Sockelabdichtung

  • Hallo!


    Ich hab eine Problemstelle an meinem Sockel.

    Zuerstmal eine Skizze von mir (Detailplanung vom GÜ gabs nicht).


    Und so sieht das Stand heute aus:




    Sieht man sehr gut, dass hier falsch bzw. nicht geplant wurde und die Realität und deren Zwänge zugeschlagen hat.


    Problem 1)

    Da die filz-, und übertreichbare mineralische Abdichtung sehr teuer war, haben wir diese nur + - 30cm GOK machen lassen und im unteren Bereich bituminös. Mit großzügiger Überlappung, also Bitumen auf -10 GOK. Ausgeführt hat das der GÜ.


    Nur Leider musste dann das Gelände doch tiefer aufgrund Zwängen bei Einfahrt und deren Gefälle, Nachbargrundstück usw.

    Die Außenanlage war halt noch nicht fertig geplant damals.


    Was kann ich nun machen? Überstreichen von Bitumen? Eher nicht.. Oder gibt’s da evtl. Spezialprodukte die es doch ermöglichen?


    Problem 2)

    Durch den depperten Keil der Sockeldämmplatte steht die Noppenbahn schräg und ist nicht wirklich an die Wand zu bringen, bzw. nicht sauber um die Kante rum. Effekt sieht man am Bild.

    Kann ich hier die Noppenbahn bündig zur Oberkante oder sogar 1-2cm darunter abschneiden und den Basaltsplit 16-22 bis an die Fassade füllen als Deckschicht?



    So wie es jetzt ist schaut das halt Scheiße aus und muss irgendwie gelöst werden.. Möglichst ohne Abriss der Bude :pfusch:

  • Zwischen der Kimmschicht und den Sockeldämmplatten sollte die Vertikalabdichtung vorhanden sein. Wenn nicht = :eek:;(:wall::pfusch:


    Und die Sockeldämmung sollte nach Deiner Beschreibung (ausser ich hab was falsch verstanden) ausreichend gegen Spritzwasser geschützt sein.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Ist die Abdichtung auf der Sockeldämmplatte? Da gehört sie nicht hin!

    boah, jetzt war ich erstmal geschockt, weil ich mir sicher war, dass die Platten direkt geklebt wurden. Aber irgendwas mineralisches ist da anscheinend doch gemacht worden. Mehr wie die Fotos hab ich nicht an Info.


    erste Reihe Sockeldämmplatten, darunter und runter bis zur Frostschürze ist irgendwas aufgebracht worden.



    Hier sieht man dann den Sockelkeil und dar+ber das WDVS fertig.



    Dann kam direkt die Gewebespachelung drauf. Unterhalb der bodentiefen Elemente wurde die Dämmung wieder entfernt.




    Dann die "Abdichtung" oben drauf mit Hasit Optiflex 1k bzw. Bitumen.


  • Auf Bild 1 sieht es aus wie mineralische Dichtschlämme, das könnte passen. Aber auf Bild 2 sehe ich ungeschütztes Mauerwerk unterhalb der Sockeldämmplatten.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ich habe mir das Bild jetzt mal vergrößert. Stimmt, da ist Beton mit Vorsprung. Aber die Dichtschlämme franst schon unterhalb der Sockeldämmplatten aus, oder was ist das weiße? Kein Beton? Wurde da mal was abgerissen?

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • das vorspringende ist die Frostschürze, die wurde teilweise grob geschalt, wie an der Stelle, teilweise nur gegen Erdreich.

    Dann wurde auf die Frostschürze sauber die Bodenplatte geschalt.


    Das "ausgefranste" werden wohl Mörtelreste sein...

  • Falls das nur Kleberreste von den Sockeldämmplatten sind, scheint die Abdichtung Bodenplatte und Mauerwerk i.O.


    zu Problem 1: es gibt Asphaltfarbe, auch in weiß.

    zu Problem 2: Noppenbahn kürzen. Ich würde aber ca. bei Oberkante Splitt bleiben, damit der Basaltsplitt in der Sockeldämmplatte keine Schäden verursachen kann.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • das "teuere" Material müsste eigentlich auch auf Bitumen Dickbeschichtung einsetzbar sein - mal den Aussendienst von Hersteller fragen

    Mit Hasit kenn ich mich nicht aus, vom Hersteller Rygol wäre das der "Abdichtspachtel filzbar" ADS- F.

    Für die Noppenbahn gibt es obere Abschlussprofile , die müssen aber angedübelt werden