Haftpflichtversicherung Architekt

  • Zitat von "VITRUVIUS"


    Krankenkassenbeiträge:
    Ich bin privat versichert. Diese Versicherung ist völlig unabhängig von der Architektenversorgung.


    Wir (ich)haben unsere Pensionskasse mit versteuerten Geld gefüttert und können bei Rentenbeginn auch eine Kapitalisierung wählen.


    Trotzdem will die Krankenkasse (freiwillig gesetzl. oder gesetzl versichert) ihren Anteil (mtl ca 15% oder bei Kapitalisierung 120 Monatsbeiträge)
    Die rein privat Versicherten sind außen vor
    Wir haben dagegen geklagt .. die ersten beiden Instanzen aber verloren.


    Mich würde nur interessieren, ob sich aus eurer Zunft schonmal jemand "gewehrt oder geklagt" hat.

  • @ stocksadt, dann müsstest du dich arbeitlos melden,
    dass du aus der krankenversicherung wieder
    raus bist und der staat übernimmt.


    ich finde das gut mit der zwangs- krankenversicherung.
    obwohl ich eigentlich nie zum arzt gehe...
    über die höhe, ja darüber könnte man sich echt streiten.


    aber allemal besser, als amerikanische verhältnisse.

  • meine güte, dann halt eine "zwangs"-krankenversicherung.
    wer ist denn so bekloppt und rennt ohne krankenversicherung
    durchs leben?

  • Zitat von "Lawrence"

    Du musst dich auch als Selbstständiger versichern.


    Keine Sorge, ich verstehe auch nicht, wie man nicht krankenversichert sein kann, aber was ist die gesetzliche Grundlage?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • nicht dass ich jetzt die krankenkassenbeiträge
    verteidigen möchte.


    aber in deutschland gibt es eine pflicht zur
    krankenversicherung. sei es freiberufler, angestellter,
    arbeitsloser. obdachlose sind dann eine grauzone.
    aber die fangen wir mit unseren beiträgen auch wieder auf.


    ich finde das auch gut so und ich zahle meinen beitrag,
    obwohl ich eigentlich nie krank bin.... :mrgreen:

  • Zitat von "Baumal"

    ...ich zahle meinen beitrag, obwohl ich eigentlich nie krank bin.... :mrgreen:


    Hauptsache, Du kommst nicht auf die Idee, irgendwann mal herauszuholen, was Du eingezahlt hast! :D

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Zitat von "Thomas T."


    Hauptsache, Du kommst nicht auf die Idee, irgendwann mal herauszuholen, was Du eingezahlt hast! :D


    nee, das wäre dann echt heftig....
    so krank/verletzt möchte keiner sein. :shock:

  • Zitat von "Baumal"

    ...so krank/verletzt möchte keiner sein. :shock:


    Wer möchte das schon! Bei bester Gesundheit 90 werden und dann umfallen klappt leider nicht so häufig. Ich hatte in den vergangenen Jahren das zweifelhafte Vergnügen, öfters zu Besuch in Krankenhäusern zu sein und musste mich wegen ein paar Kleinigkeiten zwei mal selbst da für ein paar Tage einfinden. Da merkt man erst einmal, welches Elend einem im Alltag verborgen bleibt.


    Deshalb: Tumor ist, wenn man trotzdem lacht!

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas


  • Vielleicht liegt es auch an mir, dass du nicht verstanden hast, um was es eigentlich geht.
    Es ging überhaupt nicht um die Pflicht zur KK oder amerikanische Verhältnisse.
    Grundsätzlich wäre ich für eine Bürgerversicherung für jedermann (aber das ist ein anderes Thema)


    Es ging mir darum, ob "mein Vermögen" (in meinem Fall von versteuertem Geld ... was ich eben mit eurer Berufsgruppe abklären wollte) bzw. euer eingezahltes Geld, das zur Altersvorsorge angespart wurde, zu Bemessung von Beiträgen zur KK herangezogen wird.


    Man sieht ja schon am Beispiel von VITRUVIUS, der privatversichert ist und keine Beiträge von "eurer Rente" abführen muss, und anderen freiwillig in gestzl. KK versicherten A. , die Beiträge von "eurer Rente" bezahlen müssen.


    Es geht dabei oft um anständig hohe 5-stellige Beträge, die sich ansammeln bzw bei meiner Pensionskasse bei Kapitalisierung anfallen ...


    Sinn der Krankenversicherungsbeiträge für "betriebliche Versorgungen" war, das vom Arbeitgeber gleich in die Versorgungswerke abgeführten Bruttolohnanteile quasi nachgelagert zu versichern ... für diesen Bruttoanteil wurde ja auch keine Sozialversicherung bezahlt.


    In diesem Zug sind aber auch gleich alle Versorgungseinrichtungen, pensionskassen, etc für Freiberufler und Selbständigen zur Krankenversicherungspflicht "mit verhaftet" worden ... oder bei z. B. privater KK eben nicht.


    LG

  • jetzt noch einmal, ich möchte die höhe der beiträge
    nicht verteidigen.


    aber wir leben in einem sozialstaat.
    dann gebe ich halt auch mal, ohne zu nehmen.


    dieser wasserkopf, bei den versicherungen und wie
    man die angestellten wieder in lohn und brot bekommen würde,
    steht wieder auf einem anderen blatt papier....

  • Hä? Die gibt´s doch schon ab ca. 800-900€ im Jahr..... Das kann man steuerlich geltend machen, also bleiben (je nach Steuersatz) noch 600€, also 50€ im Monat.
    Renten- und Kranken-VS braucht er ja nicht, so lange er noch angestellt ist.


    Die Versicherung musst Du mir mal nennen, die für läppische 800 Steine eine Haftpflicht gibt. Das letzte was ich mitbekommen habe, waren so um die 1300 EUR für Neueinsteiger.


    in Bayern zumindest kann man sich nur dann befreien lassen, wenn das Einkommen aus Architektentätigkeit einen marginalen Betrag (hab ich grad nicht im Kopf) nicht übersteigt. Wer freiberuflich tätig ist, Mitglied der BayAK ist und soviel verdient, dass er davon leben kann, hat keine Chance, in die Architektenversorgung nicht einzuzahlen.

    Aber nur so lange man unter einem bestimmten Alter ist. Meldet man sich mit irgend was über 40 in der AK an, ist man aus dem Versorgungswerk raus, soweit ich mitbekommen habe. D.h. wer sich spät im Leben für eine Selbständigkeit und für das VW entscheidet
    hat Pech gehabt.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Versicherung musst Du mir mal nennen, die für läppische 800 Steine eine Haftpflicht gibt. Das letzte was ich mitbekommen habe, waren so um die 1300 EUR für Neueinsteiger.

    Ich kenne mind. zwei, die noch vor ca. 3 Jahren Einsteigertarife etwas unter 1.000 € hatten, bezogen auf ein Jahreshonorar zwischen 10.000 € und 12.000 € inkl. Vers.-St.. Es waren damals die bay. Vers.-Kammer und HDI-Gerling. Die VHV war aber auch nur ca. 200 € teurer. Beachte, dass man von dem Jahresumsatz natürlich nicht einmal ansatzweise leben kann. Das sind eindeutig Tarife für Nebenberufler oder Teilzeitler.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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