Garagenabfluss / Wand-Boden feucht

  • Hallo,
    In dem Abflussrohr der Garage sind über einem längerem zeitraum immer wieder Kieselsteine rein gefallen weil dieses mit einem teils beschädigten Kunststoffsieb versehen war.
    Wenn man gehen das Rohr was waagerecht im Bild unterhalb der decke verläuft, klopft, hört man sogar die Steine.
    Scheinbar sind diese aber auch noch weiter in das horizontale Rohr entlang der Wand gefallen, denn der Boden wird bei starken Regelfällen feucht.


    Wie kriege ich diesen Deckel in der Wand auf, festdrehen hat nichts gebracht. Möchte die Steine von beiden Rohr Stücken entfernen.


    Ich nehme an das Rohr im Boden wird auch mit Steinen versetzt sein weshalb sich das Wasser staut und die Wand entsprechend nass ist oder eine muffenverbindung ist undicht?


    Möchte ungern den Boden aufmachen ...

  • ein flacheisen zwisch die noppen ansetzen ..... wer hat schon so eine zange zur hand . linksrum ist eigentlich pflicht


    und einen guten staubsauger daneben stellen ....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Die Version mit den Steinen kann ich ausschließen.
    Es waren sehr weniger Steine im Waagerechten Rohrstück entlang der Decke.
    und am Bodenstück, hab ich auch nichts gesehen...


    Das ist zur Seite der Außenmauer, dahinter verläuft auch ein Rohr soweit mir bekannt, nur die Garage vom Nachbar ist direkt daneben. Er leitet sein Wasser aber nicht in den Abfluss sondern das Abwasserrohr von dem Garagendach endet auf der Einfahrt zur Garage (seitlich) und auch auf der Höhe befindet sich unser Abwasserrohr, allerdings liegen wir wegen Hanglage weiter drunter. Sein Boden ist bei uns auf hälfte Raumhöhe der Garage...



    Woher kann die Feuchtigkeit kommen? Habe mal mit den Schraubenzieher in der Ritze gestochert, der darin befindliche Sand/Zement mix ist nass...
    Das sieht man auch an der Wand oder, das da Feuchtigkeit hochzieht?

  • Woher kann die Feuchtigkeit kommen?


    Auch wenn dein Rohr keine Steine enthielt, ist es intakt? Und was ist mit dem Rohr, welches deines Wissens ebenfalls hinter dieser Wand verläuft? Bin nun wahrlich kein Profi, aber das "Feuchtebild" liegt derart passgenau um deine Revisionsöffnung, dass das doch eigentlich kein Zufall sein kann, oder?

  • evtl. gibt es unterhalb der Revisionsöffnung einen Bogen der nicht richtig sitzt
    Denkbar wäre auch eine Horizontalsperre die mit dem Rohr durchstoßen wurde, und die nun an dieser Stelle nicht mehr funktionieren kann. (Oder defekte Abdichtung außen an der Wand? )


    Eine etwas mutigere Theorie, dort ist die Wand durch das Wasser am kältesten und es kam zu Kondensatausfall. Dagegen spricht, dass es am horizontalen Rohrstück unter der Decke wohl noch nie zu Kondensat kam, und das Wandstück anscheinend schon komplett durchfeuchtet ist.


    Jetzt bräuchte man Röntgenaugen.

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  • Rohrinspektion oder halt den Bereich um die Revisionsöffnung nach unten öffnen. Es könnte ja sein, dass das Wasser im Bereich der Öffnung austritt, und sich dann nach unten und waagerecht ausbreitet.


    Ob Du das selbst machen kannst, das kann ich nicht beantworten. "Handwerklich geschickt " kann alles mögliche bedeuten, und wer kann sich schon selbst richtig einschätzen?

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  • Rohrinspektion


    Ich habe mir für solche Geschichten vor einiger Zeit mal eine Endoskop-Kamera fürs Smartphone zugelegt (10m). Die Bildqualität ist selbstverständlich nicht überragend, aber dafür kost so ein Teil auch keine 30€. Die hast du wieder drin, sobald du dir am Ende ein unnötig aufgestemmtes Loch erspart hast ;-)

  • Ganz Banal ist die Ursache, wenn die Dichtung des Revisionsdekcle nachgelassen hat oder nicht richtig fesgtgeschraubt war.... auch wenn der Herr TS mit dem öffnen Probleme hatte, könnten diese Probleme nur durch den ausgehärteten Mörtel udn Putz herrühren.


    Also, erstmal Checken ob die Revisionsdeckeldichtung ok ist, dann dem Deckel ausreichend Platz an der Mauer schaffen, damit er nirgends ansteht wenn er fest aufgeschraubt ist.
    Das alles kann man in DIY Version problemlos machen.
    Aber, die Verlaufspuren der Verdunkelung des Mauerwerks schließen eher auf eine Aufsteigende Feuchtigkeit von unten. Da wo die Rohrleitung durch die Bodenplatte durchgeht.
    Das Schadensbild ist mäßig und stetig gewachsen. Entweder von Anfang an, oder es wird nun mehr Feuchtigkeit durch einen Eigen-,oder Fremdschaden ins Erdreich eingeleitet.
    Wenn es nicht direkt vom Revsionsdeckel kommt, zu 90% dann von der Durchführung ins Erdreich.


    Ist da Estrich in der Garage?

    You do what you have to do, man. :bier::yeah:

  • Nein, es scheint mir ein Betonboden zu sein ohne Estrich.


    Ich werde als nächstes mal so eine Rohrkamera kaufen um zu sehen was da im Rohr los ist. Es kann nur von unten kommen.


    ---------- 9. April 2018, 14:07 ----------


    hab heute jemanden da gehabt der ne TV-Kanalbefahrung durchgeführt hat.


    Die Ursache des Problem soll ein Drainagerohr sein, worüber das Wasser zu langsam abfließt, sicht staut, und dann irgendwo austritt. Außerdem sollen noch Steine im Rohr sein.


    jetzt soll lt. der Firma das stück Drainagerohr mit eine HT Rohr ausgetauscht werden und direkt in den Kanal geführt werden.


    was meint ihr?

  • Ich weiß nicht, ob bei Euch dieses Wasser versickern muss, oder eingeleitet werden darf. Wenn letzteres zulässig ist, dann spricht ja nichts dagegen, wobei anstatt HT wohl KG zum Einsatz kommen dürfte..

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  • hab heute jemanden da gehabt der ne TV-Kanalbefahrung durchgeführt hat.


    Die Ursache des Problem soll ein Drainagerohr sein, worüber das Wasser zu langsam abfließt, sicht staut, und dann irgendwo austritt. Außerdem sollen noch Steine im Rohr sein.


    jetzt soll lt. der Firma das stück Drainagerohr mit eine HT Rohr ausgetauscht werden und direkt in den Kanal geführt werden.

    Erstmal sollte geklärt werden, was gemeint ist:


    Eine Drainage sammelt Wasser aus dem Boden ein und leitet sie - bspw. in die Kanalisation oder einen Vorlauter (Bach o.ä.) weiter.


    Eine Versickerung gibt Wasser an den umschließenden Boden ab.


    In beiden Fällen hätte es sehr wahrscheinlich unerwünschte Folgen für die Umgebung, wenn man eine gelochtes / geschlitztes Rohr durch ein dichtes Rohr ersetzt, insbesondere, wenn unbekannt ist, wohin dieses Rohr führt.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • So.
    Es ist ein im Rohr hineinragendes Drainagerohr (gelb).
    Davor liegen dann noch Steine.
    Dadurch kommt es aufstau des Wassers und dann zum Austritt, wahrscheinlich von da wo das drainagerohr reingesetzt weil ein Riss war nicht ersichtlich. Vielleicht auch durch die Muffe.


    Jetzt soll da aufgestemmt werden und und für das drainagerohr eine Abzweigung rein gemacht werden... auch wenn ich mir nicht vorstellen kann wie das mit der Abzweigung gemeint ist.

  • Meine Glaskugel sagt mir, da soll irgendwie Wasser versickert werden, und der Boden ist nicht in der Lage das aufzunehmen. Warum das so ausgeführt wurde, und ob das auch so geplant war, das sagt mir meine Glaskugel nicht. Evtl. gab es ja einen Grund, warum das Wasser versickern sollte. Das Wasser "umzuleiten" ist jetzt nicht das Problem, die Frage ist eher, wohin man das Wasser ableiten darf. Vielleicht sollte es versickert werden, damit keine Niederschlagswassergebühr anfällt.

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  • Ich werde heute Abend mal ein Bild einstellen von der Kamerabefahrung.


    Es ist ein normales Rohr welches zum Kanal leitet und von oben ist ein Drainagerohr (warum auch immer) in dem Rohr reingesteckt, dies Rohr steckt aber zu tief drin, sodass es bei einem starken Regenfall zu einem Aufstau kommt und das Wasser dann am Drainagerohr austrittt. Aufstauen tut es sich aus bisher zwei bekannten gründen. 1.) Steine liegen im Rohr 2.) Drainagerohr liegt am Rohrboden auf.
    Das ist über Jahrzente so passiert, wie man am Putz entnehmen kann.


    1500 € soll der Spass mich kosten. 60 mal 60 aufstemmen und Rohrstück austauschen, mit Abzweigung für das Drainagerohr. Kamerabefahrung soll ca. 150 € kosten.


    Ich glaube, aufstemmen werde ich selber und wenn ich dann nicht weiter weiß werde ich den einen Handwerker hinzurufen. Kommt günstiger

  • Ich glaube, aufstemmen werde ich selber und wenn ich dann nicht weiter weiß werde ich den einen Handwerker hinzurufen. Kommt günstiger

    Falscher Weg. Was machst Du wenn er dann keine Lust mehr hat? Dann stehst Du da und es geht nicht weiter. Jemanden zu finden, der dann freiwillig die Arbeit zuende bringt, das wird nicht so einfach.


    Besser wäre es ihn zu fragen, was der Spaß kostet wenn Du vorab alles nach seinen Vorgaben vorbereitest, sprich Aufstemmen usw. in Eigenregie erledigst. Dann siehst Du gleich, ob er dann noch Lust auf den Auftrag hat, und wenn er zustimmt, dann hast Du die Sicherheit, dass es am Ende auch wieder funktioniert.
    Du solltest dabei im Hinterkopf behalten, dass sich kein Handwerker mit Begeisterung auf solche Kleinaufträge stürzt. Wenn am Ende für ihn nichts mehr übrig bleibt, dann bleibt er lieber zuhause oder wickelt einen anderen Auftrag ab.

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  • Angehängt das Bild von der Kamerabefahrung.


    Das Drainagerohr kommt sehr wahrscheinlich von dem höhergelegenen ( neben der Garage) 3x1,5m Fläche wo ringsherum Betonmauern sind, so dass das Wasser versickern kann, bei viel Wasser dann in dem Rohr rein kann.
    Leider ist so viel Moos zurzeit dort, das ich die Drainagerohröffnung erstmal finden muss...

  • Es ist wohl unstrittig, dass das Pfusch ist, ich überlege mir jedoch, ob das wirklich die Ursache sein kann. Die Wassermenge die hier abgeführt werden soll ist überschaubar, und einen massiven Rückstau würde ich fast schon ausschließen. Es ist also fraglich, wieviel Wasser dort überhaupt austreten kann, um dann in die Wand bzw. Boden zu gelangen. Andererseits kann es ja sein, dass sich das Problem über die Jahre immer weiter verschlimmert hat.

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  • Also der Monteur meinte auch, dass nach dem Putz zu urteilen die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum hochgezogen ist.
    Und zu einem Austritt kann es wohl auch nur bei starken und langen Regenfällen gekommen sein.


    Wie müsste das drainagerohr richtig angeschlossen werden? Mit einer Abzweigung ?

  • Wie müsste das drainagerohr richtig angeschlossen werden? Mit einer Abzweigung ?

    Richtig. Dafür gibt es auch passende Teile. Bei Dir sieht es aus, als hätte da jemand einfach ein Loch in das Rohr gebohrt, und das Rohr hinein gesteckt.



    Und zu einem Austritt kann es wohl auch nur bei starken und langen Regenfällen gekommen sein.

    Wie gesagt, das kann sein, ist schwer zu beruteilen. Oben schreibst Du von einer Fläche von 1,5m x 3m . Was hier an Wasser anfällt, selbst bei einem Starkregenereignis, ist überschaubar. Vom Dach könnte es schon etwas mehr sein, aber auch von da kommen nicht hunderte Liter innerhalb von Sekunden. Schaut man sich das Bild an, dann ist da noch ausreichend Platz, dass sich das Wasser nicht aufstauen sollte. Vielleicht hat es deswegen auch so lange irgendwie funktioniert.


    Aber das sieht man ja, wenn die Stelle einmal geöffnet ist. Dann müsste man auch erkennen, in wieweit der Boden und die Wand durchfeuchtet ist, und ob es wirklich von unten nach oben gezogen ist.

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  • hmm, ich bin nicht überzeugt davon... es ist ja nur eine Garage mit Flachdach.


    Meine Frage mach Estrich wurde ja beantwortet, aber diese Fuge zwischen Bodenplatte und Mauerwerk hat mich schon die ganze Zeit gestört.
    Und so wie das aussieht ist diese Fuge nur im Bereich der Rohrdruchführung, dort macht der Putz auch eine leichte Wölbung nach Innen.


    Möglich, das die Bodenplatte gegossen wurde ohne die eingebaute Rohrleitung und nur eine Aussparung erstellt wurde.
    Nach EInbau der Entwässerung wurde einfachheitshalber alles nur zugeputzt.
    Ich denke die Feuchtigkeit kommt direkt aus dem Erdreich. eine nicht verschlossene Aussparung und Kapilare Wege des Putzes.

    You do what you have to do, man. :bier::yeah: