was bin ich froh ......

  • dass sich einige zehntausend (laut veranstalter über50 000) am hambacher forst , natürlich CO2 neutral , treffen , um das ende einer bezahlbaren sicheren stromversorgung zu feiern.

    nur frage ich mich , wo sie die ganzen fahräder abstellen . und , woher die , die von weiter wegkommen schon vorgestern wussten , dass sich die fahradtour nach NRW lohnt . oder denkt ihr , dass da einige sogar mit dem auto hin sind ? für mich unvorstellbar.

    vielleicht sogar mit einem diesel ?


    es bleibt zu hoffen , dass die sonne demnächst auch in der nacht scheint und der wind 365 tage im jahr schön gleichmässig weht .



    und nein , ich bin kein besonderer freund der braunkohle . nur finde ich es albern , die deutsche braunkohle abzuschaffen , dafür dann australische oder russische kohle ranzukarren .bleibt sich co2technisch nämlich gleich .


    und russisches gas und amerikanisches , arabisches und nordseeöl verbrennen auch nicht rückstandsfrei .


    ;)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Es ist aber auch nicht falsch, diese Kohle für kommende Generationen übrig zu lassen. Alles hat seine zwei Seiten. Wenn wir jetzt alles weg baggern, dann haben zukünftige Generationen absolut nichts mehr übrig, aus dem man Energie gewinnen könnte, als Fallback Szenario.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Was bin ich froh, dass es Menschen gibt, deren Perspektive über die Stromrechnung der nächsten paar Jahre hinausreicht.


    Off-Topic:

    Schade, dass die OT-Beiträge im BEF nicht wenigstens durchschnittliches Stammtisch-Niveau erreichen... und ich mache mich hiermit auch nun mitschuldig :-(

  • Was bin ich froh, dass es noch Leute gibt, die für eine gute Sache auf die Straße gehen.

    Mit etwas mehr Innovationsgeist wird es auch mit den Erneuerbaren klappen.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • deren Perspektive

    tja ........


    weisst du , es geht ja nicht nur um die stromrechnung.


    ich bin durchaus dafür , dass die natur nicht zerlegt wird . so ein riesenloch in der landschaft ist schonein heftiger eingriff.

    die ganzen propeller in der landschaft sind aber auch nicht ohne. zudem funktionieren die nur zeitweise .


    dann sind da noch die solardächer. wenn der verbrauch am höchsten ist , ist dort immer bezuschusste ebbe .......


    und viele der 50 000 sind auch dabei , wenn es gegen die stromtrassen geht .


    und irgendwie ist das versammeln am garzweiler mit einer co2 billanz , die ein braunkohlekraftwerk erblassen lässt , schon befremdlich . für mich jedenfalls


    und wenn alle stricke reissen , temelin , tihange, fessenheim....... sind ja auch noch da und geben bestimmt auch was ab .

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  • die technischen Mittel für eine Versorgung mit ausschließlich reg. elektrischer Energie ist da.


    Nur will das keiner(kaum einer) bezahlen. Und natürlich würde bei einem Alleingang D die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie leiden.

    Und der Effekt wäre vernachlässigbar, wenn nur in D gespart wird.


    Meiner Meinung nach führt nur ein weg zum Ziel:


    Weltweites System von CO2 Zertifikaten, bei dem genug Länder mitmachen, und auch die Einhaltung kontrollieren.

    Jedes Jahr wird die Menge, die emittiert werden darf reduziert, der Markt sorgt dann für einen Preisanstieg.


    So sorgt nämlich der Markt dafür, dass das CO2 genau dort eingepsart wird, wo es am wirtschaftlichsten machbar ist.

    Bzw. mit verfügbaren Mitteln wird max. CO2 eingespart.


    Und nicht so gaga Subventionen wie 0,50€/kWh Einspeisevergütung für 20 Jahre...

  • und hält die (deutsche) Kohle so lange?

    die würde noch viel länger halten.

    wird sie aber nicht müssen ,denke ich . für die chemische industrie ist auch noch genug da.


    und wenn alle stricke reissen , haben wir noch jede menge steinkohle unter dem ruhrgebiet und dem saarland.ist aber momentan nicht wirtschaftlich zu fördern.

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  • um das ende einer bezahlbaren sicheren stromversorgung zu feiern.

    Die darf in keinem möglichen Szenario dazu führen, dass wir die "Natur" belassenen Flächen, die ja nun nicht mehr sooo groß sind schonungslos zerstören. Das man hier Kompromisse finden muss ist klar. Das der Staat jedoch einem Unternehmen Land verkauft ist.... Da kann man schon mal für auf die Straße gehen.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Das der Staat jedoch einem Unternehmen Land verkauft

    befremdend finde ich , da dieses land seit jahren rwe gehört.das genehmigungsverfahren von zig gerichtsverfahren begleitet , letzendlich abgeschlossen war.und jetzt geht es wieder von vorne los.


    die andere geschichte ist , dass die "aktivisten" mit ihren baumhäusern wegen hausfriedensbruches(der hambacher forst gehört seit über 40 jahren RWE bzw deren vorgängern) nicht belangt werden , weil sie ja ..... was eigentlich ?

    Das man hier Kompromisse finden muss ist klar.

    genau das ist es . aber mit fäkalien werfen halte ich nicht für ein mittel des dialogs.

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  • Vor 40 Jahren war ich noch nicht auf der Welt, aber wurde vor dem Verkauf an ein Energiekonzern denn die Bevölkerung dahingehend befragt? Zu mindestens wäre das mein Wunschgedanke einer Demokratie. Wir reden hier ja nicht über ein bisschen "Land". Sondern vielfach um Flächen die auch einiges ökologisch beherbergt.


    Man könnte ja auch sagen, das der Energieversorger nun da ein AKW bauen dürfte - ist ja sein Land also kann er machen was er will. Die Frage ist also, in wie weit geht Verantwortung über Gewinne hinaus? Ja, ich finde es nicht legitim, Natur zu zerstören um Gewinne zu fahren. Erzähl mir nicht, dass wir zwingend auf die Ressourcen angewiesen wären und uns andernfalls der Zeit nahe Black Out bevorstünde.

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  • dass wir zwingend auf die Ressourcen angewiesen wären und uns andernfalls der Zeit nahe Black Out bevorstünde.

    sind wir nicht . wir haben genug kohle (geld) um uns kohle aus anderen naturzerstörungsgebieten zu kaufen.

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  • das der Energieversorger nun da ein AKW bauen dürfte

    ne , das darf er nicht , weil er es sich nicht hat genehmigen lassen .

    das abholzen und das abbaggern ist aber schon genehmigt . eigentlich . nach zig gerichtsurteilen .

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  • Vor 40 Jahren war ich noch nicht auf der Welt, aber wurde vor dem Verkauf an ein Energiekonzern denn die Bevölkerung dahingehend befragt?

    Du musst DIch in die damalige Zeit versetzen, da liefen die Uhren noch ein bisschen anders. So gesehen gab es gerade in Richtung Landschafts-/Naturschutz gewaltige Fortschritte.

    Warum sollte man die Bevölkerung fragen? Die durften doch regelmäßig ihre Volksvertreter wählen.


    Man könnte ja auch sagen, das der Energieversorger nun da ein AKW bauen dürfte - ist ja sein Land also kann er machen was er will. Die Frage ist also, in wie weit geht Verantwortung über Gewinne hinaus? Ja, ich finde es nicht legitim, Natur zu zerstören um Gewinne zu fahren. Erzähl mir nicht, dass wir zwingend auf die Ressourcen angewiesen wären und uns andernfalls der Zeit nahe Black Out bevorstünde.

    Das Gelände wurde gekauft, die geplante Nutzung war bekannt. Nüchtern betrachtet ist es auch eine Frage der Rechtssicherheit in DE. Es handelt sich ja nicht um illegal erworbenes Gelände. Wenn ich ein Baugrundstück kaufe, dann gehe ich doch auch davon aus, dass ich darauf ein Haus bauen darf.


    Ob wir auf die Ressource zwingend angewiesen sind? Die Frage ist doch eher, was wären die Alternativen? Nach dem Atomausstieg gehen uns irgendwann die Optionen aus. Aber wir importieren bereits im großen Stil Steinkohle und Erdgas, warum also nicht auch Braunkohle. Ich bin mir sicher, wenn wir die Bagger und Lader nach Russland karren, dann gräbt der Putin ganz Sibirien um, um uns mit Braunkohle zu versorgen. Dann natürlich zu seinen Preisvorstellungen. Macht aber nichts, das kann man dann wieder über eine Umlage von den Stromkunden kassieren.


    Man sollte vielleicht auch einmal daran denken, dass der Landschaftsschutz in DE nur deswegen so erfolgreich umgesetzt werden kann, weil wir es uns leisten können. Nebenbei bemerkt, kein Bundesland hat so große Flächen als Landschaftsschutzgebiete wie NRW (ca. 40% der Landesfläche). Wie hoch der Anteil an Naturschutzgebieten ist, für die ja noch strengere Anforderungen gelten, müsste ich jetzt nachschauen.


    Nur mal zur Erinnerung. Wir haben in DE riesige Waldflächen, die sogar aufgrund Dichte des Bewuchses, Art und Alter der Bäume, mehr Kohlenstoff speichern als die flächenmäßig größeren Wälder in Skandinavien. Wir haben ca. 11 Mio ha Landschaftschutzgebiete, was grob einem Drittel der Fläche Deutschlands entspricht, davon 1,4 Mio ha Naturschutzgebiete für die noch strengere Anforderungen gelten.


    Man könnte nun auf den Gedanken kommen, dass die Schaffung dieser Flächen nur möglich war, weil wir das Problem galant mit Geld gelöst haben, sprich in dem wir das Problem in´s Ausland verlagert haben. Wozu müssen wir Bäume fällen, wenn man die auch über tausende Kilometer nach Deutschland karren kann?

    Wir importieren 40 Mio Tonnen Steinkohle pro Jahr, teilweise aus Ländern, in denen Umweltstandards keine Rolle spielen. Soll das die Lösung des Problems sein?

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  • danke ralf ;)


    Ob wir auf die Ressource zwingend angewiesen sind? Die Frage ist doch eher, was wären die Alternativen?

    brauchen ? zwingend vielleicht nicht .


    wir können ja die landschaft weiter vermaisen , wenn wir auf allen freien flächen mais anbauen , notfalls noch ein paar hundert km² wald weghobeln, kriegen wir vielleicht genug biogas zusammen , dass wir die kohle kohle sein lassen können . topinambur wäre auch möglich , aber genauso naturschädigend.

    ob das jetzt die bessere lösung ist ?

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  • Wie ich oben bereits geschrieben habe, sieht die Lösung anscheinend so aus, dass wir die Probleme einfach mit Geld in´s Ausland verlagern. Aus den Augen, aus dem Sinn.

    Kosten dann verallgemeinern hat bei uns sowieso Tradition, ob Steuern, Gebühren, Umlagen, es gibt nichts wofür wir nicht bezahlen.

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  • man sollte politsche themen aus einem bauforum raushalten...

    Könnte man machen. Andererseits besteht das Leben halt nicht nur aus Normen und Bauvorschriften, und deswegen wurde ja diese Rubrik hier eingeführt.


    Solche Themen stehen immer unter besonderer Beobachtung, aber so lange die Diskussion sachlich bleibt, spricht nichts dagegen, wenn wir auch mal über den Tellerrand hinaus schauen. Es ist ja nicht so, dass das Forum nur noch auch solchen Diskussionen besteht.

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  • Naja, die Steinkohleeinfuhr nach Deutschland nimmt ab (jedenfalls in 2017 gegenüber den Vorjahren. Und dafür, dass vorher sehr viel Kohle eingeführt wurde, gab es einen guten Grund: Auch mit jährlichen Zuschüssen von zuletzt rd. 100.000 € pro Arbeitsplatz (!) war die in D geförderte Steinkohle noch teurer als Importkohle. Ein Arbeitsplatz wurde damit pro Jahr so hoch subventioniert wie 3.000 Opernbesuche zusammen! Diesen Unfug zu beenden war es höchste Zeit.


    Dass „wir damit unsere Probleme ins Ausland verlagern“ halte ich dennoch für eine falsche Aussage. Handel ist volkswirtschaftlich keine Einbahnstraße. „Wir“ können nicht nur High-Tech exportieren, wir müssen auch irgendetwas importieren, sonst - genau - verlagern wir die Quelle unseres Wohlstandes nämlich ins Ausland, locken „Wirtschaftsflüchtlinge“ und verdrießen unsere Handelspartner, die dann von „worst deal ever“ zu schwadronieren beginnen und den Wirtschaftskrieg erklären, weil sie uns als wirtschaftlich höchst aggressiv wahrnehmen.


    Steinkohle wird übrigens nach D weit überwiegend aus Russland, dann den USA und Kolumbien importiert (Link). Wenn man sich die Anteile der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien im Jahres und auch im Tagesverlauf anschaut, z.B. Hier auf den Seiten 14 ff. wird man verblüfft feststellen, dass sich Wind und Sonne im Jahreslauf bereits jetzt recht gut ergänzen und dass D massiv Strom exportiert - und zwar vor allem regenerativ erzeugten! Die Realität ist auch hier wieder einmal komplizierter als die Sprüche am Stammtisch glauben machen wollen. Und wenn man sich die Entwicklung der vergangenen 30 Jahre anschaut, wird auch deutlich, dass es ab etwa 2030 bei gleichmäßiger Weiterentwicklung weder Atom-, noch Kohlestrom brauchen wird. Dies erreicht man aber nicht an einem Tag durch Umschalten. Und ja, dabei gehen Arbeitsplätze verloren, aber es entstehen auch neue und neue Technologien, die sich exportieren lassen.


    Ich erinnere mich noch gut an einen Ausflug meines Physik-LK in das Informationszentrum eines westdeutschen Kernkraftwerks im März 1986, in dem uns die Gefahrlosigkeit von AKWs und die verheerenden Folgen eines Atomausstiegs bis hin zu einer massiven wirtschaftlichen Depression wie in den 1920er Jahren geschildert wurden. Vier Wochen später durften wir wegen Tschernobyl (als 19-jährige!) in den Pausen nicht mehr auf den Schulhof. Heute kommt mehr als ein Drittel des verbrauchten Stroms in D aus erneuerbaren Energiequellen!


    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Handel ist volkswirtschaftlich keine Einbahnstraße. „Wir“ können nicht nur High-Tech exportieren, wir müssen auch irgendetwas importieren,.......

    Das ist schon richtig. Energie, bzw. Rohstoffe zur Energiegewinnung, sind halt kein einfaches Handelsgut. Mir wäre lieber wenn wir bei Jeans oder Turnschuhen von irgendwelchen Ländern abhängig wären, als bei Kohle, Öl, Gas.

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  • Ja, das mit dem Export von Umweltzerstörung sehen wir ja beim Biosprit, wo wegen der 5% mehr Biokraftstoff im E10 ganze Urwälder gerodet werden, damit man sich hierzulande auf die Schulter klopfen kann, dass man was für die Umwelt macht. Den Göttern sei Dank, sind jetzt in der EU Bemühungen in Gang diesen Unsinn zu unterbinden. Hoffentlich noch rechtzeitig um die letzten Waldmenschgebiete (so nennen die Einheimischen die Orang-Utans) zu retten.


    Man könnte die erneuerbaren Energien noch effektiver nutzen, wenn wir nicht so selbstsüchtig wären und Speicherkraftwerke in den Mittelgebirgen verhindern würden. Die einfachste, ungefährlichste und günstigste Art den Strom zu speichern, der zu Zeiten gewonnen wird, wenn man ihn nicht braucht. Statt dessen überlegen wir uns, wie man Norwegen für diesen Job gewinnen könnte. So ein Schwachsinn. Ja nur nicht bei uns, alles immer schön ins Ausland verlagern. Ich hoffe die Norweger verweigern sich, damit mehr Druck im Inland aufgebaut wird. Überall in den Alpen wird die Landschaft verschandelt um Speicherseen für Schneekanonen zu bauen, aber Solche Speicherseen für die Stromgewinnung werden hier vehement abgelehnt. Hauptsache für Spaß ist gesorgt. Es braucht noch etwas Zeit, bis auch die letzten begreifen, dass sich diesbezüglich auch bei uns was ändern muss. Wenn wir konsequenter wären, könnte man tatsächlich auf die Braunkohle verzichten.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • wenn wir nicht so selbstsüchtig wären und Speicherkraftwerke in den Mittelgebirgen verhindern würden.

    Das scheitert doch schon an ein paar Leitungen quer durch die Landschaft.

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  • Ja, in Deutschland ändert sich nur etwas, wenn man leiden muss. Das Waldsterben hat in den 80ern das Umweltbewusstsein in Gang gesetzt. Etwas ähnliches brauchen wir auch heute wieder, damit sich was ändert. Z.B. eine Großstadt das ganze WE ohne Strom...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Dieses Feindbild ist mir zu einfach.

    wieso?


    ein paar genügsame aussteiger, die im fremderleuts wald auf den bäumen ein einfaches leben leben ........


    oder meint er jemanden anderen ?

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  • Der Sieber hat Recht.

    Nö, die Geschäftsführung von RWE hat für ihre Anteilseigner für Rendite zu sorgen, sonst nichts weiter. Das Geschäftsgebaren dieses Konzern ist aufgrund der historisch engen Verflechtungen mit der Landes- und Lokalpolitik in NRW schon immer speziell gewesen. De facto bereitet sich RWE auch durch die finanzielle Besserausstattung von „innogy“ organisatorisch-strukurell wie finanziell schon länger auf den Kohleausstieg vor. Der Hambacher Forst ist ein riskantes medienwirksam inszeniertes Rückzugsgefecht und in dieser Runde - gemessen am Aktienkurs - voll in die Hose gegangen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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