Aktuelle Werte eurer Lüftung.

  • Hallo Leser und Anrtworter,


    eigentlich gerade die richtige Jahreszeit um euch mal ein paar Daten zu entlocken.

    Da es hier ja auch ein paar leute gibt die Datenlogging betreiben wäre das mal im vergleich ganz interessant zu sehen,...


    wie sich eurer Hausklima verhält.


    Dabei wäre interesant zu wissen ob Ihr eine Lüftungsanlage habt und ob diese dezentral oder Zentral gebaut ist.

    Vielleicht einen Umriss der Betriebsdaten

    und wie sich euer Klima in Temperatur und Luftfeuchtigkeit nun verhält.


    Persönlich kann ich leider noch keine Daten in bezug auf Lüftungsanlage bereitstellen
    EInzig meine Wetterstation in der Küche spricht von greusligen 39% rLf bei 19,5^°C bei Außen -2°C und 85%rLf :bier:

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • 39 rLF bei 22,7Grad C und 520 ppm CO2 von NetAtmo

    Mit zentraler WRL


    OnlineDaten der KWL


    1 Außenluft-Fühler. 0.90 °C

    2 Zuluft-Fühler. 17.26 °C

    3 Abluft-Fühler. 22.75 °C

    4 Fortluft-Fühler. 6.08 °C

  • 1 Außenluft-Fühler. 0.90 °C

    2 Zuluft-Fühler. 17.26 °C

    3 Abluft-Fühler. 22.75 °C

    4 Fortluft-Fühler. 6.08 °C

    mal eine ketzerische Frage am Rande:


    Ist da die Anzeigegenauigkeit möglicherweise geringfügig höher als Messgenauigkeit des Sensors? Mein schon für SV sündhaft teurer Infrarot-Sensor hat laut Hersteller eine Messgenauigkeit von +/- 0,5 °C, das darin integrierte Raumluft-Thermometer von immerhin +/- 0,2 °C. Eine zweite Nachkommastelle wird deshalb bewußt nicht angezeigt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • mal eine ketzerische Frage am Rande:


    Ist da die Anzeigegenauigkeit möglicherweise geringfügig höher als Messgenauigkeit des Sensors? Mein schon für SV sündhaft teurer Infrarot-Sensor hat laut Hersteller eine Messgenauigkeit von +/- 0,5 °C, das darin integrierte Raumluft-Thermometer von immerhin +/- 0,2 °C. Eine zweite Nachkommastelle wird deshalb bewußt nicht angezeigt.

    Tja - wer viel misst, misst viel Mist...


    Der G-SV, der unsere WP gemessen hat, hat u.a. festgestellt, dass sämtliche Sensoren der Anlage reine Schätzeisen sind. :wall:

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Off-Topic:

    Deshalb haben wir einen Satz Präzisionsgeräte eines schwäbischen Herstellers für die wichtigsten Messungen. Hat aber jetzt nicht so viel mit unserem Raumklima zu tun.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Off-Topic:


    Deshalb haben wir einen Satz Präzisionsgeräte eines schwäbischen Herstellers für die wichtigsten Messungen. Hat aber jetzt nicht so viel mit unserem Raumklima zu tun.

    Nur mal zum Vergleich: Welche Messgenauigkeit gibt der Hersteller für seine Geräte an?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Tja - wer viel misst, misst viel Mist...


    Der G-SV, der unsere WP gemessen hat, hat u.a. festgestellt, dass sämtliche Sensoren der Anlage reine Schätzeisen sind. :wall:

    Davon kann ich ein Lied singen. Nicht nur ein Lied, eine komplette Oper.


    Abweichungen von 3K und mehr sind bei solchen "Sensoren " leider keine Seltenheit.


    Manchmal hat man Glück und alle Fühler weichen in die gleiche Richtung ab, so dass eine ermittelte Temperaturdifferenz "genauer " ist.


    Es ist durchaus üblich die Anzeigeauflösung höher zu wählen als die Messgenauigkeit. Man kann daher die letzte angezeigte Stelle der Messwerte oftmals komplett ignorieren.


    Die Kunst ist, angezeigte Messwerte für den jeweiligen Anwendungsfall korrekt zu interpretieren. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn aufgrund gemessener Werte weitreichende Entscheidungen getroffen werden müssen.

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  • AndreR und feelfree ,


    wo wird den die Luffeuchtigkeit gemessen?

    und

    habt ihr einen Entalphie Wärmetauscher?

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Off-Topic:


    Guckst Du hier: Temperatur-Messgerät


    Wir haben von der Firma Greisinger vor allem Wassermessgeräte (ist so ein Hobby von meinem Partner), wie PH-Meter, Leitwertmessgerät, Sauerstoffmessgerät etc. - mit dem alten Greisinger konnte man früher noch persönlich verhandeln. Da wurden wir auch immer gut beraten und die Geräte sind wirklich topp.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Bin beeindruckt! I

    Da ich dieses Gerät zufällig auch im Schrank habe, und das zugehörige Datenblatt, kann ich zum Thema "Genauigkeit" vielleicht etwas beitragen.


    Die Angabe in dem Link ist schlichtweg falsch.,


    Laut Datenblatt ± 0.1% vom Messwert ± 2 Digit (bei Nenntemperatur) !

    GTH175PT_d.pdf


    Allein die ± 2 Digit wären also schon ± 0,2 K.


    Trotzdem ist das Gerät in dieser Preisklasse keine schlechte Wahl. Es lässt sich bei Bedarf auch justieren.

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  • Das Beispiel zeigt übrigens sehr schön, wie wichtig es ist, dass man beim Thema Genauigkeit von Messgeräten sehr genau hinschaut.


    Anzeigegenauigkeit (besser gesagt Anzeigeauflösung) und Messgenauigkeit sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Man kann auch bei einer Auflösung von x Nachkommastellen so falsch messen, dass die letzten Nachkommastellen nur noch als Hausnummern taugen.


    Bewegt man sich aber wirklich im Bereich einer präzisen Messgenauigkeit, dann kommt auch noch der "Prüfaufbau" mit in´s Spiel. Wer beispielsweise versucht, die Temperatur einer Flüssigkeit auf 0,01K genau zu messen, der wird feststellen, dass man nicht einfach den Tauchfühler in die Brühe hängen kann. Die Flüssigkeit muss durchmischt werden, aber ohne dass durch das Mischen eine Temperaturerhöhung stattfindet, je nach Temperatur kühlt die Flüssigkeit an der Oberfläche ab, usw.

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  • Off-Topic:

    Willkommen, Sie befinden sich auf dem Holzweg

    :D:lach:

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Hallo,

    Feuchtigkeit vom NetAtno ist auf dem Schrank bei ca. 2,20m (RH ist 2,85m) in einem 45qm großen Raum.

    Feuchtigkeit der KWL ist der interne Sensor (keine Ahnung ob Zu oder Abluft)

    Und ja, es handelt sich um eine Anlage mit Enthalpietauscher


    wo wird den die Luffeuchtigkeit gemessen?

    und

    habt ihr einen Entalphie WärmeMit zentraler WRL

  • Lustig finde ich ja im verlinkten Datenblatt die "Korrekturtabelle für tiefe Temperaturen". Die paar Bytes haben wohl nicht mehr in den Controller gepasst.


    chieff : rLF wird in 4 Zimmern von den netamos gemessen. Wobei die bekanntermaßen gerade bei der Luftfeuchte auch mal sehr daneben liegen können.

    Enthalpietauscher habe ich keinen. Wenn's draußen mal ein paar Tage sehr kalt und trocken ist, geht die Raumluftfeuchte gegen 30%. Wobei mir persönlich die trockene Luft nichts ausmacht (Im Büro sind's teilweise um die 20%, da klagen einige Kollegen).

  • Lustig finde ich ja im verlinkten Datenblatt die "Korrekturtabelle für tiefe Temperaturen". Die paar Bytes haben wohl nicht mehr in den Controller gepasst.

    Ich müsste es mal öffnen, und schauen, ob dort überhaupt ein "echter" Controller werkelt, oder ob nicht einfach ein korrigierter Widerstandswert zur Anzeige gebracht wird. Ähnlich einem DMM.


    Das Teil hat auch noch 2 Poti, einmal um den Nullpunkt zu justieren und einmal für (vermutlich) die Steilheit. Da steckt wohl noch viel Analogtechnik drin, was ja nicht automatisch schlecht sein muss. Bei mir liegt das Ding in einem Messkoffer den ich öfter mal dabei habe, denn für die meisten Anwendungen sind die +-0,2K ausreichend, und die werden in dem von mir meist genutzten Temperaturbereich immer erreicht. Das konnte ich durch Vergleich mit meinem 4200 mehrfach verifizieren. DIe meisten Messungen spielen sich ja im Bereich 10°C...70°C ab.

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  • Das entspricht dann auch wieder der Genauigkeit meines Geräts bei der Raumluftmessung, das also doch qualitativ gleichwertig zu sein scheint.


    Dabei ist zu beachten, dass mit diesem Gerät (was so auch beschrieben ist) ausschließlich Eintauchmessungen möglich sind, also die Temperaturen von Gasen, Flüssigkeiten und eindrückbaren Feststoffen gemessen werden können.


    Off-Topic:

    (Nebenbei, auch im Datenblatt finde ich die Beschreibung der Messgenauigkeit etwas unscharf. Gemeint ist doch eigentlich ein Prozentwert des Betrages des angezeigten Messwertes. Bei einem Abgleich mit Eis leuchtet auch diese Angabe ein, hat aber keinen physikalischen Zusammenhang zur eigentlichen Messung, sondern rührt aus der „Eichung“.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ausschließlich Eintauchmessungen möglich sind

    Richtig. Für Messungen an Oberflächen ist der Fühler nur bedingt geeignet, da es kaum möglich ist, diesen sauber zu kontaktieren. Das führt zu einer nicht unerheblichen Mess(wert)abweichung.


    Das gilt in ähnlicher Form auch für die Messung mit Hilfe von Tauchhülsen, da diese normalerweise nicht für den Fühlerdurchmesser passend verfügbar sind, und Adapter wiederum Masse mit in´s "System" bringen.
    Was mir immer wieder Kopfzerbrechen bereitet ist daher die Trägheit. Gerade bei Temperaturwechseln kommt es darauf an, dass der angezeigte Temperaturwert möglichst schnell der "echten" Temperatur des Mediums folgt. Das funktioniert aber nur, wenn der Wärmeübergang vom Medium zum Fühler möglichst zügig vonstatten geht.

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  • Ich steuere mal meine Zahlen bei:


    Frischluft 1.2 +-0.5 °C

    Zuluft 19.5 +-0.5 °C

    Abluft 21.4 +-0.5 °C

    Fortluft 12.1 +-0.5 °C


    Feuchte 38 % r.H. im Wohnbereich (durch ca. +4 % vom Christbaum und +4% von kleinem Luftbefeuchter)

    Feuchte um 30 % r.H. in anderen Räumen, je nach Nutzung bis runter auf 25 %

    Die Hygrometer zeigen alle ähnliche Werte, wenn man sie nebeneinander stellt (alle gleich falsch:D)


    Einfacher Kreuzgegenstrom-WT


    Luftwechsel 70 m³/h für 550 +-50 m³ belüftetes Volumen KG+EG+OG


    Im der kalten Zeit stell ich den Luftwechsel ganz niedrig ein, sonst trocknet die Bude auf 20 % r.H. runter. Der oft propagierte Norm-Luftwechsel mit einfacher KWL führt meiner Meinung nach im Winter zum augenblicklichen Verdörren der Bewohner, außer man kocht 5x täglich Spaghetti :-)

  • (Nebenbei, auch im Datenblatt finde ich die Beschreibung der Messgenauigkeit etwas unscharf. Gemeint ist doch eigentlich ein Prozentwert des Betrages des angezeigten Messwertes. Bei einem Abgleich mit Eis leuchtet auch diese Angabe ein, hat aber keinen physikalischen Zusammenhang zur eigentlichen Messung, sondern rührt aus der „Eichung“.)

    Ich verstehe jetzt nicht, was das mit "Eis" zu tun hat.


    Bei der Kalibrierung werden mehrere Punkte (Temperaturen) herangezogen, es geht also nicht nur um 0°C.

    Leider ist die Angabe der Messgenauigkeit tatsächlich etwas verwirrend, und ich muss zugeben, dass ich da manchmal auch ziemlich hilflos bin. Da gibt es Prozent zum Messwert, Prozent zum Messbereichs(endwert), Angaben wir 0,x K in bestimmten Bereichen, die Angabe von Digits, manchmal gilt alles zusammen, manchmal der größere Wert, usw.


    Deswegen gibt es im professionellen Bereich Diagramme die mitgeliefert werden, in denen die Messgenauigkeit über die Temperatur aufgetragen ist. Das sieht dann aus wie eine Wanne (bei sehr hohen und sehr tiefen Temperaturen hohe Ungenauigkeit, und in der Mitte irgendwo eine geringe Ungenauigkeit) oder wie eine flatternde Linie, was ein Zeichen dafür ist, dass Korrekturwerttabellen abgelegt sind).


    In den Geräten ist dann für jeden Fühler eine eigene Korrekturtabelle abgelegt. Damit die Angabe +- x Digits nicht mehr notwendig ist, wählt man die Auflösung um 1 Stelle höher als die Messgenauigkeit.

    Man löst also den Messwert auf beispielsweise 3 Nachkommastellen auf, die Messgenauigkeit beträgt aber "nur" 2 Nachkommastellen. Ich messe also auf +- 0,01K genau, bekomme aber immer Werte mit 0,001K Auflösung angezeigt und ignoriere die letzte "flatternde" Stelle.


    Spannend wird es dann bei Relativmessungen, wo die Absolutgenauigkeit nicht ganz so wichtig ist.


    Nebenbei bemerkt, weil Du das IR-Thermometer erwähnt hast, diese messen meist "nur" auf +-1K genau, selbst wenn der Emissionsgrad einstellbar ist. Bei hohen oder tiefen Temperaturen ist die Abweichung noch (deutlich) höher. Eine Auflösung von 0,1K ist trotzdem interessant, wenn man Temperaturverläufe an einer Oberfläche nachverfolgen möchte (quasi als Ersatz für eine IR-Kamera). Ich habe damit schon Heizungsrohre unter Putz gesucht (und gefunden).

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