autofreies Wohnen / Leben

  • Im Zusammenhang der aktuellen Straßenluft-Schadstoffdiskussion gibt es ja schon länger viel zu diskutieren. Mich wundert dabei immer wieder, dass die Existenz des motorisierten Individualverkehrs dabei nie grundsätzlich in Frage gestellt wird.


    Dieser Essay aus der Wochenenden-TAZ läßt mich das Thema einmal hier ansprechen. Autofrei leben, geht das überhaupt heute noch? Sofort werden heftig die Köpfe geschüttelt! Auf der im Essay genannten Insel habe ich zum wiederholten Male grad eine sehr entspannende Woche verbracht: Anreise mit der Fähre, PKW-Mitnahme nicht möglich. Auf der Insel ist Mobilität möglich mit dem Inselbus, (Leih-) Fahrrädern und den eigenen Füßen. Materialtransporte werden im Umfang des üblichen Reisegepäcks per eigener Rollen (Rollkoffer!) oder Fahrradanhänger transportiert. Es besteht keine Lebensgefahr für irgendwen und Entbehrungen sind auch niemandem anzusehen, es geht sogar problemlos. Wir waren täglich 5 - 20 km unterwegs.


    (K)ein Modell für die Großstadt?


    Hier in B fährt der ÖPNV rund und die Uhr mind. im Stundentakt, 7 Tage die Woche, es gibt Leihfahrräder ohne Ende ... Ich selbst wohne in einer kleinen innerstädtischen Wohnanlage, die aufgrund ihrer kuriosen Lage nicht PKW-befahrbar ist und wo es keine Parkplätze gibt - gar keine. Das Befahren mit Kraftfahrzeugen ist per Vertrag dauerhaft und unwiderruflich ausgeschlossen. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist juristisch und technisch abgesichert. Wer ein Kraftfahrzeug hat, parkt dieses im öffentlichen Straßenland - und zahlt dafür, ich auch, denn ich habe ein Auto und fahre praktisch werktäglich damit, im Sommerhalbjahr aber auch Fahrrad. Meine Familie fährt überwiegend Fahrrad und ÖPNV, je nach Wetter, Strecke, Tages- und Jahreszeit, Tochter erst im Fahrradanhänger, dann Tandem, seit der 2. Klasse eigenes Fahrrad. Als vor einigen Jahren im Januar überraschend für ein Vierteljahr das Familienauto ausfiel, ging es solange nur mit ÖPNV und Fahrrad und einmal einem Mietwagen. Fernreisen werden überwiegend mit der Bahn oder selten mit dem Flugzeug gemacht.


    Unter meinen aktuellen privaten Bauherrn der letzten 5 Jahre hat rund die Hälfte der Haushalte kein eigenes Kraftfahrzeug.


    Läßt es sich im Jahre 2019 in Deutschland auf dem Lande oder in der Großstadt ab 100.000 Einwohne ohne Auto leben? Würde Euer Alltag ohne Auto nicht funktionieren oder wäre er nur unbequem? Welche Freiräume wären durch den Verzicht auf das Auto möglich: Individuell oder für den Wohn- oder Arbeitsort?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da will ich mich mal anschließen:

    Nachdem wir vor 5 Jahren in die Innenstadt gezogen sind, merkten wir recht schnell, dass zwei Autos für zwei Menschen verzichtbarer Luxus sind und verkauften schweren Herzens eins von zwei Cabrios obwohl wir sogar zwei Parkplätze dafür auf dem Grundstück hatten. Seitdem mussten wir unsere Termine miteinander abstimmen. Das war nicht immer ganz einfach, aber eine übertragbare Monatskarte für den ÖPNV machte es leichter.

    Da meine Frisur wetterfester als die meiner Frau ist, benutze ich für fast alle inerstädtischen Fahrten das Fahrrad oder gehe zu Fuß. Aber auch meine Frau lässt zunehmend das Auto stehen und geht zu Fuß.
    Eigentlich brauchen wir das Auto nur noch zu einem Zweck wirklich: Zweimal die Woche Enkel von Schule und Kita abholen, bespielen und abends nach Hause aufs Dorf in 15 km Entfernung bringen. Da ist der ÖPNV (noch?) zu lückenhaft und fürs Fahrrad die Kinder noch zu klein.

    Die Landbevölkerung hat wohl auch die größten Probleme, ihr Leben autofrei zu organisieren, wenn sie es denn überhaupt wollte. Die größten Hemmnisse bestehen leider nicht in der Realität sondern in den Köpfen in Form von Besitzstandswahrung und Ignoranz.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Die Landbevölkerung hat wohl auch die größten Probleme, ihr Leben autofrei zu organisieren, wenn sie es denn überhaupt wollte. Die größten Hemmnisse bestehen leider nicht in der Realität sondern in den Köpfen in Form von Besitzstandswahrung und Ignoranz.

    Schöne Steilvorlage. :thumbsup:


    Da kann man nur widersprechen. Man darf nicht den Fehler machen und von den eigenen Lebensumständen auf die Allgemeinheit schließen. Ich kenne einige Leute die auf einen eigenen PKW verzichten können, aber auch genau so viele (vermutlich sogar mehr) die eben nicht auf einen PKW verzichten können. Wo ist das Problem?


    Nicht jeder bewegt sich in einem kleinen, klar umrissenenen, Mikrokosmos, und wer hat Lust jeden Tag den halben Tag mit der Organisisation von Fahrten und Warten auf den ÖPNV zu verbringen? Wie wirkt sich das auf die Arbeitsleistung der Menschen aus?

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  • In das Horn will ich gerne blasen. O.K., mag man meinen...der....mit dem Fahrrad...ist ja klar.


    Nein, es geht natürlich. Nicht immer, aber sehr häufig.


    Wir wohnen stadtnah (3 - 5 km entfernt) aber eben auf dem Land. ÖPNV gibt es, der fährt aber nicht so eng getaktet, dass es eine echte Alternative wäre. Fahrrad ist eine. Ich fahre meine Baustellen -wenn möglich- mit dem Rad (geht auch nicht immer; Wetter, Zeit, Termine,...). Die Kinder: Der Große fährt zumeist mit dem Rad (in die Stadt), die Kleine mit dem Roller in die Schule am Ort. Einkäufe im Ort: meistens Rad, bei größeren Einkäufen natürlich schon Auto.


    Ein gänzlicher Verzicht wäre schwierig, eben wg. der ansonsten begrenzten Transportkapazitäten. Ein eigens Auto müsst es wohl nicht unbedingt sein (Car-Sharing?), ist aber natürlich schon praktisch, wenn es mal in den Urlaub geht (klar...könnte man dann auch mieten).


    Lebensqualität geht sicherlich nicht flöten. Warum den ganzen Tag schnell8er) mit dem Auto fahren? Dann ist man abends früher fertig und kann joggen gehen. Oder man plant die Termine (inkl. Sport --> Fahrrad) in den Tagesablauf mit ein. Dann kann man das alberne Joggen auch bleiben lassen.


    2 Autos halte ich für gänzlich entbehrlich, gönne aber jedem seit Zweit-, Dritt, oder Viertauto. Brauchen tut man's sicher nicht.


    Mir scheint auch, dass der früher (meine Generation) bedingungslos vorhandene Wunsch nach dem eigenen Auto, bei den heute Jungen nicht mehr so vorhanden ist. Das sieht alles weit weniger wichtig aus. Kostet ja auch eine Stange Geld.

  • Schöne Steilvorlage. :thumbsup:

    Tja das muss ich mir gefallenlassen. Das kommt davon, wenn man nicht alles philosophisch breit auswalzt. :)

    Ich hatte halt nur angedeutet, dass die Landbevölkerung ganz andere, größere Probleme hat. Die Blockade der Köpfe betrifft hingegen die gesamte Bevölkerung in Stadt und Land.

    Wieviele der Dorfbewohner sind denn nur deshalb aufs Land gezogen weil es das Auto gibt und man schön schnell in die Stadt kommt?

    Ich kenne eine Menge Leute, die vor 30-40 Jahren aufs Dorf gezogen sind und jetzt wieder zurück in die Stadt kommen.




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    M.G.Wetrow

  • sind denn nur deshalb aufs Land gezogen

    Jain. Eher. weil sie sowieso fahren mussten, egal on nun 10 oder 20 Minuten, weil es die klassische Stadteilfirma nicht mehr gab, weil man die Standteile ja vor jedweder Emission schützen musste und so die Produktionsemissionen durch Verkehrsemissionen ersetzt hat, ohne die Verkehrinfrastruktur (Nahverkehr) zu schaffen.

    Irgendwann hatten die Menschen sich so daran gewöhnt, das auch 50 oder 100 km An- und Abfahrt nix seltsames mehr waren.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Morgen,


    interessantes Thema. Ich bin einer derjenigen die auf dem Land leben. Meine Frau und ich haben 2 Autos und 2 Motorräder. Die Moppeds laufen unter Hobby und sind daher mal außen vor.
    Wir arbeiten beide im Schichtdienst und der ÖPNV ist zwar existent bezieht sich aber hauptsächlich auf die üblichen 5/7 0900-1700 Uhr Zeitfenster. Passt also nicht!


    Anfahrtsweg zu Arbeit ist oneway 25km und ja, man könnte sich fit halten und Fahrrad fahren, oder den Nachbarshund satteln oder oder oder.... aber das ist unrealistisch und wir wollen auch nicht unsere eh schon knappe Lebenszeit noch damit verbringen raddelnd oder reitend irgendwohin zu kommen. Ohne Auto geht da also schon mal nichts.


    In die Stadt oder in die Nähe eine S-Bahnstation ziehen wäre eine Lösung, aber warum sollte ich das sauer verdiente Geld, womit ich mir ein 150qm Haus finanziere, den Geldgeiern für ein 50qm Wohnung abdrücken? (3 Städteeck Landshut, Erding, München) Außerdem ist der Lebensstandard in der Stadt nicht für jeden erstrebenswert. Ich persönlich kann dem Leben in der Großstadt nichts abgewinnen und versuche die Stadt zu meiden wo es nur geht.


    Realistisch gesehen gibt es keine Alternative. Klar, wenn man mal ein wenig rum spinnt und die Politischen Hürden außen vor nimmt gäbe es bestimmt Lösungen damit wir die Autos abgeben, weil alles mit...ja womit eigentlich?..... Drohnen, Mietautos, selbstfahrendes irgendwas usw.usw.usw. gehen würde. Ist aber leider unrealistisch.


    Es bleibt nichts anderes als der Individualverkehr, zumindest wenn man aus der Stadt raus ist.

    In der Stadt sehe ich dass aber auch so, und viele meiner Kollegen die in München wohnen haben kein Auto und brauchen auch keins. Kann ich auch so unterschreiben und würde ich in dem Fall genauso handhaben. Alleine schon aus Parkplatzgründen.


    Grüße

    Frank

  • Ralf Dühlmeyer

    Ja, immer schön die Verantwortung für eigenes Handeln auf die Gesellschaft und die Umstände abwälzen. Dass die Summe der Individualentscheidungen erst die vorgenannten gesellschaftlichen Veränderungen nach sich zieht, wird gern ausgeblendet.

    Ein Beispiel, was dies untermauert erlebte ich vor 25 Jahren im engen Verwandschaftskreis: Die schon recht betagten Leutchen wohnten in einer Stadtrandsiedlung in der der Konsum seit Jahrzehnten einen Laden betrieb. Mitte der neunziger Jahre hat der Laden geschlossen, weil er unrentabel wurde. Meine Verwandten waren darüber so empört, dass sie eine Demo anzetteln wollten. Als ich sie fragte, wann und wie oft sie denn dort eingekauft hätten, sagten Sie, dass sie lieber mit dem Auto zu Aldi und Co. fahren würden, weil billiger, aber wenn man mal das Salz vergessen oder etwas Milch bräuchte, wäre doch der Laden ganz wichtig...




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    M.G.Wetrow

  • Wieviele der Dorfbewohner sind denn nur deshalb aufs Land gezogen weil es das Auto gibt und man schön schnell in die Stadt kommt?

    Daran ist doch nichts verwrfliches. Möchten wir 82Mio Menschen in München oder Ffm einzwängen, nur damit sie zu Fuß oder ÖPNV zur Arbeit kommen? DIe haben dort schon genügend Probleme (Wohnraum, Mieten usw. usw.), die sollte man nicht noch weiter verschärfen. Eine weitere Zentralisierung ist nicht die Lösung des Problems, sondern verschärft die Probleme und schafft neue.


    Was wäre die Alternative zum täglichen Pendeln? Die Alternative wäre in Asien zu sehen, Wanderarbeiter, die irgendwo in einer Stadt hausen (von wohnen kann man da nicht reden) und im Sommer für ein paar Wochen die Familie zuhause besuchen. In meinen Augen auch nicht wirklich erstrebenswert.


    Es ist ein Glücksfall, dass wir in DE eben nicht auf eine einzige Stadt konzentriert sind, wie das in vielen anderen Ländern der Fall ist, sondern dass eine Menge Menschen und auch Industrie in Kleinstädten oder selbst auf dem flachen Land ansässig sind.

    Es ist also nicht so, dass die Menschen auf dem Land ständig irgendwo in eine Großstadt pendeln, sondern vielleicht nur in die nächstgelegene Kleinstadt mit vielleicht 10.00 EInwohnern oder 30.000 EInwohnern, oder vielleicht nur in die nächste Ortschaft.


    Anstatt Probleme zu verschärfen indem wir Menschen zentralisiert unterbringen, sollten wir uns lieber Gedanken darüber machen, wie man diese "Last" über die Fläche verteilt. Dazu darf man nicht nur an die arbeitende Bevölkerung denken sondern auch an Kinder und ältere Menschen. Kindergarten, Schule, Berufsausbildung sind genau so wichtig wie Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen.


    Individualverkehr ist unser geringstes Problem. Ich fahre morgens 12 Minuten zur Arbeit für 16km, das ist nicht vergleichbar mit Leuten die von einem Stadteil zum nächsten für 2h im Stau stehen.


    Nebenbei bemerkt, die Diskussion ist nicht neu, gab es schon zu meiner Studienzeit, und das ist schon ein paar Tage her.

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  • Es ist doch mehrschichtig:

    Einerseits gibt es Weichenstellungen der Politik (Pendlerpauschale, aber auch finanzielle ÖPNVUnterstützung etc)

    Dann noch meine eigene Entscheidung und Bequemlichkeit.


    Als die Kinder noch kleiner waren, bin ich skurrilerweise deutlich mehr mit dem Rad unterwegs gewesen, auch zum Einkaufen. Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass ich ziemlich bequem geworden bin und ab Frühjahr möchte ich umstellen auf deutlich mehr Fahrradnutzung.


    Es gibt gute Ideen, da muss sich auch noch einiges in den Köpfen ändern: Z.B. ob ein Auto tatsächlich ein 4-5 Sitzer sein muss.

    Ich habe inzwischen mehrere kleine flotte E-Autos als Einsitzer gesichtet. ( also nicht diese 25 km/h Dingelchen)

    Meiner Meinung nach müssen wir uns von alten Vorstellungen verabschieden.


    Und da komme ich zum nächsten Punkt: Wirtschaft - und die weiß Begehrlichkeiten zu wecken. Siehe SUVs. Mal ehrlich, 90% brauchen den Allrad nicht wirklich ( und gefühlte 50% können nicht einparken ) Da wäre für mich bespielsweise ein Eingreifen wichtig.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ob es individuell betriebene Autos noch lange Zeit geben wird, hängt nicht davon ab, ob wir es wollen.

    Wir sollten deshalb überlegen, wie wir für unsere Kinder und Enkel solche Weichenstellungen vornehmen, dass ein Fortbestand der Menschheit auf der Erde gesichert ist.

    Dazu gehört eben auch, Arbeits- und Wohnorte näher zueinander zu bringen.




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    M.G.Wetrow

  • R.B. : Ich kann mich auch noch an Diskussionen aus meiner Kinder- und Jugendzeit erinnern. Ich habe das Gefühl, dass man nur an ein paar Schräubchen gedreht hat, wir sind wirklich nicht viel weiter als vor 30 Jahren.


    Könnt ihr Euch noch an die Verpackungsdiskussionen von damals erinnern?

    Wieviel Verpackungsmüll habt ihr? Ich bin da vor einiger Zeit wieder darauf gestoßen, und erschrocken, wie gedankenlos ich längere Zeit war. ( wird ja getrennt -> schlechtes Gewissen beruhigt)

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  • Ob es individuell betriebene Autos noch lange Zeit geben wird, hängt nicht davon ab, ob wir es wollen.

    Da muss ich widersprechen, denn so lange der Mensch "will", findet sich auch ein Weg. Ob zukünftige Autos noch mit Benzin oder Diesel angetrieben werden, das kann niemand sagen, aber Individualverkehr wird dadurch nicht aussterben.



    Ich habe das Gefühl, dass man nur an ein paar Schräubchen gedreht hat, wir sind wirklich nicht viel weiter als vor 30 Jahren.

    Das Gefühl trügt. Technisch gesehen sind wir viel weiter, aber dieser Vorteil wurde durch immer höhere Ansprüche teilweise (größtenteils) wieder kompensiert.

    Wer möchte heute noch 1 Tag mit dem Pferdefuhrwerk in die nächste Stadt fahren? Der Mensch ist neugierig und möchte immer mehr, das war der Antrieb für die Entwicklung des Menschen, nicht erst seit den letzten Jahrzehnten. Es ist unausweichlich, dass es dabei auch zu Fehlentwicklungen kam. Manche dieser Probleme lösen sich von selbst, andere schleppen wir von Generation zu Generation weiter.


    Wenn wir die Situation heute beurteilen wollen, müssen wir also zuerst einmal schauen woher wir kommen. Dann kann man darüber nachdenken, wohin wir wollen.

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  • R.B. Ich meinte nicht viel weiter als vor 30 Jahren. Da waren die Pferdefuhrwerke schon passé.


    Ich schaue mich seit einiger Zeit in unserem Haushalt um: Was habe ich dort, das es vor 30 Jahren nicht gab, wie nutze ich es, verbraucht es (mehr) Energie?


    Es gibt ja diesen backlash, wenn ich das richtig in Erinnerung habe: Es wird energeiesparendes entwickelt, gleichzeitig wird diese Einsparung durch anderes wieder aufgefressen.

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  • wir sind wirklich nicht viel weiter als vor 30 Jahren.

    JA!

    Dazu gehört eben auch, Arbeits- und Wohnorte näher zueinander zu bringen.

    Genau. Nachdem wir sie erst auseinanderdividiert haben die letzten 40 Jahre

    Ob es individuell betriebene Autos noch lange Zeit geben wird, hängt nicht davon ab, ob wir es wollen.

    Nein, aber so lange es keine attraltiven Alternativen gibt, wird das Auto (egal wie angetrieben) DIE Lösung bleiben.

    Hannover hat ein gut ausgebautes ÖPNV Netz, so lange Du in die Innenstadt willst. (Wo nix los ist)

    Wirhaben ÖPNV vor der Hautür (2 Min zur Haltestelle), aber meine Frau fährt mmit dem PKW zur Arbetsstelle, ebenfalls im Stadtgebiet. Warum?

    Auto 15 - 20 Min Fahrzeit, ÖPNV nicht unter 45 Min (Mo -FR ). am Sonntag müsste sie trotzdem Auto fahren, weil Sie zu 06:00 Uhr Dienstbeginn mit ÖPNV nicht schaffen würde! Vor 06:30 keine Chance.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Auto 15 - 20 Min Fahrzeit, ÖPNV nicht unter 45 Min (Mo -FR ). am Sonntag müsste sie trotzdem Auto fahren, weil Sie zu 06:00 Uhr Dienstbeginn mit ÖPNV nicht schaffen würde! Vor 06:30 keine Chance.

    Genau dieses Problem kenne ich auch.

    Meine Frau müsste am Abend zuvor in die Klinik fahren, damit sie am nächsten frühen Morgen zu Dienstbeginn rechtzeitig da wäre. Vor 06:00 Uhr kaum eine Chance mit ÖPNV. Selbst tagsüber würde die Fahrt min. 1h dauern. So fährt sie die 23km eben mit dem Auto, was selbst im Winter bei Schnee kaum eine halbe Stunde dauert, und wenn es mal etwas später wird mit den Dienstschluss, auch kein Problem, man kommt auf jeden Fall problemlos nach Hause.


    Es kann nicht das Ziel sein alles gleichzuschalten und auf Effizienz zu trimmen, nur damit man die Menschen in Waggons getaktet von A nach B bekommt, das wird nicht funktionieren.


    Ich stelle mir gerade vor, meine Kunden müssten mit ÖPNV zu mir in den Betrieb kommen, da könnte ich morgen abschließen.

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  • ...

    Ich stelle mir gerade vor, meine Kunden müssten mit ÖPNV zu mir in den Betrieb kommen, da könnte ich morgen abschließen.

    Da muss doch das Überlegen anfangen. Müssen die Kunden denn zu Dir kommen oder ließe sich mancher Weg übers Land per Telefon, Video oder Mail klimaunschädlicher, ungefährlicher und zeitsparender erledigen?

    Ist zwar, wie jede Veränderung erstmal ungewohnt, unbequem, geht gar nicht.. aber wenn man mal vorbehaltlos drüber nachdenkt...




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    M.G.Wetrow

  • aber Eure Frauen könnten genausogutmit einem Ein/Zweisitzer mit Gepäckraum zur Arbeit, oder?

    Die Zeiten, als Kinderwägen u.ä. ins Auto passen mussten sind ja rum.

    Und auch der Zeit „die Kinder zum Hobby kutschieren“


    Interessant finde ich, wie es bei meiner Nachbarin lief/läuft, was ich sehr nachahmenswert empfinde:

    Kinder mussten selbst schauen, wie sie zum Hobby kommen, allenfalls eine Begleitung eines älteren Geschwister lag maximal drin.

    Ein Grund: 7 Kinder,da kann man nicht einfach Mamataxi spielen bzw sie ist allgemein sehr auf Eigenverantwortlichkeit aus.


    Ich finde bzgl Autos mein Umfeld sehr spannend: Nachbar 1 mit 7 Kids ( davon 1 volljährig mit Führerschein) -> 1Auto

    Nachbar 2 mit2 Kids( davon 1 volljährig mit Führerschein)-> 3 Autos,


    ( PS:am finanziellen liegts nicht!)

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  • Ehrlich gesagt, mich hat die Diskussion zusätzlich zu anderen Erlebnissen sehr zum Nachdenken gebracht. Soweit, dass ich überlege, wenn unser altes Auto sich verabschiedet, ob man es da mal nicht ohne Auto probieren könnte.

    Ich gestehe, der Gedankrngang fällt mir auch sicher deshalb nicht so schwer, weil

    a) mein Partner nicht auf ein Auto angewiesen ist

    b) als backup noch mein Dienstauto dasteht, allerdings als 2-Sitzer

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  • aber Eure Frauen könnten genausogutmit einem Ein/Zweisitzer mit Gepäckraum zur Arbeit, oder?

    Und was würde das ändern?

    Smart ist teurer als unser derzeitiger Wagen, macht auch lärm, Abgase und Dreck, verbraucht Stellfläche


    Und die Zeit Kinder zur/von Freizeitbeschäftigung sind BEI UNS noch nicht vorbei. (Bin halt später Vater). Auch so ne Nummer. Auto 10 Min, ÖPNV 30 Min

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es ist doch mehrschichtig:

    Einerseits gibt es Weichenstellungen der Politik


    das ist DER punkt.


    Off-Topic:

    ich vermute, dieses thema wird explodieren, möchte das aber zwischendurch kurz festhalten :P


    welche (falschen) anreize geschaffen werden, wie, bzw ob überhaupt noch städtebauliche und strukturplanung stattfindet, entscheidet über unseren lebensraum - und da ist seit mitscherlich nix besser geworden, dafür vieles schlechter.

  • theoretisch , von meiner inneren einstellung her , brauche ich ein auto nicht .(SUVhype finde ich sowieso palle , und ein statussymbol brauche ich nicht .)

    praktisch ist es so , dass bei uns am rande der metropolregion ruhr die entfernungen doch recht gross sind und der ÖPNV für mich keine echte alternative sein kann , weil meine wege zu 90% mit mindestens 1x umsteigen verbunden sind , öfter sogar 2x . so fahre ich für eine strecke mit auto 8,5 km (ca 12min) kreuz und quer fast 18 km und 1h und 6 min und dann muss ich noch jeweils 5min laufen . rückweg genauso.

    sicher , es enschleunigt das leben . nur hat man 2 oder mehr erledingungen an einem tag (kommt recht häufig vor) ist schnell mal der tag im a.....


    und diese augenwischerische E-mobilität ist durchaus eine zweischneidige geschichte . schön dass so ein E-mobil während der fahrt keine emmisionen verursacht , nur muss man die gesamtbillanz betrachten .....:eek::eek: und da wird es schnell eine nullnummer oder schlimmer .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Da muss doch das Überlegen anfangen. Müssen die Kunden denn zu Dir kommen oder ließe sich mancher Weg übers Land per Telefon, Video oder Mail klimaunschädlicher, ungefährlicher und zeitsparender erledigen?

    Ja, sie müssen zu mir kommen. Ich kann ja schlecht für jeden Kunden die Infrastruktur abbauen, zum Kunden transportieren, und dort wieder aufbauen. So etwas wird nur bei sehr großen Anlagen gemacht, mit Abstrichen bei den Prüfungen. Unnötig zu sagen, dass die Kosten dadurch drastisch steigen.


    Stelle Dir mal vor, der TÜV würde bei jedem Privathaushalt Hausbesuche machen um die HU für ein Fahrzeug zu machen. Bremsenprüfstand, Hebebühne, das alles müssten sie ständig mitschleppen, vor Ort auf- und abbauen, usw. Was würde dann die HU für einen PKW kosten?


    Die Anzahl der Kundenbesuche zu Besprechungen hat ja in den letzten 30 Jahren schon drastisch abgenommen. Das hat so manchen Vertriebler arbeitslos gemacht. Man kann aber nicht alles per Chat, Telefon o.ä. erledigen, und nach meiner Erfahrung verlaufen viele solcher "meetings" höchst ineffizient. Es gab auch schon Aufträge die ich verloren habe, einfach weil ich den Kunden nicht richtig beraten konnte. Da frage ich mich im nachhinein schon, ob es nicht besser gewesen wäre, schnell in´s Auto zu sitzen und nach Hamburg oder Berlin zu fahren.


    Ich habe diesen Wandel ja hautnah miterlebt, früher war ich bis zu 100TKM p.a. auf den Straßen unterwegs, heute vielleicht noch 20TKM max. 30TKM p.a. an manchen Jahren erreiche ich nicht einmal mehr die 20TKM. Geschäftlich gesehen war es kein Gewinn, aber den Verlust kann man verschmerzen.

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  • Einerseits gibt es Weichenstellungen der Politik

    Das ist schon einer der Punkte!


    Vor Jahrzehnten versuchten man durch riesige Schneisen eine autogerechte Stadt zu kreieren. Mit der Folge, dass die Automobilisten ein echtes Schlaraffenland vorfanden. Mittelerweile wird es Zug um Zug schwieriger. Die Parkplatzsituationen sind häufig unbefriedigend und man denkt ja auch darüber nach das Autofahren in den Städten durch weniger Parkplätze und beengtere Verkehrsführung unattraktiver zu gestalten. darauf wird dann sicher ein Teil der Bevölkerung reagieren. Von alleine, aus reiner Vernunft, ändert kaum einer sein verhalten. Die Anreize oder eben Stolperschwellen müssen (leider) von oben gesetzt werden.


    Und komischerweise funktioniert dann ja auch Vieles, was vormals für undenkbar gehalten wurde. Als Beispiel sei das Rauchverbot in Kneipen u. Gaststätten in Bayern genannt. Proteste..... das Jüngste Gericht, Niedergang der Wirtshauskultur, Kneipensterben, alle Kneipiers arbeitslos,...Nichts von dem ist eingetroffen.

  • Das Spektrum der Autimobilisierung ist am selben Wohnort erstaunlich breit.


    In unserer "autofreien" Siedlung leben nur Haushalte mit maximal 2 Erwachsenen und 3 Kindern, im Durchschnitt 2 Erwachsene und 1,5 Kinder zwischen 12 und 18 Jahren.

    • Tram-Haltestelle 300 m (fährt 7 / 24 überwiegend alle 10 Min. 0.30 bis 4.00 alle 30 Min.)
    • U-Bahn ca. 500 m
    • S-Bahn ca. 800 m (auch mit Tram erreichbar)
    • Regionalbahnhof und Fernbahnhof max. 3 Haltestellen des ÖPNV entfernt
    • Fahrradbestand zwischen 2 und 2 Dutzend / Haushalt
    • PKW-Bestand pro Haushalt liegt zwischen 0 (2 Haushalte, 1 x Bauleiter mit Baustellen im Stadtgebiet, 1 x Ärztin mit Notdiensten) und mind. 4 (1 Haushalt, 2 Erwachsene, 1 Baby, beide Freiberufler arbeiten zuhause), im Durchschnitt etwas über 1,0 PKWs.

    Es geht hier also ganz offensichtlich problemlos ohne Auto. Dennoch hat ein Haushalt 4 davon, bei einem Führerscheininhaber!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • man denkt ja auch darüber nach das Autofahren in den Städten durch weniger Parkplätze und beengtere Verkehrsführung unattraktiver zu gestalten. darauf wird dann sicher ein Teil der Bevölkerung reagieren.

    Auch hier sollte man etwas differenzierter betrachten.


    Ist es notwendig, den kompletten Verkehr durch eine Innenstadt zu leiten? Mit Sicherheit nicht.

    Muss man aber die komplette Innenstadt für den Verkehr sperren? Da läuft man schnell Gefahr, dass die Innenstädte die sowieso schon an Attraktivität verlieren, zukünftig noch weniger besucht werden. Es genügt also nicht zu sagen, wir machen die Innenstadt dicht, sonst passiert nämlich das, was hier in einer Kleinstadt passiert ist, dass zwischenzeitlich die Innenstadt komplett verwaist ist. Den Geschäften die sowieso schon mit einem Kundenrückgang zu kämpfen hatten, hat man das Genick gebrochen. An jedem 2. Schaufenster steht "zu vermieten" oder "zu verkaufen", aber es finden sich weder Mieter noch Käufer.

    Selbst im Hochsommer könnte man ab 22:00 Uhr die Straßenbeleuchtung abschalten.


    d.h. Wenn ich mich dafür entscheide eine Innenstadt für den Individualverkehr zu sperren, dann muss ich auch die Folgen bedenken und Alternativen anbieten, und damit meine ich nicht irgendeinen Bus der alle paar Stunden mal aus den Randgebieten in die Innenstadt fährt. Gelingt das nicht, dann war´s das.

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  • Es geht hier also ganz offensichtlich problemlos ohne Auto. Dennoch hat ein Haushalt 4 davon, bei einem Führerscheininhaber!

    Genau darin liegt teilweise ein Missverständnis: Es geht doch oft garnicht darum, ein Auto zu "brauchen". Sondern darum, dass Autofahren Spaß machen kann, gerade in einem autoafinen Land wie Deutschland. Wenn ich meine Nachbarn sehe, die mir Ihren Old- und Youngtimern herumtuckern, freue ich mich ...


    Wenn wir anfangen, Dinge abzuschaffen, die für andere eine Last oder Gefahr bedeuten, kann ich gerne noch mehr auflisten ... Derer könnte man sich dann auch gleich entledigen.

  • Ich denke auch nicht, dass etwas dagegenspricht ein Auto zu besitzen oder es zu benutzen. Man darf aber durchaus darüber nachdenken, ob man es wirklich für jeden kleinen Weg braucht. Und ob ach zwei davon benötigt.


    Mal eben ein paar Brötchen vom Bäcker holen. Auto? Mist Butter vergessen, nochmal schnell zum Supermarkt. Mit dem Auto? Kurz mal zum Rathaus rüber. Auto?


    Großeinkauf, 24 Pakte Nudeln, Kartoffeln, Bananen, Tomaten und 3 Kisten guten fränkischen Bieres, …. natürlich mit dem Auto.

  • Muss man aber die komplette Innenstadt für den Verkehr sperren? Da läuft man schnell Gefahr, dass die Innenstädte die sowieso schon an Attraktivität verlieren, zukünftig noch weniger besucht werden. Es genügt also nicht zu sagen, wir machen die Innenstadt dicht, sonst passiert nämlich das, was hier in einer Kleinstadt passiert ist, dass zwischenzeitlich die Innenstadt komplett verwaist ist. Den Geschäften die sowieso schon mit einem Kundenrückgang zu kämpfen hatten, hat man das Genick gebrochen. An jedem 2. Schaufenster steht "zu vermieten" oder "zu verkaufen", aber es finden sich weder Mieter noch Käufer.

    Das liegt - auch wenn die Einzelhandelsverbände dies gebetsmühlenartig seit Jahrzehnten vortragen - aber nicht an fehlenden Parkmöglichkeiten, sondern am Niedergang des stationären Einzelhandels. Die Nachfrage dort sinkt dramatisch, weil

    1. die Discounter bzw. Malls am Stadtrand von den Kunden bevorzugt werden, die haben nämlich alles vom Streichholz und Brot bis zum Fernseher unter einem Dach und hinter einer Kasse
    2. im Versandhandel günstig, bequem und einfach gekauft werden kann - rund um die Uhr

    Selbst wenn man in den Innenstädten zusätzliche Parkplätze bauen würde käme niemand mehr zu Fernseh-Söchting, Blumen-Schlolaut und Fleischerei Raab, Die Discounter haben das alles günstiger und an einem Ort.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn wir anfangen, Dinge abzuschaffen, die für andere eine Last oder Gefahr bedeuten, kann ich gerne noch mehr auflisten ... Derer könnte man sich dann auch gleich entledigen.

    Kaminöfen zur Feinstaubreduktion, Drohnen, ... ?

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