Wärmepumpe läuft gut, aber 9.500 Verdichter-Stunden in 2 Jahren?

  • Hallo zusammen,


    grundsätzlich bin ich mit meiner Luftwasser-Wärmepumpe sehr zufrieden. Gut eingestellt und geringer Stromverbrauch.



    Was mich sehr irritiert, ist der Betriebsstundenzähler des Verdichters - 2,5 Jahre nach Einzug (Neubau EFH, ca. kfw40):


    Verdichterstarts 6.124

    Verdichter Heizen: 9.169 Stunden

    Verdichter Warmwasser: 790 Stunden.



    Ich habe gelesen, dass 1.800 Stunden im Jahr normal sind und 1-2 Verdichterstarts pro Verdichterstunde.


    Wie kann es sein, dass der Stundenzähler bei mir so hoch ist? Das Verdichtersymbol leuchtet wirklich ziemlich konstant auf.


    Stromverbrauch aktuell ca. 11 kW pro Tag bei über 12 Verdichterstunden.

  • Ist das eine Inverter = Modulierende Wärmepumpe?

    Dann wird auch gezählt wenn sie nur auf 30% läuft. Sagt also mal nicht wirklich viel aus, nur das die Differenz zwischen Verdichter und Starts ok scheint.

    theoretisch.

    Aber ich hab die anlage weder gesehen , noch mir darüber gedanken gemacht.

    Dein HAndwerker wäre der richtige Ansorechpartner, der kennt das ganze Konstrukt und Objekt.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Nachtrag:

    Es ist eine innen-platzierte WP, kein Split-Gerät mit außenteil.

    Außerdem integrierte KWL.

  • Hallo chieff,

    Danke für den Hinweis.

    Es ist tatsächlich eine WP mit Invertertechnologie.

    Das erklärt sicher die Stundenzahl.

  • Naja, kannst du dann sagen wieviel Strom sie für den Kompressor benötigt und wieviel sie ausspuckt an Energie?

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • 8 Megawatt Strom für Heizen wurden benötigt, um 32 Megawatt Wärmemenge zu erzeugen.

    Beim Warmwasser 1,5 MWh Strom für 3,1 MWh Wärme.

  • Ich habe gelesen, dass 1.800 Stunden im Jahr normal sind und 1-2 Verdichterstarts pro Verdichterstunde.

    Das gilt ganz grob für schlecht angepasste LWP mit konstanter Leistung. Besser wären > 2.000h pro Jahr, und bei einer leistungsgeregelten Inverter auch noch mehr.


    Verdichterstarts 6.124

    Verdichter Heizen: 9.169 Stunden

    Verdichter Warmwasser: 790 Stunden.

    Für 2,5 Jahre klingt das gar nicht so übel. Die hohe Anzahl der Stunden deutet darauf hin, dass die LWP schön in ihrem Regelbereich läuft.

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  • Danke R.B.

    Mich hat nur verwirrt, dass WP-Verdichter eine Lebensdauer von ca. 40.000 Std. haben, was dann ja 20 Jahren entspricht.

    Aber bei Inverter-Technik ist die Zahl sicher hinfällig.

  • Die Lebensdauer von Verdichtern hängt auch von deren Betriebsweise ab. DIe 40.000 oder 50.000 waren mal eine Art "Richtwert", ob die in der Praxis erreicht oder überschritten werden, das steht in den Sternen. Natürlich kann ein Verdichter auch mal vorzeitig absterben.

    Ähnlich verhält es sich mit der Anzahl der Starts. Heutzutage wird ein Kompressor nicht mehr hart geschaltet was die Lebensdauer erhöht.


    Ich würde mir wegen Deiner Zahlen gar keine Gedanken machen, ganz im Gegenteil. Ich hätte eher Bauchschmerzen wenn Deine Inverter nur 1.800h pro Jahr laufen würde, dann wäre auch die Anzahl der Einschaltungen höher.

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  • Eben, die Werte lesen sich gut.

    Die wirtschaftliche Lebenserwartung bei heutigen Wärmeerzeugern (Gas + Öl + WP + BHKW) liegt bei ~10 Jahren. Freu dich wenn sie länger hält.....wenn nicht...mei, so ist das Leben.


    Eine errechneten Lebensdauer laut Datenblatt für eine Komponente sagt auch überhaupt nicht aus, dies beweisen LED- Lampen tagtäglich.

  • Die wirtschaftliche Lebenserwartung bei heutigen Wärmeerzeugern (Gas + Öl + WP + BHKW) liegt bei ~10 Jahren

    Ernsthaft? Ich kenne eigentlich niemanden, dessen Heizung nicht mindestens 20 Jahre durchgehalten hat - klar geht mal etwas kaputt, aber wirtschaftlichen Totalschaden kenne ich nur von Heizungen, die in den 80ern installiert wurden.

  • Im Bereich Wärme-Contracting sind Laufzeiten von 10 oder 12 Jahren üblich. Über einen Zeitraum zwischen 8 und 20 Jahren werden Heizungsanlagen steuerlich abgeschrieben.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ja, und ein Mercedes ist bei 300k KM erst einmal eingefahren.

    Man sollte nicht Produkte aus dem letzten Jahrtausend mit Heutigen vergleichen. Anschaffungskosten, Qualität und Komplexität sind eben anders geworden.

    Früher= robust, analog und großzügig Heute= Energieeffizient, viel Elektrik und Kostenoptimiert. Früher hat der Ingenieur das Produkt "entwickelt", heute der Betriebswirtschaftler ;)

  • diese Tendenz ist mir schon klar. Trotzdem kenne ich keine einzige Heizung mit Bj. 2000 oder jünger, die bereits wegen eines wirtschaftlichen Totalschadens ersetzt werden musste.

    Meine persönliche, sehr eingeschränkte Statistik kommt also zum Ergebnis, dass Laufzeiten von 20 bis 30 Jahren immer noch üblich sind.

    Aber vielleicht haben alle meine Bekannten und Kollegen ja nur übermässig Glück gehabt.

  • Die wirtschaftliche Lebenserwartung bei heutigen Wärmeerzeugern (Gas + Öl + WP + BHKW) liegt bei ~10 Jahren.

    10 Jahre ist etwas kurz angesetzt. Ein Wärmeerzeuger der regelmäßig gewartet wird sollte auch heute noch 20 Jahre durchstehen.

    Es ist korrekt, dass ein Wärmeerzeuger heute komplexer ist als vor 50 Jahren, und je mehr Bauteile vorhanden sind, um so höher die Gefahr dass auch mal etwas kaputt geht. Das muss aber nicht automatisch das wirtschaftliche Lebensende bedeuten.


    Übrigens, der Mythos mit den Mercedes die bei 300TKM erst so richtig eingefahren sind, ignoriert die Tatsache, dass diese Kisten auch ständig in der Werkstatt standen, oder Dank einfacher Technik von den Besitzern halt regelmäßig stelbst "repariert" wurden.

    Das gilt in ähnlicher Form für die alten Ölkessel, die als Gusskessel problemlos 30 oder 40 Jahre funktionieren konnten, aber in der Zeit wurden die Brenner quasi mehrmals ersetzt, denn es mussten ständig Teile ausgetauscht werden.


    Den ältesten Ölkessel den ich jemals zwischen den Fingern hatte war fast so alt wie ich. Zu seinem 50. Geburtstag wurde er stillgelegt. Der Kesselkörper war noch intakt, Brenner und das bisschen Elektrik schon mehrfach getauscht. Man hätte ihn sicherlich noch weitere 10 oder 20 Jahre am Leben erhalten können.


    Verdichter Heizen: 9.169 Stunden

    das wären 3.667h pro Jahr.


    Man könnte nun für Deinen Wohnort so Sachen wie Heizgradtage, Gradtagszahlen etc. ermitteln, und daraus Rückschlüsse ziehen, wie "gut" die Anlage auf die Witterung reagiert hat.


    Nur mal als Beispiel. Wir heizen hier an 210 Tagen im Jahr, typ. von 01.10.-30.04.

    An den sonstigen Tagen kann es theoretisch mal zu einem Heizbedarf kommen, doch diese Schwankungen werden durch die Gebäudemasse ausgeglichen, oder man ignoriert einfach, dass die RT mal kurzzeitig unter dem Sollwert liegt. An solchen Tagen hilft auch die Sonne mit, die tagsüber die Häuser aufheizt. Ich kenne niemanden der im Juni die Heizung einschaltet, nur weil es gegen Abend mal etwas frisch wird.


    d.h. Die Heizung steht ca. 5.000h pro Jahr Gewehr bei Fuß, sie wird aber nur einen Teil dieses Zeitraums wirklich heizen (müssen). In der Praxis liegen Wärmeerzeuger mit konstanter Leistung typ. im Bereich 2.000h - 2.500h, höhere Laufzeiten sind eher selten, und bei Gebäuden mit niedriger Heizlast, und somit zwangsläufig überdimensionierten Wärmeerzeugern, praktisch auch kaum realisierbar. Man findet da eher Wärmeerzeuger mit Laufzeiten deutlich unter 2.000h.


    Wärmeerzeuger die ihre Leistung regeln können erreichen Laufzeiten deutlich über 3.000h, je nachdem wie groß ihr Regelbereich ist, und wie gut die Anlage dieses Regelverhalten des Wärmeerzeugers auch unterstützt (Heizkörperkreise reagieren nun mal anders als FBH), Anlagen mit Puffer anders als Anlagen ohne Pufferspeicher, usw.


    Mit den 3.667h p.a. dürfte die Anlage dem Idealfall ziemlich nahe kommen.

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  • Trotzdem kenne ich keine einzige Heizung mit Bj. 2000 oder jünger, die bereits wegen eines wirtschaftlichen Totalschadens ersetzt werden musste.

    Meine persönliche, sehr eingeschränkte Statistik kommt also zum Ergebnis, dass Laufzeiten von 20 bis 30 Jahren immer noch üblich sind.

    Genau so ist es.


    Meine persönliche Meinung, wenn eine "moderne" Heizung nur noch eine Lebensdauer von 10 Jahren hätte, dann würde ich um diese Kisten einen weiten Bogen machen, und mir stattdessen für einen Bruchteil des Preises irgendeine einfache/billige Kiste aus Asien oder Osteueropa in den Keller stellen. Mehr Geld kann man nicht sparen, denn die Billigdinger überleben die 10 Jahre mit Sicherheit auch.

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  • Ich komme mit meiner Inverter-LWWP (Betrieb seit 08/2016 auf folgende Zahlen:


    Gesamtbetriebsdauer Kompressor:

    Heizen: 8231h

    Kühlen: 145

    WW: 847h


    gemittelt auf einen Vergleichzeitraum sind das ~3200h/a für Heizen und WW.


    Die meiste Zeit läuft der Kompressor um die 50%.

    Die letzten Wochen mit starker Sonneneinstrahlung - da kam sie auch ins Takten.


    Teile ich die aufgenommene Energiemenge des Kompressor pro Jahr (2017: 4127kWh durch die maximale elektrische Leitsung des Kompressors - 3,6kW - wären das ca. 1150 Volllaststunden.

  • Naja, das ist ja das "anscheinend gute Verhältnis" das mich etwas stutzig macht.


    er hat in 10´000 h (in teil & volllast ) 6000 Starts. Das Verhältniss an sich ist ja gut. Sowie auch der Umwandlugsgrad.

    Aus meiner Sicht trügt das aber. 3000h Starts pro Jahr sind eine Menge, vorallem weil es eine Inverter ist.


    Gesamterzeugung= 35100KWh

    Starts 6124St

    Stunden Gesamt 9959h


    Ein Start bzw Stop erfolgt somit nach durchschnittlich 5,7KWh

    durchscnittliche Leistungs der WP bei 3,52KW/h


    Da mir die Regelleistung unbekannt ist, kann man nun mutmaßen. 4--6KW Gerät., Würde somit je nach Gerätevollaststunde 1 Start bedeuten.

    NAch der Durchschnittsleistung alle 1,6h ein Start.

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  • Wärmepumpen auf lange Laufzeiten zu trimmen ist sinnvoll, da die Bauteile in einer WP dadurch nur unwesentlich stärker belastet werden. Bei LWP dürfte der Lüfter noch kritisch sein, wobei diese selten sofort den Geist aufgeben, aber mit der Zeit dazu neigen Geräusche von sich zu geben (Unwucht, Lagerverschleiß), um dann irgendwann komplett auszufallen.


    Wärmeerzeuger bei denen eine Verbrennung im Spiel ist verhalten sich da ganz anders. DIe Flamme im Brennraum bedeutet Stress für den "Brenner" und die Brennkammer. Hohe Temperaturen (im Brennraum sind 600°C keine Seltenheit) und hohe Temperaturdifferenzen (Wärmetauscherflächen) sorgen für Materialermüdung und somit Verschleiß. Da können dann lange Laufzeiten zu höheren Betriebskosten führen, die eventuelle Brennstoffeinsparungen schnell wieder zunichte machen.


    Bei meinen vielen Versuchen habe ich auch Ölkessel auf sehr lange Laufzeiten getrimmt, das Ergebnis war ernüchternd. Die Öldüse war ausgeglüht (10,- €), die Elektroden frühzeitig versprödet (20,- €), die Mischeinrichtung hat gelitten (100,- €) und das Flammrohr hat durch die langen Glühzeiten Dellen bekommen (min. 150,- €). Auch wenn nicht alle Teile sofort ausgetauscht werden mussten, zzgl. Austauschkosten wäre das nicht gerade billig geworden. Der Elektromotor der das Gebläse und die (Öl)Pumpe antreibt war nach der Aktion nicht auffällig, die Ölpumpe hat die Tortur anscheinend auch problemlos überstanden (Durchsatz um die 1,4l/h, 15bar, Vakuum -0,2bar).

    Hinzu kamen noch 500kWh Strom "Mehr"verbrauch.


    Eine nennenswerte Öleinsparung war nicht nachweisbar, was vielleicht auch daran lag, dass ich 2.000 Betriebsstunden mit knapp 3.000 Betriebsstunden verglichen habe. Unter´m Strich hat der Betrieb mit 3.000 Betriebsstunden Mehrkosten verursacht, von Einsparungen konnte nicht die Rede sein.

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  • 3000h Starts pro Jahr sind eine Menge, vorallem weil es eine Inverter ist.

    Darüber würde ich mir die wenigsten Sorgen machen.


    Er kommt auf 2.450 Starts p.a., 3667h Heizen und 316h WW.


    Pro Tag also grob 1h für WW, wobei das eher selten mit 1 Takt pro Tag über die Bühne geht. Meist wird 2 oder 3 Mal nachgeladen (je nach Anlagenkonfiguration). Das macht also alleine schon min. 316 Starts p.a. sehr wahrscheinlich eher 600 oder 700 Starts. Genau genommen müsste man jetzt noch unterscheiden zwischen WW Erzeugung im Sommer (ca. 155 Tage) und Winter (ca. 210 Tage), denn im Winter läuft die WW Erzeugung ja parallel zum Heizen.


    Über den dicken Daumen gepeilt würde ich sagen, um die 2.000 Starts entfallen auf die 3,667 Heizstunden, also durchschnittlich 1,5h Laufzeit pro Start.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist auch die KWL integriert.

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  • er hat in 10´000 h (in teil & volllast ) 6000 Starts. Das Verhältniss an sich ist ja gut. Sowie auch der Umwandlugsgrad.

    Aus meiner Sicht trügt das aber. 3000h Starts pro Jahr sind eine Menge, vorallem weil es eine Inverter ist.

    schon viel.


    Zum Vergleich:

    Ich habe 500-550 Starts pro Jahr.

    250-300 fürs Heizen, 250 für WW.


    WW wird 8 mal wöchentlich bereitet (1x Mo-Sa, 2x Sonntag, da ist Badetag lol)

    Wenn die Kiste schon heizt und dann auf WW "umschaltet" zählt das nicht als Start und vice versa.

  • 250-300 fürs Heizen,

    Das ist extrem wenig. Das wären ja gerade mal 1-1,5 Starts pro Heiztag. Die Kiste würde sowohl während der Übergangszeit als auch im Winter ständig durchlaufen.

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  • Das sollte man ja von einer Inverteranlage erwarten können. Aber die Daten des TE sprechen eher für eine Standartbaureihe.

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  • aber in der Praxis?

    naja, siehst du doch :)

    Wenn nicht gerade starke Sonneneinstrahlung die ERR abwürgt und nur noch 3-4 Zimmer (Bäder+Norden) geheizt werden, läuft die Kiste durch. Dann haste 0 Starts pro Tag im Dez-Feb.


    Und wie bereits bekannt, ist meine Anlage kein technisches Meisterwerk. Aber der Parallelpuffer hilft evtl auch etwas bei den Starts.


    Modulationsgrad im Januar

  • Sieht wirklich schön aus. :thumbsup:

    Aber der Parallelpuffer hilft evtl auch etwas bei den Starts.

    Den hatte ich vergessen. Wenn die Anlage eine Grundlast hat auf die sie (immer) arbeiten kann, dann fördert das natürlich die langen Laufzeiten.

    Ansonsten kenne ich so ein Laufverhalten nur von Anlagen die unterdimensioniert sind, wo dann die Spitzen über einen Ofen o.ä. zugeheizt werden. Dann läuft die WP Tag und Nacht für die Grundlast.

    Wenn sie aber bei -14°C genau so funktionieren soll wie bei +14°C, dann stößt jede Regelung an ihre Grenzen.


    Modulationsgrad im Januar

    Aber wie sieht es im März/ April aus? Mit AT deutlich über 0°C?

    Da sind Temperaturunterschiede (AT) um die 15K keine Seltenheit, hinzu kommt zusätzliche Wärmenergie durch Sonneneinstrahlung tagsüber. Dann geht es ja nicht nur um die Leistung die erzeugt wird, sondern ob diese auch zeitgleich abgenommen werden kann.

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  • Genau deswegen sollten Wärmepumpen nicht auf -14°C ausgelegt werden. Das wird ja schon ewig gepredigt.

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  • Genau deswegen sollten Wärmepumpen nicht auf -14°C ausgelegt werden. Das wird ja schon ewig gepredigt.

    ich hab seit 08/2016 nicht einmal den Heizstab gebraucht.

    Ausgelegt ist meine Anlage auf einen Bivalenzpunkt von -12°. (Norm-AT -16, gemindet auf -14 wegen schwerer Bauweise)

    Aus heutiger Sicht wäre die Wahl die 6kW Modells besser gewesen (habe das 8kW Modell), aber es war schon schwierig genug den Heizi dazu zu bringen nicht auf das 11kW Modell zu bestehen.

    Das 6kW Modell kann sogar unter 1kW (11%) runtermodulieren.

  • Eine Inverter kann man schon auf Auslegungstemperatur hin dimensionieren. GIbt es zusätzlich einen Heizstab dann ist das auch kein Problem, den kann man ja deaktivieren.

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