Kauf eines Grundstücks

  • Guten Tag

    Wenn ich Informationen habe ( die ich nicht haben dürfte ), dass eine Wiese in ca einem Jahr als bauland ausgewießen werden soll, aber der aktuelle Eigentümer der Wiese davon noch nichts weiß. Kann ich diesem die Wiese abkaufen und in einem Jahr teurer weiter verkaufen, oder täusche ich den Eigentümer dann arglistig?

    Vielen Dank

  • Wenn eine Wiese Bauland wird, wird hierfür im Allgemeinen ein B-Plan erstellt und der wird öffentlich ausgelegt - das wars mit Prof Heimlich (Oder wie hiess der in der Sesamstrasse)

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  • Kann ich diesem die Wiese abkaufen und in einem Jahr teurer weiter verkaufen, oder täusche ich den Eigentümer dann arglistig?

    Ich denke, dass Du ihn nicht täuscht, wohl aber Insiderwissen nutzt, welches Du ja nicht haben dürftest. Du verschaffst Dir also einen Vorteil ggü. allen anderen auf Grund eigentlich vertraulicher Informationen. Ob dies einen Straftatbestand darstellt oder einfach nur unmoralisch ist, weiß ich nicht. Unmoralisch aber in jedem Falle...meine ich.


    Und: Wird aus "Wiese" auf einmal "Bauland" so ist die Differenz, der Gewinn also, natürlich zu versteuern!

  • Die Fragestellung halte ich für fake. Oder kennt jemand einen Fall, dass der Eigentümer einer Wiese ohne sein Wissen mittels eines B-Plans bereichert wurde?

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Mag schon gehen

    Wiesenbesitzer 90 Jahre +

    Betreiber der Umwidmung Sohn, in der Hoffnung,es dem "Alten" schon abschwatzen zu können

    Fragesteller - irgendeine dritte Partei oder deren Mitarbeiter

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  • Da passt etwas nicht. Ich habe noch nie erlebt, dass aus einer grünen Wiese quasi über Nacht, und bei einigen Monaten/1 Jahr wäre das über Nacht, zu einem Bauland wird. Da vergehen Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte bis so ein Grundstück bebaut werden darf. BIs dahin wird der Eigentümer mehrfach informiert, was mit seinem Grundstück geschehen soll.


    Ob Dein Verhalten Betrug wäre, das sollte man einen Juristen fragen. Geht man davon aus, dass der Verkäufer geschäftsfähig ist, dann dürfte es schwierig sein hier von Betrug zu reden, aber wie gesagt, das wäre ein Frage für Juristen.


    Aus moralischer Sicht vielleicht grenzwertig, aber das wäre ein anderes Thema.

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    .

  • R.B.

    Hat den Titel des Themas von „Kauf eines Grunstücks“ zu „Kauf eines Grundstücks“ geändert.
  • Naja, der TO hat wohl einen Draht zu einem Gemeinderat und der überlegt nun ein Gebiet zu Bauland zu machen. Es ist erst einmal eine Idee und man will damit wohl erst in einem Jahr an die Öffentlichkeit, weil man noch allerlei Krimskram klären will. Der TO kennt das ganze Procedere nicht und meint in einem Jahr sei das schon Bauland. :)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Oder wie mal im Umkreis von mir. Jemand kennt den Bürgermeister, der erzählt das das mal Bauland wird. Land wird gekauft. Ergebnis ...

    Es wird nun doch kein Bauland, aber aus Frust verweigert der neue Eigentümer das Notwegerecht, was gerichtlich durchgesetzt wird und verlangt das horrende Summen. Sein Geld holt er trotzdem nie wieder zurück.

  • Der TO kennt das ganze Procedere nicht und meint in einem Jahr sei das schon Bauland. :)

    Das vermute ich auch.


    Oder es handelt sich nicht um eine grüne Wiese (Ackerland) sondern um Bauerwartungsland oder Rohbauland, aber dann würde der Eigentümer das kaum zum Preis einer Wiese verkaufen. Es gibt ja Fälle, da wird Bauerwartungsland oder Rohbauland von den Eigentümern verkauft, weil die nicht so lange warten können (Alter), oder weil sie sich die Kosten (Erschließung etc.) für die Grundstücke einfach nicht leisten können. Wenn ein Acker mit einigen ha in Bauland umgewandelt werden soll dann sollte man schon gut bei Kasse sein. DIe Preise liegen dann aber schon deutlich über dem einer einfachen Wiese.


    Deswegen hatte ich geschrieben


    Da passt etwas nicht.

    Ich vermute, der TE spricht von einer Wiese die bei der nächsten Aktualisierung des Flächennutzungsplanes (in 1 Jahr?) als Bauerwartungsland aufgenommen werden soll. Das kann bereits zu einer Wertsteigerung führen, man ist aber noch meilenweit von einem Bauland entfernt. Bis daraus dann Rohbauland oder gar Bauland wird, das kann noch Jahre oder Jahrzehnte dauern. Es ist auch möglich, dass diese Grundstücke niemals Bauland werden, beispielsweise weil sich die politischen Verhältnisse in der Gmeinde geändert haben, Es Gegenwind von Eigentümern anderer Grundstücke gibt, man für die Zukunft eine Expansion in eine andere Himmelsrichtung plant, oder was weiß ich. Dann kann der Spekulant der für das Bauerwartungsland zu viel bezahlt hat, auch Geld dabei verlieren. m.W. könnte der Eigentümer erst dann Schadenersatz geltend machen wenn es sich um Rohbauland (Bebauungsplan) oder baureifes Land handelt, und das von Seiten der Behörden wieder zu seinen Ungunsten geändert wird.

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  • Guten Tag

    Wenn ich Informationen habe ( die ich nicht haben dürfte ), dass eine Wiese in ca einem Jahr als bauland ausgewießen werden soll, aber der aktuelle Eigentümer der Wiese davon noch nichts weiß. Kann ich diesem die Wiese abkaufen und in einem Jahr teurer weiter verkaufen, oder täusche ich den Eigentümer dann arglistig?

    Vielen Dank

    Bei uns wurde so ein Grundstückskauf auch schon einmal rückabgewickelt. War nicht schön für die Beteiligten...

    Es handelte sich um zwei Gemeinderatsmitglieder, die Insiderwissen über eine geplante Baulandausweisung hatten.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • > Wenn ich Informationen habe ( die ich nicht haben dürfte )


    ... würde ich nicht im Internet fragen, aber okay


    > aber der aktuelle Eigentümer der Wiese davon noch nichts weiß


    ... sowas kann sich schnell ändern


    > Kann ich diesem die Wiese abkaufen und in einem Jahr teurer weiter verkaufen


    Warum nicht? Solange es sich um geschäftsfähige Personen handelt, sehe ich da kein Problem.

    Angebot und Nachfrage regelt das, wobei bei Dir da ja noch ein rein spekulativer Anteil mit Insiderwissen hinzukommt,

    über diesen kann man geteilter Meinung sein.

    Ist eine Gewissensfrage, die Dir keiner hier beantworten wird, das musst Du mit Dir alleine ausmachen.


    > oder täusche ich den Eigentümer dann arglistig?


    ... keine Ahnung, bin kein Anwalt.

    Wenn Du die Wiese kaufst und dort Sondermüll zwischenlagerst und wieder als 'Bio-Wiese-Bauland' teuer verkaufst,

    dann imho schon.


    Aber wiegesagt, vorrausgesetzt, der Eigentümer persönlich ist voll geschäftsfähig.

    Von betreuten Personen rede ich jetzt mal nicht, aber sowas kommt vor.

    Sollte sowas der Fall sein - s.o. - mach's mit deinem Gewissen aus,

    wir müssen nicht damit leben, Du schon.

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    It's not the hammer, it is the way you hit.

  • Nachtrag:

    Bei letzterem kann es ggf schnell auch justiziabel werden, in Ahnlehnung an die in Vorbeiträgen geschriebenen Worte.

    Damit ist wirklich nicht zu scherzen.


    Ich hoffe ich täusche mich und dies war keine Fake-Frage, wenn wirklich nicht - dann sorry lieber TE ;-)

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