Kostensteigerungen wegen mangelnder LVs, Bereits beim Rohbau 15.000 Euro mehr!

  • Noch mal ein Sprung zur Seite: Ihr habt geschrieben, dass die Elektroinstallation fertig ist. Sind da auch die LAN-Verkabelungen (sollten eigentlich im Leerrohr sein) schon mit dabei?


    Den Router im Keller haben

    und W-LAN im OG wollen

    muss koordiniert werden.

    Wenn die Telekom z.B. nur einen Hybrid-Anschluss zur Verfügung stellen kann dann müsste der Router eigentlich im OG, besser im DG stehen. Die Verbindungen später herzustellen ist nicht das Problem - wenn die Verkabelung dafür vorbereitet ist oder Leerrohre eingebaut sind.


    Das ist zwar ein Nebenschauplatz aber später sehr ärgerlich, wenn der Receiver keine freie LAN-Buchse mehr hat, oder das W-LAN aus dem Keller nicht bis nach oben kommt...

    ... und deshalb später noch mal bohren??


    Wisst Ihr schon, was es für ein Anschluss wird?

    (Glasfaser, Kabel, DSL, Hybrid?)

    Ist der Hausanschluss schon beauftragt?

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Ja, LAN-Kabel sind dabei.

    Über den Boden gehen Leerrohre, in der Wand verlaufen die Kabel so.

    Mein Mann hat die Planung vorgenommen.


    ---


    Mittlerweile antwortet der Architekt gar nicht mehr, auf der Baustelle ist niemand mehr. Kompletter Stillstand.

    Der Anwalt schlägt vor, dem Architekt noch eine Nachfrist zu setzen und dann zu kündigen. Wir wollen den Cut, klar. Aber wie es weiter geht, wissen wir dann auch nicht.

  • Ja, LAN-Kabel sind dabei.

    Über den Boden gehen Leerrohre, in der Wand verlaufen die Kabel so.

    Die gehören auf ganzer Länge in Schutzrohr, weil sie sonst nicht austauschbar sind, wie gefordert.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Was meinst du mit "wie gefordert"? ... DIN 18015 gefunden ... Hach ja.

    Bitte nicht vergessen: Die Planung, Ausschreibung und Überwachung dieser Leistung ist keine Grundleistung nach § 34 HOAI und damit üblicherweise vom Architekten nicht zu leisten!

    Mittlerweile antwortet der Architekt gar nicht mehr, auf der Baustelle ist niemand mehr. Kompletter Stillstand.

    Der Anwalt schlägt vor, dem Architekt noch eine Nachfrist zu setzen und dann zu kündigen. Wir wollen den Cut, klar. Aber wie es weiter geht, wissen wir dann auch nicht.

    1. konkrete Forderungen mit Fristsetzung an bisherigen Architekten, wie vom Anwalt empfohlen und durch diesen
    2. örtlich und zeitlich tatsächlich verfügbare vertrauenswürdige Alternative suchen, Aufgaben und Honorar klären
    3. unabhängig davon jemanden suchen, der eine qualifizierte Bestandsaufnahme von Planung und Bau machen würde und Honorar und Zeitrahmen dafür klären
    4. mit Anwalt klären welche Kosten von 2. und 3. mit welcher Aussicht auf Erfolg bei Dritten eingefordert werden können
    5. entscheiden entweder zu kündigen oder doch mit dem bisherigen Planer weiterzumachen
    6. Showdown in einem persönlichen (letzten?) Gespräch mit dem Anwalt und dem Architekten in dem das weitere Vorgehen - wie auch immer - geregelt wird
    7. Endspurt !
    8. ggf. Umsetzung von 4. mit viel Ausdauer und ggf. weiterem Kapitaleinsatz

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Bitte nicht vergessen: Die Planung, Ausschreibung und Überwachung dieser Leistung ist keine Grundleistung nach § 34 HOAI und damit üblicherweise vom Architekten nicht zu leisten!

    1. konkrete Forderungen mit Fristsetzung an bisherigen Architekten, wie vom Anwalt empfohlen und durch diesen
    2. örtlich und zeitlich tatsächlich verfügbare vertrauenswürdige Alternative suchen, Aufgaben und Honorar klären
    3. unabhängig davon jemanden suchen, der eine qualifizierte Bestandsaufnahme von Planung und Bau machen würde und Honorar und Zeitrahmen dafür klären
    4. mit Anwalt klären welche Kosten von 2. und 3. mit welcher Aussicht auf Erfolg bei Dritten eingefordert werden können
    5. entscheiden entweder zu kündigen oder doch mit dem bisherigen Planer weiterzumachen
    6. Showdown in einem persönlichen (letzten?) Gespräch mit dem Anwalt und dem Architekten in dem das weitere Vorgehen - wie auch immer - geregelt wird
    7. Endspurt !
    8. ggf. Umsetzung von 4. mit viel Ausdauer und ggf. weiterem Kapitaleinsatz

    Danke. Bei 3. schreibst du "unabhängig davon". Würdest du dazu raten, 2 und 3 personell zu trennen?

    Wir haben nun Kontakt aufgenommen zu einem Architekten in der Nähe. Unfassbarer Zufall: Er hat die Schule saniert, die unser Architekt durch Fehler in den Sand gesetzt hat vor einigen Jahren. Da gab es wohl Probleme mit Grundwasser, sodass der Anbau immer wieder unter Wasser stand... Nun heißt es Daumen drücken, dass er überhaupt in Betracht zieht, diese Aufgabe zu übernehmen.

  • Danke. Bei 3. schreibst du "unabhängig davon". Würdest du dazu raten, 2 und 3 personell zu trennen?

    Ja, bevorzugt, aber nicht zwingend. Zur Vermeidung der Unterstellung möglicher Interessenskonflikte beim Zweitplaner wäre eine solche Trennung ganz nützlich. In zwei ähnlichen Fällen gab es in meiner Umgebung Empfehlungen der Anwälte in diese Richtung.


    Das kann natürlich auch vom Zweitplaner gemacht werden. Vorteil wäre dann, dass nur eine Einarbeitung gibt, höhere Effizienz, also keine Doppelbezahlung dieser Leistung. Nachteil: Möglicherweise später vor Gericht der Vorwurf der Befangenheit. Ich würde euren Anwalt dazu befragen. Mit dem müsstet ihr die Strategie zum weiteren Vorgehen jetzt eh festlegen.


    Dabei bitte nicht die Möglichkeit einer Schlichtung mit dem Erstplaner vor der AK als Option vergessen! Die (theoretischen) Vorteile hatte ich bereits beschrieben. Eigene Erfahrungen mit einer Schlichtung vor der Kammer habe ich nicht.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Der Anwalt hat einen Vorschlag zur finanziellen Einigung mit Frist bis zum 15.6. gemacht, bis dahin müssen wir wieder warten.


    Kündigung des Architekten steht fest, einen Nachfolger scheinen wir zu haben. Er macht einen gute Eindruck und hat bereits eine Sanierung eines Katastrophen-Anbaus unseres jetzigen Architekten vorgenommen.


    Wir wissen nur noch nicht, ob wir einen Gutachter beauftragen sollen. Ich habe mir bereits die Ohren heiß telefoniert, aber einen guten Eindruck habe ich bei keinem. Ich habe eher den Eindruck, dass wir für weitere tausende Euro im Idealfall eine Auflistung bekommen, die wir auch schon selbst erstellt haben und der einzige Unterschied der Stempel oder die Unterschrift ist.

    Der Anwalt meint, dass es im Prinzip (juristisch!) egal ist, wer die Bestandsaufnahme macht. Auch wir können dies mit einem Zeugen und vielen Fotos machen.

    Versteht mich nicht falsch, wir möchten nicht am falschen Ende sparen. Aber wir gelangen einfach nicht an die richtigen Leute.

  • Besser selbst gemacht als einen unmotivierten SV beauftragt. Letzteres kann unter Umständen mehr Schaden anrichten als helfen, oder man hat einfach Geld versenkt.


    Die Frage ist, ob Ihr es alleine schafft, alles so zu dokumentieren, dass die Doku auch brauchbar ist. Bei Laien besteht immer die Gefahr, dass sie sich in Nebenkriegschauplätzen austoben und dabei die wirklich wichtigen Dinge nicht beachten, oder nur unzureichend beachten.

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  • Die Frage ist, ob Ihr es alleine schafft, alles so zu dokumentieren, dass die Doku auch brauchbar ist. Bei Laien besteht immer die Gefahr, dass sie sich in Nebenkriegschauplätzen austoben und dabei die wirklich wichtigen Dinge nicht beachten, oder nur unzureichend beachten.

    :thumbsup:

    Dabei kann doch der neue Architekt helfen, indem eure Aufstellung der Mängel durchsieht, evtl. streicht oder ergänzt.

    :thumbsup:


    Ich würde den genau deshalb die Bestandsaufnahme erstellen lassen, gegen ein Zusatzhonorar zur Beauftragung nach HOAI, Arbeitsaufwand mit erstem kurzen Bericht nicht mehr als ca. 8 - 10 Stunden, vielleicht verrechnet er ja mit seinem Honorar für die LP 1 - so er die beauftragt haben möchte ... . Fotos soll er mehr als genug machen - mit maßstabsgebenden Elementen natürlich und mit Erstellungsdaten aufheben.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Besser selbst gemacht als einen unmotivierten SV beauftragt. Letzteres kann unter Umständen mehr Schaden anrichten als helfen, oder man hat einfach Geld versenkt.


    Die Frage ist, ob Ihr es alleine schafft, alles so zu dokumentieren, dass die Doku auch brauchbar ist. Bei Laien besteht immer die Gefahr, dass sie sich in Nebenkriegschauplätzen austoben und dabei die wirklich wichtigen Dinge nicht beachten, oder nur unzureichend beachten.

    Ja, beide Absätze spiegeln meine Meinung und Bedenken wider.

    Dabei kann doch der neue Architekt helfen, indem eure Aufstellung der Mängel durchsieht, evtl. streicht oder ergänzt.

    Der neue Architekt hatte bis jetzt von einem SV gesprochen und das es sicherlich auch nochmal 2000 Euro kostet (schätzen wir ähnlich ein und entspricht auch den Telefonauskünften mit SV). Aber wir fanden es auch gut, dass er es nicht von sich aus an sich reißen wollte. Im Angebot hat er es optional angeboten (s.u.).

    Ich würde den genau deshalb die Bestandsaufnahme erstellen lassen, gegen ein Zusatzhonorar zur Beauftragung nach HOAI, Arbeitsaufwand mit erstem kurzen Bericht nicht mehr als ca. 8 - 10 Stunden, vielleicht verrechnet er ja mit seinem Honorar für die LP 1 - so er die beauftragt haben möchte ... . Fotos soll er mehr als genug machen - mit maßstabsgebenden Elementen natürlich und mit Erstellungsdaten aufheben.

    Danke für die Hinweise.

    Der neue Architekt hat uns folgendes schriftliches Angebot zukommen lassen:


    Zitat

    [...] Sie baten mich daher das laufende Projekt bis zur Fertigstellung der Estrich- und lnnenputzarbeiten zu übernehmen. D. h. die Maler- und Bodenbelagsarbeiten führen Sie in Eigenleistung aus. Ebenso planen und überwachen Sie die Arbeiten an den Außenanlagen. Das Objekt ist bis dato im Rohbau erstellt. Eine genaue Bestandsaufnahme erfolgt noch einmal bei Auftragserteilung entweder durch mich oder durch einen öffentl. bestellten und vereidigten Sachverständigen. Wir haben uns darauf verständigt, dass meine Leistungen im Stundenlohn abgerechnet werden. lch schätze den Aufwand auf ca. 70 Stunden. lch habe bei dem Stundenverechnungsatz die Nähe und den Schwierigkeitsgrad des Bauvorhabens berücksichtigt. Nebenkosten in üblichem Umfang sind ebenfalls enthalten. [...]

    Für eine Stunde führt er 95 Euro netto auf.

    Fliesenarbeiten würden wir auch gerne überwachen lassen, zudem muss der Dachdecker nochmal aufgefordert werden, die Dichtungsfolie bis zum Ortgang zu verlängern. Außerdem muss das Gaubenproblem gelöst werden und auch die Fensterarbeiten sind hier nicht namentlich benannt. Mit den Außenanlagen ist es auch so eine Sache – Entwässerung ist noch nicht geklärt, da gab es ja einige Unklarheiten. Dabei wurde hier aber schon darauf hingewiesen, dass das sowieso nicht unbedingt Architektenleistung ist. Unser Wohnzimmer liegt aber sehr tief, sodass hier noch reichlich Bodenaushub anfallen wird und die Terrasse gut überlegt werden muss...


    Wir sind uns hier unsicher, wie explizit wir das alles schriftlich festhalten müssen. Wir wollen ihn nicht vergraulen, aber vom Regen in die Traufe kommen natürlich auch nicht. (Er macht aber einen sehr guten Eindruck und hat super Internetbewertungen.) Es handelt sich aber auch erstmal nur um ein Angebot.

  • Aktueller Stand: Nach einem Vorschlag zur Einigung durch unseren Anwalt haben wir einen Tag vor Ablauf der Frist ein Schreiben von einem Anwalt bekommen, der von unserem Architekten beauftragt wurde und sich nun einarbeiten muss.


    Beim Bauamt konnte uns übrigens nicht mitgeteilt werden, ob unser Architekt einen Nachweis seiner Berufshaftpflicht abgegeben hat, da "solche für den Inhalt nicht bedeutsamen Sachen aus der Akte entfernt werden".

  • Beim Bauamt?

    Muss der Architekt nicht dem Bauherrn gegenüber nachweisen, dass er eine Haftpflichtversicherung hat und in welcher Höhe?

    Falls er keine nachweisen kann, fliegt er m.W. aus der Architektenkammer. (Was dem Geschädigten im Falle der Fälle nicht hilft).

  • Beim Bauamt?

    Muss der Architekt nicht dem Bauherrn gegenüber nachweisen, dass er eine Haftpflichtversicherung hat und in welcher Höhe?

    Falls er keine nachweisen kann, fliegt er m.W. aus der Architektenkammer. (Was dem Geschädigten im Falle der Fälle nicht hilft).

    Ein Gutachter wies uns darauf hin, dass ein Versicherungsnachweis bei Bauantrag in NRW eingereicht werden muss. Daher war es meine Anlaufstelle, beim Bauamt mal nachzufragen. Die Architektenkammer darf uns die Info nicht rausgeben (meinte aber, dass wir oder unser Anwalt ihnen schreiben sollten, dass er uns den Nachweis nach wie vor noch nicht geliefert hat). Und der Architekt stellt sich tot uns gegenüber. Wir haben jetzt dem Anwalt geschrieben, dass er da bitte mal nachhorchen soll.


    Wobei das nur ein Nebenschauplatz ist. Aber nicht, dass es einen Grund dafür gibt, dass er einfach alles abprallen lässt...

  • Muss der Architekt nicht dem Bauherrn gegenüber nachweisen, dass er eine Haftpflichtversicherung hat und in welcher Höhe?

    Allgemein nach BGB: nein!


    In einigen Architektenkammern kann eine Mitgliedschaft aber nur solange bestehen, wie eine Berufshaftpflichtversicherung mit bestimmten Deckungssummen besteht. Dies überprüfen aber nicht alle Kammern (kontinuierlich).

    Falls er keine nachweisen kann, fliegt er m.W. aus der Architektenkammer

    Leider nicht immer und nicht sofort!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Damit muss sich der Bauherr abfinden! Denn der Handwerker haftet, und das 5 Jahre (4 Jahre + Rest des Jahres) und da ist egal, von wem die Anweisung ... Somit sind sie gezwungen LV‘s zu zerpflücken ...


    Ich hatte schon lange, mehrere Jahre, kein LV mehr, wo ich keine Verzugsmeldung bekam, weil der selbige sich weigerte die Mehrkosten, verursacht durch unzulässige bzw. verboten Anweisungen, zu genehmigen ... ~30-60% Mehrkosten, sind da an der Tagesordnung ...


    Ich kenne es nicht anders ... mittlerweile habe ich bei Aufmass Terminen schon Bedenken und Behinderungs Vordrucke dabei, wo ich nur noch Kreuze setze ... hinzu kommt eine peinlichst genaue Dokumentation ...


    Umso wichtiger ist es, in speziellen Gewerken (Elektriker, Zimmerer, Schreiner, Schlosser, ...) gelernte Fachsachverständiger zu nehmen! Denn ihr Gewerk ist so umfangreich, die kann ein Architekt, Bauleiter, selbst Bausachverständiger nicht wissen! Leider lassen nur sehr sehr wenige Fachplanungen, von Fachkräften machen, bzw. fragen ...

    Fachplaner, BDFS geprüft und ISO/IEC 17024 Zertifizierter Fachsachverständiger im Schlosserhandwerk und Metallbau.

    Schlossermeister, Europäischer Schweißfachmann, CAD-Fachkraft Metall mit über 30 jähriger Berufserfahrung.

  • Ich hatte schon lange, mehrere Jahre, kein LV mehr, wo ich keine Verzugsmeldung bekam, weil der selbige sich weigerte die Mehrkosten, verursacht durch unzulässige bzw. verboten Anweisungen, zu genehmigen ... ~30-60% Mehrkosten, sind da an der Tagesordnung ...


    Zu welchem Thread gehoert diese Aussage? Und was soll es uns sagen?



    Umso wichtiger ist es, in speziellen Gewerken (Elektriker, Zimmerer, Schreiner, Schlosser, ...) gelernte Fachsachverständiger zu nehmen!


    Haeh? Was um alles in der Welt sind "Fachsachverstaendige"? Und wofuer braucht man die? Fachplanung, ja, kann notwendig sein. Sachverstaendiger, der eine Ausfuehrung auf Uebererinstimmung mit der Planung prueft, ok, gibt es und wird gebraucht. Aber was um alles in der Welt macht der "Fachsachverstaendige"? Planen, Ausfuehren, Begutachten, irgendwas anderes?


    Leider lassen nur sehr sehr wenige Fachplanungen, von Fachkräften machen, bzw. fragen ...

    Fragen? Was denn, ob es eine Fachplanung gibt?

  • Zu welchem Thread gehoert diese Aussage? Und was soll es uns sagen?


    Fragen? Was denn, ob es eine Fachplanung gibt?

    es geht um die Mehrkosten, die bei mittlerweile bei jedem Auftrag der über meinen Tisch läuft Gang und gebe sind!


    ... in Überschrift steht Mehrkosten mangels LV ... Ursache in meinen Gewerk (Metallhandwerk) zu 98% die unzulässigen Anweisungen der Architekten und Bauingenieuren ... die mutmaßlichen Gründe, die der Bundesverband der BauSV schreibt gehe ich mal nicht ein ...


    Nur am Rande ...

    Zum Bausachverständigen, er müsste in allen Gewerken, das sind ca. 37 überdurchschnittliches Fachwissen haben, gem. öffentlicher Bestellung und Zertifizierung ist das gem. UWG §3 unzulässig, da kein Mensch in der Lage ist alles zu wissen ... jeder SV darf nur auf einen eng begrenzten Gebiet tätig sein, der Bau hat mindestens 30!


    Zurück zum Thema!

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