Wanddurchführungen im Holzständerbau

  • Wie im anderen Thema geschrieben, bekommen wir voraussichtlich eine LWP, als Ersatz für die bisher verwendete EWP (Thema: Korrosionsschaden am Kombispeicher).

    Nun haben wir ja schon das Problem, mit unserem Flachdach über dem Technikraum (Thema: Flachdach über Technikraum - ein Problem?).


    Für die LWP benötigen wir mehrere Hauseinführungen. Kann mir dazu jemand Ratschläge geben, was dabei zu beachten ist? Wer kann/soll so etwas planen?

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • ZU beachten ist, dass ALLE Leitungsdurchführungen am besten nicht durch HRB Wände, sondern durch die Bodenplatte zu führen sind.

    Warum? Weil die Wandoberfläche nun mal der Witterung - Regen Schnee (Sonne hierbei egal) - ausgesetzt ist. Und je nach Oberflächenmaterial (Putz Bretter, Platten) ist es mehr oder minder schwer, die Fuge zwishen Leitung(en) und Oberflächenmaterial so auszubilden, dass weder in das Oberflächenmaterial noch in die tieferen Schiten Wasser/Feuchtigkeit eindringt.

    Ausserdem sind nachträgliche Löcher immer schwierig luftdicht zu bekommen. = Risiko der Kondensatbildung = wieder Feuchte im Bauteilaufbau.


    Bedenkt bitte auch, dass eine LWP je nach Dämmstandard meist ineffizienter ist als eine EWP = höhere Stromvwerbrauch.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Regen und Schnee nicht, aber vielleicht aufstauendes Sickerwasser?

    Ich frage mich als Laie auch, wie man an die Unterseite der Bodenplatte rankommt, um die Leitungen rauszuführen.

  • Nachträgliche Durchführungen durch wW-Bauteile sind dank Ringraumdichtungen problemlos ausführbar. Wenn der Abstand zur Außenkante gering ist - und das kann der sein, da es keine Flansche gibt - kommt man auch außenseitig noch leidlich dran. Schöner ist es natürlich, gleich passend zu verlegen. Und im Keller präferiere ich Durchdringungen der wW-Wände.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ...o.k. - BoPla ist keine WW-BoPla. Keller gibt es nicht. Grundbruchgefahr?

    Mit schmeckt das mit den Durchführungen durch die Wand auch nicht wirklick.


    mls : was sagst Du dazu?

    Eine Durchführung gibt es übrigens schon - vor dem Verputzen wurde ein Abluftventilator eingebaut, weil wir ursprünglich mal die saublöde Idee hatten, im Technikraum einen Trockner aufzustellen... :wall::pfusch::rb:


    Bei uns ist inzwischen so ziemlich alles vermurkst... :rb::rb::rb:

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  • ..

    mls : was sagst Du dazu?

    Eine Durchführung gibt es übrigens schon ..... :wall::pfusch::rb:


    Bei uns ist inzwischen so ziemlich alles vermurkst... :rb::rb::rb:

    dann sog i liaba nix :D


    hmm .. vielleicht "entmurksen"?

    wegn 2 dünnen kältemittelleitungen würd i ned zum scher wer´n :)

    ausserdem .. erstmal anamnese, zB witterungs-/klimabeaufschlagung der aussenwand - dann diagnose zB, afair, unkritische befeuchtung von aussen - dann therapie *lösungssuche*

  • Hallo, vielen Dank euch.

    Wir hatten heute Nachmittag ein Gespräch mit dem Heizi und werden wohl doch erst einmal die alte WP reparieren lassen - die WT werden im Werk ausgetauscht, so dass die WP künftig mit Direktkondensation im Speicher arbeiten wird. Somit bleibt bis zum Ausgang des Rechtsstreits vorerst der Rest wie Rest wie er ist. Zeit, sich in Ruhe für später Alternativen zu überlegen. Noch sind die Erdwärmekörbe ja brauchbar - Zeit, einen Plan B auszuarbeiten.

    Das Thema Wanddurchführungen liegt vorerst auf Eis - möglicherweise gibt es noch eine andere Lösung...

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