Terrassen Überdachung genehmigen lassen.

  • Also vor 4 Jahren war ich beim Bauamt.

    Und wollte mal nachfragen ob wir eine Terrassen Überdachung genehmigt bekommen.


    Der gute Mann meinte, das unsere Terrasse schon eine Sondergenehmigung ist. Da das Baufenster an der Seite nicht so gross ist.


    Zur Terrassen Überdachung meinte er,

    wir brauchen kein Antrag stellen. Das wir abgelehnt.


    Aber....

    Wir sollen 3 Jahre warten.,und dann den Antrag stellen. Dann würde es anders aussehen.


    1) Muss der Antrag vom Architekten gestellt werden ?


    2) Als Grund für die Terrassen Überdachung würde ich ihm klarmachen, daß wir dadurch etwas Regenwasser von unsere Terrasse abhalten will.Und somit weniger Wasser in die Baugrube läuft.

    Könnte das unsere Chance verbessern um die Überdachung genehmigt zu bekommen??


    3) Wenn eine Überdachung erst erstellt wird, bevor eine Genehmigung vorliegt,

    Muss man das dann wieder abbauen, und das wars.Oder ist da gleich eine Geldstrafe zu erwarten?


    :rulez:

  • 1) Das kommt darauf an, ob die Überdachung eine Baugenehmigung braucht oder nicht - wenn sie verfahrensfrei wäre, bräuchte es dafür zumindest in Bayern keinen Architekten.


    2) Ich unterstelle, Du brauchst eine Befreiung vom B-Plan. Befreiungsanträge sind zu begründen und da könntest Du durchaus mit Deiner Sondersituation argumentieren.


    3) Das hängt davon ab, wie das für Dich zuständige Bauamt drauf ist. Bußgeldverfahren sind kein "muss" für die Behörde.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Richtig


    Es geht darum vom B-Plan abzuweichen.Das Baufenster lässt das nicht zu.Damals gab es keine Chance.

    Mit der Option,in 3 Jahre wäre es dann möglich.


    Und ich habe hier bei der Gemeinde ein Mitleidsbonus.Solange das die Gemeinde regelt,bestehen gute Chancen.

    Geht es weiter zum Landratsamt,dann wird es etwas schwerer.


    Die Größe der Überdachung ist 300cm tiefe und 435cm Breite.

    Momentan zulässig nur eine tiefe von 1,10m

  • Die Größe der Überdachung ist 300cm tiefe und 435cm Breite.

    Momentan zulässig nur eine tiefe von 1,10m

    Grundsätzlich sind ja Terrassenüberdachungen nicht unbedingt "ortsbildprägend". Man könnte also evtl. eine Befreiung schon positiv bescheiden. Interessant wäre auch ob die Überschreitung der Baugrenze bedeutet, dass man dem Nachbarn auf die Pelle rückt...oder eben nicht.


    In jedem Falle ist eine Überschreitung des Baufensters um 1,90m schon viel. Das könnte bei anderen Bauherren Begehrlichkeiten wecken.


    Andere Frage, fast das gleiche Thema: Verbaust Du Dir damit nicht zufällig irgendwelche Dinge, die bei der Sanierung Deines Hauses noch zu erbringen sind (Drainage)? Nicht, dass Du da Fakten schaffst, bzw. die Sanierung unnötig verkomplizierst.

  • Deshalb erst nach drei Jahren den Antrag stellen.Dann sind alle mit ihrer Aussenanlage fertig.

    Das betrifft nicht unser Nachbar.Ist Richtung Straße der Gemeinde.

    Wenn meine Hecke gross genug ist,sieht man nucht mal die Überdachung


    Die Überdachung ist schnell abgebaut.Wenn das zum Konflikt mit der Drainage führt.

    Will damit erreichen,etwas Wasser von der Terasse fern zu halten.Viel bringt das nicht,aber ein Versuch

  • Überdachung ... Will damit erreichen,etwas Wasser von der Terasse fern zu halten.

    Wasser bewegt sich ihm Boden nicht ausschließlich vertikal, bei Dir schon garnicht.

    DViel bringt das nicht,aber ein Versuch

    Das dürfte an deinen Problemen nach allen hier angestellten analytischen Überlegungen nicht das Geringste ändern!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das dürfte an deinen Problemen nach allen hier angestellten analytischen Überlegungen nicht das Geringste ändern!

    Man müsste da etwas mutiger sein und über eine Komplettüberdachung des Grundstücks nachdenken. Gleichzeitig eine kleine Umfassungsmauer um das Areal, welche das Einfließen von Wasser von nachbarlichen Anwesen verhindert.


    Weiß natürlich nicht, ob der B-Plan eine GRZ von 1,0 zulässt....

  • Die Überdachung zum Nachbar wäre möglich.Laut Gemeinde lässt das der B-Plan zu.Im Garten brauche ich aber keine Überdachung.Auf der anderen Seite (Nordseite) habe ich nun eine längere Garage geplant.Die längere Garage ist möglich.

    Also schonmal 7 m wo auch Wasser abfangen kann.


    Die Einfahrt zur Garage muss ich den 5m Abstand zur Straße einhalten.Hier müsste ich das Wasser am versickern hindern,und in eine Rinne leiten.

    Das ist zumindest zulässig.


    Dann hätte ich die Nordseite komplett entwässert.

    Süd/Ost wäre dann noch die Frage.


    Die Überdachung hat vieleicht den Effekt,das zumindest die Terrassenplatten nicht unter Wasser stehen.

  • Dann hätte ich die Nordseite komplett entwässert.

    Nein, das hättest Du nicht! Es ist egal, ob man am Kopfende oder am Fußende Wasser in die Badewanne gießt. Deine ganze ehemalige Baugrube ist eine große Badewanne!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Skeptiker


    Die Badewanne ist bekannt.Das Niederschlagswasser was auf mein Grundstück landet und dann Richtung Baugrube läuft,will ich reduzieren.

    Die Nordseite wird von der Garage und Einfahrt komplett bedeckt.


    Das Schichtwasser lasse ich mal aussen vor.Dagegen gibt es kene Lösung.


    Und R.D hat als Ursache für die Feuchte Wand,die Terrassentür im Visier.

    Und dann wäre die 3,65m Schiebetür komplett überdacht

  • Das ist ungefäht so als würdest Du bei Regen auf der Tribüne im Berliner Olympiastadion einen Schirm aufspannen und meinen, die Fußballer auf dem Rasen behielten trockene Füße

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  • Es geht darum vom B-Plan abzuweichen.Das Baufenster lässt das nicht zu.Damals gab es keine Chance.

    Mit der Option,in 3 Jahre wäre es dann möglich.

    Ich vermute, Du wirst nie eine Genehmigung bekommen, weil deine Terrasse zu nah an der Straße ist. Wenn ich nicht irre, sind das gerade mal 50 cm oder ein Bisschen mehr. Du bist auch an der Straßenecke, die frei von Sichtbehinderungen sein sollte.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • ...wie schon geschrieben - einfach Antrag stellen und probieren was passiert. Der Aufwand hält sich in Grenzen.

    Ob es was hilft? Ist ein anderes Thema...

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Frau Maier


    Nein vom Gebäude bis zur Straße sind ca. 4,50 -5 m.

    Da wäre die Klb Hecke eher als Sichbehinderung anzusehen.


    Meine Terrasse ist 3,5m Tief und 8 m Breit.Und von Terrase bis Ende der Kurve sind noch ca 3,5m.

    Wenn meine Hecke 1,5m hoch wäre,würde man die Überdachung nicht mal sehen.weil wir ja mit der Terrasse mind. 80cm

    tiefer liegen als die Straße.


    @R.D


    Ich hätte an der Nordseite vom Haus ca. 3.50mx7m Fläche am Haus abgedeckt.

    Auf der Terrassenseite 3mx4,35m

    Das ist schon etwas grösser als ein Regenschirm im Stadion.Mein Grundstück ist leider etwas kleiner als ein Stadion.;)


    Und hätte ich so ein grosses Grundstück,wäre das Baufenster etwas grösser :yeah:

  • Die Terrase ja.Die Überdachnung 1,5 m

    Die Überdachung wäre in ca.2 Jahre nicht mehr zu sehen.Da die Hecke 80 cm von der Straße entfernt ist.


    Wieso ist das ein Problem ?

    1,5 m von der Straße entfernt.Irgendwann verschwindet die Überdachung hinter der Hecke

  • Rose24


    Ich soll also erstmal mündlich bei der Gemeinde eine Anfrage stellen.Ob überhaupt eine Chance besteht,das sowas genehmigt wird.

    Wenn eine Chance besteht,zum Architekten gehen und mein Vorhaben umsetzen lassen.

  • Rose24


    Ich soll also erstmal mündlich bei der Gemeinde eine Anfrage stellen.Ob überhaupt eine Chance besteht,das sowas genehmigt wird.

    Wenn eine Chance besteht,zum Architekten gehen und mein Vorhaben umsetzen lassen.

    Du kannst den Antrag auch selber stellen. Einen Architekten brauchst Du nur, wenn eine Baugenehmigung erforderlich ist.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Noch eine Frage.Wir haben im Kenntnisgabeverfahren gebaut.

    Gilt nun alles was wir vorhaben,im Kenntnisgabeverfahren.

    Oder hat dieses Verfahren eine Laufzeit.z.B 3 Jahre nach Fertigstellung.


    Die Frage stelle ich mir,ob die Terassenüberdachung nun auch im Kenntnisgabeverfahren eingereicht werden muss ?