Optimierung wassergeführter Ofen / Wärmepumpe

  • Hallo und gutes neues Jahr alle zusammen,


    wir haben einen wasserführenden Ofen installiert und an einen Mittifunktionsspeicher mit 830l angeschlossen: VL oben, RL unten. Des weiteren wird der Puffer über eine SW Wärmepumpe versorgt.

    Prinzipiell funktionier das auch ganz gut. Was ist allerdings feststelle:

    Der Ofen heizt den oberen (Warmwasser-)Bereich des Pufferspeichers ganz gut auf. Bis auf knapp 60°C. Im Heizungsbereich kommt mir zu wenig davon an, da das warme Wasser oben in den Puffer eingespeist wird. Was er dann nach unten "drückt" ist so wenig, so dass die Entnahme in die FBH fast höher ist als die Einspeisung über den Ofen. In besten Zeiten hält sich das die Waage.


    Frage: Kann man nicht, sobald die WW Wunschtemperatur (42°C) erreicht ist, das warme Wasser aus dem Ofen über ein 3-Wege Ventil (oder einen Kugelhahn manuell) in die Leitung zum FBH Mischer geben? Er mischt dann kaltes RL Wasser aus der FBH hinzu und gibt den überschüssigen Rest über den FBH RL weiter unten in den Pufferspeicher. Das hätte den Vorteil, dass WW nur so warm ist, wie es benötigt wird, und der Rest dann in die Heizung geht und diese besser unterstützen kann.


    Einfacher wäre sicherlich, weiter unten in den Pufferspeicher direkt einzuspeisen, aber dort ist kein Anschluss mehr frei.

    Was haltet ihr von der Idee?


    Grüße,

    sciliar

  • Gegenfrage:


    Wenn der Ofen wie bisher oben (angenommene) 500 Ltr/h mit 60°C einspeist in den Puffer.

    du den Kugelhahn umlegst und dann 500Ltr/hr mit 60°C in die Mitte des Puffers einströmen (oder in den zubringerleitung zum FBH Mischer) , Wo ist der Unterschied?


    Antwort : es gibt keinen.

    Läuft im jetzigen Betrieb auch diese SWW Parallel?

    Und wie wird dieser Ofen befeuert? Also nachgeladen, brennverhalten und welche Wasserseitige Leistung hat dieser?

    :thumpsdown:

  • als Unterschied erwarte ich, dass ich oben dann 40-45 habe für WW und ab dann die Heizung unterstützen kann, ohne oben erst stundenlang auf 60° heizen zu müssen, bis die Wärme sich langsam nach unten drückt.


    Ja, die SWWP läuft parallel. Sobald die Temperaturen unter einen bestimmten Wert fallen,springt diese an.

    DerOfen wird permanent zwischen 65 und 76 Grad gehalten. Er hat 7KW wasserseitig.

  • Wenn der Ofen wie bisher oben (angenommene) 500 Ltr/h mit 60°C einspeist in den Puffer.

    du den Kugelhahn umlegst und dann 500Ltr/hr mit 60°C in die Mitte des Puffers einströmen (oder in den zubringerleitung zum FBH Mischer) , Wo ist der Unterschied?


    Die Schichtung (Temperaturverlauf) im Inneren des Puffers aendert sich je nach Einspeisepunkt. Wenn die Entnahme WW im oberen Teil erfolgt, die Entnahme FBH im unteren Teil, dann wuerde mit solch einer Umschaltung die Heizungsunterstuetzung zwar immer noch nachrangig zur WW-Bereitung erfolgen, aber sich wohl schon deutlich verbessern im Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt. Da das wegen den fehlenden Einspeiseanschluessen im Puffer nicht moeglich ist, moechte der TE das ueber den Weg mit dem FBH Mischer loesen. Ob das funktionieren koennte, weiss ich nicht, da kenne ich mich definitv zu wenig mit dem hydraulischen Systemen im Heizungsbau aus.

  • Sciliar

    Das es beim anfeuern und dann Laden des Puffers bzw deren Warmwasserabschnittes zu einer zeitlichen verzögerung kommt, bis die FBH was abbekommt lässt sich in dem konstrukt so nicht ändern. Nur Gedanklich kannst du ja mal die FBH entnahme am puffer oben festhalten. Dann wäre die verzögerung weg.


    Praktisch hast du nie 40-45°C im WW-Teil wenn er geladen wird, sondern immer die Mindestumlauftemperatur des Wärmetauschers, der sich immer bei mindestens 55-60°C bewegt. D.h. eegal wie du es machst, es kommen aus dem Ofen immer dieses Temperaturniveau von 55-60°C.

    Das ist auch so gewollt dar rein technisch nötig.


    Das eigentliche Problem, welches dich hierher geführt hat, ist das du zu langsam oder zu wenig Energie in die FBH bekommst.

    Das sagt mit die geschilderte Problemstellung und kenn ich von einigen praktischen Fällen.

    Die Wassertaschen haben 7KW Leistung. vielleicht gerade so ausreichend wenn der Ofen 24h lang auf 100% läuft. um das Haus X zu beheizen.

    Jetzt kommt noch bisschen Warmwasserenergie hinzu (kurzfristige Leistungsentnahme von ca 18KW) und ein eher träges Feuerungsverhalten, welches die Leistung im Wasseranteil reduziert.


    Ich kenn jetzt natürlich nicht den nötigen Heizleistungsbedarf von deinem Haus, aber der bewegt sich bei Neubauten je nach Größe so um die 5KW bei -12°C

    Ist das Haus größer und älter und bedarf dann mal locker leicht 10KW + x bei -12°C

    Um das Haus warm zu halten, also permanent 24h lang.

    :thumpsdown:

  • Hi,


    Danke.


    Es ist ja so: ich warte, bis die Rucklaufanhebung 55Grad übersteigt. Dann schiebe ich ca. 70Grad grosses Wasser oben in den Puffer. Nach ca. 1 Stunde ist WW bei ca. 45Grad, ca. 3 weitere Stunden später bei 60Grad. Der Vorlauf der Heizung hat noch gar nicht mitbekommen, dass der Ofen an ist. Die WP heizt weiter.


    Die Idee ist: wenn ich nun, wenn WW bei 45 Grad ist, dann möchte ich einen Teil des vom Ofen kommenden heißen Wassers weiterhin oben in den Puffer geben und den Rest dem Heizungsvorlauf beimischen. Dann dauert es länger, bis WW auf 60Grad ist. Aber die Heizung merkt es früher und die WP bleibt aus.


    Grüße, sciliar

  • Aber die Heizung merkt es früher und die WP bleibt aus.

    Das würde doch nur funktionieren, wenn durch den Ofen auch so viel Energie heizungsseitig bereitgestellt wird, dass die WP aus bleiben kann. Wenn da nur ein paar Liter für die Heizung zur Verfügung stehen, dann muss die WP immer nachheizen, sonst wird es kalt in der Bude.


    Aus Enerigesicht macht das keinen Unterschied. Ob WW 3h dauert, und während dieser Zeit die WP komplett den Heizkreis bedienen muss, oder ob WW 6h dauert, und die WP 6h den Heizkreis nur teilweise bedienen muss, das Ergebnis bleibt gleich.


    WP + Kaminofen führen immer zu undankbaren Konzepten, weil man 2 Systeme verheiratet, die völlig unterschiedliche Anforderungen stellen.


    Bisher hat WW Vorrang, man könnte WW auch nachrangig machen, oder halt beides gleichzeitig laden. Wie sich das dann in der Praxis verhält, dazu braucht es mehr Infos (wasserseitige Leistung des Ofens, Leistung der WP, Bedarf der Heizung usw.)

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  • Die Fakten:

    - der Ofen hat 7 KW wasserseitig und 3 KW raumseitig (wobei ich das für Schätzwerte bei allen Öfen halte)

    - die WP hat 12 KW

    - wir haben einen berechneten Wärmebedarf bei -20° von 9,5 KW


    Mir ist auch klar, dass ich durch Optimierung nicht mehr Wärme erzeugen kann (Energieerhaltung usw). Ich möchte sie nur anders verteilen: statt 60°C im WW zu haben, möchte ich dort 45°C halten und ab dann den Überschuss in die FBH geben, um dort 28°C VL Temperatur zu erzeugen.

  • Wenn der Ofen 7kW Nennleistung wasserseitig hat, und Du würdest die Hälfte auf den Heizkreis verteilen, dann würde selbst während der Übergangszeit die WP zuheizen müssen. Berücksichtigt man nun, dass die Nennleistung bei den Öfen nur unter Idealbedingungen erreicht wird (kurzzeitg kann es auch mehr sein, die meiste Zeit vermutlich weniger), dann könnte bei einer Verteilung von 50% zu 50% die Anlage nicht ohne die WP auskommen, zumindest dann nicht, wenn der Heizbedarf des Gebäudes gedeckt werden soll.


    Man könnte jetzt noch darüber nachdenken, wie sich die raumseitige Wärme des Ofens auswirkt, aber die wirkt ja nur im Aufstellraum, und kann vermutlich dessen Heizlast komplett decken, unter Umständen ist die Leistung auch viel zu hoch. Das würde dann dazu führen, dass man die Heizleistung drosselt, wodurch der Wirkungsgrad in den Keller geht und die wasserseitige Leistung ebenso.


    Jetzt kommt schwerend hinzu, dass als zentrales Element ein Kombispeicher eingebaut ist. Diese Variante ist an sich für eine WP der Super-Gau.


    statt 60°C im WW zu haben, möchte ich dort 45°C halten

    45°C ist aus hygienischer Sicht schon knapp, aber es soll ja weiterhin Heizleistung in das WW geliefert werden. Die Zieltemperatur bei WW sollte höher liegen.


    Schauen wir uns mal das Hydraulikschema an. Einfach hier einstellen, dann sieht man mehr.

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  • Hallo


    Hab ebenfalls ein Wasserführenden Kamin bei mir, ebenfalls 7 Kw leistung ins Wasser.


    Die 7kw sind aber die Maximalleistung des Ofens, da muss dann auch die enztsprechende Menge Holz durch.


    Am Wochenende, also bei 18h Dauerbetrieb, bei moderaten Temperaturen schaff ich es das meine Gas Heizung aus bleibt, aber auch nur wenn nicht zu lange geduscht wird.


    Und wie mein Vorredner schon geschrieben hat ist es unterm Strich "egal" wann die WP und wann der Ofen die Energie zur verfügung stellt. in Summe kommts immer aufs selbe raus.


    Freu dich doch das der Ofen sich um den WW und damit Hochtemeperaturbereich kümmert und die WP um die Heizung.


    Ein Wasserführender Kamin mit 7kw maximalleistung als alleinheizung ist in den meisten fällen unrealistisch.


    Dazu komt noch das, sofern man nicht selbst in den Wald geht, das heizen mit Holz im Kamin auch noch teurer ist ;-)


    Gruß Micha

  • Welchen wärmebedarf hat er denn in der Übergangszeit?

    Nach obiger Aussage zur Heizlast ganz grob die Hälfte, also irgendwas um die 4,5-5kW. Als Übergangszeit bezeichne ich hier die Zeit zwischen Heizgrenze und um die 0°C.


    Liegt die Nennleistung wasserseitig bei ca. 7kW, dann dürfte diese während eines Abbrands durchschnittlich irgendwo um die 6kW liegen (typ. Abbranddauer ca. 2-3h). 50% daraus wären also um die 3kW.

    Der Heizungsteil des Kombispeichers würde somit mit ca. 3kW bedient, während der Heizkreis aber mehr als 4kW abnimmt.


    Man könnte natürlich auch ein Szenario bei 10°C AT basteln, aber dann kriegt man die raumseitige Leistung des Ofens sowieso nicht weg, zumindest nicht ohne die Fenster zu öffnen.

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  • Nach obiger Aussage zur Heizlast ganz grob die Hälfte, also irgendwas um die 4,5-5kW. Als Übergangszeit bezeichne ich hier die Zeit zwischen Heizgrenze und um die 0°C.

    ich hätte das jetzt so überschlagen: Heizgrenze 15 grad, wärmebedarf 0.

    -20 AT, wärmebedarf 9,5kW.

    Und dazwischen linear interpoliert.

    Da komme ich in der Übergangszeit bei 5 bis 10 grad AT auf 1,5 bis 3kW.

  • Heizgrenze bei 15°C ansetzten ist aber mutig, vorallem da es eine theoretisch Rechnung ist.

    Da musst du rechnerisch bei 21°C ansetzten und bereinigt rechnerisch bei 18°C sowie einen gewünschen Raumtemp von 20°C bei max At -20°C = 38K differenz


    die 9,5KW daran aufteilen = bei 0°C = 4500W/h zzgl Warmwasser.

    :thumpsdown:


  • Hallo,


    also, ich heize Stand heute mit den (teureren) Holzbriketts. Die liefern pro Stück 4,5-5 KWh , ich lege 2 Stück auf und brenne die in 1 Stunde herunter. Somit komme ich auf 9-10 KW pro Stunde. Ich schaffe es damit ja auch, die Heizlast des Hauses aktuell (ca 0° Außentemp) inkl. WW zu tragen und einen "Puffer" aufzubauen. Die WP bleibt aus, solange ich heize. Das einzige Problem: die gepufferte Energie geht zu 100% in den WW Bereich des MFS. Daher springt die WP für die Heizung an, sobald der Ofen aus ist. Das hätte ich gerne geändert: Den Puffer im Bereich der Heizung zu haben, da ich Nachts heizen muss, aber kein WW benötige (1K Verlust im Speicher auf 3 Stunden).


    Zu den Kosten:

    - die WP benötigt ohne Ofen aktuell um die 30 KWh pro Tag. Also ca. 7,50€

    - wenn ich 14 Stunden den Ofen an habe, haue ich (siehe oben) 28 Stück Holzbrikett durch. 12 Stück kosten 2,49€, also habe ich 5,80€ Heizkosten. Dazu benötige ich Nachts noch ca. 7 KWh für die WP,, also 1,75€. In Summe sind die Heizkosten also mehr oder weniger identisch.

    - bedenke: durch die 30%, die der Ofen in den Raum abgibt, ist es wärmer im Haus aus mit 100% WP Heizleistung. Lasse ich die WP die selben Raumtemperaturen herstellen, habe ich statt 30KWh schnell mal 50 KWh pro Tag. Da die untere Etage komplett offene Bauweise ist, verteilt sich die Wärme des Ofens ganz gut.


    Wo sind meine Denkfehler?

    Wie schaffe ich es, die zu viel erzeugte Wärme durch den Ofen für die Heizung bereit zu stellen, statt für WW?


    Grüße, sciliar

  • ich hätte das jetzt so überschlagen:


    Das passt schon, macht für die Praxis auch keinen großen Unterschied.

    Die Heizenergie lässt sich sowieso nicht so genau verteilen, und die Heizlast ist eine Momentaufnahme. Kommt das Haus aus einer Nachtabsenkung, dann nimmt es mehr auf, wurde schon 10h mit Vollgas geheizt, dann eben weniger. In beiden Fällen wäre aber die errechnete Heizlast nach EN12831 identisch.


    Ich frage mich, ob bereits die 9,5kW bei AT -20°C passen, denn eine Heizlastermittlung bei -20°C ist eher unüblich. MIr fallen jetzt keine Regionen in DE ein, für die man mit -20°C rechnen würde, außer vielleicht auf der Zugspitze. Beim TE steht aber als Wohnort "Rheinland Pfalz", dort würde man eher mit -12°C oder vielleicht noch -14°C rechnen, nicht aber mit -20°C. Somit stellt sich auch die Frage, wie zuverlässig die Angabe mit den 9,5kW ist. Das wären immerhin 228kWh pro Tag, für ein EFH eher unüblich, wenn auch nicht unmöglich. Es könnte sich ja um einen größeren Altbau handeln, aber wer nutzt dann eine WP?


    Ich rechne bei uns mit -14°C und ich kann mich jetzt an keinen Tag in den letzten 20 Jahren erinnern, an denen das nicht ausreichend gewesen wäre. Es gab zwar schon mal Tage mit AT unter -20°C, aber keine Tage an denen auch die mittl. AT so niedrig lag. Mein Wohnort gehört bekanntermaßen nicht zu den wärmsten in DE, und in RLP kenne ich keinen Ort der auch nur annähernd in diese Richtung käme.

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  • Wo sind meine Denkfehler?

    Wie schaffe ich es, die zu viel erzeugte Wärme durch den Ofen für die Heizung bereit zu stellen, statt für WW?


    Grüße, sciliar


    Erstmals, musst du mindestens 10-20% Verlust durch das Verbrennen abziehen, je nach Ofen und Kamin, sogar mehr.


    Zweitens, Machbar ist das schon, Dabei wundere ich mich, warum do deine Wassertasche mit 70°C fährst. die sollte sich bei 55°C Rücklauf und 60°C Vorlauf bewegen. Mehr Durchfluss bitte.

    Dann kannst du dich entscheiden, ob und wie der Anschluss des Heizkreises weiter oben im Puffer möglich ist.Es reichen idr. 1/4" des Puffervolumens für Warmwasser aus. je nach Warmwasserbedarf.

    Ganz oben wäre zwar auch eine möglichkeit, bedarf aber dann einer gewissen Steuerung, damit auch irgendwann mal Warmwasser vorrätig ist.

    :thumpsdown:

  • Also bei deiner Rechnung fehlt der Wirkungsgrad vom Ofen der vermutlich um die 80% liegen wird, der rest geht den Schornstein raus.



    Trotzdem ist die Enegrie die im Puffer Steckt ja nicht weg.

    Du musst dich von der Vorstellung lösen das deine 7kw Wasserseitig ausreichen um deinen Bedarf zu Decken, vor allem wenn auch noch WW-bereitung mit dabei ist. Die Vorstellung hatte ich anfangs auch, bis ich mich damit mal näher beschäftigt habe.

    In anderen Foren findet man zig beiträge wie diesen. Problem ist das die 7kw nur bei Vollast ins Wasser gehen. Dei Luftseitigen 4kw sind jedoch quasi immer da, bedeutet das du nur in der mitte des Abbrandes auch annähernd 7kw ins wasser bekommst.

    Ich muss mal suchen, da hatte jemand ein 8KW Wasser Ofen und ein WMZ verbaut, dort war sehr schön zu sehen was denn da wirklich im Puffer landet, war sehr ernüchternd.


    Dazu kommt noch das das mit normalen Heizkörpern wesentlich besser funktioniert da diese sofort regieren wenn man im Aufstellraum den Ofen an macht da die Thermostate zu machen, bei der trägen Fußbodenheizung klappt das nur bedingt bzw reagiert die so träge.


    Gruß Micha

  • Ja, wir wohnen in RLP.

    Ich habe gelernt, eine Wärmebedarfsberechnung basiert auf -20°, weil die Heizung so ausgelegt sein soll, dass sie auch den schrecklichsten Winter über noch ausreichend Leistung bringt, um das Haus warm zu bekommen. Und dabei sind dann 9,5 KW herausgekommen. Das Haus haben wir gekauft. Es ist von 2000, 230 qm beheizte Fläche.


    Das bedeutet für mich aber auch, in 99% aller Fälle benötigen wir weniger aus 9,5 KW Heizleistung. Daher hatte ich die Hoffnung, dass ein 10KW Ofen ausreichend ist, um die Heizleistung komplett zu decken. Und das macht er ja auch. Und er schafft es sogar, mehr Wärme zu produzieren, als wir benötigen. Nur eben an der falschen Stelle ......

  • ganz offiziell bei Raiffeisenmarkt. RUF Weichholzbrikett - deutsche Herstellung.

    hmmm..Weichholz?

    Sackweise oder Paletten?


    Das passt irgendwie nicht. Vielleicht sind es nur 3-4kWh pro Brikett, und was dann davon im Raum bzw. Wasser landet, das steht auch noch in den Sternen.


    - die WP benötigt ohne Ofen aktuell um die 30 KWh pro Tag. Also ca. 7,50€

    Hier meinst Du wohl die el. Energie, aber wieviel thermische Energie hat die WP damit erzeugt?

    Gegehen wir mal davon aus, dass sie während der Übergangszeit locker einen COP von 3,5 schaffen sollte, dann wären das 105kWh thermisch.


    Worauf ich hinaus möchte, es besteht das Risiko, dass mit dem Umbau die Situation zumindest kostenmäßig verschlechtert wird.

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  • Hi,


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    Zu den Kosten: Ich hätte vermutet, dass es kostentechnisch sinnvoller ist, die Wärme aus dem Ofen in die Heizung ztu geben, damit die WP aus bleibt, statt WW auf 60° zu erwärmen, um dieses dann über Nacht unverbraucht abkühlen zu lassen, während die WP heizt......

  • Zu den Kosten: Ich hätte vermutet, dass es kostentechnisch sinnvoller ist, die Wärme aus dem Ofen in die Heizung ztu geben, damit die WP aus bleibt, statt WW auf 60° zu erwärmen, um dieses dann über Nacht unverbraucht abkühlen zu lassen, während die WP heizt......

    Überleg mal, wo die Wärme landet, wenn dein WW abkühlt... evtl. gar nicht so ungenutzt. Vielleicht aber doch, zum Teil.


    Ich würde dann durchaus mal denn Ansatz von chieff verfolgen, und die Temperatur mit der der Ofen lädt reduzieren - dann wird das WW nicht mit 70 sondern vielleicht nur mit 55° aufgeheizt und dann ohne jede Hydraulikänderung durch den Schichtspeicher für die FBH nutzbar...

    Ob 42° WW wirklich das tollste von Welt ist, musst du wissen. Es ist ein Speicher mit Frischwassermodul, oder?!

  • Hi,


    quality.php


    Zu den Kosten: Ich hätte vermutet, dass es kostentechnisch sinnvoller ist, die Wärme aus dem Ofen in die Heizung ztu geben, damit die WP aus bleibt, statt WW auf 60° zu erwärmen, um dieses dann über Nacht unverbraucht abkühlen zu lassen, während die WP heizt......

    Da steht ja, 1kg Weichholz 4kWh, und davon bleiben nach dem Verbrennen vielleicht um die 80% an thermischer Energie, also irgendwas zwischen 3 und 3,5kWh/kg.


    Wiegen die von DIr genanten Briketts überhaupt 1kg/Brikett? Oftmals sind das nur um die 800-850gr. beispielsweise 12 Stück pro 10kg Sack.


    Warum sollte die WP das WW auf 60°C erwärmen während der Ofen in Betrieb ist?

    Die WP soll doch den Heizungsteil bedienen, und der benötigt eine deutlich niedrigere Temperatur. Wenn natürlich das Konzept so aufgebaut ist, dass die WP immer mit hoher Temperatur in den Puffer schiebt, damit dann durch Mischer & Co. wieder auf 30°C runter gemischt wird, dann wäre das für die WP wirklich nicht effizient. In diesem Fall wäre aber das Konzept mangelhaft.

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  • Überleg mal, wo die Wärme landet, wenn dein WW abkühlt... evtl. gar nicht so ungenutzt. Vielleicht aber doch, zum Teil.


    Ich würde dann durchaus mal denn Ansatz von chieff verfolgen, und die Temperatur mit der der Ofen lädt reduzieren - dann wird das WW nicht mit 70 sondern vielleicht nur mit 55° aufgeheizt und dann ohne jede Hydraulikänderung durch den Schichtspeicher für die FBH nutzbar...

    Ob 42° WW wirklich das tollste von Welt ist, musst du wissen. Es ist ein Speicher mit Frischwassermodul, oder?!

    HI, was ist ein Frischwassermodul? Warmwasser wird über einen Durchlauferhitzer erwärmt. Es handelt sich um den MFS830s von Novellan.


    Weshalb kommt mehr Wärme im mittleren Bereich des Speichers an (wo die FBH den VL hat), wenn ich die Temperatur des Ofens auf 55° drossele? Landet nicht dann sowieso die gesamte Wärme im Ofenkreislauf aufgrund der Rücklaufanhebung?


    Grüße, sciliar

  • nein nein, natürlich bedient die WP nur den Heizungsteil mit 28° VL Temp. Aber auch den könnte der Ofen übernehmen, wenn er WW nur auf 45 statt 60 Grad bringen würde.

  • Der Speicher hat 46 Liter Wasserinhalt für den DLE, damit wäre mein obiger Kommentar zur Hygiene hinfällig. Entscheidend dürfte sein, ob dann die Schüttleistung ausreicht wenn man die Temperatur reduziert.


    Ich sehe keinen Sinn darin mit dem Ofen mittig einzuspeisen, da das warme Wasser nach oben steigen wird. Was mittig bleibt ist ungewiss, da durch den RL unten am Speicher eine Durchmischung stattfinden wird.


    Momentan ist es doch so, dass der Speicher durch den Ofen von oben nach unten durchgeladen wird. Der Zeitnachteil dadurch dürfte überschaubar sein, denn ohne Abnahme (WW) ist der obere Bereich schnell geladen.


    Meine "Vermutungen" basieren auf der Standard-Hydraulik für diesen Speicher. Keine Ahnung ob das bei Dir auch so gebaut wurde,.

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  • Überleg mal, wo die Wärme landet, wenn dein WW abkühlt... evtl. gar nicht so ungenutzt. Vielleicht aber doch, zum Teil.


    Ich würde dann durchaus mal denn Ansatz von chieff verfolgen, und die Temperatur mit der der Ofen lädt reduzieren - dann wird das WW nicht mit 70 sondern vielleicht nur mit 55° aufgeheizt und dann ohne jede Hydraulikänderung durch den Schichtspeicher für die FBH nutzbar...

    Ob 42° WW wirklich das tollste von Welt ist, musst du wissen. Es ist ein Speicher mit Frischwassermodul, oder?!

    VORSICHT!


    Die VL Temperatur zum Kamin unter 60° zu senken kann schwerwiegende folgen haben.

    Die meisten Hersteller schreiben mind. 60° (teilweise sogar 65°) vor da sonst Kondenswasser am WT entsteht und die Bildung von Glanzruß begünstigt wird. Des weiteren entstehen beim kondensieren Chemische verbindungen die dir alles im Kamin weg fressen können, inkl. WT.


    Was aber richtig ist, bei nur 7kw und 10K Spreizung läuft deine Pumpe sicher auf niedrigster stufe, wenn du da mit der Pumpenleistung hoch gehst hast du weniger Spreizung und somit geringe Temperaturen im Speicher.


    bei dir wären dann 62°-63° eine angestrebte Temperatur.


    Dadurch heizt der Speicher auch schneller nach unten durch.

    VL Temperatur würde ich aber in keinem Fall machen, SChau mal beim Anheizen, sofern möglich, was da an Wasser aus dem WT läuft bis dieser bzw das Wasserdarin auf 60° ist...



    Gruß Micha