Dämmung zwischen Oberkante Rollladenkasten und Unterkante Stahlträger

  • Moinsens,


    Gleich die nächste Frage:



    bei uns sieht es aktuell bei den frisch eingebauten Fenstern wie folgt aus:



    Die Lücke beträgt oben circa 7,5 cm und an der Seite c.a. 2 cm. Davor oder dann direkt die Grenadierschicht des Klinkers ohne Dämmung. Zudem muss der Rollladenkasten noch 4 cm "dicker" werden damit dieser bündig mit der Innenwand ist, damit er verputzt werden kann.

    In Absprache mit meinem Bauleiter und dem Putzer soll ich wie folgt vorgehen:

    Für die 7,5 cm Lücke bekomme ich 6 cm der Mineralwolle, die auch für die Außendämmung genutzt wurde (die restlichen 1,5 cm werden dann einzelnen Wollstreifen ausgefüllt). Die 2 cm an der Seite würde ich dann mit Bauschaum schließen. Dann natürlich noch die Fensterfolie für die Innenabdichtung (Konnte ab Höhe des Rollladenkasten noch nicht gemacht werden, weil der Elektriker noch die Kabel der elektrischen Rolläden in die vorbereiteten Dosen legen muss).

    Für die 4cm direkt am Rollladenkasten soll ich Wedi-Platten benutzen.

    Was haltet ihr davon im Hinblick auf die Dämmung? Möchte da später natürlich keine 1a Wärmebrücke haben ...

    LG

    PS: die 7,5 cm Lücke sieht so schief aus, weil die in den Stahlträger geklebten Ytong-Steine nicht 100%ig bündig sind

  • Die Bilder seh ich wohl, allein die Konstruktion bleibt rätselhaft für mich und die Beschreibung auch. Was zeigt das (Schnitt-) Detail der Ausführungsplanung hierzu? Bitte Plan anonymisiert hier einstellen!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Den gibt es nicht. Ich baue mit einem bauvorlageberechtigten Maurermeister, mit dem ich auch den Grundriss entworfen habe.


    Den Posten Fenster habe ich heraus genommen, da ein Familienmitglied bei einem Fensterhersteller arbeitet und Mitarbeiterrabatte erhält. Dieser hat mir die Fenster dann auch eingebaut.


    Hierbei ist schief gegangen, dass die Firma, die die Fenster ausgemessen hat und über die die Bestellung auch lief, ein Rolladenmodel angeboten hat, dass es in den Maßen so nicht mehr gibt. Jedoch hat der Rohbauer nach den Maßen die Grenadierschicht und den Sturz ausgeführt. Somit ist die Rohbauöffnung überall dort, wo Rolläden verbaut wurden, 7,5 cm zu hoch geworden + es fehlen 4 cm, damit der Rollladenkasten bündig mit der Innnenwand ist.


    Der Wandaufbau ist wie folgt 17,5 Ytong, 18 cm Mineralwolle, 2 cm Luftschicht, Verblender 11,5 cm = 49 cm.

  • Welchen Plan?

    Der TE bekommt vom BU die schadenträchtigen Arbeiten zugeschoben - Ohne Planung


    Was ich auf dem Bild sehe, läßt mich schaudern.

    Jain, der BU kann nichts dafür. Der Fehler lag in der falschen Information des Fensterverkäufers, dass da ein nicht mehr existierendes Rolladenmodel angeboten wurde, wonach dann gebaut wurde.


    Ist leider extrem schief gegangen, aber das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen, nun gilt es, dieses zu retten.

  • Nein.


    Ablauf war wie folgt:


    Angebot bei der ortsansässigen Firma eingeholt, die die Fenster vom Fensterhersteller, wo ein Familienmitglied arbeitet, vertreibt. Anhand dieser Daten hat der Rohbauer die Fenster- und Türöffnungen gebaut.

    Als das fertig war, hat die ortsansässige Firma, die die Fenster vertreibt, die Fenster ausgemessen.

    Mit diesen Maßen wurden die Fenster mit aufgeschraubten Rolläden bestellt. Der Auftrag kam zurück, da die bestellen Rolläden in den Maßen nicht mehr gibt. Die neuen sind kleiner geworden. Die für mich Laien naheliegendste Lösung, die Fenster einfach zu vergrößern, war Humbug, da dann ja die Profile hinter der Grenadierschicht verschwänden. Also wurden die Maße zwangsläufig beibehalten und nun haben wir die Lücke. Einbau erfolgte durch das Familienmitglied, der dies mal beruflich gemacht hat.

  • Den gibt es nicht.

    Das ist schlecht, meiner Meinung nach sogar sehr schlecht, und die Ursache der Probleme.

    Ich baue mit einem bauvorlageberechtigten Maurermeister, mit dem ich auch den Grundriss entworfen habe.

    seufz


    nachholende Ausführungsplanung ist besonders aufwendig ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Jut, Ursache des Problems wäre damit gefunden. Dass unser Bau leider nicht für ein Lehrbuch reicht, ist uns mittlerweile bewusst. Sehe ihn aber auch nicht als katastrophal an.


    Seht ihr einen Lösungsweg? Z.B. meine o.g. Schilderung oder gibt es etwas besseres?

  • Die Bilder seh ich wohl, allein die Konstruktion bleibt rätselhaft für mich und die Beschreibung auch. Was zeigt das (Schnitt-) Detail ... hierzu?

    Ohne Zeichnung bleibe ich leider ahnungslos.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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