• Ja, natürlich. Wohnräume z.B. benötigen eine bestimmte Fensterfläche pro Raumfläche. Näheres dazu steht in der LBO.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • und das gilt auch bei einer Nutzung als Gewerbeobjekt (Arbeitsstätte).

    Hier kann auf natürliche Beleuchtung, also Tageslicht, nur in wenigen Fällen verzichtet werden. IM Gegenzug gibt es dann strengere Anforderungen an die künstliche Beleuchtung und die Nutzungszeiten (Pausen etc.).

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Ja, wenn die Anforderungen der Bauordnung nach der Umnutzung nicht (mehr) erfüllt werden, kann diese verweigert werden. Ich würde sogar erwarten, dass dies geschieht. Sonst könnten wir uns die Bauordnungen ja sparen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Bei gewerblichen Objekten gibt es Vorschriften zur Beleuchtung, zu Fenstern, zu Sichtverbindungen nach außen usw. in der Arbeitstättenverordnung (ArbStättV), in der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) und ggf. in den BG-Vorschriften (ehemals UVV).

    Das geht hin bis zu einer Mindestfläche an Fenstern je m² Grundfläche. Ausnahmen müssen begründet werden (z.B. für Fotolabore, lichttechnische Messplätze, usw.). Notfalls müssen Fenster eingebaut werden, die dann später verdunkelt werden.


    Beispiel:

    ASR-A3-4.pdf?__blob=publicationFile


    ArbStättV+ASR gibt es auch als kommentierte Buchausgabe im Taschenbuchforma, ArbStättV wurde Ende 2018 neu verfasst.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)