unterschiedliche Höhen bei den Terassentüren

  • Hallo, habe mit einem Architekten altersgerecht gebaut und stelle fest , das die Terrassentüren eine unterschiedliche Bodenhöhe habe. Manche Türen bis zu 6cm mehr Aufbau zum Boden. Wie definiert sich der Begriff bodeneben und wo ist die Toleranzgrenze.

    Habe jetzt auch beim Terrassenbau Probleme mit der Entwässerung, da die Türe , wo die Entwässerung stattfinden sollte, am höchsten sitzt.

  • Waren im Architektenvertrag die Anwendung bspw. der DIN 18040-2 (Erläuterungen zum barrierefreien Bauen) oder die Erfüllung der Forderungen eines Förderprogramms (z.B. der KfW) zum barrierefreien, altersgerechten Bauen (o.ä.) oder einer bestimmten öffentlich-rechtlichen Regelung (z.B. Landesbauordnung) vereinbart?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Habt ihr nicht gemeinsam über Details gesprochen die dir wichtig sind? Einfach so bestellt und gesagt, mach mal?

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  • vielen Dank für euer Interesse. Mit einem Foto kann ich das schlecht dokumentieren.

    Wir sind jetzt gerade beim erstellen der Aussenanlage.Wir bauten einen Winkelbungalow und der Ausgang wohnzimmer ist auf dem einen Schenkel und die anderen 3Zimmerausgänge in den Garten sind auf dem anderen Schenkel

    als Anlage habe ich ein Schreiben des Architekten zur Planungssituation beigefügt.

  • Hallo, habe mit einem Architekten altersgerecht gebaut und stelle fest , das die Terrassentüren eine unterschiedliche Bodenhöhe habe. Manche Türen bis zu 6cm mehr Aufbau zum Boden.

    Das ist also (höflich gesagt) mißverständlich formuliert und der Höhenunterschied ergibt sich aus der Gebäudeform, der Lage der Türen und Zwängen aus Bauherrenvorgaben (Terrassenbelag). Die Lösung liefert der Kollege doch gleich mit. Anderes Belagsmaterials wählen und Gefälleplanung ändern.

    Wo also ist das Problem mit dem "bösen" Planungsgrundlagen mißachtenden Architekten?

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  • Ich fasse es mit meinen Worten zusammen:

    1. Die Fenster sitzen innenräumlich alle im selben Abstand zum Fertigfussboden. Außenräumlich ergibt sich durch das Gefälle des Bodenbelages und die Richtung des Gefälles eine unterschiedliche Höhendifferenz zwischen Fertigfußboden innen und außen und natürlich auch eine unterschiedliche Höhendifferenz zwischen "Fensterbank" bzw Unterkante Fensterrahmen außen und Bodenbelag außen.
    2. Auf diesen Umstand hat der Architekt mit seinem Schreiben ausdrücklich hingewiesen.

    Und was ist jetzt die Frage? Die Geometrie kann der Kollege mangels Zauberkräften auch nicht verbiegen!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hallo, vielleicht sollte ich es nochmals neu beschreiben. wenn der Ausgang Wohnzimmer Terrasse bei null ist und der Ausgang Esszimmer- Terrasse von dem Eckpunkt des Bungalowschenkels nur 1,6m weg ist, dann dürfte die Höhendifferenz bei 2% Gefälle nur 3-4cm sein und nicht 5-8cm sein

    , und bei der Küchentürenmitte , die 3,75m vom Schenkelpunkt weg ist, nur 6-8cm und nicht 10-12cm sein

    und bei Schlafzimmertürenmitte, die 7m vom Schenkelpunkt weg ist, nur 14-16cm Differenz sein und das ganze nur , weil die Türenausgänge unterschiedlich hoch sind.


    grüße aus dem veregneten Bayern

  • Haben die Türschwellen / Fensterbänke innen unterschiedliche Abstände zum Fertigfußboden?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Erste Sache ist ja dass wir im Wohnzimmer von einer Hebe-Schiebe-Tür sprechen.

    Wenn der Fensterbauer diese und die anderen "normalen" Balkontüren von innen gesehen auf eine Niveau gesetzt hat, liegt die Unterkante der Hebe-Schiebe-Tür aufgrund der Geometrie der Bodenschwelle außen je nach Hersteller sowieso schonmal ca. 20mm tiefer als die Balkontüren.

    Wenn die Balkontüren keine rollstuhlgerechte Bodenschwelle, sondern umlaufend das ganz normale Fensterprofil haben, ist hier ein Profil am Boden von 5-7cm normal und unumgänglich.

    Ist es tatsächlich so, dass der Fensterbauer es nicht hinbekommen hat die Balkontüren auf eine Höhe zu setzen, so sollte man ihm die ganze Situation einmal zeigen und ihm mitteilen dass es so etwas wie einen Linienlaser gibt.

  • Es wäre auch schön, die Gesamtsituation sehen zu können. Also etwas weiter weg, damit man die ganze Tür sieht mit dem was daneben ist. Von außen wäre auch gut, damit man sieht, wie viel Aufbau dort möglich ist.

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  • Unter der Voraussetzung, dass der Fertigfußboden an allen Terrassenausgängen auf annähernd gleicher Höhe liegt, kann ich keinen Mangel feststellen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Unter der Voraussetzung, dass der Fertigfußboden an allen Terrassenausgängen auf annähernd gleicher Höhe liegt, kann ich keinen Mangel feststellen.

    Die Elemente sitzen durchgängig ca. 20mm zu hoch, stellt sich nur die Frage ob bei der Montage der Fenster ein falscher Meterriss vorhanden war, ob garkein Meterriss vorhanden war oder ob der Fensterbauer sich einfach nur nicht daran gehalten hat. Der Firma die den Estrich erstellt hat hätte das ganze aber normalerweise auffallen müssen.

    Die Türen sind so nicht Barrierefrei nach DIN 18040, normalerweise müsste das weiße Profil unter den Alu-Schwellen komplett im Boden verschwinden. Die Hebe-Schiebe-Tür sitzt normalerweise so, das die Innenkante der Bodenschwelle ca. 5-10mm über OKFF ist.

  • Die Elemente sitzen durchgängig ca. 20mm zu hoch,

    DAS weist Du nicht! Wir wissen nicht, welcher Bodenbelag auf den Estrich geplant war!

    Bei einem schwimmenden 20 mm 2-Schicht-Parkett z.B. kämen auf den Estrich noch ca. 25mm drauf, dann bliebe noch rd. 1 cm bis OK Schwelle. Abzüglich Anschlag des Flügelprofils unten wären ganz normal 5 - 8 mm Abstand zwischen Flügel und Bodenbelag.

    So what?

    Das gleiche würde für Hochkantlamellen gelten.


    Hier ist so viel "Gschmäckle" in den Fragen und Infos, dass ich mich nicht wundern würde, wenn am Ende eine Planungsänderung beim Bodenbelag nach Montage von Fenstern und Estrich verantwortlich wäre

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  • Ich weiß aber dass sie bei dem jetzigen Bodenbelag 20mm zu hoch sitzen, was geplant oder nicht geplant war kann nur wissen wer die Pläne gesehen hat.

  • war alles so geplant, wie es später auch ausgeführt wurde

    Dann sitzen die Elemente wie gesagt ca. 20mm zu hoch.

    Problem sollte der Fensterbauer sein, entweder hat er sich an einen falschen Meterriss gehalten oder er hat einfach keine Ahnung von der Materie und wie man solche Elemente von der Höhe her sinngemäß setzt.

  • war alles so geplant, wie es später auch ausgeführt wurde

    War also in den Ausführungsplänen bereits erkennbar, dass die Fensterelemente mit ihrer Unterkante 40 mm über OKFFB montiert werden?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Habe da keine Ahnung davon. Der Architekt wußte wie unsere Wünsche sind

    und sollte die Arbeit der Handwerker dann koordinieren

  • Gut - wenn das alles so gebaut wurde wie geplant, dann finde ich es merkwürden, dass es erst auffällt, da die Aussenanlagen erstellt werden.

    Das Fenster sitzt schon seit ??? drin, der Estrich vermutlich nur 4-6 kürzer, der Bodenbelag samt Dicke stand fest.

    Wieso fällt niemandem auf, wie groß der Abstand zwischen Belag und Schwellenoberkante ist, bis der Galabauer ans Pflastern geht?


    Ich kenne es eher so, dass die Bauherren schreien, das Maß sei falsch, obwohl es stimmt, weil sie den Bodenaufbau dicker oder dünner als real annehmen/"fühlen" und man sich für für normale Toleranzen rechtfertigen muss (+- 3 mm)

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  • Wir haben das schon reklamiert beim Architekten bevor der Endfertigboden verlegt war,

    jetzt haben wir dann beim Garten anlegen nochmals diese Probleme bei der Ausführung