Wie funktioniert die Heizung in diesem Wohngebiet

  • Hi,


    mal ein Thema das nicht mich betrifft.


    Im Wohngebiet sind 16 Doppelhaushälften.

    Davon hat eins mein Bruder.

    Das Wohngebiet hat eine Heizzentrale.Einmal wird mif Palatts und einmal mit Gas zugeheizt.


    Nun hat mein Bruder im EG Fussbodenheizung.In den oberen Geschosse Heizkörper.

    Nun hat er ein Verteilerkasten für die Fussbodenheizung und nochmal einen Verteilerschrank wo der ganze Mist von der Zentrale reinkommt.


    Einmal ist da Rad zum einstellen einer Temperatur.Steht bei 50 Grad(Weiss)

    Ein Rad noch wo auf 42 Grad steht (grau)

    Und ein schwarzes Rad wo auf 3 steht.


    Nun habe ich mal zum test im Wohnzimmer am Tgermostat auf 30 Grad gestellt.Die Stelltriebe haben sich geöffnet.

    Als ich an den Rohr des Vorlauf hingelangt habe,hat man sich fast die Griffel verbrand.

    Das kenne ich so bei meiner Fussbodenheizung nicht.Da wird es naximal lau warm.


    Nun meint mein Bruder,wenn er am Thermostat auf 22 Grad stellt,schliessen die Stelltriebe.

    Trotzdem wird es in den Räumen 25 Grad warm.


    Wie kann das sein.Wenn die Kreisläufe geschlossen sind.


    Das Thema kam auf,das er meinte,das er ein KFW 55 Haus hat und die Heizkosten zu hoch wären.

    Gibt es einen Richtwert für ein KFW 55 Haus mit einer 4 köpfigen Familie ?

    Wohnfläche 139 qm


    Ist das graue Rad mit den 42 Grad die Vorlauf Temperatur.


    Der Betreiber der Zentrale(Heizung) meint,ihre Heizung ist richtig eingestellt.

    Der Bauleiter meint,von Ihrer Seite auch alles ok.


    Ab ich finde es seltsam,das man sich die Hand fast verbrennt,wenn man an die VL Leitung der Fussbodenheizung hinlangt.

    Kommt man da mit 42 Grad an ?


    Viel kann er nicht einstellen.Die Heizung gehört ihnen ha nicht.Die Zentrale befindet such zwar im Wohngebiet.Zugriff hat da aber nur der Energieversorger.

    Also kann da auch kein anderer Fachmann rein.

  • R.B.

    Hat den Titel des Themas von „Wie funktioniert die Geizung in diesem Wohngebiet“ zu „Wie funktioniert die Heizung in diesem Wohngebiet“ geändert.
  • Wenn du dir das erste BIld mal genau anschaust, so wirst du selbst fündig, was der HAndrad mit der 3 zu tun hat.


    ZUsätzlich steht oben der Hersteller und die Bezeichnung des Kastens bzw der Station "Regumat". Dazu gibt Bedienungsanleitungen im www.


    Die gezeigte Sation hat KEINE unterscheidungzwischen HK und FBH

    You do what you have to do, man. :bier::yeah:

  • Vor jeglichem Schrauben würde ich zuerst die tatsächlich verbrauchten kWh der vergangenen Jahre und die tatsächlich abschließend abgerechneten Energiekosten objektiv ermitteln. „Meint, dass die Energiekosten zu hoch wären“ ist mir da zu wenig. Wie hoch sind sie denn tatsächlich gewesen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Skeptiker


    Na viel zum Schrauben gibt es da nicht.

    Einmal das Schwarze mit der 3.Das wohl die Temp. für Warmwasser ist.

    Dann das weisse mit eingestellten 50 Grad.

    Und dann das grauen mit 42 Grad.Hier ist diemindest Temp. 35 Grad


    Vom 24.05.2017 - heute 13.009 Kwh/a

  • Rund gerechnet sind das reduziert auf 12.000 kWh bezogen auf ein Jahr etwa 85 kWh / (m2a). Das Haus hat damit Energieffizienzklasse C in einem aktuellem Energieausweis und auf der Skala für ein aktuelles Haus vermutlich zu viel, in jedem Fall aber tatsächlich einen auffällig hohen Heizenergiebedarf.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Vom 24.05.2017 - heute 13.009 Kwh/a

    Das ist jetzt bei 140m2 nicht besonders gut, aber noch plausibel. Ich hätte auf ca. 10.000kWh p.a. geschätzt, ABER das Nutzerverhalten hat einen sehr starken Einfluss.


    Aufgrund der Info KfW 55 kann man Vermutungen anstellen, aber wir wissen ja nicht, wie die Anforderungen erfüllt wurden. Infos zur Heizlast würden eher helfen, und Infos zum WW Bedarf.


    Allein der WW Bedarf bei einer 4 köpfigen Familie kann den Verbrauch im Sommer problemlos um 2.000kWh hin und her schieben.


    Das hier gezeigte Konzept ist zwingend auf eine ERR angewiesen, Witterungsführung über einen echten Mischer ist hier nicht vorgesehen. Dadurch ist es auch möglich, die Räume während der Übergangszeit auf deutlich höhere Raumtemperaturen zu heizen. Das führt in der Praxis gerne mal dazu, dass die RT zu hoch ist, und das lange unbemerkt bleibt. Man gewöhnt sich ja schnell an die Raumtemperatur.


    D.h. man könnte versuchen die Temperaturen noch ein wenig zu optimieren, aber am Jahresverbrauch wird sich das kaum bemerkbar machen.

    Vielleicht mal über das Nutzerverhalten nachdenken, ob man da noch optimieren kann. Entgegen der üblichen Strategie würde ich in diesem Fall auch mal schauen, ob man eine Nachtabsenkung testet.

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  • Wie ist das aber möglich....

    a) Wenn die Termostate auf 22 Grad eingestelt sind,und die Stelltriebe da auch zumachen.Das im Raum trotzdem 25 Grad erreicht werden ?

    b) Wieso ist am Verteilerkasten (Fussbodenheizung) der VL so heiss ? Sind das die am grauen Rad eingestellte 42 Grad ? Für Fussbodenheizung zu hoch ?

    c) Die 16 Haushälften heizen mit Palatts.So war es vorgesehen vor 5 Jahre.Nun ist die Palatts nicht nur die einzige Heizung.Es kam noch eine dazu.

    Mit Gas.Wieso weiss ich nicht.



    Der Bau hat sich um fünf Jahre verzögert,da auf den Grundstücken der Feuerfalter sich niedergelassen hat.

    Also müsste das erstmal geklärt werden.Die 16 Parteien habe also zusätzlich ein weiteres Grundstück erwerben müssten um die Schmetterl7nge umzusiedeln.Wärend der Zeit ist auch noch der Chef (Bauträger) verstorben.Also hat das ein anderes Unternehmen übernommen.


    Und am Ende wurde aus einer PalattsHeizung,noch eine zusätzliche Gasheizung mit in die Zentrale eingebaut.


    Im internet steht ja viel über den Verbrauch von KFW Häuser.Und er meinte halt,das von 8000 -10000 Kwh/a er liegen müsste.

    Er hatte eine nachzahlung von 600 euro.Der Nachbar sogar 1000 euro.

    Ein weiterer Nachbar hat noch zusätzlich einen Kaminofen.der den unteren Bereich beheizt.

    Und er hat das gleiche wie mein Bruder verbraucht.


    Ein Heizungsbauer hat die Fussbodenheizung nochmal entlüftet.Hat aber nicht viel gebracht.

    Ursache k8nnte nicht gefunden werden.Wieso alle soviel verbrauchen

  • Die absolute Höhe eine Heizkostennachzahlung ist ohne jede Aussage über den tatsächlichen Energieverbrauch. Sie zeigt lediglich, dass mehr verbraucht, als vorher mit Abschlagszahlungen vorausgezahlt wurde. Deshalb fragte ich auch nach dem Gesamt-Heizenergiebedarf.


    Welchen Bedarf weißt denn der Energieausweis aus?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • chieff

    Ja Pellets

    Na viel gibt es im FBH Verteilerkasten nicht zu sehen.

    5 Heizkreise.Flur Gäste WC mit 39m länge

    Wohnzimmer 2 Heizkreise 78 und 85m Länge

    Küche und Esszimmer 73 und 78 m länge

    Dünne Kunstoffrohre.

    Räume werden zu warm,Stelltriebe funktionieren.öffnen und schliessen wenn die Temp. am eingestellten Thermostat erreicht ist.


    Skeptiker R.B.


    Kann mann damit was anfangen

  • Hast Du noch irgendwo Angaben zur Hüllfläche und dem beheizten Gebäudevolumen?

    Dann könnte man mit dem HT' schon mal eine Schätzung wagen.

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  • Der Verbrauch liegt damit rd. 1/3 über dem errechneten Wert. Dem sollte man nachgehen.


    Nun meint mein Bruder,wenn er am Thermostat auf 22 Grad stellt,schliessen die Stelltriebe.

    Trotzdem wird es in den Räumen 25 Grad warm.

    Und was macht dein Bruder, damit es nicht 25 Grad warm wird?

    a) Thermostat weiter zurückstellen, a1) mit oder a2) ohne Erfolg?

    b) nichts, 25 Grad sind ihm Gerade recht

    c) Fenster auf

    d) sonstwas?


    Bei a2), b) und c) wäre der Mehrverbaucht vielleicht schon plausibel.

  • Den Endenergienedarf aus dem Ausweis verwende ich nicht so gerne, weil dieser etwas praxisfremd ist.


    Noch etwas Zahlen sammeln, und dann den Verbrauch von verschiedenen Seiten beleuchten.


    Ist der WW Bedarf bekannt? Allein dafür können bei einer Familie schnell mal 3.000 oder 4.000kWh p.a. durch den Zähler rauschen.

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  • 25 statt dem Ausweis zugrundegelegter 20°C begründen schon einen eklatanten Verbrauchsanstieg.

    Dreht denn der Bruder ständig am Ventil, nach dem Grundsatz, "zu Warm- zu kalt- zu spät"?

    Die Nahwärme arbeitet mit ordentlich Übertemperatur, weil sie ja auch die WW-Bereitung übernehmen muss.

    Somit könnte sich auch das weitere Ansteigen der Raumlufttemperatur erklären, weil die Speichermasse des Estrichs immer weiter schiebt, nachdem abgestellt wurde. Dann wirds irgendwann zu kalt und das Spiel geht von vorne los.

    Die WW-Bereitung gehört natürlich auch durchleuchtet.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Da liegt ja das Problem.

    Alle Thermostate (3 Stück) sind auf 22 Grad gestellt.Woher k8mmt die Wärme das es sich weiter aufheizt.

    Die Stelltrieb schliessen ja.


    Mein Bruder hat einmal den Bauleiter kontaktiert.Der verweist auf der Betreiber der Heizzentrale.

    Der wiederum meint,ihre Heizung ist richtig eingestellt.

    Er soll sich an den Bauleiter wenden.


    Da er ja nicht viel verstellen kann,könnte er die 42 Grad auf 35 Grad runter stellen,Weiter runter geht es nicht.

    Wird es dann zu kalt,könnte er ja wieder hochdrehen.


    Die Abnahme wurde durch den TÜV Süd durchgeführt.

    Die Heizung ist laut Bauleiter abgeglichen worden.

    Die Längen der Heizgreise stehen ja drüber.

    Am durchfluss ist zu sehen,das der kleine Kreislauf fast zu ist.Der grosse mit 85 m ist fast ganz auf.


    Irgendwas wurde also gemacht.


    Da wird er nucht drum rum kommen,den Bauleiter antanzen zu lassen wenn die Heizperiode wieder los geht.

    Und er bei der Hitze (25 Grad) reinläuft.



    feelfree


    Soll er es zur Lebensaufgabe machen das Thermostat immer auf aus zu stellen und wenn es wieder zu kalt wird,wieder auf 22 aufzudrehen.

    Das er es dann wieder zudrehen kann.

  • Woher die Wärme kommt?


    PinCho. FBH ist sauträge.

    Merkt der Thermostat das die eingestellte raumTH unterschritten wird, macht der Stellmotor auf und macht volle Power heisses Wasser in die Estrichmasse.

    Da die Wärme aber nicht sofort im Raum ankommt, sondern erst durch dem Estrich durch muss (Energiegehalt des Estrichs), verzögert sich das.

    Es wird sozusagen zuerst der Estrich aufgeladen wie eine Batterie, die sich automatisch wieder entläd, Nur das die Entladung des Estrichs nicht apprupt endet wenn der RaumTH Stop sagt.


    Wenn du eine Pflanze giest, die Wassermangelerscheinungen hat, hörst du ja nach einer Gewissen Wassermenge( x Liter) auf die zu bewässern oder erst wenn die Pflanze wieder Fit aussieht(x Std/Tage)?

    You do what you have to do, man. :bier::yeah:

  • Soll er es zur Lebensaufgabe machen das Thermostat immer auf aus zu stellen und wenn es wieder zu kalt wird,wieder auf 22 aufzudrehen.

    Das er es dann wieder zudrehen kann.

    Nö, aber wenn es bei 22° Einstellung 25° warm wird, dann würde ICH auf die Idee kommen, halt mal ein paar Grad runter zu regeln. Also z.B. auf 19 oder 20.


    Aber was da passiert hat ja chieff schön beschrieben. Eigentlich gehört der FBH-Vorlauf runtergemischt. Ob das mit der bestehenden Installation geht kann ich nicht beurteilen.

  • Chieff hats eigentlich treffend beschrieben. Ich halte solche ERT (analoge) mit Temperaturskala immer für unglücklich da durch die beschriebenen Umstände ein "Überheizen" der Räume schnell passieren kann (bei nicht optimal eingeregelter Anlage)... Erschwerend kommt dann noch hektisches rauf-/runterstellen des ERT dazu (möchte ich hier nicht unbedingt unterstellen) - kennen wir alles aus dem Mietwohnungsbau. Die im Haus verbaute Übergabestation sollte eigentlich die Möglichkeit bieten mit niedrigerer Temp. in den FBH-Kreis zu gehen - so kenne ich das von den Systemen der Mitbewerber die wir hier schon zigfach verbaut haben in MFH.


    chieff : wie kommst du zu der Aussage dass die Heizkreise FBH und HK nicht getrennt sind (von den VL-Temp.)?

  • Vom 24.05.2017 - heute 13.009 Kwh/a

    Wurde am 24.05.2017 die Station in Betrieb genommen? Wo wurden die 13.009kWh abgelesen? zu welchem Zeitpunkt?


    Wenn ich das auf dem Bild richtig erkenne, dann stehen auf dem WW-Zähler 172,9, also ca. 173m³. Die WW Temperatur ist auf "3", also auf ca. 50°C eingestellt. Wenn die Station also 173m³ mit 50°C produziert hat, dann wären allein das schon ca. 8.000kWh !

    Der WMZ zählt anscheinend am RL die gesamte Energiemenge für WW und Heizung.


    Ich weiß jetzt nicht, woher die 13.000kWh kommen, und ob die als Differenz zwischen August 2017 und heute gebildet wurden, oder zum o.g. 24.05.2017.


    Letzteres würde bedeuten, dass 173m³ in ca. 14,5 Monaten verbraucht wurden. Da der WW Verbrauch in einer Wohnung bzw. EFH im Sommer und Winter keine großen Unterschiede aufweist, wären das 143m³ pro Jahr, oder ca. 6.600kWh für WW pro Jahr. Somit verbleiben von den 13.009kWh p.a. nur noch 6.409kWh für die (Be)"Heizung". Das würde ganz grob auf eine Heizlast um die 3-4kW hindeuten, was dann wiederum zur Aussage mit dem KfW55 passen würde.

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  • wie kommst du zu der Aussage dass die Heizkreise FBH und HK nicht getrennt sind (von den VL-Temp.)?


    Schau Dir die Station genauer an, insbesondere die Anschlüsse. Die beiden Anschlüsse rechts unten sind für den Heizkreis.

    An dieser Stelle gibt es nur 1 Heizkreis, also keine Trennung zwischen FBH und HK. Jetzt wäre nur noch denkbar, dass im HKV eine Mischung in irgendeiner Form erfolgt, davon war aber bisher nicht die Rede.

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  • Schau Dir die Station genauer an, insbesondere die Anschlüsse. Die beiden Anschlüsse rechts unten sind für den Heizkreis.

    An dieser Stelle gibt es nur 1 Heizkreis, also keine Trennung zwischen FBH und HK. Jetzt wäre nur noch denkbar, dass im HKV eine Mischung in irgendeiner Form erfolgt, davon war aber bisher nicht die Rede.

    Verstehe ich nicht. Es gibt 7 Anschlüsse. Die ersten 3 Anschlüsse sind Wasser, dann vor und Rücklauf FBH, dann vor und Rücklauf heizkörper. Und natürlich wird da munter gemischt. Ist vielleicht der graue Thermostat der auf 42 Grad steht für die FBH da?

  • R.B. : stimmt hast natürlich (und auch chieff) recht, hatte irrtümlicherwiese en VL/RL zur Zentrale als FBH-Kreislauf interpretiert...


    Wenn dann kein Mischer im FBH-Verteiler dann geht er natürlich mit der vollen VL-Temp ins FBH-Rohr, was dann auch das "Überheizen" beschreiben würde wenn der Verlegeabstand vllt. auf 40° oder so gewählt wurde... Is natürlich alles stochern im Nebel...


    Was war denn vertraglich geschuldet bei Erwerb bzw. Erstellung in Bezug auf Heizungsanlage? Gibt es einen Nachweis über den hydr. Abgleich?

  • Verstehe ich nicht. Es gibt 7 Anschlüsse. Die ersten 3 Anschlüsse sind Wasser, dann vor und Rücklauf FBH, dann vor und Rücklauf heizkörper.

    Links WW, dann Zirk. und dann KW Zulauf.

    Danach kommt die Speisung der Station, VL und RL (irgendwo her muss das warme Wasser ja kommen)

    Rechts dann Heizkreis VL und RL


    Das was Du hinter den FBH Anschlüssen vermutest ist die Versorgung der Station (Kessel, Fremdwärmeanschluss oder was auch immer).


    Wenn dann kein Mischer im FBH-Verteiler dann geht er natürlich mit der vollen VL-Temp ins FBH-Rohr, was dann auch das "Überheizen" beschreiben würde

    Genau so ist es. Wenn dann die Heizwassertemperatur etwas höher gewählt wurde, die Heizkörper sollen ja auch warm werden, dann wird es so gut wie unmöglich die RT mit Hilfe der FBH zu regeln. Über das RL Ventil reden wir besser erst gar nicht.


    Notlösung, die HK ignorieren und auf die FBH konzentrieren, und darauf hin optimieren.


    Aber, auch wenn so eine Station jetzt nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, den (angeblichen) Mehrverbrauch kann man allein dadurch noch nicht erklären.

    Ich vermute, dass Betriebsweise, Nutzerverhalten und WW-Bedarf dafür verantwortlich sind. Wieviel davon auf die Betriebsweise der Station entfällt, das kann ich im Moment noch nicht zuverlässig abschätzen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir über eine niedrige einstellige Prozentzahl reden. Ob die Station nun 40°C oder 43°C oder 37°C liefert, damit lässt sich ein hoher Mehrverbrauch nicht erklären. Nicht vergessen, die Erzeugerseite ist hier außen vor, es geht nur um die Verteilung und Heizflächen.


    Ich spekuliere in Richtung Nutzerverhalten und WW als Hauptursachen. Das Nutzerverhalten deswegen, weil wenn tatsächlich bis 25°C RT gefahren werden, das natürlich einen Einfluss auf den Verbrauch hat. Feelfree hat es oben geschrieben, und das wäre auch meine erste Reaktion, wenn es im Raum zu warm wird, dann ERR runter drehen (egal was da auf irgendeiner Anzeige steht, ob Zahlen oder °C oder Blümchen, völlig egal).

    Dann natürlich der Punkt WW Erzeugung, wie ich oben schon versucht habe zu beschreiben. Das wird in modernen hoch wärmegedämmten Gebäuden gerne mal unterschätzt. Je besser die Wärmedämmung des Gebäudes, um so höher wird der prozentuale Anteil des WW am Jahresverbrauch. Schaut man sich beispielsweise ein Passivhaus an, dann übersteigt der Energiebedarf für WW den für die Beheizung deutlich.


    Am Ende könnten wir zu dem Ergebnis kommen, dass die 13.000kWh p.a. zwar nicht optimal, aber dennoch plausibel sind. Für mich deutet im Moment zumindest einiges in die Richtung. Sollte meine obige Abschätzung passen, dann würde selbst eine Einsparung von 20% auf der Heizungsseite den Gesamtjahresverbrauch auf vielleicht gerade mal 11.500kWh reduzieren. Wer das sieht, und dann die Details nicht kennt, würde weiterhin einen "zu hohen Verbrauch" vermuten.

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  • Der Abrechnungszeitraum (laut Rechnung) ist vom 24.05.2017

    Abgelesen wird wann üblich ?

    Anfang Januar ? Hierhatte er 7758 kwh/a

    Vom Ablesezeitpunkt bis heute war dann der Zähler auf 13000 kwh/a


    Mein Bruder dreht am Thermostat nicht rum.Lässt es immer aus 22 Grad.

    Wundert sich halt nur,das die Räume 25 Grad haben.


    Unser erster gedanke war auch,das die Anlage kein Unterschied macht,ob es eine HK ist oder FBH.

    Dann wäre die Wärme im FBH zuviel.


    R.B.


    Wo siehst mal den WW Verbrauch.Ich meine die 173m3

  • Auf dem Zähler links auf dem ersten Bild.

    Das müsste der Wasserzähler sein, sitzt im Zulauf, noch vor der Zirkulation.

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  • Das ist doch der Frischwasserverbrauch.

    Also seit 24.05.2018 bist das Bild gemacht wurde.

    Also Samstag.


    172 m3 Wasserverbrauch.

    Das Blaue Teil rechts zählt den Verbrauch.

    So zumindest ist die Aussage von meinem Bruder.