Tonnen je m³ bei verdichteten Material

  • Kann mir mal jemand einen groben Wert geben wie viele Tonnen ein m³ Frostschutz (0-32) wiegt wenn er für Pflasterarbeiten "normal" verdichtet wurde.


    Unverdichtet wiegt der m³ Frostschutz aus gebr. Naturstein 0-32 mm = 1,50 to. Und verdichtet dann je nach Quelle 1,73 to (+15%) aber auch 2,25 t. Welchen dieser Werte oder dazwischen würdet ihr für realistisch halten?


    Wie rechnet ihr Frostschutz ab, nach m³ oder to?

  • Füllmaterial würde ich bevorzugt nach eingebauter Kubatur abrechnen, bei reinem Materialerwerb nach Tonnage, damit es durch Wiegen prüfbar ist.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • da gibt es sogar unterschiede bei verschiedenen gesteinen .....

    Das ist schon klar, deshalb habe ich die 1,5to/m³ ja auch vorgegeben. Ich hätte dann eine Einschätzung gebraucht was man dann noch aufschlägt nachdem verdichtet wurde (15% = 1,73 to / 20% = 1,80 to / 30% = 1,95 to).


    und welchen hintergrund hat die frage ?

    Ich verhandele mit dem Tief-/Hochbauer das Erbringen weiterer Leistungen im Außenbereich. Hier hatte ich einen alten (noch gültigen) Preis für Frostschutz von sagen wir 38 Euro je m³. Im neuen Angebot wird dann nicht mehr nach m³ sondern nach to angeboten, sagen wir 18 Euro je to. Ich muss nun entscheiden womit ich besser fahre und das hängt vom verdichten ab. 1,7 to/m³ wären dann 31 Euro je m³. Bei 2,25 to/m³ dann schon 41 Euro je m³. 10 Euro Differenz macht bei meinen 170 m³ 1700 Euro. Da will ich zumindest vorher nachgedacht haben.

  • Achtung:

    Füllmaterial würde ich bevorzugt nach eingebauter Kubatur (nach Plan bzw. Aufmaß) abrechnen, bei reinem Materialerwerb nach Tonnage, damit es durch Wiegen prüfbar ist.

    Wenn der ...bauer nicht ganz doof ist, werden sich beide Abrechnungsmodi im Ergebnis nicht nennenswert unterscheiden. Es geht dabei ja auch vor allem um die zweifelsfreie Überprüfbarkeit.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • aaah so ...


    da kommt es auch noch drauf an , ob die glaskugel nass oder trocken war . sowas spielt ja auch eine rolle .


    also wir verkaufen frostschutz/oberbau (vulgo:unterbau) nach m² .... fertig eingebaut und verdichtet . (vorher wird eine durchschnittliche schichtstärke deffiniert...)

    und nicht nur wir .


    alle anderen konstrukte sind unüblich und irreführend . häufig aus dem wunsch irgendwo doch dem ausführenden ein paar € abzutrotzen geboren .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Anhand der Lieferscheine, die i.d.R. in to sein werden, kann man am fairsten für alle abrechnen. Der Grad der Verdichtung richtet sich nach der Struktur des Gesteins und der eingebrachten Verdichtungsenergie. Wenn man das vor Erbringung der Leistung bepreisen soll ist das tatsächlich nur :glaskugel:.

    It doesn´t make sense to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.

    Steve Jobs

  • häufig aus dem wunsch irgendwo doch dem ausführenden ein paar € abzutrotzen geboren .

    Dem Ausführenden? Das neue Angebot mit den to kommt doch vom Ausführenden. Vorher war es im Bereich der Einfahrt auch nach m², im Bereich Hang verfüllen nach m³ und nun eben alles nach to. Die Frage ist also wenn überhaupt eher ob der Ausführende dem Auftraggeber hier ein paar € abzutrotzen möchte.

  • Anhand der Lieferscheine, die i.d.R. in to sein werden, kann man am fairsten für alle abrechnen.

    Jein, denn ob wirklich alle gewogenen Massen auch tatsächlich auf der Einbaustelle ankommen ... lässt sich trefflich im Streit erörtern.


    Deshalb ist für eine fertige Leistung der definierte Einbauquerschnitt bzw. allgemeiner: "Das eingebaute Profil" o.ä. zweckmäßiger. Aus Grubenvolumen, vorgegegebenem Maß der Verdichtung und Endprofil lässt sich die abzurechnende fertige Leistung perfekt ermitteln und das Volumen beim Transport bleibt dabei Sache des AN.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • ich wollte dir nichts unterstellen , aber wenn

    Das neue Angebot mit den to kommt doch vom Ausführenden

    es immer wieder neue angebote gibt , liegt es in der regel nicht am anbietenden , denn er hat damit immer wieder aufs neue (meist necht vergütete ) arbeit ......

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • habe ich auch nicht .


    es waren ganz allgemeine ausführungen zu gepflogenheiten mancher AG , aus meiner erfahrung .


    wenn du dir den schuh anziehst ........

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Jein, denn ob wirklich alle gewogenen Massen auch tatsächlich auf der Einbaustelle ankommen ... lässt sich trefflich im Streit erörtern.

    Naja, man kann sich immer streiten wenn man will, kein Thema. Allerdings geht das dann auch beim Aufmaß der fertigen Leistung. Wenn man alles kontrollieren will, muss man dem LKW vom Ladeort bis zur Baustelle hinterher fahren oder vor Ort nochmal wiegen.

    Ich frage mich auch, ob es tatsächlich lohnt 2 m³ unterwegs abzukippen..... soooo teuer ist Boden eigentlich auch nicht - klar die Menge machts, aber trotzdem fraglich

    It doesn´t make sense to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.

    Steve Jobs

  • Kein Boden, aber selbst erlebt:

    Ich hatte Schwiegerelterns Auto (das die Handwerker nicht kannten) und will weiterfahren (nächste Baustelle), da sehe ich, wie ein Handwerker mit einem leeren Gebinde ans Auto geht und Material umfüllt. Das getarnte Material war nicht bloß billiger (why not), sondern hatte ganz andere Inhaltsstoffe.

    Das war sehr dumm gelaufen für ihn. Die "angebotene" Materialanalyse wollte er dann nicht bekommen!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Für 2 m3 lohnt sich das in der Tat kaum, aber wenn jeder 5. LKW versehentlich woanders hin liefert, schon.


    Manche Menschen sind bei sowas sehr erfinderisch!


    Das Aufmaß der fertigen Leistung bezieht sich dabei ja immer auf die Planmaße und Abweichungen sind darin darzustellen. Wenn die Massenermittlung der Planung vollständig dokumentiert ist und nach Plan gebaut wurde ist das ziemlich einfach nachzuvollziehen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Ich denke wir sind uns einig, dass grundsätzlich alles möglich ist, eben auch sich über alles und nichts zu streiten und beschis..... zu werden. Man sollte sich halt vorher einigen und eine gemeinsame Vorgehensweise vertraglich vereinbaren. Wie sagte Oma immer "Vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste".


    Ich habe auch mal erlebt das auf einer Baustelle Mutterboden angeliefert wurde (und nicht nur ein LKW) und anschließend der Radlader des Galabauers mehrmals mit voller Schaufel vom Grundstück sonst wohin verschwunden ist und nach ner halben bis dreiviertel Stunde leer wieder gekommen ist. Auf dem Grundstück stand noch ein bewohntes Haus und der Bewohner hat just an diesem Tag seine neue Videokamera getestet. War ein interessantes Gespräch auf dem Bau, insbesondere als dann der Film gezeigt wurde. X/:motz2::lach:

    It doesn´t make sense to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.

    Steve Jobs