Schräge ausgleichen Loch ausfüllen

  • Hallo,



    Vorerst möchten Ich mich bedanken für die Aufnahme in dieses tolle Forum.



    Ich bin momentan am renovieren in meiner Halle bzw. KFZ-Werkstatt.



    In 6 Wochen kommt ein neues Sektionaltor rein.



    Am Anfang der Halle befindet sich eine Schräge bzw. eine Rampe aus Beton. (Siehe Foto) Diese Rampe dient zum rein und raus fahren der Autos.



    Die letzten 70cm der Rampe waren jedoch höher als der Rest der Schräge. Somit kann das Sektiontaltor auch nicht komplett eben schließen.



    Nun habe ich dieses Wochenende den "Hügel" mit einem Stemmhammer und einer Flex weggestemmt.



    Jetzt würde ich gerne die Fläche mit dem Rest der Rampe auf eine Höhe bekommen. Sprich das die Rampe gerade ist.



    Ich habe mich bereits in meinem Baustoffmarkt um die Ecke beraten lassen. Der Mitarbeiter riet mir zu einer Betonspachtel, da die Fläche nur 70cm x 80cm beträgt und Zement eine Dicke von mindestens 5cm in die Höhe braucht?



    Nun habe ich gerade die Höhendifferenz zur geraden Fläche ausgemessen. An manchen Stellen beträgt die Tiefe 7cm wiederum anderen Stellen nur 4,5cm.



    Jetzt brauche ich einen Rat von einem Experten.



    Welches Material sollte ich benutzen um die Fläche auszugleichen und wie gehe ich am besten vor?



    Im Anhang habe ich noch einige Fotos von der Stelle angehangen.


  • für eine halbwegs zuverlässige erfolgsprognose fehlen angaben zu randbedingungen, die du aber auch nicht wirst bringen können, zB zum beton (haftzugfestigkeit? chlorid? etc) und zur bewehrung (erf.? sanierung?). wenn weitere arbeitsschritte erforderlich und abgestimmt sein sollten, könnte man mit einem (ggfs bereichsweise abgemagerten) pcc-system zum erfolg kommen. man kann natürlich auch raten und hoffen > trial&error ;)

  • a) kipps irgendwie zu und bessere ab und an aus -

    oder

    b) die ganze Fläche zumindest im Torbereich ist mal zu sanieren.


    Was bringt es den Klecks ordentlich zu machen und dann bröselts daneben weiter?

    Nachdenken kostet extra!

  • Ich denke das wird auf Beton hinaus laufen. Aber ich bin da ganz bei Pemu, das gehört anständig saniert.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Sieht schlimmer aus als es ist.

    Stahlmatte und Estrichmörtel (Kies & Zement zumischen) reinkippen, beim Trocknungsvorgang wässern und abdecken.


    Billig & hält, hatte für Reparaturen mich beim Baustoffhändler erkundigt, Reparaturmörtel hätte 28 Euro/Sack gekostet, insgesamt gingen 12 Säcke drauf.


    Estrichmörtel, Portlandzement und Kies haben keine 40 Euro gekostet und halten seit Jahren stand. :)

  • Ein Mittelweg wäre, die Schadstelle so auszubessern, dass sie ähnlich lange hält wie der Rest der Rampe.


    Auch hierfür halte ich es für angebracht, den Untergrund gut vorzubereiten.


    Ungünstig ist es, wenn Stellen übrig bleiben die deutlich weniger tief sind als der Rest der Schadstelle oder gar auf Null auslaufen. Hier: nachstemmen.


    Lose und lockere Bestandteile entfernen, haftmindernde Schichten entfernen (z.B. Schneidschlamm), glatte Flächen aufrauhen (z.B. die Schnittflächen) und die Oberfläche mit ölfreier Druckluft reinigen.


    Aufgrund der geringen Tiefe muss das Verfüllmaterial mit kleinen Korngrößen aufgefüllt werden. Den Fotos nach: gefühlt ca. 8mm Größtkorn. Ggf. Herstellerangaben bezüglich Vornässen beachten.



    Eine hochwertige Sanierung Instandsetzung würde mittels Haftbrücke und PCC-Mörtel - ggf. lagenweise - erfolgen und einer erweiterten Untergrundvorbereitung durch Strahlen der Oberfläche. Die einfache Variante scheint hier aber für den konkreten Anwendungsfall das hinreichende Qualitätslevel darzustellen.



    Für die Zukunft kann ja eine komplette Instandsetzung der Rampe durch Ersatzneubau geplant werden. Abgestimmt auf den zu erwartenden Verkehr (Radlader, Stapler, Hubwagen, LKW, ...). Mit oder ohne Kantenschutzwinkel. Dann aber eine Nummer größer. Fugen mit Querkraftdollen, Rutschhemmende Oberflächen, Beton mit Beständigkeit gegen (an Reifen anhaftende) Auftausalze, Fugen zu den übrigen Bauteilen (z.B. Stützen) usw. usf.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Vielen Dank für die vielen netten hilfreichen Antworten. Habe mittlerweile die Fehlstelle mit einer Betonspachtel ausgebessert. Habe vorher noch die Kanten alle sauber ausgeschnitten, dass das Material nicht auf Null auslaufen muss.



    Mfg