Fachunternehmererklärung Statik

  • Moin Mädels, moin jungs,


    kann mir einer weiterhelfen bezüglich einer Fachunternehmererklärung für Standsicherheit/ Statik? Ich kann da nämlich leider nichts mit anfangen. Es ist so, dass der Kunde von uns die reguläre Fachunternehmererklärung gem. EnEV bekommen hat. In dem ferner ausgeführt wurde, dass nach a.R.d.T, Gesetze, Normen usw gebaut wurde. Für meinen Geschmack also alles wesentliche enthalten. Nun möchte der Statiker, eine Erklärung von uns haben bezüglich der Standsicherheit/ Einhaltung der Statik.


    Bevor ich da jetzt einen Zweizeiler mache, dass sich an die Statik gehalten worden ist wollte ich hier mal Nachfragen ob jemand ggf. ein Formblatt dafür kennt und mir das einfach aus Unkenntnis so seltsam vorkommt (die Forderung). Zu mal zwischen Statiker und uns ja gar kein Vertragsverhältnis existiert.


    LG

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Fachunternehmerklärung umfasst meines Wissens immer alle a.R.d.T..

    Eben. Warum also doppelt, dass will ich nicht so recht verstehen. Zu mal ich mich Frage was der Statiker damit will. Er hat doch die Statik selber aufgestellt, oder soll ich jetzt seine fehlende Prüfung vor Ort möglicherweise kaschieren? Aber offensichtlich kennt keiner eine separate Fachunternehmererklärung für die Statik/Standsicherheit.

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  • Frag doch den Statikus einfach nach der Rechtsgrundlage seiner Forderung. Oder steht diese Spezialerklärung bereits im LV oder den Vertragsbedingungen?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Nun möchte der Statiker, eine Erklärung von uns haben bezüglich der Standsicherheit/ Einhaltung der Statik.

    Der Statiker macht doch normalerweise zwischendurch Abnahmen, ob auch alles so ausgeführt wurde, wie er es vorab berechnet hat? Wenn er das gemacht hat ( Abnahme von Bauteilen o.ä. ), ist die Erklärung doch überflüssig/doppelt.

    oder soll ich jetzt seine fehlende Prüfung vor Ort möglicherweise kaschieren?

    Denke ich eher...

  • Nein, Statiker machen nicht "normalerweise" zwischendurch Abnahmen. Objektüberwachung wird bei Tragwerksplanern üblicherweise nicht beauftragt. Prüfingenieure machen Abnahmen - "im erforderlichen Umfang". BGH: ES gibt kein Recht auf Kontrolle, AN muss auch ohne Kontrolle mangelfrei liefern.


    Die Fachunternehmererklärung ändert nichts an der Haftung des Werkunternehmers. Sie dient lediglich der Dokumentation der leistenden Unternehmens gegenüber der Behörde.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hallo

    hier in rlp muss der statiker/bauleiter ( nach der nofellierung der lbo )eine abschlusserklärung, bei nicht prüfpflichtigen bv abzugeben, in der die überwachungstermine aufgeführt sind.

    aber nix von dachdecker oder sonst wem.

    vordruck ist im netz lbo tlp.


    gruss aus de palz

  • Nein, Statiker machen nicht "normalerweise" zwischendurch Abnahmen

    Kenne ich nur so, dass der Statiker immer mal wieder vorbeikommt und schaut sich die Ausführung an, sei es im Holzrahmenbau bei Aufstockungen oder Neubau beim Aufschlagen des Dachstuhles z.B. 2 mal ( einmal während dem Aufschlagen und einmal nach Fertigstellung ) und das macht nicht nur einer, sondern verschiedene Statiker handhaben das bei uns so, wobei ich aber auch den Vertrag mit dem Statiker nicht kenne, ich sehe es halt nur bei unseren Baustellen, dass hier der Statiker häufig auf der Baustelle ist und sich die Leistung vom Zimmermann ansieht/abnimmt.

  • hier in rlp muss der statiker/bauleiter ( nach der nofellierung der lbo )eine abschlusserklärung, bei nicht prüfpflichtigen bv abzugeben, in der die überwachungstermine aufgeführt sind.

    In Brandenburg nicht. Hier hat der TWP nur gegenüber der Bauaufsicht zu erklären, dass er die Statische Berechnung gemacht hat, dann darf losgebaut werden. Keine Überwachung, keine Abschlusserklärung.


    Um auf Kalle zurückzukommen: M.E. hat der Statiker zumindest öffentlich-rechtlich gar nichts zu fordern. Privatrechtliche Vereinbarungen können selbstverständlich anders aussehen.


    In eine Fachunternehmererklärung gehört für mein Dafürhalten aber auch die Bestätigung, dass nach der (Ausführungs-)Planung gebaut wurde. Der Hinweis auf Normen und Gesetze reicht nicht und wird dem konkreten Sinn der Erklärung, nämlich dass die Planung umgesetzt wurde, nicht gerecht.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Kenne ich nur so, dass der Statiker immer mal wieder vorbeikommt und schaut sich die Ausführung an...

    Wenn es vereinbart ist, ja. Falls die Statik geprüft wurde, kommt natürlich der Prüfstatiker und macht Abnahmen bzw. Bauzustandsbesichtigungen.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • In eine Fachunternehmererklärung gehört für mein Dafürhalten aber auch die Bestätigung, dass nach der (Ausführungs-)Planung gebaut wurde. Der Hinweis auf Normen und Gesetze reicht nicht und wird dem konkreten Sinn der Erklärung, nämlich dass die Planung umgesetzt wurde, nicht gerecht.

    Zitat

    wir bestätigen, die Arbeiten am oben genannten Bauvorhaben entsprechend den Bestimmungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung, insbesondere unter Berücksichtigung von § 3 Abs 2 bzw. § 4 Abs. 2 und Anlage 3, ausgeführt zu haben. Wir weisen Sie darauf hin, dass der Eigentümer dieses Schreiben mindestens 5 Jahre aufzubewahren hat und der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen hat (EnEV § 26a Punkt 2).

    Als Fachunternehmer erklären wir, dass die im oben genannten Auftrag enthaltenen Leistungen nach den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt wurden. Der Auftrag wurde nach den geltenden Vorschriften, Normen und Verordnungen durchgeführt. Die Herstellerangaben wurden bei der Verarbeitung eingehalten.

    Ist für mein Geschmack alles wesentliche enthalten. Am Ende das Muster eines Rechtsanwaltes aus unserem Meisterkurs.

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  • Ist für mein Geschmack alles wesentliche enthalten.

    Für meinen nicht. Es fehlt jeder Bezug zum konkreten BV.


    Beispiel: Von Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit wären Sparren 6/12 ausreichend, geplant sind aber 8/26, gebaut (Firma ist sparsam) 6/20. Oder EnEV: Dämmung 18 cm WLG 040 wäre ausreichend, geplant waren 26 cm WLG 035, eingebaut 26 cm 040.


    Alles entspricht den anerkannten Regeln der Technik, den geltenden Vorschriften, Normen und Verordnungen und den Herstellerangaben. Nur nicht der Planung.



    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Zitat

    Als Fachunternehmer erklären wir, dass die im oben genannten Auftrag enthaltenen Leistungen nach den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt wurden.

    OK

    Zitat

    Der Auftrag wurde nach den geltenden Vorschriften

    welchen, den öffentlich-rechtlichen? Welche?

    Zitat

    Normen

    ist bereits durch "a.R.d.T." abgedeckt, damit gedoppelt, also überflüssig und kann entfallen

    Zitat

    Verordnungen durchgeführt.

    Hinreichend vage, aber nicht falsch.

    Zitat

    Die Herstellerangaben wurden bei der Verarbeitung eingehalten.

    Welche "Angaben"? Den Satz finde ich nicht sinnig. Ich würde eher schreiben: "Die Verarbeitungsrichtlinien der Systemanbieter wurden eingehalten." Aber auch das ist nur privatrechtlich relevant.


    Der Mustertext erscheint mir aus Laiensicht juristisch recht dünn!


    Die Punkte von Thomas T. sind privatrechtlich relevant, nicht öffentlich rechtlich. Sinnvoll finde ich sie trotzdem.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Punkte von Thomas T. sind privatrechtlich relevant, nicht öffentlich rechtlich.

    Ich würde sagen, kommt drauf an. Die Prüfingenieure verlangen nach meiner Erfahrung als Voraussetzung für ihren Schlussbericht eine Fachunternehmererklärung, in der der Bezug auf das konkrete BV (sinngemäß "Errichtung nach genehmigten und geprüften Unterlagen") vorhanden ist. Der Prüfing. wird zwar i.d.R. privat beauftragt, ist aber trotzdem hoheitlich tätig, wie der ÖbVI.


    Außerdem bescheinigt mit der Anzeige der Fertigstellung irgendjemand (nach LBO verschieden), dass das Gebäude der genehmigten Planung entspricht. Derjenige wird sich sicher von den ausführenden Unternehmen bestätigen lassen, dass sie entsprechend der Planung gebaut haben.


    Ich sehe also durchaus eine öffentlich-rechtliche Relevanz solcher Erklärungen.


    Eine Bestätigung, dass nach geltenden Gesetzen gebaut wurde, halte ich da eher für nebensächlich, das ist eine Selbstverständlichkeit.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Wenn der Prüf-In sie verlangt hast Du Recht. hier fordert sie aber der Statiker. Aber vielleicht ist er ja der Prüfing. oder Bauleiter nach LBO?


    Und die Einhaltung der Planung unterhalb der Forderungen der LBO etc. kann ja nur privatrechtlich sein, da .ö-r. alles eingehalten wird.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Für meinen nicht. Es fehlt jeder Bezug zum konkreten BV.

    Deren Daten ich sicherlich nicht öffentlich ins Netz stellen werde.



    Nur nicht der Planung.

    Sorry ergibt für mich keinen Sinn, wenn eine Planung grundlage eines Angebotes ist, dann ist es selbstverständlich danach zu bauen. Alles andere wäre dann ja auch wieder ein Mangel. Letztlich kann man da auch gerne das Wort "Planung" mit aufnehmen, ist aber ähnlich dem was Skeptiker erwähnt hat mit der a.R.d.T und Norm.



    Welche "Angaben"? Den Satz finde ich nicht sinnig. Ich würde eher schreiben: "Die Verarbeitungsrichtlinien der Systemanbieter wurden eingehalten." Aber auch das ist nur privatrechtlich relevant.

    Wenn die Verarbeitungsrichtlinien der a.R.d.T nicht entspricht, was dann?

    Der Mustertext erscheint mir aus Laiensicht juristisch recht dünn!

    Ich gehe davon aus, dass Mustervorlagen, die im übrigen zuhauf im Netz kursieren, schon den Sinn erfüllen, den sie erfüllen sollen. Letztlich ist die Fachunternehmererklärung ein Nachweis für den Kunden um der öffentlichen Hand Nachzuweisen das alles seine Richtigkeit gehabt hat. Das "Richtige" bauen ergibt sich ja schon aus meiner Pflicht Erfüllung des Vertrages zu leisten. Warum also noch mal wiederholen?

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  • Letztlich ist die Fachunternehmererklärung ein Nachweis für den Kunden um der öffentlichen Hand Nachzuweisen das alles seine Richtigkeit gehabt hat.

    Nein. Das ist gar kein Nachweis gegenüber der öffentlichen Hand, sondern nur gegenüber dem Kunden. Oder steht als Empfänger "Bauaufsichtsbehörde xxx"?

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Warum hast Du dann ein Problem, das zu bestätigen?

    Habe ich nicht. Ich finde den Umkehrschluss nur wiedersinnig. Wenn ich reinschreiben MUSS, dass ich mich an die Planung gehalten habe, dann ist der Gegenfall, dies eben nicht zu tun, ja wahrscheinlich. Das ergibt für mich aber keinen Sinn. Und bei gefühlt 95% eigener Planung ist es idiotisch sich selber die Einhaltung seiner Planung zu bestätigen. Was ich mich nach der Diskussion eher Frage ist was muss denn nun zwingend drin stehen? Offensichtlich gibt es da ja einige Unterschiedliche Gedanken zu. Ich kennen es aus dem Unterricht nur, dass ich die Fachunternehmererklärung nur im Zusammenhang mit der EnEV abzugeben habe. Sie z.B Muster von Isocell anliegend.



    Die will gar keiner wissen; den Verweis auf die Planung kannst Du bei allen BV wörtlich übernehmen.

    Du sprachst von dem konkreten BV und dies ist in dem Schreiben entsprechend benannt ;)

    Dateien

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  • Nein. Das ist gar kein Nachweis gegenüber der öffentlichen Hand, sondern nur gegenüber dem Kunden. Oder steht als Empfänger "Bauaufsichtsbehörde xxx"?

    Natürlich! Siehe §26a EnEV. Ich bestätige dem Kunden die Umsetzung und dieser kann dies bei Anfrage durch den Staat mein Schreiben zum Belegen benutzen.

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  • Privatrechtliche Vereinbarungen können selbstverständlich anders aussehen.

    ja. dann sollte Kalle etwas davon wissen, weil er zu einer der vereinbarenden parteien gehört ;)

    meist reicht schon ein blick auf die pläne, um zu ahnen, welchen weg die reise nach absurdistan geht.


    auf die idee, vom unternehmer irgendwas dokumentarisches zu verlangen, bin ich noch nicht gekommen. ich schau mir lieber an, was auf der baustelle (oder, wenn´s grad mal passt, auch vorher) abgeht.


    Skeptiker hat scho recht: der BL oder wer immer prüft nicht auf kosten des bauherren im interesse des BU - aaaberrr .. zur erzielung eines ordentlichen werks ohne grosse um- und abwege kann das interesses des BU und das des bauherren konform gehen (ja .. altmodische denke)


    Off-Topic:

    ich erkläre meinen bauherren, dass es zwischen prüfke, hoheitlichen formalanforderungen und bautechnischer erfüllung bauherrlicher wünsche (also zivilrechtlich) oft noch eine menge luft gibt - luft, die mit fachkundigem blick oft schöner wird. ganz perfekt wunderschön muss es garnicht sein, manchmal sieht man sachen, die rechtzeitig bemerkt noch leicht gerichtet werden können > ärgerminimierung.

  • Und welche Rolle spielt da der Statiker?

    Genau. Das ist ja die Frage. Man verlangt etwas von mir/uns wo ich absolut keinen Sinn sehe.

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  • Es geht doch gar nicht darum, ob Du einen Sinn siehst.

    Hast Du denn den Statiker inzwischen nach der Rechtsgrundlage seines Ansinnens gefragt oder steht diese Forderung bereits im LV?




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  • einer Fachunternehmererklärung für Standsicherheit/ Statik?

    Es ist so, dass der Kunde von uns die reguläre Fachunternehmererklärung gem. EnEV bekommen hat.


    Hier verstehe ich den Zusammenhang nicht...Inwieweit hat die Standsicherheit/Statik irgendwas mit EnEV zu tun? Habt ihr eine Werksplanung zu Themen der Standsicherheit oder Statik nach Vorgabe eines Architekten erstellt? Also gab es eine AP fuer Statik, TWP,...und ihr habt auf Basis eures angebotenen Fabrikats/Materials... eine Werkplanung fuer irgendwas erstellt?


    Nun möchte der Statiker, eine Erklärung von uns haben bezüglich der Standsicherheit/ Einhaltung der Statik.


    Ich kenne zugegebenermassen nur den Ablauf bei pruefpflichtigen BV. Architekt und sein Statiker/TWP erstellt Anforderungen an Statik (Genehmigungsplanung) und daruaf basierende Ausfuehrungsplanung. AN ersteilt seine Werkplanung unter Zugrundelegung der AP, der Pruefstatiker prueft und bestaetigt (die Genehmigungsplanung, wird dann in Baugenehmigung mit eingepflegt, und z.T, die Werkplanung). AN baut, bestaetigt die Uebereinstimmung der Ausfuehrung mit der Planung .

  • Hast Du denn den Statiker inzwischen nach der Rechtsgrundlage seines Ansinnens gefragt oder steht diese Forderung bereits im LV?

    Das steht meines Wissen nicht darin. Werde Montag dazu die Architektin anrufen, die mir diese Bitte weitergeleitet hat. Sollen Sie mir sagen was die da drin stehen haben wollen.



    Hier verstehe ich den Zusammenhang nicht...Inwieweit hat die Standsicherheit/Statik irgendwas mit EnEV zu tun?

    Hat sie nicht, das ist doch mein Problem. Ich bin verpflichtet im Zuge der Sanierung die Umsetzung nach EnEV zu bestätigen. Das wurde getan und nun fordert man weitere Belege. Ich kann schlecht etwas bestätigen, wenn ich nicht mal weiß was da drin stehen soll. Offensichtlich kennt auch keiner der hier Anwesenden so etwas oder wüsste was da drin stehen soll.


    Lassen wir das Thema einfach, ich kläre das morgen und gut. Das Raten bringt hier keinem was.

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