Nennung des Realnamens einer in einem sozialen Netzwerk unter Pseudonym auftretenden Person verboten?

  • Diskussionen über Namensnennungen hatten wir in diesem Forum schon öfter. Ich habe eben in einem sozialen Netzwerk (Facebook) eine interessante Auseinandersetzung mitgelesen und frage mich nach der Rechtslage.


    A und B diskutieren auf der Facebookseite einer "Gruppe" und haben deutlich unterschiedliche Auffassungen dazu. A benutzt dabei ein offensichtliches Pseudonym, B tritt unter Realnamen auf. A verlinkt zur Untermauerung einer eigenen Aussage eine Homepage. Die Auseinandersetzung eskaliert verbal. B spricht in einem Post A mit einem Realnamen an, der dem Betreiber aus dem Impressum der verlinkten Webseite entspricht. A fordert B darauf sofort per Post auf, die Nennung seines Realnamens zu unterlassen und den entsprechenden Post zu löschen. Er droht B mit einer polizeilichen Anzeige. Kurz darauf verschwinden alle Posts der beiden zu diesem Thema, wurden vermutlich gelöscht.


    Mich interessiert, ob es in D dem heute geltendem Recht widerspricht, eine unter Pseudonym in einem sozialen Medium auftretende Person mit ihrem (vermeintlichen) Realnamen anzusprechen. Diesen Fall hatten wir hier im Forum nämlich auch schon.


    (Lustigerweise habe ich inzwischen herausgefunden, dass FB die Nutzung von Pseudonymen in seinen Nutzungsbedingungen explizit ausschließt, dies in D aber anscheinend nicht durchsetzt. Entgegen anderslautenden Pressemeldungen ist kürzlich in B nur ein Urteil dazu gefällt worden, dass es nicht zulässig ist, die Zustimmung hierfür im Anmeldeprocedere einzufordern. Ob die Nutzung von Pseudonymen generell unzulässig sein kann, blieb dabei unbeachtet.)

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Personenbezogenen Daten sind nach BDSG zu Anonymisieren oder Pseudonymisieren. Ich würde vermuten, dass die Nutzungsbedingungen von FB sich hier nicht hinwegsetzen dürfen. Da FB aber ja in "Irland" Sitzt ist das wohl nicht so ganz einfach auseinander zu halten.


    Ob du eine X-Beliebige Person mit Namen anreden kannst, sofern er dir zugänglich ist? Sicherlich. Ob im Falle FB den Datensatz mit personenbezogenen Daten (nichts anderes ist die namentliche Erwähnung unter Vor- und Zuname) hätte weiterhin speichern dürfen? Nach deutschem Recht dürfte das im Falle eines Rechtsstreites wohl ziemlich Risikoreich sein. Ein Name hat ja noch keine Aussagekraft über die Identifikation der dahinter stehenden Person, die ja geschützt werden soll.


    Ähnlich verhält es sich doch im beruflichen Alltag, wenn Akten nicht sauber vernichtet werden und man quasi Daten rekonstruieren könnte. Oder wenn Daten auf einem Medium an Dritte gelangen. Datenskandale beschreiben es ja schön, wie ernst die Umsetzung empfindlicher Strafen sind.

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  • In Deutschland gabs es, m.W. ein Urteil welches Facebook die "Klarnamen-Regel" untersagt.


    Was den Streit angeht, fiele mir §12 [definition=19,0]BGB[/definition] ein


    Zitat

    Wird das Recht zum Gebrauch eines Namens dem Berechtigten von einem anderen bestritten oder wird das Interesse des Berechtigten dadurch verletzt, dass ein anderer unbefugt den gleichen Namen gebraucht, so kann der Berechtigte von dem anderen Beseitigung der Beeinträchtigung verlangen. Sind weitere Beeinträchtigungen zu besorgen, so kann er auf Unterlassung klagen.


    Darüber gibts ja z.B. oft Streit in Bezug auf Firmennamen oder auch Domains.
    Keine Ahnung, ob man in obigem Fall etwas konstruieren könnte. A tritt anonym auf, ist aber tatsächlich der im Impressum genannte. Nun hätte die Person aus dem Impressum wohl ein Recht darauf, B die Verwendung dieses Namens (aus dem Impressum) als Bezeichnung für A deshalb zu untersagen, weil B ja eigentlich nicht wissen kann, dass es sich bei A tatsächlich um den im Impressum genannten handelt. :rulez:


    Aber das ist jetzt auch bloß Spinnerei ;-)



    Edit: Witzigerweise sogar LG Berlin: facebook_lg_berlin.pdf

  • Ob du eine X-Beliebige Person mit Namen anreden kannst, sofern er dir zugänglich ist? Sicherlich.

    Vermutlich wusste B ja nicht einmal sicher, ob A wirklich den genannten Realnamen hat. Erst A hat dies ja selbst durch seine Forderung nach Beendigung der Nennung bekräftigt. Aber wenn man mit einer solchen Behauptung, die - soweit nachvollziehbar - bis zum Rückzug der Posts von A nicht belegt wurde, durchzukommen sorgt mich etwas.

    Ob im Falle FB den Datensatz mit personenbezogenen Daten (nichts anderes ist die namentliche Erwähnung unter Vor- und Zuname) hätte weiterhin speichern dürfen? Nach deutschem Recht dürfte das im Falle eines Rechtsstreites wohl ziemlich Risikoreich sein.

    Wenn das so richtig wäre, dürfte kein soziales Netzwerk mehr Realnamen anzeigen / verarbeiten. Das ist mir erstmal nicht nachvollziehbar.

    Was den Streit angeht, fiele mir §12 [definition=19,0]BGB[/definition] ein


    Darüber gibts ja z.B. oft Streit in Bezug auf Firmennamen oder auch Domains.
    Keine Ahnung, ob man in obigem Fall etwas konstruieren könnte. A tritt anonym auf, ist aber tatsächlich der im Impressum genannte. Nun hätte die Person aus dem Impressum wohl ein Recht darauf, B die Verwendung dieses Namens (aus dem Impressum) als Bezeichnung für A deshalb zu untersagen, weil B ja eigentlich nicht wissen kann, dass es sich bei A tatsächlich um den im Impressum genannten handelt. :rulez:

    klingt einerseits plausibel, aber doch nicht ganz passend:


    A lüftet im Augenblick seiner entsprechend öffentlichen Aufforderung an B unter dem benutzten Pseudonym selbst dieses Pseudonym, wenn er dies so tut. Und genau das war im beschriebenen Fall so. Wenn mich hier im Forum jemand bei meinem realen Vornamen nennen würde, würde ich mir jedenfalls die Peinlichkeit ersparen, plötzlich unter meinem Pseudonym nicht Nichtnennung meines Realnamens zu fordern und so zu bestätigen, dass ich es wirklich bin.


    Nach dieser Quelle besitzt nach meinem Verständnis ein Pseudonym nur dann Schutzwirkung, wenn die Person unter dem Pseudonym bekannter ist, als unter ihrem bürgerlichen Namen. Das dürfte sicherlich bei Loriot oder Willy Brandt der Fall sein, aber nicht bei Xaver Apunkt, der ein gutes Dutzend Facebook-Freunde hat und bürgerlich Xaver Axxxxx heißt.


    Tja, wie sieht es rechtlich aus?

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  • Erst A hat dies ja selbst durch seine Forderung nach Beendigung der Nennung bekräftigt.


    Hat er das? *Akte X Musik einspiel*


    Vielleicht hatte A ja bloß Sorge, dass er belangt würde, wenn B ihm die (unerlaubte) Nutzung des Namens aus dem Impressum "andichtet"?!


    ...ich hatte dich außerdem so verstanden, dass A nicht kenntlich gemacht hat, dass es sich um seine HP handelt und er folglich der im Impressum Genannte sein müsste.

  • Hat er das?

    A verlinkt zur Untermauerung einer eigenen Aussage eine Homepage. Die Auseinandersetzung eskaliert verbal. B spricht in einem Post A mit einem Realnamen an, der dem Betreiber aus dem Impressum der verlinkten Webseite entspricht. A fordert B darauf sofort per Post auf, die Nennung seines Realnamens zu unterlassen und den entsprechenden Post zu löschen.

    Vielleicht hatte A ja bloß Sorge, dass er belangt würde, wenn B ihm die (unerlaubte) Nutzung des Namens aus dem Impressum "andichtet"?!

    denkbar, stand da aber nicht. Sinngemäß schrieb A: "Wenn Du, B, ... es nicht sofort unterlässt, hier in der Öffentlichkeit meinen Namen (Unterstreichung von mir, Skeptiker) zu nennen, werde ich Dich anzeigen!"

    ...ich hatte dich außerdem so verstanden, dass A nicht kenntlich gemacht hat, dass es sich um seine HP handelt und er folglich der im Impressum Genannte sein müsste.

    Richtig, so hatte ich es gemeint. Die verlinkte Homepage weist im Impressum einen Inhaber "Xaver Axxxxx" aus Z aus, A tritt in FB als "Xaver Apunkt" aus, dort genannter Wohnort auch Z.


    ---------- 5. April 2018, 00:36 ----------


    noch einmal den zentralen Punkt explizit gefragt: Auf welcher Rechtsgrundlage könnte ich Dritten juristisch stichfest verbieten, mich in diesem Forum mit meinem realen Namen zu nennen? (abgesehen davon, dass er sowieso über die im Profil verlinkten Seiten für jeden Menschen, der lesen kann, nachvollziehbar wäre, aber darum geht es ja nicht)

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Mich interessiert, ob es in D dem heute geltendem Recht widerspricht, eine unter Pseudonym in einem sozialen Medium auftretende Person mit ihrem (vermeintlichen) Realnamen anzusprechen. Diesen Fall hatten wir hier im Forum nämlich auch schon.

    Abschließend können diese Fragen wohl nur RA für Medienrecht klären.
    Ich selbst wurde hier im Forum z.B., u.a. mit Kürzel meines Realnamens genannt. Was mich persönlich wenig beeindruckt, denn in Foren schreibe ich nur, was ich auch bei einem persönlichen Gegenüber äußern würde.
    Anonymität im Web ermöglicht Fake-news, die Verbreitung von Bösartigkeiten, Märchen, Giftverspritzung, Meinungen von Wichtigtuer etc. unterschiedlichster Ursachen.
    Hier können merkwürdigerweise anonyme Ratgeber plötzlich zu "Fachexperten" werden, ohne in dem jeweiligen Fachhgebiet über eine notwendige, nachgewiesene Ausbildung zu verfügen.
    Bei z.B. Xing ist derartiges nicht möglich, hier wird mit offenem Visier (Klarnamen) gestritten und diskutiert.
    Du als Moderator könntest hier doch mal deutlich neue Maßstäbe setzen.
    Starte doch mal eine Umfrage bei den Forumsusern hier, wer sich hier mit Klarnamen outen möchte/will/kann.

  • Ich würde in diesem Faden gerne bei meinem gesetzten Thema bleiben!


    Mich interessiert hier nur die im letzten Satz von # 6 konkret gestellte Frage, nicht die Sinnhaftigkeit von sichtbar anonymer, scheinbar realer oder realer und verifizierter Namensverwendung im Internet.


    Off-Topic:

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  • Dass in anonym nutzbaren sozialen Medien oder Foren mehr verbale Ausfälle auftreten, als bei Zwang zur Realnamennutzung, lässt sich übrigens empirisch nicht verifizieren. Dennoch wird dies aber insbesondere immer wieder von Gewerbetreibenden mit ökonomischen Interessen zur Rechtfertigung ihrer kaum ummäntelten Werbeauftritte behauptet.

    Tatsächliche, fachlich begründete Wahrheiten lassen sich sicherlich nicht durch Verstecken in der Anonymität verhindern.
    Bei Xing gibt es solche Verfehlungen oder Ausgleisungen nicht, was wohl für die Aufhebung einer Anonymität spricht.


    Du als Moderator könntest hier doch mal deutlich neue Maßstäbe setzen.
    Starte doch mal eine Umfrage bei den Forumsusern hier, wer sich hier mit Klarnamen outen möchte/will/kann oder sich weiterhin in Anonymität verstecken will.
    Nur Letztere haben etwas zu verbergen - oder nicht?

    Als Betreiber des Forums müssen wir übrigens jetzt schon nach BDSG und auch zukünftig nach DSGVO auf Aufforderung alle persönlichen Daten wieder aus dem Forum entfernen und das sind dann insbesondere die Realnamen. Genau deshalb wollen wir hier im Forum bei Neuanmeldungen zukünftig keine Realnamen mehr akzeptieren.

    Dann löscht mal alle Antworten auf meine Beiträge, wo mein Namenskürzel oder Klarnamen erwähnt wurde.

    „Fachplaner“ und „Sachverständiger“ sind in D keine geschützten Berufsbezeichnungen. Alle, die sich so nennen, sind deshalb zwangsläufig „selbsternannt“. Bauvorlageberechtigte Architekten hingegen haben ihre Ausbildung bei der Kammeraufnahme belegt und sind deshalb exklusiv zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt.

    Dass Architekten den Baukörper beherrschen, daran besteht meinerseits keinerlei Zweifel, schließlich habe ich auch nicht ganz zufällig, zusätzlich auch Bauing.wesen studiert. Vom notwendigen, wirtschaftlichen Gesamtzusammenhang zwischen Baukörper und Anlagentechnik haben Architekten, infolge ihrer einseitigen Ausbildung/Betrachtungsweise, meist überhaupt keine Ahnung, es sei denn, sie haben zusätzlich ein TGA Studium absolviert.
    Ich beherrsche beide Fachgebiete, dank nachweislicher Ausbildung.
    Daher kann ich meinen AG auch gesamtheiliche, gerichtsfeste Anlagenaufwandszahlen garantieren.
    Welcher Architekt, garantiert diese, seinen AG?

    Wer hier nach welchen Kriterien „Experte“ genannt wird, ist an mehreren Stellen nachzulesen, in Kürze noch besser als bisher.

    Da bin ich mal sehr aufmerksam.

  • Starte doch mal eine Umfrage bei den Forumsusern hier, wer sich hier mit Klarnamen outen möchte/will/kann oder sich weiterhin in Anonymität verstecken will.
    Nur Letztere haben etwas zu verbergen - oder nicht?

    Ich lese als Usernamen immer noch ein Buchstabengestammel, keinen Klarnamen. GESBB könnte doch mit GUTEM beispiel vorangehen!!!



    aher kann ich meinen AG auch gesamtheiliche, gerichtsfeste Anlagenaufwandszahlen garantieren.

    Was - ausser äusserst peinlicher Eigenwerbung ohne Klarnamen, hat das jetzt mit dem Ausgangsbeitrag zu tun.

    Dann löscht mal alle Antworten auf meine Beiträge, wo mein Namenskürzel oder Klarnamen erwähnt wurde

    Warum - fachliche Kompetenz zeigt sich doch angeblich durch Auftreten unter Klarnamen. Oder Angst vor juristischer Verfolgung dreister Unterstellungen durch Offenlegung des Klarnamens? 8)

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • :topic:

    Starte doch mal eine Umfrage bei den Forumsusern hier, wer sich hier mit Klarnamen outen möchte/will/kann oder sich weiterhin in Anonymität verstecken will.
    Nur Letztere haben etwas zu verbergen - oder nicht?

    Dass dies a) der gegenwärtigen und b) der zukünftigen Gesetzeslage widerspricht, hatte ich bereits dargelegt.


    :topic:


    Bitte bleibe beim Thema dieses Fadens siehe #1 und #6 oder eröffne einen neuen, Danke!


    ---------- 5. April 2018, 11:54 ----------

    Vom notwendigen, wirtschaftlichen Gesamtzusammenhang zwischen Baukörper und Anlagentechnik haben Architekten, infolge ihrer einseitigen Ausbildung/Betrachtungsweise, meist überhaupt keine Ahnung, es sei denn, sie haben zusätzlich ein TGA Studium absolviert.Ich beherrsche beide Fachgebiete, dank nachweislicher Ausbildung. Daher kann ich meinen AG auch gesamtheiliche, gerichtsfeste Anlagenaufwandszahlen garantieren.

    :mod: Diese wiederholte penetrante Eigenwerbung hat nichts mit dem Thema zu tun und ist hier unerwünscht!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ich lese als Usernamen immer noch ein Buchstabengestammel, keinen Klarnamen. GESBB könnte doch mit GUTEM beispiel vorangehen!!!

    Klarnamen lassen sich meist im jeweiligen User-Profil erfahren, wer allein hierzu zu bequem ist, dem lässt sich sicherlich nicht helfen.
    Im Zweifelsfall lässt sich sicherlich per PN nachfragen.
    Wer im User-Profil etwas hinsichtlich Klarnamen zu verbergen hat, dem ist sicherlich wenig zu vertrauen.

  • Klarnamen lassen sich meist im jeweiligen User-Profil erfahren, wer allein hierzu zu bequem ist, dem lässt sich sicherlich nicht helfen.Im Zweifelsfall lässt sich sicherlich per PN nachfragen.
    Wer im User-Profil etwas hinsichtlich Klarnamen zu verbergen hat, dem ist sicherlich wenig zu vertrauen.

    *hust*
    das sagt du so lässig raus... ich hab bei dir nix gefunden :D;)

    You do what you have to do, man. :bier::yeah:

  • Wenn das so richtig wäre, dürfte kein soziales Netzwerk mehr Realnamen anzeigen / verarbeiten. Das ist mir erstmal nicht nachvollziehbar.

    Der Betreiber ist angehalten sich nicht zu viel Arbeit zu machen. In einem Forum und dem Klarnamen eines Users besteht ja quasi jeder Beitrag als personenbezogen. Ob ein Pseudonym hinreichend auf den realen Besitzer hindeutet, ist wohl "Interpretationssache". In deinem Fall dürfte aber:


    § 12 BGB Namensrecht - dejure.org


    maßgebend sein, vermute ich. Speichern dürfen Netzwerke ja, zwingt ja auch keinen sich dort anzumelden. Nur hat der Nutzer in dem Fall das letzte Wort was seine Daten angeht. Datenerhebung, ist ja ebenso ein Punkt des BDSG.

    Vermutlich wusste B ja nicht einmal sicher, ob A wirklich den genannten Realnamen hat. Erst A hat dies ja selbst durch seine Forderung nach Beendigung der Nennung bekräftigt

    Er hat es für die "Mitlesenden" quasi bezeugt der zu sein, ja. Der Anspruch von A geht aber ja an B und an Denjenigen der den Datensatz speichert. Selbst wenn die Öffentlichkeit nicht involviert wäre, würde das was A fordert ja weiterhin bestehen. Selbst eine lächerliche, täglich wechselnde IP ist doch schon ein "personenbezogenes Datum" und damit einer Person zu zuordnen. Ich finde es genau so wie du befremdlich in WWW aufzutreten und sich am Ende zu wundern, dass einer die Identität doch heraus bekommt oder das Dinge die man von sich preis gibt für jeden quasi verfügbar sind. Die Erfahrung aber zeigt doch, dass jemand der Daten speichert prinzipiell immer die A-Karte hat.

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  • natürlich kann der User jederzeit entscheiden was mit seinen Daten geschieht, abmelden und FB muss die Daten löschen......Nur die Kopien in Timbuktu nicht .....

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  • So isses. Architekt ist eine geschützte Bezeichnung. Allerdings ist Architekt auch umganssprachlich die Bezeichnung für alle, die mit Erfolg das Studium der Architektur absolviert haben. Bei uns war das so, dass man sich öffentlich "Dipl.-Ing. Fachbereich Architektur" nennen durfte. Wie ist das heute? Bachelor of architecture? Master of architecture? Es arbeiten auch Ingenieure, Batchelors und Masters ohne in der Architektenkammer zu sein in Büros als Architekten. Wie soll der Volksmund sie nennen, ohne zu verallgemeinern und einen Zungenbrecher zu produzieren?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Wie ist das heute? Bachelor of architecture?

    Nö, Architekten sind doch "Künstler", also bachelor of arts.


    Nebenbei bemerkt, laut Wiki gibt es anscheinend AK, die den bachelor nicht als "vollwertig" anerkennen, so dass die Absolventen nicht die Berufsbezeichnung "Architekt" führen dürfen.

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  • Ja, Master muss sein, um in die AK aufgenommen zu werden. Ich kenne keinen Fall, wo ein Batschelor aufgenommen wurde.


    Aber, wer steigt denn dahinter, dass ein master of arts ein Architekt ist? :)

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  • Aber, wer steigt denn dahinter, dass ein master of arts ein Architekt ist?

    Bei einem Dipl.Ing. weiß man doch auch nicht, für welchen Fachbereich er ein Dipl. gemacht hat. Deswegen gibt es ellenlange Beschreibungen, d.h. Grad, Name, Berufsbezeichnung.

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