Kochfeld ersetzen...

  • wo ist denn dieses Wunderwerk der Technik installiert? Sieht mir nicht nach einer "externen" Anschaltung aus, sondern eher, dass da jemand das Kabel zwischen Bedienung (am Backofen?) und Ceranfeld verlängert hat.

    Oder es ist die Standard-Verbindung zwischen Bedienfeld und Kochfeld, wobei ich das nur mit proprietären Steckern und Buchsen kenne.


    In jedem Fall brauchst du dann beides neu. Neues Kochfeld an alten Backofen mit den Bedienknöpfen wird nicht funktionieren.

  • musst halt beim Hersteller nachfragen... Auswahl ist hast du dann aber sicher keine mehr, und günstig wirds vermutlich auch nicht.

    Also gleich ein autarkes Kochfeld mit der Bedienung auf dem Feld.

    Die Regler am Backofen sind dann halt ohne Funktion.

  • Ich träume ja von einem großen Herd,

    Herd oder Kochfeld?


    Das Bild zeigt die Verbindung zwischen Backofen, bzw. den dort vorhandenen Bedienelementen, und dem Kochfeld. Man könnte nun schauen ob man eine Serviceanleitung bekommt, oder die Funktion der einzelnen Adern durch Messen herausfinden. Beides würde ich an Deiner Stelle nicht in Erwägung ziehen.


    Geht es Dir ausschließlich um ein größeres Kochfeld, dann nimm ein autarkes Kochfeld. Dieses wird direkt an der Zuleitung an der Wand (Herdanschlussdose muss wahrscheinlich erweitert werden) angeschlossen und enthält auch alle notwendigen Bedienelemente. Die alte Verbindung zwischen Backofen und Kochfeld wird dann stillgelegt, die Bedienelemente für das Kochfeld am Backofen sind außer Funktion.


    Ich habe vor Jahren unseren Herd in der Küche komplett entsorgt, Backofen und Kochfeld sind zwar weiterhin übereinander angeordnet, aber getrennt angeschlossen und haben jeweils ihre eigenen Bedienelemente. Ich habe das Kochfeld auch von einem anderem Hersteller als der Backofen, weil ich bei einem Hersteller keine Kombi gefunden habe die mir gefallen hat.

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  • Mhhh... Irgendwie gefällt mir die Idee das man einfach ein externes feld nimmt, die Auswahl ist da wohl viel größer...

    Ok, danke für die Infos, jetzt bau ich mal meinen spülenschrank und spüle...

  • Mhhh... Irgendwie gefällt mir die Idee das man einfach ein externes feld nimmt, die Auswahl ist da wohl viel größer...

    Das war auch ein Grund warum ich das so gemacht habe. Das Feld habe ich mir nach meinen Wünschen ausgesucht, ohne dabei auf Hersteller oder bestimmte Kombis achten zu müssen.

    Ich bin auch nicht an den Platz gebunden, sollte ich die Küche umbauen, dann wandert das Feld halt ganz woanders hin, auf den Backofen muss ich nicht achten, ich brauche am neuen Ort halt nur eine Herdanschlussdose.

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  • R.B.

    Hat den Titel des Themas von „Ceranfeld ersetzen...“ zu „Kochfeld ersetzen...“ geändert.
  • beinem großen (90er) Kochfeld musst du aufpassen - das braucht idR. 3x16A.

    Die herkömmlichen Backofen/Kochfeldkombis sind meistens so aufgebaut, dass die Röhre 1x16A und das Kochfeld 2x16A hat.


    Somit könnte es in deinem Fall dann knapp werden.


    Ein Einbaubackofen ohne Kochfeld hat idR aber ein Heißgerätekabel und kann in die Schuko.


    Achja - und nimm auf jeden Fall Induktion.

  • Früher, als ich noch aktiv war, wurden Herde mit 5x2,5 angefahren und mit 20 oder 25A abgesichert. Du wirst kaum alle Felder plus Ofen voll aufgedreht haben, um das voll auszunutzen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Induktion ist definitiv raus, meine Töpfe können das nicht und sind viel zu hochwertig zum entsorgen...

    Na ja musst Du selbst wissen. Tolles neues Kochfeld, aber ohne Induktion widersprechen sich für mich irgendwie. Was soll das neue besser können als das alte? Eben.

    Dann lieber das alte behalten, und erst umsteigen, wenn Geld für Kochfeld PLUS Töpfe da ist. Oder eben gar nichts neues.

    Dass es Felder mit 3x16A gibt wusste ich auch nicht. Unser 80er Feld mit 4x Induktion plus Warmhateplatte kommt mit 2x16A aus.

  • Ist die zulässige Wärmeleistung von Elektrokochflächen eigentlich ähnlich der von Propananlagen durch technische Regeln limitiert? (Mit Propan betriebene Gasherde (nicht: Backöfen!) dürfen ja in Summe nur 11,0 kW haben.)

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ist die zulässige Wärmeleistung von Elektrokochflächen eigentlich ähnlich der von Propananlagen durch technische Regeln limitiert? (Mit Propan betriebene Gasherde (nicht: Backöfen!) dürfen ja in Summe nur 11,0 kW haben.)

    kann ich mir nicht vorstellen. Bei Gas Kochstellen dürfte die Limitierung ja daher herrühren, dass ausreichend Zu- und Abluft sichergestellt werden muss.

    Sollte es wirklich Elektrokochfelder mit mehr als 11kW geben, lohnt vielleicht noch ein Blick in die TAB des Versorgers - die wollen ja zB auch wissen, ob und wenn ja wieviele Durchlauferhitzer betrieben werden.

  • es gibt definitiv Kochfelder mit 3x3,7kW bzw 11,1kW.

    Früher, als ich noch aktiv war, wurden Herde mit 5x2,5 angefahren und mit 20 oder 25A abgesichert. Du wirst kaum alle Felder plus Ofen voll aufgedreht haben, um das voll auszunutzen.

    Bei 11,1kW sollte da ein 5x2,5 liegen, ein 5x1,5 wäre sowieso nur unter günstigsten Bedingungen für eine Absicherung mit 16A geeignet.

    Ein 5x2,5 kann unter günstigen Bedingungen mit 20 oder sogar 25A abgesichert werden ja.

    Aber !


    Das Kochfeld braucht 3phasig 16A. 3,7kW / 230V = 16A.


    Bei 5x2,5 mit 25A (maximaler best case) bleiben dann 3x9A = 6kW übrig, aber verteilt auf 3 Phasen.

    Es sind nur 2kW pro Phase. Da ein Haushalts-Backofen aber idR einphasig angeschlossen wird und idR einen Anschlusswert von 3,7kW = 16A hat, wars dass dann auch.


    Ich kenne 60er Kochfelder, die man auch einphasig mit 25A betreiben kann statt 2x16A. Dann aber mit Funktionsreduktion. Möglicherweise gibts da auch 90er die mit 2x25A betrieben werden können, glaube es aber eher nicht.


    Schuster und Leisten und so.., Fr. Maier?


    Sollte es wirklich Elektrokochfelder mit mehr als 11kW geben, lohnt vielleicht noch ein Blick in die TAB des Versorgers - die wollen ja zB auch wissen, ob und wenn ja wieviele Durchlauferhitzer betrieben werden.

    Geräte mit mehr als 12kW brauchen die Zustimmung des VNB, TAB 2011. Darunter nicht.

    Induktion ist definitiv raus, meine Töpfe können das nicht und sind viel zu hochwertig zum entsorgen...

    Ich kann dir nur raten, probier mal ein Induktionskochfeld aus.

    Wie schnell ein großer Topf für Spahghetti kocht ist nur das eine - die Hitze lässt sich viel präziser und mit viel weniger Trägheit regeln. Da muss man keinen Topf mehr vom Herd ziehen, man regelt runter, und die Hitze ist weg.

    Das Kocherlebnis mit billigen Töpfen und Induktion ist besser als Ceran und die besten Töpfe von Galaxie..

    Las mich raten - AMC ??

  • Geräte mit mehr als 12kW brauchen die Zustimmung des VNB, TAB 2011. Darunter nicht.

    :thumbsup:


    oder 4,6kW wenn nur 1 Außenleiter zur Verfügung steht (dann 20A Vorsicherung).


    Die Praxis einen Herd an 230V/25A zu betreiben bedurfte an sich schon immer der Zustimmung des VNB. Das wurde aber regelmäßig ignoriert, auch von den Fachleuten. Genau so wie die Tatsache, dass man sich mit 5x2,5mm² und(3x) 25A Vorsicherung schnell im Grenzbereich bewegt.


    Achtung, nur weil ein "Fach"mann Regeln ignoriert, ist das nicht automatisch richtig.


    Für einen Herd in einem Haushalt sind die typ. 11kW (3x16A) ausreichend. Stehen keine 3 Außenleiter zur Verfügung, was in vielen Altbauten der Fall sein kann, dann 25A Vorsicherung und Dimensionierung der Leitung beachten. Ein Eli müsste dann auch den Weg bis zum Hausanschluss überprüfen.

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  • Na ja musst Du selbst wissen. Tolles neues Kochfeld, aber ohne Induktion widersprechen sich für mich irgendwie. Was soll das neue besser können als das alte? Eben. 😂 PLATZ!!! ICH BRAUCH PLATZ FÜR GROSSE TÖPFE, 3X10L GLEICHZEITIG WÄRE COOL

    Dann lieber das alte behalten, und erst umsteigen, wenn Geld für Kochfeld PLUS Töpfe da ist. Oder eben gar nichts neues. TÖPFE IN DER QUALITÄT UND NUTZBARKEIT BIN ICH 4-STELLIG, NOPE...

    Ich komme super klar mit einfachen Herden, ich brauche aber Platz für... Das wäre der Grund umzusteigen auf ein anderes kochfeld.

  • Die einzige "Ausrede" für hochwertige, aber nicht induktionsfähige, Töpfe wäre, dass sie aus Kupfer sind. Ansonsten legt man noch 100 EUR drauf und hat ein Set ganz prima funktionierender Töpfe.

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • Wobei heutige Kupfertöpfe und -pfannen aus einem Materialmix bestehen, der sie auch für Induktionskochfelder geeignet macht. Wie gut bzw. schlecht ein Topf dann funktioniert hängt von den verwendeten Materialien und deren Verarbeitung ab.

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  • Jepp.

    Aber auch Sandwichboden ist nicht gleich Sandwichboden (Materialmix).


    Nebenbei bemerkt, auch das Argument mit der Wärmespeicherung der Topfböden ist in meinen Augen gerade bei Induktionskochfeldern unsinnig. EIn großer Vorteil von Induktionskochfeldern ist doch, dass man die Wärme sehr gut regeln kann, und da wäre ein Topfboden der die Wärme speichert eher von Nachteil. DIeser verzögert die Regelungseigenschaften erheblich.

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  • Die "Wärmespeicherung" von Topfböden war schon immer nur eine Marketingumschreibung für schlechte Wärmeleitfähigkeit und m.E. für jede Art von Herden hinderlich, wurde aber als Vorteil verkauft.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • EIn großer Vorteil von Induktionskochfeldern ist doch, dass man die Wärme sehr gut regeln kann, und da wäre ein Topfboden der die Wärme speichert eher von Nachteil. DIeser verzögert die Regelungseigenschaften erheblich.

    Finde ich auch. Ich verwende deshalb auf meinem Induktionskochfeld u.a. auch die alten Emailtöpfe meiner Mutter mit dünnem Boden.

  • m.E. für jede Art von Herden hinderlich, wurde aber als Vorteil verkauft.

    aber nicht für jede Art von Zubereitung.

    Will man wirklich scharf und heiß anbraten, ein großes Stück Fleisch, dann sinkt die Temperatur beim reinlegen bzw. wenden stark ab, und zwar je weniger Energie im Topf gespeichert ist. Natürlich kann das ein Kochfeld großer Leistung etwas ausgleichen, das gibt aber auch die Regelung nicht her.


    Verstehe nicht, dass es nicht schon längst Kochfelder mit Temperatur statt Leistungsregelung gibt... klar die Sensorik ist anspruchsvoll, aber lösbar.

  • Verstehe nicht, dass es nicht schon längst Kochfelder mit Temperatur statt Leistungsregelung gibt... klar die Sensorik ist anspruchsvoll, aber lösbar.

    Die Sensoren waren m.W. schon immer vorhanden, als Notbremse vor Überhitzung. Sie taugten aber aufgrund ihrer Platzierung nicht für eine echte Temperaturregelung.

    Es gibt zwischenzeitlich jedoch Induktionskochfelder mit echter "Temperaturregelung".


    Ein japanischer Hersteller (P.......c) verwendet eine IR-Messung um die Temperatur am Topfboden ermitteln zu können, und darauf basierend regelt er dann die Temperatur zwischen 65°C und 230°C.

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