Kaminrückbau

  • Plane den Rückbau (Teilabriss) eines einzügigen nicht mehr genutzten Kamins. Der Kamin erstreckt sich vom Kellerboden über das Erdgeschoss, 1. Etage und den Dachboden und mündet ca. 80cm über dem Wetterdach.

    Wie ist vorzugehen, wenn der Kamin im Erdgeschoss und in der 1. Etage bestehen bleiben soll, z. b. als möglicher Versorgungskanal?

  • Wie alt ist der Schornstein?

    Wie lange schon stillgelegt?


    Schorni fragen, der kann beurteilen, ob freistehend und ob man den so einfach demontieren kann. Dann Rückbau von oben nach unten, Stück für Stück, Stein für Stein, bis zur gewünschten Höhe, und den Kram nicht in den Schornstein werfen. Danach Dach wieder verschließen, Steine entsorgen, das war´s.


    Mit der Deponie klären, ob die das als normalen Bauschutt betrachten, oder falls ein Container gestellt wird, ob die Reste über diesen Container entsorgt werden dürfen.

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  • Das bedeutet, Keller und Dachboden sollen weg? Neben den von Ralf angesprochenen Entsorgungsfragen - worauf sollen EG und 1 OG stehen? Heb mal beide Beine gleichzeitg an. Ohne Festhalten!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Richtig, das Stück im Keller muss natürlich stehen bleiben, deswegen von oben, Stück für Stück, bis zur gewünschten Höhe. Soll der Schornstein im Keller auch verschwinden, dann wird es einfacher den Schornstein komplett zu entsorgen, um dann im EG und OG einen neuen Schacht zu bauen.

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  • einen neuen Schacht zu bauen.

    ...wobei aus meiner Erfahrung viele Versorgungsleitungen im KG starten bzw. dort enden. Insofern wäre es nicht völlig abwegig einen Schacht zu haben, der bis in den Keller reicht. Und: Was in den oberen Geschoßen nicht stört, sollte im Keller noch weniger stören.

  • Da bin ich ganz bei DIr.


    Je nach Anzahl der Züge ist so ein Schornstein halt etwas "wuchtig", und aufgrund der Mauerstärke bleibt in der Mitte nicht wirklich viel Platz übrig, Ein neuer Schacht (Bsp. Trockenbau) könnte deutlich schlanker gestaltet werden. Je nach Position im Raum wird aber auch ein schlanker Schacht störend wirken.


    Was wir bisher noch nicht wissen, warum der Schornstein weichen soll. Im EG und OG scheint er ja weniger zu stören. Man könnte nun vermuten, dass er nicht unbedingt baufällig ist und demontiert werden muss. Wenn er im DG auch nicht stört, dann würde ich ihn nur bis unter´s Dach rückbauen. Damit hätte man die Option, dass man in Zukunft relativ einfach einen neuen Schornsteinzug einziehen kann, falls irgendwann einmal ein Kaminofen oder was weiß ich angeschlossen werden soll.


    Sollte er irgendwann wirklich nur für Versorgungsleitungen verwendet werden, dann stört das bisschen Schornstein darüber auch nicht, und wenn doch, dann sind die vielleicht 3m auch schnell abgebaut.


    Als Info für den TE, daran denken, dass man in solche Schächte nicht einfach irgendwelche Leitungen reinhängen darf. Man muss auch das Thema Befestigung beachten, denn die Leitungen haben natürlich ein entsprechendes Eigengewicht.

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  • Vielleicht meint der TE auch "nur" den Rückbau von oben bis unter die Dachfläche bzw. bis auf irgendeine andere Höhe auf dem Dachboden.


    Aber auch da wäre zu bedenken, wie lange der Schornstein ungeschützt ungenutzt war. Kann ja schon sein, dass er entsprechend feucht oder versottet ist und erst trocken geheizt oder gar saniert werden müsste.

  • Sanieren bevor man ihn abreisst?

    Plane den Rückbau (Teilabriss) eines ... Kamins ... Wie ist vorzugehen, wenn der Kamin im Erdgeschoss und in der 1. Etage bestehen bleiben soll, z. b. als möglicher Versorgungskanal?

    Wenn er weitgehend erhalten und später anderweitig genutzt werden soll, dann müssen die Teile die bleiben auch in Ordnung sein. Wenn Schornsteine längere Zeit "nichts zu tun hatten" und oben ungeschützt waren dann wird er innen feucht oder gar nass sein. Sieht man ihn von außen ja nicht unbedingt an. Natürlich alles nur Spekulation, müsste der TE mal was dazu schreiben.

  • Ich denke, wenn man den Kamin langfristig nicht braucht, dann ist ein Komplettabriss die einfachste Sache.

    Von oben nach unten und gut ist.


    Als Versorgungsschacht eignet der alte Kamin sich nur bedingt, da hat man es dann doch einfacher mit Trockenbau.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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