Welcher Estrich im Bad?

  • Hallo,
    gibt es eigentlich Vorgaben / aRdT / Normen, welchen Estrich man in einem häuslichen Bad verwenden sollte? Ist Anhydrit ok? Sollte es eher Zement sein?
    Viele Grüße

  • Mein Estrichleger würde auch gern Anhydrit im Bad mit verlegen. Auf den anderen Flächen würde Anhydrit sowieso besser passen, da ich keine Fugen/Leisten im Linoleum haben möchte.


    Ich habe aber auch eine Duschwanne und ein befliesbares Duschboard und Spritzschutz durch Duschkabinen. Daher sieht er da keine größeren Risiken.


    Entschieden hab ich noch nicht abschließend. Preislich sind "komplett Zement" und "komplett Anhydrit" kein Unterschied. Der Anhydrit ist zwar günstiger, um auf die geplante Fußbodenhöhe zu kommen muss ich die Dämmung aber erhöhen.


    Er hatte mir noch etwas gesagt, bei dem ich noch etwas grübele. Bei einem Wasserschaden würde man beim Anhydrit schneller sehen das etwas passiert, da sich die Fliesen dann lösen. Beim Zement würde man vermutlich erst etwas bemerken wenn die Wand außen/Decke unten nass wird. Ob das jetzt wirklich ein Vorteil ist?


    Mir würden ein paar Antworten von Profis also auch weiterhelfen :)

  • ... Auf den anderen Flächen würde Anhydrit sowieso besser passen, da ich keine Fugen/Leisten im Linoleum haben möchte. ...

    Auch keine Dehnfugen in den Türdurchgängen?




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Das Problem ist, das der bei einem Wasserschaden betroffene Anhydritestrich dann komplett raus muss.

    Zementestrich hingegen würde sich eventuell noch trocknen lassen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Auch keine Dehnfugen in den Türdurchgängen?

    Es gibt nur einen Türdurchgang und da wechselt der Belag von Linoleum in Fliese. Da ist eine Leiste eingeplant.


    ---------- 5. April 2018, 19:58 ----------


    Zementestrich hingegen würde sich eventuell noch trocknen lassen.

    Wie sieht es mit der Dämmung darunter aus? Aufbau ist in beiden Fällen = Dämmung-Tackerplatte mit Fußbodenheizung-Estrich


    Ist bei einem richtigen Wasserschaden (also nicht etwas Spritzwasser vom Duschen) da sowieso alles hin oder kann man evtl. was retten?


    In dem Zusammenhang müsste ich dann ja mal raus finden was meine Versicherung dazu sagen würde. ?(

  • Falls die [definition=30,0]FBH[/definition] Rohre die Fuge überbrücken, dann Schutzrohre nicht vergessen.

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  • Es gibt nur einen Türdurchgang und da wechselt der Belag von Linoleum in Fliese. Da ist eine Leiste eingeplant.


    ---------- 5. April 2018, 19:58 ----------


    Wie sieht es mit der Dämmung darunter aus? Aufbau ist in beiden Fällen = Dämmung-Tackerplatte mit Fußbodenheizung-Estrich
    Ist bei einem richtigen Wasserschaden (also nicht etwas Spritzwasser vom Duschen) da sowieso alles hin oder ...

    Im ganzen Haus gibt es nur einen Türdurchgang?


    Ein Wasserschaden mit Zementestrich auf Styropordämmung lässt sich technisch problemlos trocknen. Eine Miwodämmung dürfte hingegen hinüber sein.
    [definition=10,0]Miwo[/definition] habe ich aber im Leben erst zweimal eingebaut, als wir Gußasphalt verlegen mussten.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Im ganzen Haus gibt es nur einen Türdurchgang?

    Nein, nein.... nur das Linoleum hat nur eine Tür. Und hauptsächlich ging es darum auf der großen Fläche keine Schiene mitten drin zu haben. Estrich und Linoleum kommen von der gleichen Firma und ohne will der es nur mit Anhydrit ausführen.


    Aber ich will den Thread nicht Kapern.


    Es lässt sich also zusammen fassen dass der Schaden bei einem Wasserrohrbruch/Defekt in den Heizungsleitungen bei Zement „einfacher“ behoben werden kann. Bei Anhydrit merkt man es vielleicht eher, dann muss aber alles raus. Richtig?


    ---------- 5. April 2018, 20:32 ----------


    Falls die [definition=30,0]FBH[/definition] Rohre die Fuge überbrücken, dann Schutzrohre nicht vergessen.

    Heißt das, das ich drauf achten sollte dass der Estrichleger die Fugen vorher plant und der Heizungsbauer die Lage kennt? Sicherlich Aufgabe der Architektin, aber ich frag ja mittlerweile lieber alles noch mal nach

  • Der Heizungsbauer sollte wissen, wo Fugen vorgesehen sind, und dann dort ein Schutzrohre über die [definition=30,0]FBH[/definition] Rohre ziehen.
    Keine Ahnung wie bei Dir der Ablauf geplant ist, wer Dämmung und Randdämmstreifen etc. anbringt. Die sollen sich halt abstimmen, oder es wird alles von der Bauleitung vorgegeben.

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  • Der Heizungsbauer sollte wissen, wo Fugen vorgesehen sind, und dann dort ein Schutzrohre über die [definition=30,0]FBH[/definition] Rohre ziehen.
    Keine Ahnung wie bei Dir der Ablauf geplant ist, wer Dämmung und Randdämmstreifen etc. anbringt. Die sollen sich halt abstimmen, oder es wird alles von der Bauleitung vorgegeben.

    Danke. Dann werde ich mal ganz doof bei der Bauleitung nachfragen und bei den nächsten Gesprächen mit den beiden Handwerker auch mal auf dumm machen. Der einzige Vorteil wenn man als Frau baut :P dumme Fragen werden quasi erwartet.