Schwarzbau von Gemeinde gekauft

  • Auch ich würde selbst als misstrauischer Käufer beim Kauf von einer Gemeinde (so habe ich es verstanden) nicht ansatzweise befürchten, einen Schwarzbau zu erwerben. Andererseits würde ich nach meinen letzten Erfahrungen inzwischen immer vor dem Erwerb Einsicht in die Bauakte nehmen (lassen).

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • das:


    "Tagsüber baut er am Haus, bis nur noch die Grundmauern dieselben sind wie beim Kauf; ein Abriss und Neubau hätte wohl weniger gekostet."


    gibt aber auch zu denken. Hört sich so an, als sei der Schwarzbau auch noch wesentlich geändert worden - ebenfalls ohne Genehmigung. Da kommt schon eins zum anderen. Wenn Duldungen ausgesprochen werden, wird häufig der Status Quo festgehalten. Dann wird es eng, wenn derart tiefgreifend in die Substanz eingegriffen wird. Ich habe so etwas schon mal beseitigen lassen...

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Wer weiß, was er tatsächlich schon wusste... Plötzlich wird der Bauhof laut und de Gärtnerei gleichzeitig auch...?


    Auch weiß man nicht, wie streitbar er ist. Nichtsdestotrotz ist es sehr unglücklich gelaufen.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Wenn ein und die selbe Gebietskörperschaft ein Haus ohne Baugenehmigung verkauft und dann dessen Abriss wegen fehlender Baugenehmigung fordert, hat das schon einen fiesen Beigeschmack. Zumal erst gehandelt wird nachdem man verkauft hat, vorher die Nutzung ohne Baugenehmigung aber kein Problem war? Man kann dem Menschen nur einen guten Spezialisten für öffentliches Recht wünschen.

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • Dann wird es eng, wenn derart tiefgreifend in die Substanz eingegriffen wird. Ich habe so etwas schon mal beseitigen lassen...


    Hast du da auch das Schicksal der Betroffenen abgewogen? Da geht es ja sicher um vioel Geld, bzw eine Existenz

  • Krass wird es, wenn alles abgerissen werden muss, also auch der Bauhof, weil der anscheinend auch keine Baugenehmigung hat und, wegen Außenbereich, auch keine bekommen wird. Eigentlich müsste das der Landkreis verfügen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • also auch der Bauhof, weil der anscheinend auch keine Baugenehmigung

    Neinnein - da hat sich der Kreis fein abgesichert. Beim Wohnhaus hat man Kenntnis von der Ablehnungdes Ursprungsantrags, beim Bauhof erklärt man die fehlende Genehmigung mit einem Brand in Archiv, bei dem das Schreiben untergegangen ist.
    Das Hintertürchen steht also schon scheunentorgroß auf.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Hast du da auch das Schicksal der Betroffenen abgewogen? Da geht es ja sicher um vioel Geld, bzw eine Existenz

    Ja - wenn der das wie im Artikel geschrieben unwissentlich von der Gemeinde gekauft hat, ist eine Beseitigungsanordnung womöglich unverhältnismäßig. Aber der hat es ja nicht nur gekauft, sondern offenbar auch noch umfangreich ohne Genehmigung verändert. Und wer weiß, ob alles, was in dem Artikel steht so stimmt.


    In dem Fall, den ich bearbeitet habe, wurde so ein Gebäude im vollen Wissen fast vollständig abgebrochen, obwohl nur eine Sanierung zulässig gewesen wäre. Ein Ersatzbau war wegen fehlender Voraussetzungen nicht genehmigungsfähig. Das kommt übrigens öfter vor, manchmal - wie in meinem Fall - sogar mit Ansage. Da habe ich dann kein Mitleid.

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  • Und wer weiß, ob alles, was in dem Artikel steht so stimmt.

    und warum ihn nach 10 Jahren der Krach plötzlich stört, und er auf Konfrontationskurs geht.


    Was mein Bauchgefühl sagt, das schreibe ich lieber nicht.

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    .

  • Und wer weiß, ob alles, was in dem Artikel steht so stimmt.

    so sieht es aus ....... die nackte wahrheit ist nicht reisserisch genug

    Was mein Bauchgefühl sagt, das schreibe ich lieber nicht.

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    irgendwie erinnert es mich an die dame , die von der deutschen bahn ein direkt am gleiskörper gelegenes gebäude für ein appel und ein ei gekauft und dann gegen die bahn wegen lärmschutz geklagt hat .
    so weit ich mich erinnere , ist ihr das auf die füsse gefallen .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ist doch im Grunde ein Klassiker. Junges Pärchen zieht zum Studieren ins "hippe" Stadtviertel, ist irgendwann fertig, verdient Geld und kauft in der liebgewonnenen Gegend ne ETW. Paar Jahre später sind Kinder da und plötzlich "stört" die Szene-Kneipe gegenüber. Oder Die Rentner, die mal für die eigene Brut im Neubauviertel gebaut haben, dann aber ein Problem mit dem Kinderlärm der nächsten Generation haben.


    Menschen sind manchmal einfach nur merkwürdig...

  • Beitrag von Surop ()

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