicht anders.

    Völlig richtig! Und genau deshalb sollte ein dauerhafter Bodenbelag auch direkt auf dem Estrich verklebt werden!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ... genau deshalb sollte ein dauerhafter Bodenbelag auch direkt auf dem Estrich verklebt werden!

    Das führt dann zu:

    Trotz Arbeit mit einem Teppichstripper ließen sich die Reste der alten Gummierung nicht restlos entfernen.

    Es gibt auch andere Böden außer Estrich, z.B. Holzbalkendecken mit Rauspund oder Spanplatte, wo ich niemals etwas aufkleben würde.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Es gibt auch andere Böden außer Estrich, z.B. Holzbalkendecken mit Rauspund oder Spanplatte, wo ich niemals etwas aufkleben würde.

    Da stellt sich mir dann aber eher ganz allgemein die Frage, wie diese sinnvoll belegt werden können. Und das Klapperproblem stellt doch bei diesen Decken eher ein nachrangiges dar, oder?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da stellt sich mir dann aber eher ganz allgemein die Frage, wie diese sinnvoll belegt werden können. Und das Klapperproblem stellt doch bei diesen Decken eher ein nachrangiges dar, oder?

    Das Klapperproblem ist schon sehr vordergründig. Deshalb wird auch bei MFH mit Holzbalkendecken von Laminat abgeraten, weil es im Vergleich zu Teppich der Bahnenbelägen zu Trittschallverschlechterungen kommt. Beim Klappern käme noch Körperschall dazu.


    Sinnvoll belegt können diese Böden wie eh und je mit Bahnenbelägen oder Teppich. Ob heute in vermieteten Wohnungen verklebt und der Aufwand beim Belagswechsel in Kauf genommen wird, weiß ich nicht. Früher gab es nichts verklebtes.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Also fasse ich mal zusammen: Uneinigkeit dahingehend, ob unter das schwimmend verlegte Korklaminat eine Folie sollte oder nicht?

    Wie sieht es aus mit der Trittschalldämmung? Habe einige Korkarten gefunden, bei denen der Hersteller " aufgrund integrierter Korkunterlagsmatte ist keine weitere Trittschalldämmung notwendig" o.ä. bestätigt. Dann würde ich doch gerne darauf verzichten (zumal im Obergeschoss).

  • Wenn der Bodenbelag bereits eine integrierte Trittschalldämmung hat, dann würde ich auf jegliche weitere Trittschalldämmung verzichten.

    Zuviel Trittschalldämmung (zu dick) kann auch schädlich sein weil sich das Laufgefühl verschlechtert. Durch den dann nachgiebigen Bodenbelag läuft man wie auf einer weichen Unterlage. Der Boden federt und das wird nicht unbedingt als angenehm empfunden.


    Unser Auge signalisiert dem Gehirn einen festen Boden unter den Füßen, und dann läuft man unerwartet wie auf Watte.

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