Mietvertag als Eigentümergemeinschaft

  • Kann 1 Eigentümer einer Eigentümergemeinschaft mit 50/50 Anteilen einen Mietvertrag abschließen , wenn der andere das nicht will ?
    Es handelt sich um ein normales MFH .Mehrgenerationen-Haus trifft es vermutlich besser .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • 50% Anteil am Zweifamilienhaus oder 50% Anteil an einer der Wohnungen im MFH?
    Ersteres geht selbstverständlich, eine WEG kann mir als Eigentümer einer Wohnung ja nicht verbieten, diese zu vermieten.

  • eher ein Zweifamilienhaus in gemeinsamen familienbesitz? Also ohne klare Trennung

    Das trifft es eher , es gibt eine imaginäre Trennung .
    Ich vermute meine Konstellation ist zu kompliziert

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Also eine GbR mit zwei Gesellschaftern. Soweit ich weiß, gehört dann beiden alles, wenn einer mit "seinem" Teil etwas machen will, braucht er entweder die Zustimmung des anderen oder muss in auskaufen.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Also eine GbR mit zwei Gesellschaftern

    wenn man das so nennt , dann wirst Du wohl recht haben .


    ---------- 24. April 2018, 08:25 ----------


    Kann ich davon ausgehen , das meine Unterschrift notwendig ist

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Kann ich davon ausgehen , das meine Unterschrift notwendig ist

    Wenn Du einer der beiden Gesellschafter bist, ja. Aber für eine vernünftige Auskunft müsste man das Konstrukt erstmal richtig verstehen. Das tue ich jetzt noch nicht!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Kann ich davon ausgehen , das meine Unterschrift notwendig ist

    Wenn du noch nichtmal sagen kannst, welche Rechtsform es nun tatsächlich ist, dann wird eine Aussage hierzu schwierig.


    Sehr häufig entsteht solch eine Konstellation durch Erbe und die Rechtsform ist dann eine Erbengemeinschaft (keine GbR).
    Ob nun eine Unterschrift notwendig ist oder nicht, hängt auch davon ab, ob evtl. hierzu früher schon einmal eine Vereinbarung getroffen wurde oder nicht, weiterhin von den Mehrheitsverhältnissen, Verwaltungsvereinbarungen etc.

  • wird sie als Gemeinschaft nach aussen tätig (z.B. Mietvertrag) wird sie eine GbR oder muss es werden.

    Auf den Link konnte ich jetzt nicht zugreifen, da steht aber vermutlich das gleiche wie auf anderen Webseiten.
    Demnach muss man nicht notwendigerweise eine GbR machen, es müssen dann aber alle Miterben zusammen das Rechtsgeschäft abschließen, also zum Beispiel den Mietvertrag und da auch aufgeführt sein.
    Ist schon interessant, denn ich habe mich vor ein paar Jahren wegen solch einer Konstellation im Familienkreis damit auseinandergesetzt. Da ging es (zum Glück) gut, die Gemeinschaft ist aber glücklicherweise mittlerweile auseinandergesetzt, so dass es das Problem nicht mehr gibt.

  • Das Grundstück soll nun geteilt werden .

    Wie wirken sich denn Leitungs und Wegerecht aus ?

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  • Alle Teilgrundstücke müssen erschlossen bzw. erschließbar sein wenn sie bebaubar sein sollen und bei allen Einzelgrundstücken muss das zulässige Maß der Bebaubarkeit eingehalten sein. Alle Abstandsflächen müssen nach der Teilung jeweils auf den neuen Grundstücken liegen. Sonst sind neue Baulasten erforderlich. Bestehende Wege- und Leitungsrechte Dritter müssen den jeweils betroffenen Grundstücksteilen zugeordnet und übernommen werden, ggf. über neue Verträge. Bestehende Gebäude müssen an den Grenzen physisch real teilbar sein und ihre entstehende Teile sollten im Idealfall exakt an der Teilung abgeschlossene Wohneinheiten bilden.


    Gerade bei kleinen Grundstücken von eher geringem Wert kann der juristische und vermessungstechnische Aufwand für eine Teilung so groß sein, dass der Verkauf bzw. die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft der weniger anstrengende bzw. wirtschaftlichere Weg ist. (So können grade in ländlichen Gegenden Ostdeutschlands bei komplizierten Grundstückszuschnitten ganz schnell schon allein die Vermessungskosten den Grundstückswert deutlich übersteigen!)

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Sie sind bebaut , nach der Teilung wäre dann 1 unerschlossen. Grundstücksgröße ist ca 26*56 m über den Daumen , mit einigen Knicken und schlenkern . es würden 2 Schlauchförmige Grundstücke entstehen.

    Mit den Abstandsflächen könnte das schwierig werden.


    bei allen Einzelgrundstücken muss das zulässige Maß der Bebaubarkeit eingehalten sein.

    Das wird ja noch lustig werden .

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  • Das ganze ist etwas komplizierter, es befindet sich auf dem Grundstück ein MFH , welches meine Mutter und ich bewohne, auf dem Grundstück befindet sich auch noch eine Scheune, die ich für mich durch eine Nutzungsänderung in ein Wohnhaus umbaue .

    Meine Mutter will das Grundstück nach der Fläche in 2 gleich große Hälften teilen lassen.

    Ich die Seite mit der Scheune , sie die Hälfte mit dem MFH .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Erst mal klären (lassen), ob nach der Teilung die Erschließung und die gewünschte Bebaubarkeit noch gegeben sind!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Skeptiker ,

    ich denke mal ,das die Baugenehmigung nicht mehr entzogen werden kann

    Nein, aber die Teilung kann verweigert werden oder die Eintragung von Abstandsflächenbaulasten o.ä. verlangt werden. Und Dein Haus muss neu von der Straße mit allen Medien erschlossen werden - ein nicht ganz billiger Spaß.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Dein Haus muss neu von der Straße mit allen Medien erschlossen werden - ein nicht ganz billiger Spaß.

    Das ist mir bewusst , die Schachtarbeiten würde ich selber machen , zumindest bei den flüssigen Medien , beim Strom würde ich ganze (einmalige ) 80€ sparen, beim Wasser sind das mehrere Hundert€ pro Meter

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