Turbo Laus?




  • Hallo miteinander,


    seit einigen Tagen fällt mir auf, dass beim Gießen am frühen Vormittag, oder späten Abend, seltsame Krabbeltiere aus dem Boden an die Oberfläche kommen. Sehr klein, vielleicht gut 1mmm maximal 2mm, Farbe beige, und verdammt schnell unterwegs. Es dauert auch nicht lange, dann sind sie wieder im Boden verschwunden.

    Tagsüber bei starkem Sonnenschein, sind die kaum festzustellen.


    Jetzt frage ich mich, was ist das, und muss/sollte ich etwas dagegen unternehmen?


    Bisher sind mir die Krabbeltiere in 3 Beeten aufgefallen, dort wachsen Karotten, Salat, Kohlrabi und Tomaten.


    Leider sind die Krabbeltiere sehr klein und schnell unterwegs, so dass es nicht einfach ist, ein paar Bilder zu machen. Ich versuche vielleicht noch ein Video einzustellen.

    Der rote Pfeil zeigt die Tierchen, auch wenn von denen nicht viel zu erkennen ist. Bisher hat sich aber noch keines bereit erklärt, freiwillig unter meinem Mikroskop PLatz zu nehmen.

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  • Das Video ist zu groß, und das Dateiformat (mp4) wohl auch nicht zulässig.

    Ich hoffe Ihr könnt auf den Bildern etwas erkennen, und habt einen Tipp für mich.

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  • Vergleich doch mal mit zugehörigen Schädlingen.

    Habe ich schon versucht, bin aber nicht wirklich fündig geworden. EInerseits leben die auf Blättern (bei mir nicht der Fall) oder sie befallen Wurzeln (bei mir noch? nicht der Fall). Was mich wundert, dass die wie verrückt durch die Gegend rennen. Bei Blattläusen, beispielsweise, habe ich so etwas nie erlebt. Auch kann ich keine erhöhte Anzahl an Ameisen feststellen, die bei Blattläusen wohl bereits vor Ort wären.


    Es könnte sich ja theoretisch um ganz harmlose Krabbeltiere handeln, dann sollen die von mir aus in den Beeten bleiben, wenn es ihnen Spaß macht. Sollten sie aber an meine Pflanzen gehen, dann fasse ich das als Kriegserklärung auf. :D

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  • Bestimmt eine Steinlaus, die nach dem Verzehr der letzten Kiesbrocken im Untergrund nun eine neue Nahrungsquelle sucht.

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • Sspringschwänze? Erkennen kann man nicht viel.

    Ich weiß, schwer zu erkennen. Bei der Geschwindigkeit mit der die unterwegs sind, kann man nur schwer ein Photo machen.


    Zwischenzeitlich habe ich den Eindruck, dass sie sich im Bereich der Tomaten besonders wohl fühlen.

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  • Es könnte sich ja theoretisch um ganz harmlose Krabbeltiere handeln, dann sollen die von mir aus in den Beeten bleiben, wenn es ihnen Spaß macht. Sollten sie aber an meine Pflanzen gehen, dann fasse ich das als Kriegserklärung auf. :D

    Un ich dachte Kriegserklärungen gibt es bei dir nur, wenn dir jemand votr der Nase den :r.b:

    :D

  • Mit meinem Handy funktioniert es, vielleicht weil ich auch die Originalausgabe des Videos drauf habe?


    Die zweite Hälfte des Videos ist leider etwas unscharf. Das Vieh war so flott unterwegs, da hätte ich entweder die Entfernung vergrößern müssen, oder halt in Kauf nehmen, dass die Kamera nicht schnell genug scharfstellen kann.

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  • Fange doch eines der Viecher ein und versuche ein schärferes Foddo davon zu machen. Vielleicht hat dein Nachbar ne gescheite Kamera... ;)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Sind die vorderen Beine gerade aufgestellt, sodass sie aus der Perspektive nicht zu sehen sind? Dann wäre es eine Spinne. Ansonsten wäre es wohl ein Käfer/Insekt. Es kann durchaus vorkommen, dass bestimmte Arten, wenn sie gerade geschlüpft sind in Massen vorkommen, bis die Natur ihren Zoll verlangt.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • zecke hätte acht beine . kann ich nich t wirklich erkennen . und so flott sind die in der regel nicht .


    ich muss zugeben , ich weiss es nicht , bei der riesenmenge kleinviehzeug die es gibt kann man nicht alle kennen . ausser man ist entomologe .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Anda

    Ja, ernsthaft, kein Witz. Man könnte sie mit Spinnchen verwechseln, aber Zecken sind schneller. Dieses Jahr gibt es sie hier in nie dagewesener Menge, weshalb ich mich bei Pferdmann mit seiner Hausmarke eingedeckt habe, soll lt. Warentest wirksam sein.

  • Wenn ich nur wüsste, ob ich etwas unternehmen soll. :(


    6 Beine, 2 lange Fühler, ich konnte noch keine Erklärung finden. Ich warte mal ab, ob die Pflanzen in diesen Beeten in der Entwicklung weiter in Rückstand geraten, gegenüber ihren Kollegen. Ohne zumindest die Richtung zu kennen, um was es sich da handelt, kann ich sowieso nichts unternehmen.


    Ich dachte es handelt sich um einen Allerweltsschädling, Hand auflegen, ein bisschen Voodoo, und irgendein Zaubermitttelchen, und alles wird gut.

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  • Da hast Du auch wieder Recht.

    Es fällt mir halt auf, dass sie beim Gießen überwiegend im Bereich der Pflanzen aus dem Boden kommen, undda war mein erster Gedanke....

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  • R.B.

    Zum Glück keine Zecken...

    Gießen? Vielleicht hältst du den Boden zu feucht?

    Schau mal beim Paradeiser-Papst aus dem Burgenland rein. Der empfiehlt, wenig bis nicht zu gießen, damit die Tomatenwurzeln nach unten wachsen und nicht nach oben in Richtung Gießwasser.

  • R.B.


    Gießen? Vielleicht hältst du den Boden zu feucht?

    Das wäre denkbar. Ich hatte gelesen, dass man den Boden feucht halten soll. dann würde sich das Krabbelgetier nicht wohl fühlen. Also habe ich den Tomaten eine extra Portion Wasser gegönnt.


    VIelleicht sollte ich in´s Büro gehen und arbeiten, damit ich sie nicht ständig sehe und auf dumme Gedanken komme. ;)

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  • 6 Beine, 2 lange Fühler

    Falls die zwei langen Fühler doch Beine sein könnten (sieht man ja bei 2 mm Körpergröße nicht unbedingt gleich) dann könnten es auch Samtmilben oder andere räuberische Milben sein. Die sind 2 -4 mm groß, kommen in größeren Gruppen vor uns sind recht flink. Als Larven haben die sogar nur 6 Beine.

  • VIelleicht sollte ich in´s Büro gehen und arbeiten, damit ich sie nicht ständig sehe und auf dumme Gedanken komme

    oder einen Ausflug in Senkenberginstitut:D

    is ja nicht soweit

    SENCKENBERG world of biodiversity | Sammlungen


    Für die Schärfung der Freun Feind Kennung reicht doch der Abgleich mit den üblichen Verdächtigen sprich Tomatenschädlingen , ....

    Der Kreis ist doch klein.

    Dann kommt immer noch die Frage ist die Schadschwelle erreicht? Die meisten haben Gegenspieler.


    Wer wahllos plättet was kreucht und flieht muss evtl dann das Substrat für die Tomaten bekömmlich aufschließen.