Gummientkopplung zwischen Holzboden und Metallcarport notwendig

  • Hi,

    In 4 Wochen kommt mein Carport und ich finalisiere den Innenausbau. Der Boden des hinten abgetrennten Raumes soll aus Holz werden - und hier kommt die Frage.

    Es werden quer Metallträger U160 verbaut. Darauf sollen längs die Holzbohlen mit 4cm dicke. Soll zwischen Metall und Holz eine Trennlage aus 1mm Gummiband?

    Geht mir hauptsächlich um den Trittschall/Klappern. So ein Gummiband kostet ja nicht viel und ist schnell verlegt.


    Danke

    André

  • Wie werden die Holzbohlen befestigt, wie ist der Hohlraum unter ihnen belüftet und was sind „Gummibänder“?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das "Klappern" wäre bei einem Carport erstmal mein geringstes Problem. Spätestens wenn sich der Holzbelag verzieht / trocknet und die Gummilager sich lösen, klappert es sowieso, erst recht bei einer leichten Metallunterkonstruktion (Resonanzraum).


    Ich würde eher überlegen, ob nicht kleine vorgefertigte Holzroste (ca. 50x50) besser sind. Es schwingen beim gehen nur einzelne kleine Elemente und nicht die Bohlen, die über mehrere Träger laufen. Dämpfungselemente können auch bei den Rosten von unten montiert werden. Ein Aufnehmen des Bodens (Reinigung, Trocknung, Kleintierkontrolle, etc.) ist dann auch einfacher.


    Ansonsten:

    - Unterbau (Erde, Folie Pflasterbelag... ) ?

    - Feuchteschutz / Belüftung ?

    - Kleintierschutz ?

    - Korrosionsschutz der Unterkonstruktion ?

    - Höhenlage des Holzbodens (wie Carport, oberhalb Carprotboden


    Wie wäre es alternativ mit Fallschutzmatten aus Gummigranulat aus rezüklierten Sekundärrohstoffen (wie bei Spielplätzen) ?

    100% Trittschallschutz, wetterfest, korrosionsfest, kleintiersicher, ....

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • eine bauweise, die von tradierten verfahren abweicht, dabei aber keineswegs zwingend erscheint, muss gründe haben, die von hier aus noch nicht zu erkennen sind - welche?

  • Wie werden die Holzbohlen befestigt, wie ist der Hohlraum unter ihnen belüftet und was sind „Gummibänder“?

    Befestigt: die Querstreben aus Metall (U160) haben Löscher für Befestigung

    Hohlraum: aufgefüllt mit Erde, rings herum mit Mauerscheiben abgetrennt - also trocken

    Gumminbänder: 1mm starke Gummistreifen die einseitig kleben zum entkoppeln Holz-Metall

  • Keine gummilager sondern 1mm starke gummistreifen.

    Unterbau aus trockener Erde, kein Wassereintrag

    Feuchtes Hüte: keine Feuchte

    Kleintierschutz: hoffentlich keine

    Korrosions: komplette Carport verzinkt

    Höhenlage: Holzboden 50cm über normalen Gras

  • eine bauweise, die von tradierten verfahren abweicht, dabei aber keineswegs zwingend erscheint, muss gründe haben, die von hier aus noch nicht zu erkennen sind - welche?

    Metallcarport hat. Ein Bruder gerechnet und baut ein befreundeter Metallbauer

    Raum am Carport (ca 30qm) wird von mir gebaut

    Tradiert ist bei einem 60qm Carport wohl wenig

  • also bleibt das auto im winter und bei feuchtem wetter draussen ?

    Das "Bauvorhaben" betrifft:


    Boden des hinten abgetrennten Raumes soll aus Holz werden - und hier kommt die Frage

    Vermutlich ein Carport mit Zusatzraum für Gartengeräte, o.ä.

    Gruß
    Holger
    --
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    (Andreas Marti; Schweizer)

  • dann bringt das auto wasser in den benachbarten untergrund ein . und bodenfeuchte dürfte auf dem ganzen grundstück vorhanden sein , ist eigentlich fast überall so .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • dann bringt das auto wasser in den benachbarten untergrund ein . und bodenfeuchte dürfte auf dem ganzen grundstück vorhanden sein , ist eigentlich fast überall so .

    Möglich das Wasser durch die 80cm Mauerscheiben diffundiert aber ich glaub das war nicht die Frage und auch nicht mein drängendes Problem 😇


    Frage war ja eher ob ich. Zwischen die 4cm Holzbohlen und dem Metallboden eine 1mm Gummibahn als entkopplung lege...

  • die frage verstanden habe ich schon , nur glaube ich nicht , das ein schmaler gummistreifen zwischen metall und holz das holz vor vergammeln schützt ......;)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • muss mich korrigieren .

    eine gummiunterlage könnte das holz vor dem schwitzwasser , welches sich mit sicherheit an der metallkonstruktion in dem abgeschlossenen raum niederschlagen wird.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • muss mich korrigieren .

    eine gummiunterlage könnte das holz vor dem schwitzwasser , welches sich mit sicherheit an der metallkonstruktion in dem abgeschlossenen raum niederschlagen wird.

    Wo kommt das schwitzwasser her? Da gibt es ja keinen Eintrag von einem Auto oder ähnliches.

  • Erdfeuchte? Luftfeuchtigkeit?


    Warum nicht einfach den Bodenbelag mit etwas Abstand zur Konstruktion verlegen?

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  • Habe ich richtig verstanden, dass der zukünftige Bohlenbelag des Abstellraums neben dem Carport in ca. 50 cm hoch über gewachsenem oder aufgeschüttetem Boden auf Stahlprofilen aufliegt und der zwischen Bohlen und Boden gebildete Raum an zwei Seiten von Nachbargebäuden und an den beiden anderen Seiten von L-Winkelsteinen umschlossen wird, also unterhalb der Dielen ein erdfeuchter, geschlossener Raum ohne Durchlüftung entsteht?

    Details: Im Süden und Norden ist eine physikalische Sperre durch 80cm L-Steine ...

    Was ist eine "physikalische Sperre"? (Sperre im Sinne der Mechanik, Thermodynamik, Quantenphysik, Teilchenphysik ... ?) Nur wenige mineralische Baustoffe sind ohne weiteres feuchtedicht und viele Böden geben Feuchtigkeit kapillar oder durch Diffusion weiter: Horizontal und vertikal! Auch Luft kann Feuchte hervorragend transportieren.

    Das da mehr als 50cm Luft unter dem Holz ist

    Also ein nach unten für Bodenfeuchte offener Raum mit starker lokaler Konvektion?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wäre eine Gummientkopplung zwischen Holzboden und Metallcarport eine Lösung?

    Nein.

    Wie ich geschrieben/gefragt hatte, warum nicht einfach den Belag auf etwas Abstand setzen?

    Wozu soll die Entkopplung mit einer "Gummitmatte" gut sein? Die ergibt hier keinen Sinn.

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  • wahrscheinlich sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht - was meinst du? Ein Beispiel?

    feuchtebelastetes Holz sollte möglichst keine horizontalen Auflagerflächen haben und von bewegter trockener Luft umspült sein. Das erreicht man bspw. bei Stützen / Pfosten / Masten, also senkrechten Bauteilen, durch den Einsatz solcher Stützenfüsse an deren unterem Ende und eine maximale Luftbewegung um sie herum.


    Lass die L-Winkel weg, damit wenigstens bewegte trockene Luft ans Holz kommt und bring flächig ausreichend dick unter dem Holz ein kapillar brechendes Material aus.


    Deine "Gummienentkoppelung" kannst Du getrost auch weglassen, weil Gummi genau so wasserdicht ist wie Metallbauteile. Es reduziert allenfalls die Übertrag von Körperschall.


    Bei voller Bewitterung wären Deine Bohlen als Verschleißbauteil zu werten und regelmäßig zu ersetzen - abhängig von der Holzart. Bei Deiner vorgesehenen Bauweise ist das wahrscheinlich ganz ähnlich schnell nötig, aber das magst Du anscheinend nicht lesen. Welches Material soll es denn sein, Fichte?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ja, wird Fichte aus dem eigenen Wald.


    Bewittert wird es aber nicht sein, da oben drüber ja ein Raum mit Dach sein wird. Seitenwände werden über die Bohlen gezogen . Zumindest Regen kommt nicht ran. Wassereintrag von oben nur vom Fahrrad, da drinnen nur ein Trabant (Sommerschönwetterfahrzeug) stehen wird.


    Das mit den L-Steinen im Süden und der deckschicht aus Schitter überleg ich mir nochmal. Im Norden sind Sie Pflicht.


    Was meinte R.B. Wegen dem Abstand?

  • Dein Problem ist die ungünstige Kombination des gegen Feuchte unbeständigsten einheimischen Holzes mit mittelbarer Erdfeuchte ohne Luftbewegung, also stehender feuchter Luft. Daran ändern auch die Gummilappen nichts! ... Aber wenn es so werden muss, dann muss es wohl.


    Zynisch formuliert könnte man vermuten, dass Du Dich mit der DIN 68 800 befasst und Dich anscheinend bewusst für eine selbstkompostierende Konstruktion des Bodens für das Abstellabteil entschieden hast. Das ist insofern überraschend, als dass die primäre Tragkonstruktion in der leistungsfähigsten aller verfügbaren und denkbar aufwändigsten Bauart (Stahlbau) ausgeführt wird, wo Holz als das günstigste Baumaterial ausreichen würde, der darauf liegende Boden dann aber unnötig in bauphysikalische Schwierigkeiten gebracht und dann mit einem dabei besonders unbeständigen Material gebildet wird. Weshalb tut man das?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Was meinte R.B. Wegen dem Abstand?

    Abstand zwischen Stahlträger und Holzbelag, luftdurchströmt.


    Keinen Kontakt zwischen Holz und Stahl, keine größeren Flächen abdecken (durch das Band). Das reduziert das Schadensrisiko durch Feuchtigkeit. An den Kontaktstellen wird sich Feuchtigkeit ansammeln die nur schwer wieder abtrocknet.

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