Anhörung G-SV

  • So nun zum Ergebnis.


    Der GÜ streitet zumindest nicht mehr ab,das er was falsch gemacht hat.Sie sind der Meinung,eine Drainage hätte erstellt werden müssen.

    Nachdem versucht wurde dem G-SV klarzumachen,das eine Drainage nicht zulässig ist,hat er nochmal Stellung zum Schreiben vom Landratsamt genommen.

    Der eine Punkt wurde bedeuten,Drainage wäre tatsächlich nicht zulässig.

    Aber ein weiterer Punkt wiederum würde bedeuten,das wenn nicht immer Wasser abgeleitet wird,da nicht damit zu rechnen ist,das die Baugrube voll läuft,

    eine Drainage zulässig ist.


    Ein weiterer Punkt ist,das es ja ein Haus ist,das fertiggestellt ist.Wenn sie die Drainage nicht genehmigen,würde es bedeuten, ABRISS und Neuerstellung.

    Deshalb sieht er es zumindest so,das hier wohl eine Ausnahme möglich ist.


    Das Wasser bei der Terasse ist laut ihm,immernoch Wasser was sich an der Oberfläche bildet.

    Wie er zu dem Ergebnis kommt,wirkt für mich sehr fragwürdig.

    Das Schotter Kies Gemisch ist selbst auch nicht besonders gut durchlässig.

    Somit ist es möglich,das bei starkem Regen,das Wasser nicht schnell genug abfliessen kann.So staut sich das Wasser an der Oberfläche.


    Wirtschaftlicher Totalschaden sieht der GÜ nicht.Da man dann ein Sickerbrunnen erstellen kann.

    Das wurde vom G-SV aber als Sinnlos dargestellt.Weil der Sickerbrunnen auch vollaufen würde.

    Und am Überlauf dann wieder in die RW Leitung geleitet werden muss.

    In dem Sinn hätten wir doch schon ein Sickerbrunnen.

    Die Baugrube selbst ist auch eine art Sickerbrunnen.Dann ist die Lösung mit der Drainage um einiges besser.


    Das Problem ist nur noch,das weder wir noch der Antragsgegner den G-SV damit beauftragen können,beim Landratsamt die Antwort einzuholen,

    Da es sich nicht um eine Beweisfrage handelt.Also hat die Richterin beschlossen,unter Zustimmung beider Parteien,das das Gericht den G-Sv damit beauftragt,

    die Sachlage zu klären.


    So und nun wurde eine neuer Streitwert angesetzt.Wenn die Drainage nicht zulässig ist,ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Streitwert wurde auf 200.000 gesetzt.Abrisskosten nicht mit enthalten.


    Der Punkt war von der Richterin auch schwer anzusetzen.Drainage wird vieleicht zugelassen,dann ist der Streitwert zu hoch.

    Setzt man den Wert an,was momentan feststeht,passt der Streitwert nicht mehr wenn eine Drainage nicht zugelassen wird.


    Kein Netter Zug finde ich.Man könnte ja den Streitwert erstmal so ansetzen mit den bekannten Mängelkosten.

    Dann noch nach oben anheben.


    Also heisst es warten,das der Geologe die Info einholt vom Landratsamt


    P.s Wenn es Schichtwasser auch ist,ist das nur wenig Wasser was da in die Baugrube läuft:eek:


    Hellseher der G-SV

  • sie haben den Preis vom Werkvertrag angesetzt.Hier sind keine Abrisskosten enthalten.

    Unser Haus ist hier natürlich nicht mehr so wie im Werkvertrag ausgeschrieben.

    Ist aber nur grob angegeben.Die Richterin meinte,man kann es noch nach oben korregieren.

    War schwer für sie die Streitwert anzusetzen.


    Weil wenn eine Drainage erlaubt wird,dann ist er zu hoch angesetzt.


    Das Haus ist ohne Keller und hat 157 qm Wohnfläche.

  • Neuerstellung für 200.000€ ?! Ist das nicht viel zu niedrig angesetzt?

    und...


    Zitat

    Das Haus ist ohne Keller und hat 157 qm Wohnfläche.


    und....


    Das Ganze scheint in B-W stattzufinden. Also eher in einer Hochpreisregion.


    Bei 157m² dürfte man (auch ohne KG) sicherlich von über 300.000 Euro ausgehen.


    Ist ja aber noch nicht so weit, dass ein Abriss anstünde.


    Die Idee des Sickerbrunnens halte ich auch für absurd. Das Problem scheint ja der Boden zu sein, in dem eben nichts oder nur schlecht versickert. Insofern würde dieser dann eben vollaufen und das war's.


    Aber: Es könnte hier auch interessant sein etwas tiefer zu bohren. Es könnte durchaus sein, dass man mit einem etwas tieferen Sickerbrunnen die wasserundurchlässige Schicht durchbricht und darunter auf versickerungsfähigen Boden trifft (--> gibt das Baugrundgutachten da etwas her???). Kann sein, muß aber natürlich nicht.


    Zitat

    Aber ein weiterer Punkt wiederum würde bedeuten, das wenn nicht immer Wasser abgeleitet wird, da nicht damit zu rechnen ist,das die Baugrube voll läuft, eine Drainage zulässig ist.

    Das halte ich nur schwer vorstellbar (obgleich….vorstellen kann man sich ja so einiges...).


    Hier geht es ja nicht nur um Wasser Deines Grundstücks, sondern es können durchaus unzählige Liter (m³) abgeführt und eingeleitet werden, die von anderen Grundstücken stammen, da Wasser bei einer Entlastung auf Deinem Grundstück natürlich, von anderen Grundstücken kommend, nachströmen würde.


    Und ob dies nun temporär geschehen würde oder sehr oft, wie oft und überhaupt kann wohl kaum einer sicher prognostizieren. Jedenfalls endet der Zustrom ganz sicher nicht brav an Deiner Grundstücksgrenze.

  • Baugrundgutachten müsste ja schon hier hochgeladen sein.

    Den Sickerbrunnen hat der Geologe schon als schlechte Lösung hingestellt.

    Da wir hier schlecht bis sehr schlecht durchlässigen Boden haben.

    Der auch voll laufen würde.Das überlaufende Wasser müsste dann auch in die RW Leitung.

    Wenn die Drainage nicht zulässig ist,ist der Sickerbrunnen mit seinem überlaufendem Wasser wohl auch nicht erlaubt.


    Gibt es Schotter Kies Gemisch das schlecht durchlässig ist ?

    Das Wasser an der Terasse begründet er so,das bei starken Niederschläge das Wasser auch nicht schnell genug versickern kann

    Staut sich dann auf und dringt über die Fugen ins Gebäude.


    Niederschlagswasser was schon versickert ist,ist das nicht schon eine Art Grundwasser ?

    Das Niederschlagswasser wurde ja üblicherweise auch bis zum Grundwasser versickern.

    Erst die Baugrube hat in den natürlicher Verlauf eingegriffen.

    Jetzt geht es nicht nach unten,sondern nach oben.Und dann in den Bach.


    Hierzu hat der Geologe gesagt,das hier ein Trennsystem vorhanden ist,das Wasser aus der Drainage würde ja wieder dem Grundwasser zugeführt.

  • Baugrundgutachten müsste ja schon hier hochgeladen sein.

    Den Sickerbrunnen hat der Geologe schon als schlechte Lösung hingestellt.

    Mag sein, dass das Baugrundgutachten hier irgendwo ist...wer weiß.


    Mag auch sein, dass versickern nicht geht. Mag aber auch sein, dass -wenn man den Brunnen ausreichend tief niederbringt- die wasserundurchlässige Schicht durchstößt und dann auf eine versickerungsfähige Schicht trifft. Oder eben nicht....

  • Man müsste dazu wissen wo es genau ist. Mich deucht, dass es deshalb nicht schnell genug versickert und auch ein tieferer Brunnen nix bringt, weil eben ein hoher Wasserzufluss da ist, auch im Boden, der sich zurückstaut. Tiefer kann genau das Gegenteil bewirken.


    Das wird wieder so ein Gebiet sein, das man früher tunlichst vermieden hat zu bebauen.

    Nachdenken kostet extra!

  • ich drücke die Daumen, dass eine Drainage genehmigt wird.

    Mit dem Trennsystem und der Einleitung in einen Bach stehen dafür die Chancen vielleicht etwas besser als mit Mischkanal.


    Da hast du zwar immernoch die laufenden Kosten und das Risiko, dass die mal versagt, aber wer will schon die Hütte abreißen und neu bauen?

    Am Ende geht der Beklagt in Konkurs etc...

  • Mit dem Trennsystem und der Einleitung in einen Bach stehen dafür die Chancen vielleicht etwas besser als mit Mischkanal.

    Das kann durchaus sein.


    Aber -wir hatten das ja schon einmal- es besteht natürlich auch die Gefahr, dass bei starken Regengüssen, wenn das Regenwasserkanalrohr an seine Transportgrenze stößt, mehr Wasser über Gullys und Dachflächen eingeleitet wird als der Abfluss bewältigen kann. Dann läuft's halt auf die Straße...macht ja nichts. Schüttet dann ja ohnehin wie aus Eimern. Weniger lustiger Nebeneffekt: Da dort nur ein einziges Haus mit einer Drainage an eben dieses Kanalnetz angeschlossen sein dürfte, drückt es dann dort auch mit Macht (!) in eben diese. Da drückt es dann das anfallende Dachwasser direkt via Drainage ins EG. Auch nicht so toll, denke ich.

  • An diesem Tag war die letzte Aussage der Richterin,das sie sowas noch nie hatte,oder gehört,das man einen G-SV

    damit beauftragen muss,Informationen beim Landratsamt einzuholen,ob eine Drainage zulässig ist.


    Klar hat sie sowas noch nie gesehen oder gehört.Üblicherweise plant man eine Drainage vorher,und nicht wenn das Haus schon fertiggestellt ist.

    Mit dem Bauantrag eingereicht,hätte man in Vorfeld gewusst,zulässig oder nicht.Dann muss man sich nicht um so ein Mist streiten

  • Off-Topic:


    Das Problem ist nur noch,das weder wir noch der Antragsgegner den G-SV damit beauftragen können,beim Landratsamt die Antwort einzuholen,

    Da es sich nicht um eine Beweisfrage handelt.Also hat die Richterin beschlossen,unter Zustimmung beider Parteien,das das Gericht den G-Sv damit beauftragt,

    die Sachlage zu klären.


    Hättest Du auch selbst schon längst lösen können, indem Du einen Antrag bei der zuständigen Stelle gestellt hättest und die Behörde dann hierüber entschieden hätte. Für den Antrag hätte es der genauen Erkundung und Beschreibung der Boden- und Wasserverhältnisse im Verhältnis zum Bauwerk bedurft und die Ergebnisse hätten dann zur Grundlage einer bei der Behörde einzureichenden Planung gemacht werden müssen. Hierfür hättest Du einen versierten Hydrogeologen beauftragen müssen.


    Einfach nur selbst einen Genehmigungsantrag zu stellen. reichte nicht aus. Das hatte Dir die Behörde ja bereits vor längerer Zeit mitgeteilt.


    Jetzt muß der G-SV klären, planen und den Antrag stellen. Bleibt nur die Frage, ob er dies angesichts seiner bisherigen Unzulänglichkeiten kann. Die Behörde wird ihm sagen, welche Feststellungen sie für Entscheidung benötigt.


    Bemessung des Streitwerts im selbständigen Beweisverfahren ist streitig, siehe Werner/Pastor, Der Bauprozess, Rdnr. 144 ff. Sollte aber der eigene Anwalt kennen.

  • Eric


    Hier ist leider immer das selbe Problem mit eigenen Fachleute.

    Wenn ich einen Hydrologen beauftragt hätte,der das beim Landratsamt eingereicht hätte,und das Ergebnis wäre,nicht zulässig.


    Nun kommt der GÜ mit der Aussage,hat der Bauherr in Auftrag gegeben.Wer weiss ob das so stimmt.


    Wäre ich nicht trotzdem nun soweit wie jetzt ?

    Das vom Gericht jemand beauftragt werden muss ?


    War zumindest bis jetzt immer so.

    Alles was von Fachleuten behauptet/festgestellt wurde,ganz einfach in Frage gestellt wurde.

    Und das Ende vom Lied war,das vom Gericht jemand das bestätigen musste.


    Und wenn der G-SV auch Mist dem Landratsamt übermittelt,und dadurch die Drainage zulässig wird.

    Ist zumindest das Thema Abriss vom Tisch

  • Momentan muss ich doch hoffen,das die Drainage genehmigt wird.

    Wie der G-SV das hinbekommt,ist mir egal.Wenn der G-SV auch falsche Angaben macht und der Sachbearbeiter seine ok dazu gibt,

    bin ich doch raus aus der Verantwortung.

  • Momentan muss ich doch hoffen,das die Drainage genehmigt wird.

    Nur mal so eine Ueberlegung...wenn man das Wasser einer Drainage nicht in die oeffentliche Kanalisation einleiten darf (wg. Gemeinde) und nicht versickern kann (wg. Bodenverhaeltnisse)...dann koennte man doch das Wasser in einer schoenen Zisterne sammeln. Und zum Blumengiessen, WC-Spuelen, Waschmaschine waschen oder sonstwas nutzen.

  • Also ich führe keine selbständigen Beweisverfahren - wenn es irgend geht - mehr durch.


    Das Ergebnis sieht man doch bei Dir: Überlange Verfahrensdauer, ständig neuer " Bodennebel " des Gegners, eigener " Blindflug " ( was und wie und zu welchen Kosten ) bis zum Abschluß des Verfahrens. Danach gehts womöglich weiter im Hauptsacheverfahren, wenn der Gegner das Gutachten des G-SV zulässigerweise nicht in allen Punkten akzeptiert, im sB nicht alle Fragen geklärt worden sind oder der Gegner einfach nur Zeit schinden will.


    Da lobe ich mir: Klärung aller Fragen durch ein vorgeschaltetes Privatgutachten und dann in die Klage, wenn der Gegner sich nicht gütlich einigen will. Kostet doppelte Gutachterkosten ( zahlt der Verlierer ), aber man hat ein vom Privatgutachter vorgegebenes Ziel vor Augen.


    Dass es hier auf die Fragen ankommt, welche Art Wasser steht mit welcher Wassersäule an dem Haus an und gibt es für eine Drainage - wenn diese tatsächlich als einzige funktionsfähige Lösung noch verbleibt - eine Genehmigung, habe ich Dir schon vor einigen Monaten mitgeteilt. Und was hast Du für diese Frage jetzt schon an Gerichts-Gutachterkosten verbraten? Allein schon der Aufwand, bis Du das Gericht und den G-SV hierzu gebracht hast


    Klar: Privatgutachten ist Parteivortrag; es muß also im Streitfall von einem G-SV bestätigt werden. Ist das Privatgutachten aber fundiert und richtig, wird der G-SV nichts anders erklären und foh sein, dass er schon einmal eine Vorlage hat, an der er sich durchhangeln kann. Kommt er - wider Erwarten - zu einem anderen Ergebnis, muß das mit dem Privatgutachter geklärt werden und von ihm ein Gegengutachten erstellt werden.


    Hier: Du stocherst bis heute mit einer langen Stange im Nebel herum.

  • Eric


    Das Problem ist,um so vorzugehen,braücht man einen Guten Privaten SV.

    Und ein genauso guten Anwalt.


    Leider steht sowas nicht auf der Stirn des Privaten SV.


    Für ein Laie wie ich einer bin,muss man erstmal überlegen wie man überhaupt anfangen muss.

    Und damals war es so,bevor überhaupt was vom Anwalt in Gang gesetzt wurde,ich bei der IHK Stuttgart

    mein Fall geschildert habe.Die haben mir dann 11 öbuv SV empfohlen.

    Von diesen 11 öbuv SV habe ich einen ausgesucht.


    Der öbuv SV und sein Kollege haben dann ihre Arbeit aufgenommen.Sie waren damit beauftrag,alle Mängel am Rohbau aufzunehmen.

    Weiter waren sie damit beauftrag,den Wert des Rohbau zu ermitteln.


    Dann waren alle Mängel in ihrem Gutachten aufgenommen und der öbuv meinte bei solchen Mängel muss keine Abnahme unterschrieben werden.Durchgeführt werden muss die Abnahme,unterschreiben aber nicht.

    Also kam der Kollege des öbuv SV mit zur Abnahme.


    Was da abgelaufen ist,war hat sehr nach Absprache zwischen mein SV und GÜ gerochen.


    Der Private SV wollte 30 min vor allen da sein um nochmals alle Punkte zu klären.

    Plötzlich war es so,das alle da waren ausser er.

    Alle haben auf Ihn gewartet.Dann kam ein Anruf von ihm,ob mein Anwalt auch da ist,als ich ihm gesagt habe,er kann nicht kommen,

    deshalb hat er mir ja empfohlen sie mit zur Abnahme zu nehmen.Laut meinem Anwalt weis der Private SV wie die Abnahme abläuft.


    Alle Punkte seines Gutachten wurden besprochen,und alle Mängel wurden durch grosses Kino bei der Abnahme als keine Mängel dargestellt.

    Der Private SV hat seine eigenen Mängel,als keine Mängel hingenommen.


    Es kam zur Unterschrieft der Abnahme.Der GÜ meinte dann zum Privaten SV,das er ja sein Gutachten nun ändern soll,da ja die Mängel so nicht mehr bestehen.Er meinte er würde das machen.


    Also Mängel vor Abnahme da,Abnahme durchgeführt und unterschrieben,neues Gutachten meines P-SV kam zwei Wochen später.

    Und was steht in seinem neuen Gutachten drin ?

    Genau die Mängel was vor Abnahme drin standen.


    Also hat mein Anwalt das Beweisverfahren eingeleitet,Der GÜ wollte es verhindern,da ja keine Mängel da sind.

    Mein Anwalt hat es dann so dem Gericht erklärt,das hier wohl eine Absprache zwischen unser P-SV und GÜ gegeben haben muss.


    Ziel war wohl nur,die umkehr der Beweislast zu erreichen.


    Zum Glück haben die zwei P-SV nur Mängel im OG gefunden.Gegen die konnte ich nun nicht mehr vorgehen.die standen vor Abnahme

    im Gutachten,und leider nicht im Abnahmeprotokol.


    Also mussten wir irgendwann in Haus einziehen.Also haben wir dann das OG fertiggestellt.Die Mängel haben wir auf eigene Kosten beseitigen müssen.


    Und so sind wir im Beweisverfahren gelandet.Mit einer G-SV die beim Ortstern nicht in der Lage war,viele genannten Punkte zu beantworten.


    Also sind Sondersachverständige nötig.


    Einer für Baupysik,einer für Statik,einer für Geologie und sie wo alle kordinieren soll.

    Obwohl das Gericht gefragt hat,ob sie in der Lage ist,alle Fragen zu beantworten.


    Und nun sind wir hier im Beweisverfahren mit einer G-SV die keine Ahn6ng hat,einem Geologen der laut deiner Aussage auch keine Ahnung hat.

    Und zu guter letzt wartet noch der G-SV (Statiker) auf seinen Einsatz.Er wurde vom Gericht zurück bestellt.Da erstmal der Punkt geklärt werden muss,mit dem Geologen.

    Vorschuss in höhe von 3000 euro wurden aber schon bezahlt an das Gericht.


    Und später sind weitere Mängel aufgetaucht,wo es einen weiteren P-SV bedarf.Denn wir noch beauftragen müssen.

    Aber laut Anwalt erst nach dem geklärten Problem mit dem Landratsamt.


    Offene Punkte sind:


    In den statischen Berechnunen ist eine 5 cm starke Sauberkeitsschicht angegeben.Wurde vom Rohbauer nicht ausgeführt.

    Geschuldet laut Werkvertrag und stattischen Berechnungen C25/30,geliefert C20/35

    Fundamenterder durch Rohbauer erstellt,keine Doku vorhanden.

    Abwasserrohre wurden vergessen.Diese wurden in die Bodenplatte gelegt/verlegt/einbetoniert


    Also wenn das Landratsamt die Draibage zulässt,

    Geht es mit neuem P-SV weiter.

  • @PinCho - das sieht nach weiteren 5-10 Jahren von "Begutachtungen" und "Verhandlungen" aus.

    Das Haus scheint ja gebrauchstauglich zu sein, wenn ihr dort schon so lange wohnen könnt ...

  • rodop


    Nein,es ist nicht ganz so wie bei dir.


    Der Geologe (G-SV) hat gleich klargestellt,das er überzeugt ist,das vom Landratsamt ein OK kommt.

    Weil das Gebäude fertiggestellt ist.Das würde ja bedeuten,wenn die Drainage nicht zulässig ist,

    das ein Abriss und Neuerstellung bedeuten würde.Also werden sie schon eine Ausnahme machen.


    Abriss deshalb,weil die 16 cm Bodenplatte nicht wasserdicht ist.Er geht von der Betongüte C25/30 aus.

    Gebrauchsttauglich ist das Gebäude nicht.Da wir momentan bei einem Sockelbereich schon Feuchtigkeit haben.

    Wie es jetzt schon unter dem Estrich aussieht,will ich nicht wissen.

    Wie lange das dauert bis sich der Schimmel nach oben ausgebreitet hat,weiss ich nicht.

    Und ist ein Gebäude gebrauchstauglich mit Schimmel im Boden und Wand ?


    Deshalb wurde von der Richterin der Streitwert hochgesetzt auf 200.000 euro.

    Das ist aber vorläufig.Hier sind keine Abrisskosten enthalten.

    Wie es zum jetzigen Zeitpunkt da steht,wissen sie ja auch nicht.

    Da muss ja erstmal einer ins Haus und alles aufnehmen.


    Deshalb hat der Bauleiter gleich den Sickerbrunnen mit in den Raum geworfen.

    Was vom Geologen als nicht erfolgsversprechend dargestellt wurde.

    Da die Baugrube schon eine Art Sickerbrunnen darstellt.Die voll läuft und er sie über eine Drainage entwässern will.

    Wieso soll das überlaufende Wasser aus dem Sickerbrunnen,was auch in die RW Leitung mus zulässig sein,und sein Drainagewasser nicht.

    Für ihn ist die Lösung mit der Drainage,die einzig richtige Lösung

  • Ein Punkt muss ich mit meinem Anwalt klären.

    Ich muss ja immer den Beweis erbringen( Beweislast)

    Der Punkt hat sich bestätigt,die Ausführung der Gründung ist mangelhaft.

    Ein Sanierungsvorschlg wurde genannt. (G-SV)


    Was nun der G-SV herausfinden muss,hat mit der gestellten Beweisfrage nichts mehr zutun.

    Es geht ja nun,den Mangel zu beseitigen.

    Hierzu gehört ja,das der G-SV einen Antrag beim LA stellen muss.( wenn ich Eric richtig verstanden habe)


    Wer trägt die Kosten für G-SV und Kosten was beim Landratsamt anfallen ?


    Weil der Spruch,wer die Musik bestellt,der muss sie bezahlen,hier nicht passt.


    Für die spätere Sanierung,müsste das sowieso gemacht werden.

    Die Kosten hätte der GÜ tragen müssen.

    Wer trägt die Kosten nun ?

  • rodop


    Ob das Landratsamt das genehmigt,weis ich nicht.

    Gut wäre es.Soll der Geologe sein Glück versuchen.


    Wird es nicht genehmigt,kommt das nächste Problem.Verabschiedet sich der GÜ in Insolvenz.

    Was mache ich dann.

  • Off-Topic:

    Wer trägt die Kosten für G-SV und Kosten was beim Landratsamt anfallen ?


    Die Kosten trägst erst mal Du, weil Du der Beweisführer bist. Denn Du machst geltend, dass eine Drainage benötigt wird und deren Genehmigungsfähigkeit zweifelhaft ist. Geht aber jetzt nicht mehr anders:


    1. Auf das Ergebnis des Geologen - wird wohl genehmigt - kannst Du Dich nicht verlassen. Der haftet für diese Aussage auch nicht, weil es seine private Rechtsmeinung ist und für Rechtsmeinungen ist er nun mal nicht zuständig , Die Lösung von Rechtsfragen geht allein über das Gehirn des Gerichts. Hier ist das " Gehirn " überfordert, weil es um die Prognose über eine Entscheidung einer Behörde im öffentlichen Recht ( Genehmigung der Entwässerung über den Regenwasserkanal zum Bach ) geht und eine Ausnahme denkbar ist, die im Ermessen der Behörde steht. Insofern nicht schlecht, dass das Gericht das über den G-SV klären will. M.E. wäre es u.U. vom Gericht klüger gewesen, dass Verfahren auszusetzen und den Gegner oder ( wohl eher ) Dich klären zu lassen, ob die Genehmigung erteilt wird. Aber vielleicht auch wieder nicht richtig, weil der Gegener dann vielleicht dahingehend argumentieren kann, dass der ( abgelehnte ) Antrag nicht ordnungsgemäß gestellt wurde. Obwohl: Das hätte man vielleicht mit einer Streitverkündung im Antragsverfahren lösen können. Denn dann muß der Gegner Dich im Antragsverfahren unterstützen und alles tun, damit Du die Genehmigung erhälst. Geht´s dann schief, ist er hieran gebundehn.


    Was ist jetzt, wenn der G-SV es klären soll. Auch Streitverkündung von Deiner Seite? Das soll Dein Anwalt mal klären.


    2. Hättest Du die Rechtsmeinung des G-SV akzeptiert und die ermittelten € x für die Drainage ( ich bezweifele allerdings immer noch, dass die, so wie angedacht, überhaupt baubar ist und schon gar nicht zu dem bislang genannten Betrag ) vom GÜ ( freiwillig ) bekommen, würdest Du auf die Nase fallen, wenn die Behörde die Genehmigung wider Erwarten nicht erteilen sollte. Bei einem Vergleich mit dem GÜ hättest Du kein Nachforderungsrecht. Also kein Vergleich möglich.


    Fazit: Genehmigungsfähigkeit muß verbindlich geklärt werden.


    3. Endgültig trägt die Kosten diejenige Partei, die im sB und im Hauptsacheverfahren obsiegt.


    Beispiel: Klar ist, wenn der AS im sB meinetwegen 4 Beanstandungen mit einem Wert von je 10.000,00 € geltend macht, aber nur 1 Beanstandung ein Mangel im Rechtsinne ist, dann trägt er im Hauptsacheverfahren, wenn es hierbei bleibt, die Kosten des sB zu 3/4 und der Gegner zu 1/4.


    Was gilt aber, wenn nur ein Mangel Gegenstand des Verfahrens ist und der sich nur teilweise bestätigt?


    Die Kostentragung wird vom Streitwert mitbeeinflußt. Der Streitwert bemißt sich nach dem Interesse des Antragstellers, also auch danach, was der AS subjektiv an Maßnahmen für erforderlich hält und welche Kosten diese verursachen. Du gehst mangels Vorabklärung durch Privatgutachten vom worst-case aus ( geht ja auch nicht anders ). Also 200.000,00 € +++. Insofern ist die Streitwertfestsetzung des Gerichts im jetzigen Stadium erst mal in Ordnung. Wenn sich dann aber herausstellen sollte, dass die Drainage genehmigt wird, dann ist das objektive Interesse niedriger, also sinkt - so sollte man meinen - der Streitwert nach der Genehmigung. Es ist aber leider streitig, ob das überhöhte subjektive Interesse nach der Klärung durch das Sachverständigengutachten auf das niedrige objektive Interesse herabzusetzen ist. Meines Wissens wurde diese Frage vom BGH noch nicht entschieden.


    Hierzu könnte man allenfalls frei nach Korbion vertreten, dass der doppelt vertragsuntreue AG auch das Beurteilungs- und Aufklärungsrisiko trägt, dass sich in dem Fall realisiert, dass das Gericht den Streitwert nicht von subjektiv auf objektiv reduziert. Anderenfalls müßte auch hier gequotelt werden.


    Noch ein Grund, warum ein vorgeschaltetes Privatgutachten wohl besser und vor allen Dingen sicherer gewesen wäre.


    Aber hast recht: es fällt einem schwer, sich dazu durchzuringen, wenn man mit dem ersten Privatgutachter, wie von Dir geschildert, derart hereingefallen ist.


    Den Abnahmetermin hättest Du besser abbrechen und keine Abnahme erklären sollen, statt ein Protokoll ohne Mängel zu unterzeichnen. Dann hättest Du das merkwürdige Verhalten des Privatgutachters in Ruhe mit Deinem Anwalt besprechen können.


    Verstehe auch nicht, warum Du von einem Ausschluß der Mängel im 1.OG ausgegangen bist. Dafür war positive Kenntnis erforderlich und die hatte ja der Privatgutachter in dem Termin zerstört, indem er dem GÜ klein beigegeben haben soll. Im Übrigen bleiben selbst dann die Minderungsansprüche erhalten, nur Nachbesserungsansprüche sind ausgeschlossen. Das sollte ein Anwalt wissen und selbstverständlich hat er seinen Mandanten zur Abnahme zu begleiten.

  • Wenn der Streitwert auf 200.000 gesetzt wurde,weil die Stadtland Häuser nunmal so günstig sind,man aber mit den Sanierungskosten

    über diesen Betrag kommt,zählt dann der geringere Betrag,oder die Kisten der Sanierung.


    Es ist nunmal so,das 2013 Material und Stundenlöhne niedriger waren.

    Beauftrage ich nun ein Bauunternehmen mir mal ein Kostenzusammenstellunt zu machen,

    bin ich mir fast sicher ich komme auf den Wert 200.000


    Wenn zum Streitwert auch die Überzahlung an den GÜ mit eingerechbet werden darf.


    Was ein Kandschaftsgärtner verlangen wird,die bereits erstellten Flächen zu entfernen,

    und wieder zu erstellen,kommen wir schon in in einem ganz anderen Bereich,was die kosten angeht.

    Ein Stellpkatz mit 30 qm komplett entfernen.Terasse mit 24 qm entfernen,

    Bodenbeläge,Estrich,Fussbodenheizung,Noppenplatten,Wärmedämmung Bitumenbahnen usw ...

    entfernen


    Wenn die Wand schon Feucht ist,wird wohl im Fussbodenaufbau auch schon Schimmel angesetzt haben.

    Dann müssen wir das Haus räumen,in eine Unterkunft untergebracht werden.


    Gartenanlage neu anlegen,Stützmauern entfernen,Randsteine entfernen,Doppelstabmattenzaun entfernen,

    Zierkies mit Trittpkatten entfernen,RW Leitungen in Frostfreie Tiefe legen.Momentan liegen sie auf der Höhe unterkante Bodenplatte.


    Das Leerrohr für die Gasleitung muss aus der Wand und Bodenpkatte herausgeholt werden.Dann von aussen durch die MSH.


    Die Tiefergründung hat bei der Terasse,an der Grundstücksgrenze die Hausanschlüsse freigelegt.

    Strom,Telefon,Glasfaser liegen im Schotterbeet unter den Terassenplatten.

    Das Frischwasser ist nun nicht mehr so von Erde überdeckt.

    Ich weis nicht wie tief üblicherweise Frischwasseranschlüsse der Gemeinde liegen,aber nun sind sie mindestens 60 cm weniger im Erdreich.


    Da kommt schon einiges zusammen.

    Wenn dann noch die anderen Mängel mit dazu kommen,

    könnte es passieren,das Sanierungkosten und sonst noch anfallende Kosten,den Wert des Hauses übersteigen.



    Der Anwalt des GÜ wollte das ich die Info einhole,ob die Genehmigung zulässig ist.

    Habe ich aber verneint.


    Das ist die Aufgabe des G-SV.

    Ich weiss nicht wie der G-SV sich das vorstellt mit der Drainage.

    Für mich ist es Schichtenwasser wie es im Baugrundgutachten steht.Der G-SV ist der Meinung es ist was anderes.

    Also soll er dem Landratsamt klarmachen,das es kein Schichtwasser ist.


    Und wenn ein Ergebnis dem GÜ nicht passt,dann kommt die Aussage ich hätte falsche Info übermittelt.


    Und die Richterin gab mir hier Recht.Der Geologe ist der Fachmann,der seine Sanierung dem Landratsamt übermitteln soll.


    Beide Parteien haben nur Zustimmen müssen.Was auch geschehen ist.



    Zum Thema,der Anwalt hätte beim Abnahmetermin dabei sein müssen,hatte er später auch eingesehen.

    Das es ein Fehler war.Nachdem der Private SV soviele Mängel entdeckt hat,ging er davon aus,es kommt zu keiner Abnahme.

    Das aber alles von Ihm abgenickt wurde,und später trotzdem alle Mängel wieder da waren,blieb ihm nichts übrig,als das Beweisverfahren einzuleiten.


    Wie Eric ja schreibt,man braucht ein guten Privaten SV,dann kannst gleich klagen.Aber wenn wärend des weiterbauen,immer wieder neue

    Mängel auftreten,dann kannst immer nur Stück für Stück die Mängel nachreichen.


    Manche Mängel sind 3-4 Jahre später bekannt geworden.

    Weil wir nur im OG gelebt haben.Im EG durfte ja nichts verändert werden.Bis die Möngel von der G-SV aufgenommen wurde.