Verbrauch Zirkulationspumpe und ist Dauerbetrieb sinnvoll?

  • Hallo,


    unsere Zirkulationspumpe hat nach Datenblatt eine Leistungsaufnahme von 3 W bis maximal 5 W. Auf das Jahr gerechnet also 26,28 kWh bis 43,80 kWh.


    Kann ich das Ding also dauerhaft laufen lassen oder spricht etwas dagegen, etwa stark verringerte Lebenserwartung der Zirkulationspumpe? Wirklich sinnvolle Zeitschemas fallen mir auch nicht wirklich ein, die vom SHK-Handwerker voreingestellten haben auch definitiv nicht gepasst. Maximal könnte man von 02:00 bis 05:00 eine Nachtabschaltung machen, ansonsten kann ich nicht alle Fälle unserer Abwesenheit/Anwesenheit abbilden (d.h. diese ändert sich von Tag zu Tag und von Woche zu Woche nach keinen bestimmten Schema, dazu kommen freie Tage, Urlaub, Krank, Kind krank...).

  • Die el. Leistungsaufnahme ist nicht das entscheidende Kriterium für den "Verbrauch". Viel mehr schmerzt der Wärmeverlust des Wassers durch ständige Zirkulation.

    Dem kann man durch üppige Dämmung der Rohre entgegenwirken, aber auch das hilft nur in Grenzen.


    Es kommt nicht selten vor, dass solche Anlagen 5-10kWh an Wärme pro Tag "verlieren ".

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  • Zirkulationspumpen müssen mit zeitgesteuerten Abschalteinrichtungen ausgestattet sein, so sagt die EnEV. Sie sagt nicht, das die auch genutzt werden MÜSSEN, aber warum will ich die durchlaufen lassen, wenn denn die Regeleinrichtung da sein muss?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Zum Thema "Heizungspumpen" hatte ich hier schon mal etwas geschrieben:


    Heizkreispumpen - Wo liegt die Wahrheit?


    Bei Pumpen für die WW Zirkulation sieht die Betrachtung geringfügig anders aus.


    Zuerst einmal muss man entscheiden, ob man eine Zirkulation im Haus benötigt, oder aus Komfortgründen wünscht. Wenn ja, dann sollte diese richtig ausgeführt sein, ansonsten besser auf eine Zirk. verzichten.

    Hier greift die Unterscheidung Kleinanlagen zu Großanlagen gem. DVGW, vereinfacht gesagt, 3 Liter Regel und 400 Liter Speichergröße.


    Wenn eine Zirkulation eingebaut werden soll, dann sind auch hier einige Vorgaben zu beachten. So muss sichergestellt werden, dass auch entfernte Zapfstellen erfasst werden, die Leitungen gut wärmegedämmt sind, und beim Betrieb die Pumpe für max. 8h pro Tag deaktiviert sein darf. EInen Verweis auf die DVGW Regeln, bzw. Zitate daraus, verzichte ich an dieser Stelle. Bei Interesse kann ich das noch nachtragen.


    Achtung, wir reden hier über EFH und nicht über Großanlagen in MFH.


    Nun treffen zwei Interessen aufeinander, einerseits das Thema Trinkwasser Hygiene, und andererseits der Wunsch nach Energiesparen. Komfort steht zwar auch auf der Liste, hat aber geringere Priorität.


    Beim Thema Energiesparen und WW-Zirkulation gibt es 2 hauptsächliche Faktoren die zu beachten sind.


    a.) el. Energie"verbrauch"

    b.) thermischer Energie"verbrauch"


    zu a.)

    Der el. Energiebedarf ist einfach zu ermitteln, man benötigt hierfür nur die el. Leistungsaufnahme der Pumpe und deren Betriebsdauer.

    Duch den Einsatz von Hocheffizienzpumpen wurde die el. Leistungsaufnahme deutlich reduziert. Wie oben schon geschrieben, geben sich diese heutzutage mit 3-5W zufrieden, während alte Modelle im EFH Bereich eher in der Leistungsklasse 15W-30W lagen.


    d.h. Selbst bei Dauerbetrieb ist der el. Energieverbrauch überschaubar, mit DVGW gerechten 16h pro Tag, landet man irgendwo bei 17,5kWh bis 29kWh pro Jahr, oder max. 8,- € pro Jahr.


    zu b.)

    Hier lauert der gefürchtete Energieverbrauch. Wenn man bedenkt, dass die Zirkulation irgendwo an der entferntesten Zapfstelle angeschlossen ist, dann ist die Leitungslänge ein nicht zu unterschätzender Faktor.


    Schauen wir uns ein "Beispiel" an.


    So ein Rohr hat bei einer Wassertemperatur um die 55-60°C und einer Lufttemperatur von 10°C einen Wärmeverlust zwischen 7W/m und 10W/m, je nach Dämmstoffdicke und WLG, (200% oder 100% Dämmstärke).

    In der Praxis sieht man oft, dass Trinkwasserleitungen nur sehr knapp gedämmt werden, mit der Begründung "die Wärme bleibt doch im Haus". Was aber interessiert mich die Wärme im Keller, im "Heiz"raum, und das im Sommer?

    Noch schlimmer sieht es in vielen Altbauten aus, wo viele Meter Leitung ungedämmt in Kellern oder an/in Wänden verlaufen.


    Nehmen wir mal die 100% Dämmung und grob 10W/m Wärmestrom, dann wären das bei 10m Zirk + 10m WW Leitung immerhin 200W !

    Rechnen wir das auf einen ganzen Tag ohne Abschaltung hoch, dann haben wir 200W * 24h = 4.800Wh oder 4,8kWh !!!

    Mit einer Gastherme als Wärmeerzeuger sind das schnell mal 30-35Ct. pro Tag, oder knapp über 100,- € pro Jahr.


    Eine Abschaltung für 8h würde bei diesem Beispiel schon 1,6kWh pro Tag einsparen, oder umgerechnet 11Ct./Tag.


    Bei einem Verzicht auf die Zirkulation wäre die Einsparung noch deutlich höher, aber dann kommen die Themen Komfort und Wasserhygiene in´s Spiel. Während man beim Komfort noch problemlos Abstriche machen kann, sollte man beim Thema Wasserhygiene sehr vorsichtig sein.


    Deswegen gilt, entweder Verzicht auf die Zirkulation (keine Rohre, keine Pumpe), was unter Umständen (Leitungslänge zu den Zapfstellen) zu einem (erheblichen) Mangel an Komfort führt, oder aber man muss sich genau überlegen, wie man die Zirkulation betreibt. Auf keinen Fall sollte man bei einer vorhandenen Zirkulation einfach die Pumpe dauerhaft abschalten, oder die Leitung absperren. Man schafft damit sonst eine ideale Brutstätte für Keime. (An sich ist es traurig, dass man darauf immer wieder hinweisen muss, aber es finden sich leider regelmäßig solche gefährlichen Vorschläge im I-Net).


    Man könnte sich jetzt noch Gedanken darüber machen, wie man seine Trinkwasserinstallation inkl. WW Erzeugung sicher betreiben kann, ohne gleich ein gesundheitliches Risiko einzugehen. Die DVGW Regeln sind das Maß der Dinge, das ist unbestritten. Die Frage ist, ob diese auch sinnvoll für alle Anlagen und Nutzerverhalten anwendbar sind, und ob es nicht Möglichkeiten gibt, die bei vergleichbarem Sicherheits"standard" zu einem geringeren Energiebedarf für die WW-Erzeugung führen.

    So ein Regelwerk soll/muss ja möglichst viele Fälle aus der Praxis abdecken, und das geht nur, wenn man entsprechende Reserven in die Anforderungen einbaut.


    Die 8h "Abschaltung" basieren ja darauf, dass den Keimen möglichst wenig Zeit gegeben werden soll um sich zu vermehren. Was aber, wenn die 8h nicht zu meinem Nutzerverhalten passen? Wenn ich in der Nacht nur 3h abschalte, darf ich dann tagsüber die "fehlenden" 5h nachholen? Genügt es vielleicht, wenn ich nur den Leitungsinhalt stündlich umwälze (gerade bei hoch wärmegedämmten Leitungen mit minimalen Verlusten)?


    Wasserhygiene hat oberste Priorität, aber vielleicht gibt es ja mehrere Wege nach Rom.












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  • Ich muss gestehen, dass ich die Abschaltausrüstungspflicht für Zirkulationspumpen bisher überlesen hatte und auch weiterhin, ab jetzt bewusst, ignorieren werde.

    Ich war allerdings bisher verantwortlich für die Betriebsführung von 6500 Wohnungen und habe aus Komfort- und vor allem aus Hygienegründen festgelegt, dass die Warmwasserbereitung und Zirkulation 24 Stunden durchläuft. In Großanlagen dauert es Stunden, bis eine ausgekühlte Zirkulation bis in den letzten Winkel wieder eingeregelt ist.

    In EFH kann das Jeder nach seinen Gewohnheiten selbst entscheiden. Ich bemühe mich, jetzt wieder als Fachplaner, Kleinanlagen gänzlich ohne Zirkulation zu errichten. Das erfordert einen ständigen Kampf mit Architekten und Überzeugung von Bauherren und gelingt nicht immer.


    PS: R.B. war wieder mal schneller. Bei mir rödelt das Netz hier an der Ostsee ewig.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Kleinanlagen gänzlich ohne Zirkulation zu errichten.


    :thumbsup:


    Jeden Tag werden so viele Liter Wasser ungenutzt in den Abfluss geschickt, da kann man sich schon fragen, ob 1 oder 2 Liter bei manchen Zapfvorgängen kriegsentscheidend sind.

    Gerade wenn die Leitungen gut gedämmt sind, kühlen diese nur sehr langsam aus. Tagsüber, wenn die Zapfstellen regelmäßig genutzt werden, steht so gut wie immer heißes Wasser in den Leitungen, und ist somit sofort verfügbar. Je mehr Personen im Haus sind, um so öfter wird gezapft.


    Ich habe bei meiner WW-Erzeugung die Zirk bedarfsgesteuert, und dabei auch gemessen, wie oft sie pro Tag eigentlich aktiv wird (Kriterium war die Wassertemperatur in der Leitung). Im Durchschnitt kam ich auf ca. 20 Einschaltungen (mit je 3 Minuten) pro Tag, nachdem ich das Kriterium für die Aktivierung schärfer gestellt hatte kam ich auf maximal 32 Einschaltungen pro Tag.


    d.h. in meinem Fall war es ausreichend, wenn die Zirk. für ca. 90 Minuten pro Tag aktiviert war.


    Während der Nacht war die Speichererwärmung für 3h abgeschaltet, da der Speicherinhalt ausreichend war, damit man zur Not auch nach Mitternacht hätte duschen können, was bei uns aber eher selten vorkam.


    Das sind aber alles Dinge die man in einem EFH ausprobieren kann, wo man das Nutzerverhalten (mehr oder weniger) unter Kontrolle hat. Bei einem MFH sieht die Welt ganz anders aus. Hier musst Du sicherstellen, dass auch der Bäcker der morgens aufsteht noch duschen kann, oder der Schitchtarbeiter der nach Mitternacht nach Hause kommt, usw.

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  • Ah, sehr interessant, R.B. Ich möchte mit der Zirkulation auch noch spielen! Es gibt ja auch welche, die auf Öffnen des Warmwasser reagieren (wohl nicht so der Bringer) Mein Vater hat einfach nen Schalter installiert, den man vor dem Duschen betätigt. Finde ich clever, leider hab ich damals kein Leerrohr von oben nach unten legen lassen:wall: Würde aber evtl mit Funkschalter klappen. Das würde mich reizen. Evtl. ging da mit so einer wlan Pumpe und einer App etwas? HAbe mich noch nicht in diese Richtung informiert. Wobei ich lieber auf nen simplen Schalter drücke.


    Bei uns laufen ohne Zirkulation 10 l Wasser durch (sic!), bis es in der Dusche oben warm kommt, also schon ne Menge. Liegt daran, dass Küche und Bäder nicht übereinander/nebeneinanderliegen udn das Haus lang und schmal ist. Dafür ists bei der Küche gleich da.


    Ich gestehe: Die Leitungen sind noch ungedämmt, das Projekt möchte ich im Herbst/Winter angehen. (wie so vieles)


    Tinu86 : Da würde ich Dir auch empfeheln: Spiel etwas mit den Einstellungen. Normalerweise kann man ja auch jeden Wochentag für sich einstellen.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Es gibt ja auch welche, die auf Öffnen des Warmwasser reagieren (wohl nicht so der Bringer) Mein Vater hat einfach nen Schalter installiert, den man vor dem Duschen betätigt.

    Ich habe nach einigen Versuchen in der Vergangenheit so eine Variante bei mir in Betrieb, also nicht einen Schalter, sondern die "automatisierte" Variante.

    Kurz Wasser zapfen, abwarten, und dann ist WW an der Zapfstelle verfügbar. Tagsüber braucht man das kaum, da ständig von irgendjemanden irgendwo mal WW gezapft wird. Da läuft es dann eher so, dass man die Armatur auf WW stellt, und wenn das Wasser kalt ist, dann schließen und ein bisschen abwarten. Oder es läuft halt ein bisschen Wasser durch den Abfluss.


    Selbst wenn man die Zirk. nicht bewusst durch Schließen und Abwarten nutzt, so wird sie doch immer aktiviert und sorgt dafür, dass in der Zirkleitung kein Wasser für eine längere Zeit stehen bleibt.


    Selbst die Kinder kamen damit problemlos klar.


    Ein Kollege hat die Variante mit "Schalter" umgesetzt, genauer gesagt handelt es sich um einen Taster, der beim Betätigen die Pumpe für eine einstellbare Zeit einschaltet. Ein Schalter hätte den Nachteil, dass er gerne mal vergessen wird, und dann läuft die Zirk.pumpe trotzdem den ganzen Tag. Oder er wird gar nicht betätigt, dann steht die Zirkulation unter Umständen für mehrere Tage still. Man müsste/sollte dann die Steuerung so erweitern, dass trotzdem die Leitung regelmäßig gespült wird.


    Welche Variante man wählt, wichtig ist, dass die Zirkulation regelmäßig gespült wird und keine langen Stillstandszeiten auftreten.

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  • aber warum will ich die durchlaufen lassen, wenn denn die Regeleinrichtung da sein muss?

    Wie gesagt, weil sich da nicht wirklich ein dauerhaft sinnvolles Schema bei uns ableiten lässt. Meine Frau steht an normalen Arbeitstagen auch schon mal kurz nach 5 auf, aber hat auch freie Tage mit Ausschlafen unter der Woche. Für diese freien Tage gibt es dann eh kein festes Schema. Ich geh auch schon mal unter der Woche erst gegen 2 ins Bett. Mehr als 02:30 bis 05:00 Abschaltung ist da im Prinzip nicht drin, 2 1/2h pro Tag = 912,5h im Jahr = 2,7 - 4,6 kWh el. Energie.

  • Dem kann man durch üppige Dämmung der Rohre entgegenwirken, aber auch das hilft nur in Grenzen.


    Es kommt nicht selten vor, dass solche Anlagen 5-10kWh an Wärme pro Tag "verlieren ".

    Unsere Rohre sind gedämmt, wie eben auch der Warmwasserspeicher an sich. Kann natürlich sein, dass der Warmwasserspeicher "besser" gedämmt ist als die Rohre.


    Wärmeverluste, ok. Aber nur in der Sommerperiode anzurechnen, oder? Und veränderbar wäre in unseren Fall dann z.B. die Zeit 2:30 - 5:00, also 2 1/2 Stunden = ca. 10% vermeidbare Wärmeverluste.


    Jaja, bisschen Schönrechnen ist dabei, oder passt das sogar so?

  • Die Verluste entstehen ganzjährig.


    Genau betrachtet unterscheidet man Verluste bei der Wärmeerzeugung, bei der Speicherung, und Verteilung.

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  • Tinu86 hat schon nicht ganz unrecht.

    Während der Heizperiode kommen die Verteilungsverluste, ebenso wie die Abwärme der Haushaltsgeräte und der Bewohner, der Gebäudebeheizung zu Gute und ist nur bedingt den Verlusten zuzuordnen.


    Bei der ganzen Diskussion wird deutlich, wie einseitig die einzelnen Interessengruppen agieren.

    Die EnEV-Autoren legen ohne Beachtung der hygienischen Grundsätze ihre Bedingungen fest und und die Trinkwasserhygieniker stellen die Sicherheit des Lebensmittels Trinkwasser in den Vordergrund. Einzig der Wille stark zu dämmen, eint beide Lager, wenn auch aus unterschiedlichen Zielstellungen.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Während der Heizperiode kommen die Verteilungsverluste ..... und der Bewohner, der Gebäudebeheizung zu Gute und ist nur bedingt den Verlusten zuzuordnen.

    Ein klares Jain


    Zum einen werden die Leitungen (nicht nur Zirkulaion) auf dem Rohboden gelegt, sind also vom Wohnraum durch mehr oder weniger starke Dämmung nicht nur der Rohre getrennt, oft sogar in kalten Räumen (Keller, Erdreich), zum anderen werden die Räume oft nur temporär genutzt und somit unnütz erwärmt.

    Zum Dritten ist das Wasser, nicht die Wärme, bei selbst Idealen Bedingungen weiterhin verloren, weil der Nutzer eben heisses Wasser will und kein kaltes!


    Das "es gibt kein Schema" klingt für mich nach verklausuliertem "Ich will gar nicht".

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Tinu86 hat schon nicht ganz unrecht.

    Während der Heizperiode kommen die Verteilungsverluste, ebenso wie die Abwärme der Haushaltsgeräte und der Bewohner, der Gebäudebeheizung zu Gute und ist nur bedingt den Verlusten zuzuordnen.

    Deswegen hatte ich die Aufteilung bzw. Verteilung der Verluste erwähnt.


    Die Verluste entstehen ganzjährig, zumindest wenn das ganze Jahr über WW erzeugt wird. Die Frage ist nur, ob man diese sinnvoll nutzen kann. Was helfen mir "warme Rohre" im Keller" die ein paar Watt an Wärme von sich geben? Was passiert mit der Verlustwärme beim Wärmeerzeuger der irgendwo im Haus steht?

    Die entstehen zwar innerhalb der thermischen Hülle, sind aber nicht wirklich nutzbar.

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  • Nachdem ich gemessen habe, dass wir mit Zirkulation exakt doppelt so viel Gas für WW verbraucht haben wie ohne, habe ich sie vor zehn Jahren stillgelegt. Niemand hat sich jemals darüber beschwert.

  • Niemand hat sich jemals darüber beschwert.

    Gerade bei kurzen Leitungswegen ist der Komfortverlust vernachlässigbar.



    habe ich sie vorzehn Jahren stillgelegt.

    Hoffentlich fachgerecht stillgelegt, und nicht einfach abgeklemmt.

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