Elektrik im Fußboden nach Wasserschaden

  • Hallo zusammen,


    wir hatten mehrmals Wasser im Keller, sodass dann auch der Estrich herausgenommen wurde um die Leckage einzugrenzen. Jetzt sehen die Leerrohre insbesonder die Schellen für die Leerrohre durch das Wasser ziemlich mitgenommen aus.


    Könnt ihr mir eure Meinung sagen, ob die Elektrik anhand der Bilder erneuert werden muss oder muss man die Leitungen irgendwie durchmessen um eine Aussage zu erhalten, ob die Elektrik so bleiben kann oder erneuert werden muss,


    Vielen Dank für Eure Hinweise


  • Den Leitungen macht gelegentliche Feuchtigkeit im Leerrohr allgemein nicht viel aus. Man sollte aber schon mal eine Isolationswiderstandsmessung mit vorsehen, evtl. stichprobenartig mal ein paar Leitungen prüfen. Wenn die ordentlich verlegt wurden, also Leitungsmantel nicht beschädigt ist, passiert da nicht viel. Interessant ist die Frage, ob auch in den Leerrohren Wasser stand oder noch steht. Und wie man das evtl. rausbekommt. Die Leitungshalter kann man ersetzen. Was mich wundert...ist es nicht i.a. so, das auf dem RFB eine Bitumenbahn als Sperrschicht kommt? Und darauf dann die Leitungen liegen?

  • Bei einem Keller mit Weisser Wanne ,ist bei meiner Schwester auch keine Bitumenbahnen auf RFB.(kein Wohnkeller)

    Pin Cho, vielleicht solltest Du deinen eigenen Bau und die in deiner Verwandschaft nicht als relativierendes Beispiel hernehmen.....

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    Obwohl, vielleicht doch: Wenn es bei anderen auch so ausgeführt ist wie bei dir, ist es mit höchster Wahrscheinlichkeit falsch, Pfusch, nicht nach aRdT oder alles drei.

  • Bei einem Keller mit Weisser Wanne ,ist bei meiner Schwester auch keine Bitumenbahnen auf RFB.(kein Wohnkeller)

    Wie hier schon mehrfach detailliert erklärt wurde, kommt es auf den Einzelfall an, ob nichts, eine Dampfbremse, eine Dampfsperre oder gar eine innere Abdichtung erforderlich ist. Alles ist möglich. Je geringer die Nutzungsansprüche sind, um so geringer sind auch die Anforderungen an die Feuchtigkeitssperre.


    Zur eigentlichen Frage: Man sich natürlich fragen, welche Lebenserwartung nicht korrosionsgeschützte Materialien in einem nicht vor Feuchtigkeitszutritt geschützten Einbaubereich haben. Man kann sich aber auch fragen, welchen Sinn die Halterungen von Schutzrohren dann noch haben, wenn diese Schutzrohre formschlüssig von Dämmstoffen oder gar Estrichen umschlossen und damit lagefixiert sind.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Deshalb habe ich ja auch kein Wohnkeller geschrieben.

    Der Keller meiner Schwester ist Garage,Abstellräume und HWR.

    Also wie kommt Feelfree zu der Aussage das es hier auch Pfusch ist ?

  • Früher war alles......


    Ich kenne einen "Fall", da steht auf einer Teichinsel eine Lampe 220 V. DIese wird seit mehr als 30 Jahren von einem NYM 3x1,5² mit Strom versorgt. Das Kabel liegt ebensolang im Wasser. Bis heute funktionierts und die Fische schwimmen auch nicht oben :D:eek:

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    Steve Jobs

  • Genau, kann klappen, muss aber nicht.


    Andererseits werden die Leerrohre ja auch in Beton/Estrich eingegossen und da ist auch Wasser. Aber wir haben hier doch auch Elektriker, die das zielgenau beantworten können und z.B karo1170 hat ja schon gesagt, was er empfehlen würde.

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  • Die Leerrohre und die schon belegten Rohre trocknen mit der Zeit aus. Ist also kein Problem. Wenn die voll laufen, dann dauert das Austrocknen länger. Ob man mit der Sanierung so lange warten will? Wenn die Leerrohre im Beton voll laufen, dann sind sie danach dicht, weil da auch Zement mit rein fließt. Dann hat der Elektriker Mist gebaut, oder der Betonierer hat beim Arbeiten was abgerissen.


    Ich sehe da kein Problem, weil die Feuchtigkeit nur kurze Zeit eingewirkt hat. Man kann ja die Rohre lösen und hoch heben, damit das Wasser raus fließt und dann wieder befestigen. Dann ne Woche warten, dann ist alles trocken und es kann weiter gehen...

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  • Ich komme mir hier vor wie bei Grimms Märchenstunde! Dampfsperre muss nicht, weil WW und die Nachbarn das auch nicht haben. Beton als Vergleichswert zu einem Wasserschaden, Leerohre anheben und dann wirds schon trocknen, fehlt nur noch, dass einer mit dem Vorschlag kommt, doch die Fugendüse auf den Naß-Trockensauger zu setzen und die Rohre trocken zu saugen. Oder die Lerrohre zu küssen, weils ne verzauberte Boa constrictor ist.

    Da sind Datenkabel und 230 V Leitungen. Und keine Unterwasserkabel

    Der einzig richtige Vorschlag kam schon - messen, messen und nochmal messen!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Man merkt schon, wir leben in einer Zeit der Vollkaskoversicherten... Man kann es auch übertreiben. Paar Tage Wasser halten die Kabel aus und trocknen tun die Dinger auch ohne High-Tech. Na klar kann man zur Sicherheit auch mal durch messen. Das eine schließt das andere nicht aus. Und wie willst Du es trocknen? Gleich schweres Gerät auffahren? :lol:

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  • Und wie willst Du es trocknen? Gleich schweres Gerät auffahren?

    Erstmal messen, on trocknen überhapt noch was bringt. Dann über die Dampfsperre entscheiden. und dann eine RR Trend 800, passendes Mundstück dengeln und damit die Leerohre trockenblasen :P

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  • Mir ging es erst mal nur um die Elektrorohre, weil das die Frage war. Trockenblasen muss man es nicht unbedingt, die werden von allein trocken, wenn das stehende Wasser erst mal raus ist. Über alles andere kann man sprechen. ;)

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