Wasserflecken unterhalb vom Kellerfenster

  • Hallo,

    unterhalb eines Kellerfensters (Nord-/Strassenseite) besteht ein Feuchtigkeitsfleck (siehe Fotos).


    Meine Frage: Wodurch ensteht mglw. dieser Wasserfleck (Mauerwerk, Fenster?) und welche Kosten kommen bei fachmännischer Beseitigung auf mich zu?



  • als analyst solltest du wissen , dss für eine analyse , die du hier bekommen möchtest , mehr gehört , als zwei wenigausagende bilder .

    Wodurch ensteht mglw. dieser Wasserfleck

    was man eindeutig sagen kann , der fleck entsteht durch wassereintritt....



    wie alt ist das gebäude

    wurde nachträglich etwas aussen verändert , wenn ja von wem

    und ungefähr 10 andere informationen fehlen ....


    eigentlich ein fall , den man nur vor ort lösen kann , um eine einigermassen sichere zahl nennen zu können

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich hatte gehofft, so eine Antwort nicht zu bekommen. Mir geht es hier nicht um die vollkommene Lösung, sondern um die Eingrenzung des Problems bzw. um welches Problem es sich höchstwahrscheinlich handeln könnte.


    - Haus: 47 Jahre alt

    - von aussen wurde nichts verändert, also noch Originalzustand

    - meines Erachtens treten die Wasserflecken nur in den Wintermonaten auf, im Sommer trocknet es wieder

    - das Fenster hat am unteren Rand kleine Lüftungslöcher

    - Umfassung des Kellergeschosses Schwerbetonsteinmauerwerk

    - Edelputz Terranova verscheibt bei den Aussenwänden

    - Glatter, gefilzter Wandputz, getüncht für die Innenwände


    Mir geht es hauptsächlich um folgenden Sachverhalt: falls es wahrscheinlicher ist, dass Wasser durch die kleinen Lüftungslöcher der Kellerfenster eindringt, würde ein Austausch der Kellerfenster bereits das Wassereindringen stoppen.

    Oder, falls es wahrscheinlicher ist, dass Wasser durch das Schwerbetonsteinmauerwerk eindringt, müsste ich wohl aufgraben und die äussere Isolierung nachbessern.


    Ich brauche hier nicht die vollkommene Lösung. Bitte nicht falsch verstehen: mir langen Wahrscheinlichkeiten, um MEIN weiteres Vorgehen festzulegen.

  • - meines Erachtens treten die Wasserflecken nur in den Wintermonaten auf, im Sommer trocknet es wieder

    Über wie viele Jahre liegen hier Erfahrungswerte vor?

    Hintergrund meiner Frage, der letzte Sommer war sehr trocken, so dass man nicht völlig ausschließen kann, dass bei einem verregneten Sommer ebenso Wasserflecken aufgetreten wären.


    Meine erste Vermutung war Kondensat, aber das müsste sich dann auch über dem Fenster (am Sturz) zeigen, da diese Stelle vermutlich noch kälter ist als das Mauerwerk unterhalb des Fensters.

    Der nächste Verdächtige wäre der Lichtschacht selbst, also Entwässerung, Anbindung an´s Mauerwerk usw. Die Wände sehen auf den Bildern ziemlich durchfeuchtet aus. Das ist aber so eindeutig nicht zu erkennen.


    Um Herauszufinden ob das Wasser von außen kommt könnte man den Schacht einfach mal abdecken und das anfallende Wasser nach außen (weg vom Haus) leiten. Dann Wand trocknen und beobachten.

    Ich würde nicht ausschließen, dass das Wasser auch direkt unterhalb des Fensters (Rahmen) eindringt, aber das geben die Bilder nicht her.


    Nordseite ist jetzt keine typische Wetterseite, aber es gibt dort normalerweise auch keine Sonne die den feuchten Boden schnell wieder trocknet. Auch wenn durch Wind bedingt dort weniger Wasser anfallen sollte, so trocknet der Bereich auch deutlich langsamer wieder ab.

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  • Kondensat ist es nicht, da es oberhalb vom Fenster vollkommen trocken ist. Das mit dem Abdecken ist eine sehr gute Idee (Danke!). Zumindest ist danach feststellbar, ob es sich um Oberflächenwasser handelt oder ob das Wasser über den Erdboden eindringt. Ich selbst vermute auch, dass es etwas mit dem Lichtschacht zu tun hat, da er im Gegensatz zu den anderen Lichtschächten bei den Kellerfenstern sehr feucht aussieht. Auch das Mäusegitter ist im Gegensatz zu den anderen Mäusegittern der Kellerfenster auf der gleichen Gebäudeseite verrostet (bräunlich).


    Eine weitere Vermutung wäre als Entstehungsursache die in den Boden abgeleitete Dachrinne, die links (von aussen betrachtet) von dem Lichtschacht in den Erdboden eindringt. Allerdings sollte dann die Feuchtigkeit meines Erachtens eher rechts vom Kellerfester (von innen betrachtet) entstehen.

  • DIe Dachrinne wäre mir jetzt nicht aufgefallen.

    Das könnte zwar erklären warum der "Boden" (unter dem Lichtschacht?) feucht ist, aber die rechte Seitenwand sieht auch ziemlich feucht aus.


    Münden Fallrohr und Entwässung Lichtschacht in ein gemeinsames Rohr? Hast Du schon einmal die Entwässung am Lichtschacht überprüft? Da kann sich trotz Gitter alles mögliche sammeln, und dann staut sich bei einem Regen das Wasser im Lichtschacht und versickert dann beispielsweise zwischen LIchtschacht und Hauswand.


    Man könnte auch das Fallrohr mal freilegen und untersuchen. Nach so vielen Jahren könnte das schon marode sein, evtl. auch "nur" der Abzweig über den der Lichtschacht in das Fallrohr entwässert. Wer weiß, vielleicht gibt es auch gar keine Entwässung im Lichtschacht, oder nur ein simples Loch im Boden.


    Hast Du ein Bild von den "Öffnungen" am Fenster? Ich glaube zwar weniger, dass über das Fenster diese Wassermenge zusammenkommen kann, aber glauben heißt "nicht wissen". Man wird also auch das Fenster untersuchen müssen.


    Zuerst mal den Lichtschacht reinigen und schauen wohin der entwässert. Dann die Abdeckung wie oben geschrieben, und beobachten.

    Sollte man bei der Inspektion bereits einen Fehler finden, dann beseitigen und ohne Abdeckung weiter beobachten.

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  • Hier kann man mal die unterschiedlichen Lichtschächte vergleichen: links der feuchte, rechts der trockende. Die Dachrinne befindet sich links vom Lichtschacht. In 4 Wochen werden die Fenster ausgetauscht. Gleichzeitig werde ich den Lichtschacht zum Austrocknen mal abdecken und den Abfluss reinigen. Dann werden wir im nächsten Winter mal sehen, wie sich die Situation entwickelt hat.


    PS: Die rechte Wandseite im innern ist trocken, daher halte ich es für weniger wahrscheinlich, dass es von der Dachrinne kommt.



  • einem aufmerksamen beobachter fällt auf , dass der (mehrfach aufgestockte) lichtschacht an der verbindung wand LS (ab)gerissen ist.(bei derart alten gebäuden eine häufige erscheinung)


    wasser merkt soetwas noch schneller als der AB und zieht durch diesen riss in die wand. rechts und links ist dem wasser in diesem fall egal .


    wenn es so ist (und ich bin mir da jetzt ziemlich sicher ) dürfte eine sanierung mit recht geringen aufwand zu realisieren sein.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

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