Gartenhaus auf vorhandene (zu große) Bodenplatte stellen

  • Hallo Zusammen.


    Ich möchte eine Gartenlaube auf ein bereits existierendes Fundament (welches größer ist, als das aufzustellende Gartenhaus) aufstellen. Das Fundament ist ~5*5m, die Laube 4*4m.

    Nun bekomme ich vom Hersteller des Gartenhauses sowie aus dem Fachmarkt (und dem "allwissenden" Internet, weil ich den Herrschaften nicht traue) diverse Lösungsvorschläge:


    1.) Egal, stell einfach hin.

    2.) Streifen aus Dachpappe unterlegen, das reicht schon.

    3.) Einfach nur Gummilager (Gummipads) unterstellen, das reicht schon.

    4.) Da muss ein Rahmen aus imprägnierten Dachlatten drunter.

    5.) Da müssen imprägnierte, parallel gesetzte Dachlatten zwecks Unterlüftung drunter.

    6.) Da müssen einzelne Stellplatten (Gehwegplatten) als Unterlüftung drunter - oder Stützlager.

    7.) Da läuft immer Wasser drunter, daher muss zwischen Häuschen und der Bodenplatte eine Folie eingebracht werden (Unterbau: Diverse Möglichkeiten, siehe Punkte 2-6).


    Dann kommen noch diverse Einzel- und Detailempfehlungen dazu:


    - Nicht imprägnierte, sondern Harthölzer verwenden.

    - Dachlatten auf Gummilagern oder Bitumenstreifen drunter.

    - Die Folie unterm Haus unter der ersten Lage Hölzer anbringen.

    - Die Folie unterm Haus innen auf der ersten Lage anbringen (da, wo auch die Dielen drauf verschraubt werden).

    - Die Folie auf den Beton legen und aussen hochführen (wie sieht dass denn aus?? <x)


    So, jetzt ist die Verwirrung komplett. Wer will hier bald wieder Geld an mir verdienen und erzählt Mist? :pfusch: Oder mache ich mir zuviel Sorgen und Gedanken?

    Insgesamt möchte ich, dass das Gartenhaus lange hält (warum auch anders :D) und dass der Aufbau wegen der Türschwelle und den Kids nicht zu hoch wird.


    Abreißen oder Abstemmen werde ich das alte Fundament nicht - falls das als Vorschlag kommt. :lach:


    Vielen Dank im Voraus für euren Anregungen. :thumbsup:


    Ach so: Falls das hier im falschen Unterforum ist, bitte passend verschieben, danke!

  • Wer will hier bald wieder Geld an mir verdienen und erzählt Mist?

    nette formulierung - könnt´ von mir sein :P

    du ahnst, dass der stark reduzierte holzschutz dein problem ist und "bald wieder" ein neues gartenhaus fällig wird. gut. dein problem wird sein, dass (mindestens an 2 seiten) kein ausreichendes "freibord" vorhanden ist, d.h.

    • spritzschutz bzw "abdichtung" gegen aufspritzendes regenwaser fehlt - holz sollte 30cm über gelände sein
    • regen auf der überstehenden bodenplatte verteilt sich bis unter die konstruktion - vollflächige auffeuchtung und das holz ist nach ein paar jahren morbide..

    diverse Lösungsvorschläge:

    nr 6 ist wenigstens auf dem richtigen weg .. 4-5cm wären allerdings zu wenig.

    nr 8: 1m bodenplattenüberstand weit (!) überdachen .. ach so, steht ja überhaupt nicht da ;)


  • Mit 6., aber auf Kies, ist das Gartenhaus meiner Eltern mind. 30 Jahre alt geworden. Den a.R.d.T. entsprach das aber weder damals noch heute.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mein Tipp: passende Betonplatte mit etwas Bewehrung auf die alte gießen, damit die Hütte trockene Füße hat und sogverankert werden kann; außenherum dann Kies.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Der erfahrene Hersteller des Gartenhauses meiner Eltern hatte für die Windsicherung eine andere schöne Lösung: Grober Kies als Auflast auf dem Dach, mit Heißbitumen verklebt. Da konnte die Verankerung im Boden entfallen. Das Gartenhaus hatte sogar damals schon eine gültige Typenstatik - obwohl es die nicht brauchte. Durch die Wasserdurchlässigkeit der Kiesfläche war es unter dem Haus immer schön trocken.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mit einer 0815-Bausatzhütte wird das wohl nichts werden.

    Ja, das stimmt wohl. Ich schreibe von einem Blockbohlenhaus, bei dem die Auflast zusätzlich auch der Fugenöffnung entgegen wirkt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • nette formulierung - könnt´ von mir sein :P

    du ahnst, dass der stark reduzierte holzschutz dein problem ist und "bald wieder" ein neues gartenhaus fällig wird. gut. dein problem wird sein, dass (mindestens an 2 seiten) kein ausreichendes "freibord" vorhanden ist, d.h.

    • spritzschutz bzw "abdichtung" gegen aufspritzendes regenwaser fehlt - holz sollte 30cm über gelände sein
    • regen auf der überstehenden bodenplatte verteilt sich bis unter die konstruktion - vollflächige auffeuchtung und das holz ist nach ein paar jahren morbide..

    nr 6 ist wenigstens auf dem richtigen weg .. 4-5cm wären allerdings zu wenig.

    nr 8: 1m bodenplattenüberstand weit (!) überdachen .. ach so, steht ja überhaupt nicht da ;)


    Schön, dass wir da gleich denken.:bier:



    30cm ist ja schon ne Menge. :eek: In meiner Nachbarschaft sehe ich sowas nirgens (Und die Gartenhäuser sind teilweise älter als ich).

    Daher fand ich auch die Version mit Platten sinnvoll (Unterlüftung ist da, Staunässe am Holz wird vermieden).


    Ich fand die Idee mit der Folie auch recht schlüssig: Kommt das Regenwasser unter das Haus und kann nicht weg, so muss man die Staunässe vom Haus trennen (-> Folie). Dabei ist aber auch wieder das Problem: Ist Wasser mal drin, geht es schlecht weg. Daher muss die Folie irgendwie so angeschlossen werden, dass das nicht zu Desaster wird.


    Aufbau würde laut meiner Vorstellung etwa so aussehen:

    Gehwegplatten, Gummipuffer oder Bitumenstreifen, KDI-Holz oder WPC-Dielen, Haus mit Folie unter dem Gartenhausboden. Unter dem Haus wären in der Konstruktionsweise circa 7,5cm Luftraum zum entlüften. KDI-Holz oder WPC-Dielen um ca 0,5cm nach innen versetzt, damit das am Haus herunterlaufende Wasser nicht direkt unter die Bohlen läuft.


    Ist die Idee mit der Folie totaler Mist? (siehe Skizze im Anhang).


    Die Feuchtigkeit an den Wänden von Unten hat man ja bei jeder Konstruktion (Es sei denn, das Haus hängt am Dach wie eine Laterne).


    Die Sache mit der zusätzlichen Überdachung muss ich mir mal im Detail ansehen - nicht schlecht. :thumbsup:


    BoPla auffüttern mit weiterer BoPla: Nee, da kommen wir zu hoch raus, geht leider nicht - aber danke. :thumbsup:

  • Obendrauf den Beton abdichten mit Schweißbahn, die Bahn an der Betonplatte runterführen. Die Bahn an der Hütte hochführen mit Anschlußstreifen.
    Dann kann nix in die Hütte reinlaufen und auch nix drunterlaufen...
    Die überstehenden Betonteile kannst du dann mit Kies überschütten oder auch Holz drauf machen oder oder oder...
    Völlig egal, Wasser kann nicht mehr an das Holz dran aber das Holz kann immer noch nach Innen abtrocknen...