Abdichtung WU-Bodenplatte mit V60 S4 oder G200 S4 oder G200 DD?

  • Hi,


    auf unserer WU Bodenplatte wurde unter den Außen- und Innenwänden Mauersperrbahn R 500 verlegt. Nun fängt in den nächsten Tagen der Elektriker an und es muss noch der Bereich zwischen den Mauersperrbahnen also in den Räumen zwischen den Wänden abgedichtet werden. Der Dachdecker würde dafür 2000 Euro nehmen und unser Architekt hat uns nahegelegt das in Eigenleistung auszuführen. Voraussichtlich nehme ich mir aber noch einen handwerklich geschickten Bekannten dazu. Nachteil ist natürlich, dass man die Gewährleistung verliert aber meine Frage soll in eine andere Richtung gehen.


    Mein Architekt meint es reicht V60 S4 oder sollte man lieber G200 S4 nehmen. Was ist da eure Empfehlung, reicht V60 S4 oder unbedingt die G200 S4? Oder gar keine Schweißbahnen sondern G200 DD?


    Den Untergrund habe ich bereits sorgfältig von Mörtelresten befreit, ausgefegt und ausgesaugt. Bedarf es da noch einer zusätzlichen Untergrundbehandlung oder wäre das übertrieben?


    Ich würde nun die Schweißbahnen vollflächig mit 10 cm Überlappung verschweißen. Reichen würde es wahrscheinlich wenn ich nur die Überlappung verschweiße aber vollflächig wird hoffentlich auch nicht schaden.


    Viele Grüße

  • Untergrundbehandlung

    Ja , unbedingt , aber lösemittelfreie Grundierung nehmen !

    Ich würde nun die Schweißbahnen vollflächig mit 10 cm Überlappung verschweißen. Reichen würde es wahrscheinlich wenn ich nur die Überlappung verschweiße aber vollflächig wird hoffentlich auch nicht schaden.

    Bei vollflächig wäre auch der Vorteil das es keine Hohllagen geben sollte .

    V60S4 Al wäre das mindeste was ich nehmen würde .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Geht es um eine „Abdichtung“, oder um eine „Dampfsperre“?

    Um eine Dampfsperre/Dampfbremse.

    Und welche der von Dir genannten Bahnen

    ... V60 S4 ... G200 S4 ... G200 DD ...

    ist nach der Einschätzung Deines Architekten oder nach Deiner hier als Dampfsperre geeignet?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Und welche der von Dir genannten Bahnen ist nach der Einschätzung Deines Architekten oder nach Deiner hier als Dampfsperre geeignet?


    Habe ich in #1 ja schon geschrieben, mein Architekt hat gesagt, dass V60 S4 ausreicht. Von AL hat er nichts gesagt, würde ich aber nehmen wenn es überhaupt die V60 wird. Damit wäre sie als Dampfsperre geeignet.


    Ich würde lieber die G200 S4 oder G200 DD nehmen, wollte aber diesbezüglich zuvor in die Runde fragen ob das so OK ist. Falls G200 S4 dann auch als AL oder reicht die Normale?


    Ich habe mit meinem Architekten nicht darüber gesprochen ob es eine Dampfbremse (sd < 1500 m) oder eine Dampfsperre (sd > 1500 m) werden soll/muss.

  • Ich habe mit meinem Architekten nicht darüber gesprochen ob es eine Dampfbremse (sd < 1500 m) oder eine Dampfsperre (sd > 1500 m) werden soll/muss.

    Solltest Du aber, denn nur dann kann das passende Material eingesetzt werden? Der Kollege wird doch irgendetwas relevantes in den Plan geschrieben haben, wenn er mit der Ausführungsplanung beauftragt ist. Insofern bräuchtest Du eigentlich nur in die Planung schauen!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Insofern bräuchtest Du eigentlich nur in die Planung schauen!

    Hätte ich diesbezüglich in der Planung etwas gefunden hatte ich es geschrieben bzw. die Frage gar nicht erst gestellt.


    Solltest Du aber, denn nur dann kann das passende Material eingesetzt werden?

    Meinen Architekten kann ich vermutlich noch oft fragen, er wird wohl bei der Empfehlung V60 S4 bleiben.


    Ich habe das Gefühl, dass die einfache Frage ein wenig verkomplizert wird.

  • Nö, eigentlich nicht, denn eigentlich wäre dein Architekt dafür ja da diese Punkte zu klären.. und dafür hast du ja auch einen Vertrag abgeschlossen der dich Geld kostet. Außerdem liegen deinem Archi alle wesentlichen Angaben vor.

    Das soll jetzt aber nicht heissem, das nicht gefragt werden darf, aber rückfragen braucht es genauso, um belastbare Aussagen treffen zu können.

    :thumpsdown:

  • Nö, eigentlich nicht, denn eigentlich wäre dein Architekt dafür ja da diese Punkte zu klären

    Ja hat er doch, mit dem Ergebnis V60 S4


    Ich fahre morgen zum Baustoffhändler und kaufe je nach Empfehlung des Händlers entweder die V60 S4 AL oder die G200 S4 AL. Dazu noch einen Eimer Grundierung und es kann losgehen.


    Vielen Dank für eure Hinweise

  • Off-Topic:

    Das kommt bei Eigenleistung raus...

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • Off-Topic:

    Das kommt bei Eigenleistung raus...

    Jepp. Und ohne eigenleistung kommt das raus, was sich der architekt des bauherrn so ausgedacht hat. Ob das besser, gleichwertig oder gar komplett untauglich ist wird ein unbedarfter Bauherr wohl nie erfahren. Und der interessierte Bauherr holt sich im Vorfeld halt eine zweitmeinung in einem forum.


    Ich habe zB keine Ahnung, was auf meiner kellerbodenplatte verbaut ist. Wird hoffentlich passen was der archi seinerzeit ausgeschrieben hat. Oftmals lebt man ruhiget, wenn man nicht alles hinterfragt...

  • Bei solche Eigenleistungen hätte ich ein unwohles Gefühl.

    Sollte es zu einem Problem kommen,kann der Architekt immer auf ein Verarbeitungsfehler Seitens des Bauherren sich raus reden.

    Wäre mir als Eigenleistung zu gefährlich.


    Wegen 2000 Euro würde ich mich nicht in die Gafahr bringen,das der Fussbodenaufbau rausgekloppt werden muss.


    Und billig ist sowas bestimmt nicht.




    Bei mir muss die V60 auch wieder raus.Kostenpunkt 5000 euro

    Und da war noch keine Wärmedämmung,Fussbodenheizung und Estrich schon drin

  • Das kommt bei Eigenleistung raus...

    Was kommt bei Eigenleistung raus?


    Schon wieder 14 Beiträge und abgesehen von AndyG nichts Hilfreiches, Brauchbares dabei. Wenn es der Architekt ausgeschrieben hätte dann wäre jetzt eine V60S4 ohne AL, ohne Grundierung und ohne vollflächiges Verschweißen verlegt. Wenn ich es mit meinem Nachbarn mache dann habe ich z.B. eine Grundierung, G200S4 AL, vollflächiges Verschweißen und 1600 Euro gespart (Materialkosten 400 Euro).


    Es gab abgesehen von AndyG keinen einzigen Hinweis auf das passende Material und keine einzige Rückfrage nach den Rahmenbedingungen wobei ich in #1 ja auch schon recht viel angegeben hatte. Nichts.


    Dann vergessen wir mal den Neubau und den Architekten und ich frage als Besitzer eines Bestandsbaus den ich saniere und bis auf die Bodenplatte entkernt habe. Wenn so jemand fragt ob er dort V60S4 oder V60S4-AL oder G200S4-AL oder G200 DD als Dampfsperre verlegen soll dann kann man ihm doch einfach einen Tipp, Rat, Hinweis geben also wie in anderen Foren. Was bringt es ihm reflexartig zu raten er soll sich einen Architekten suchen der das dann alles entscheidet. Davon abgesehen muss das dann ja auch nicht automatisch die beste Lösung sein.


    Die Experten hier haben zusammen sicher tausende Bodenplatten mit einer Dampfsperre abgedichtet aber es scheint unmöglich das verwendete Material in Erfahrung zu bringen. Auch Hinweise ob man in diesem Fall dieses Material und in jenem Fall jenes Material nimmt bleiben aus. Nach 14 Beiträgen ist man viel verwirrter als zuvor obwohl ich die Frage nach wie vor für nicht sonderlich komplex halte.


    Bei mir muss die V60 auch wieder raus.Kostenpunkt 5000 euro

    Das hilft mir ja schon fast. War es eine V60S4 mit oder ohne AL also Dampfbremse oder Dampfsperre? Was habt ihr dann alternativ zur V60 genommen?


    Nur aus Interesse, wie kann das Entfernen 5000 Euro kosten? Und warum musstest Du die bezahlen? Und warum hattest Du keinen Architekten, mit dem wäre das ja nicht passiert.

  • Bei mir muss die V60 auch wieder raus.Kostenpunkt 5000 euro

    War die bei Dir nicht als Mauersperrbahn eingebaut , und deswegen muss die wieder unter dem Mauerwerk vor ?

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Im der vorletzten Auflage abc der Bitumenbahnen lese ich heraus , wenn das als eine Dampfsperre benötigt wird , dann eine Estrichbahn .

    wenn eine Abdichtung dann eine Polymerbitumenbahn .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Ich habe das Gefühl, dass die einfache Frage ein wenig verkomplizert wird.

    Einfache Antorten gibst vielleicht bei Wer weiß nix, hier gibts fachgerechte.

    Dein Gefühl täuscht, denn die Frage ist NICHT einfach. Über die erforderliche Qualität von Partialdrucksperren streiten sich ganze Sachverständigentage.


    Dein Architekt kennt (hoffentlich) die Parameter, die bei der Auswahl wichtig sind. Entweder macht er also einen schlanken Fuß - dann tritt ihm auf selbigen - oder Du hast ihn nicht ausreichend beauftragt - dann hol das nach.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Sollte es zu einem Problem kommen,kann der Architekt immer auf ein Verarbeitungsfehler Seitens des Bauherren sich raus reden.

    Nicht nur das, er kann sogar einfach darauf verweisen, dass abweichend von seiner Planung ausgeführt wurde und so das Feuchteproblem entstand. Das auch nichts mit „rausreden“ zu tun, es ist erstmal so. Insofern entlässt man damit den Planenden ganz wunderbar aus der Haftung (jedenfalls erstmal).


    Off-Topic:

    An dieser speziellen Geschichte verstehe ich nicht, weshalb man erst für einen erheblichen Teil der Baukosten eine Planung einkauft, dann aber, wenn diese hier als lücken- und damit mangelhaft erkannt wird, darauf verzichtet, diese Mängel durch eine belastbare und auf das Objekt maßgeschneiderte Antwort beseitigen zu lassen. Die anscheinend doch vorliegenden Angaben des Architekten werden dann als „meint“, abqualifiziert und nachdem hier auf Basis der vagen Vorinformationen ohne Betrachtung des bauphysikalischen Zusammenhanges keine schnelle treffsichere Antwort als Produktangabe kommt, wird geschrieben, dass nun den Empfehlungen im Baumarkt gefolgt werden soll. Architekten schulden bei Beauftragung das Gelingen eines mangelfreien Werkes und eine wirtschaftliche Lösung. Wenn meine Bauherrn von meiner Planung abweichen entlassen sie mich zu diesem Punkt auch ausdrücklich aus der Haftung. Solange ich (noch) nicht beauftragt bin, mache ich keine belastbaren Aussagen.


    Das muss man alles so, wie es hier geschrieben wird, nicht verstehen. Aber man muss da auch nicht weiter mitmachen, wenn man schon erlebt hat, was am Ende bei solchem Vorgehen herauskommt. Möge dem Threadstarter größeres Ungemach erspart bleiben. Ich bin jedenfalls raus!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Über die erforderliche Qualität von Partialdrucksperren streiten sich ganze Sachverständigentage.

    Und was macht dann der durchschnittliche Architekt, der ja vermutlich nicht über "die erforderliche Qualität von Partialdrucksperren" promoviert, also kein spezielles Fachwissen zu diesem Thema hat? Schickt er den Bauherren zum Spezialisten? Oder nimmt einfach das was er immer genommen hat? Oder liest die Fachbeiträge der letzten Sachverständigentage und versucht, dem plausibelsten Beitrag zu folgen?


    Fragen waren rhetorisch. Ich kenne die Antwort.

  • Dreimal darfst du raten.


    Mein Architekt war zB. der Überzeugung, dass es eigentlich gar keiner Dampfsperre auf WU-Beton bedarf. Angeordnet wurde die trotzdem, weil halt so üblich (ihr würdet wahrscheinlich aRdT dazu sagen) und weil er etwaigen Haftungsrisiken so sicher aus dem Weg geht. Ist ja auch nicht sein Geld, das da möglicherweise sinnlos verbaut wird...

  • Dreimal darfst du raten

    Ich hätte gern eine Antwort gehabt, nicht Rate mal mit Rosenthal.

    Angeordnet wurde die trotzdem, .... weil er etwaigen Haftungsrisiken so sicher aus dem Weg geht.

    Du hättest jederzeit sagen können:

    Ist mir zu teuer, wenn nicht (Zwingend) nötig. Weglassen.

    Im Zweifel hättest Du nur eine Haftungsfreistellung unterschreiben müssen, was ja nach Deinen Worten (Hosenträger zum Gürtel) kein Problem gewesen wäre, oder?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es gab abgesehen von AndyG keinen einzigen Hinweis auf das passende Material und keine einzige Rückfrage nach den Rahmenbedingungen wobei ich in #1 ja auch schon recht viel angegeben hatte. Nichts.

    Wie kommst du auch darauf, das Forum wäre dazu gedacht "sich die teuren Handwerker" zu sparen? Es ist für Diejenigen, die ein konkreten Schaden haben gedacht. Für Bauherren die Hilfe benötigen, weil bei ihnen etwas schief gegangen ist. Nicht für Diejenigen, die meinen mit dem Internet alles besser zu können als das Fachpersonal vor Ort.


    Wenn der aufgerufene Preis Wucher wäre, könnte man ja noch Verständnis aufbringen aber auch dem ist nicht so, zu mal die Beantwortung der Frage schon zigfach - ja sogar kontrovers - hier thematisiert wurde. Es ist also nicht so, das man nicht finden würde was man braucht. Heimwerkerforen gibt es um uns herum doch genug, wenn es darum geht etwas Seelenbalsam zu haben. Ich persönlich möchte mich mit Jenen beschäftigen die konkrete Probleme haben, nicht sich selber aus falschen "was auch immer" eventuell selber welche Schaffen. Niemand ist davor geschützt, das auf der eigenen Baustelle nicht mal etwas in die Hose geht. Dann ist eine fachliche Beurteilung der Situation sinnvoll aber hier geht es ja sogar schon darum, dass dir konkret ein Angebot vorliegt und es dir deiner Meinung einfach nicht wert ist. Ich halte es gleich, eine fachliche Antwort der Fragestellung ist es mir nicht wert. Ist doch fair oder?

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Und was macht dann der durchschnittliche Architekt, der ja vermutlich nicht über "die erforderliche Qualität von Partialdrucksperren" promoviert, also kein spezielles Fachwissen zu diesem Thema hat?

    Er rechnet aus, welches Wasserdampfpartialdruckgefälle besteht (bzw. lässt dies ausrechnen) und interpretiert das Berechnungsergebnis unter Berücksichtigung der vorgesehenen Raumnutzung. Und dann kommt in einem Raum nichts, im anderen eine PE-Folie und in einem dritten eine veritable Dampfsperre mit Hochführung bis OK Bodenbelag heraus.


    Bequeme Kollegen nehmen immer die Dampfsperre, risikofreudiger sparsame nix.

    Fragen waren rhetorisch. Ich kenne die Antwort.

    Sorry, dass ich trotzdem geantwortet habe. Kommt nicht wieder vor! Wie lautet denn die korrekte Antwort?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Bequeme Kollegen nehmen immer die Dampfsperre, risikofreudiger sparsame nix.

    :thumbsup:

    Nichts anderes wollte ich mit meinem zugegebenermaßen etwas provokant formulierten Beitrag sagen.

    In den Beiträgen zuvor klang es nämlich eher danach, dass es sich hierbei um eine Raketenwissenschaft handelt, in welcher eine richtige oder zumindest sichere Wahl zu treffen, erst einmal einer wissenschaftlichen Ausarbeitung bedarf.

  • :thumbsup:

    Nichts anderes wollte ich mit meinem zugegebenermaßen etwas provokant formulierten Beitrag sagen.

    In den Beiträgen zuvor klang es nämlich eher danach, dass es sich hierbei um eine Raketenwissenschaft handelt, in welcher eine richtige oder zumindest sichere Wahl zu treffen, erst einmal einer wissenschaftlichen Ausarbeitung bedarf.

    Man muss es einfach nur mit Mittelstufenmathematik ausrechnen und dann das Ergebnis sinnvoll anwenden. Das ist aber etwas anderes als ohne nachzudenken die Nicht- oder die Maximallösung vorzuschlagen. Und nein, mehr ist nicht immer besser, aber fast immer teurer.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Du hättest jederzeit sagen können:

    Ist mir zu teuer, wenn nicht (Zwingend) nötig. Weglassen.

    Im Zweifel hättest Du nur eine Haftungsfreistellung unterschreiben müssen, was ja nach Deinen Worten (Hosenträger zum Gürtel) kein Problem gewesen wäre, oder?

    nochmal lesen. Nicht ICH habe behauptet, dass es Gürtel zum Hosenträger sind, sondern der Architekt. Trotzdem wollte ER nicht darauf verzichten. Ist ja auch logisch, kostet IHN ja keinen cent. Wäre der gleiche Architekt Angestellter eines GÜ, würde die Entscheidung vermutlich anders ausfallen...

  • Der selbständige Architekt geht kein Risiko ein. Beim Angestellten Architekt übernimmt das Risiko der GÜ.

    Macht er seine Arbeit, existiert kein Risiko. Ergo muss auch nicht überkompensiert werden. Ferner ist Der, der sagt "braucht nicht" nicht gleich völlig risikofreudig. Sofern er den Kunden über die normativen Gegebenheiten aufklärt.

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