Zufahrtsstraße

  • Hallo ich hab da mal ne Frage



    Ich habe eine Bauvoranfrage gemacht das Haus am angedachten Platz wird mir nicht genehmigt...da ich einen Teil des Grundstücks des Besitzers abkaufen will und natürlich bauen will.


    Der rote Strich wäre die von mir gedachte Zufahrt das ist ein Wiesenweg wollte ich asphaltieren lassen, Das Landratsamt ässt dies nicht zu da er über 50m lang ist.


    Die schwarze Zufahrt würde das Landratsamt zulassen dazu
    bräuchte ich aber eine Durchfahrtsgenehmigung der Besitzer oder den Grund abkaufen, beides lehnen die Besitzer ab.


    Gibt es noch andere Möglichkeiten?

  • Wäre denn überhaupt eine rechtlich gesicherte Medienerschließung (Wasser, Abwasser, Elektrizität) des Grundstücks möglich? Sind die Kosten dafür bereits bekannt?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Gibt es noch andere Möglichkeiten?

    Zufahrt über einen unbefestigten Weg. Der müsste natürlich als öffentliche Straße gewidmet sein, weiter siehe unten.

    ...rechtlich gesicherte Medienerschließung...

    Auf dem [definition=52,1]Grundstück[/definition] steht schon ein Haus, wo sicherlich die Medien anliegen. Eine Anbindung an die besfestigte Straße links von schwarz wäre über eine Baulast/Grunddienstbarkeit sicherlich möglich, wenn die Eigentümer zustimmen. Wenn nicht, geht gar nichts.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Warum nicht über das [definition=52,1]Grundstück[/definition], auf dem das andere Gebäude steht? Von der gemeinsamen Zufahrt her würde es funktionieren. Dann fällt halt ein Teil des eigenen Grundstücks dafür zum Opfer. ( und irgendein Schuppen, wenn ich richtig sehe)


    Wie stellst Du Dir die [definition=55,0]Teilung[/definition] vor?

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    • teilung wäre ca zwischen Mitte der Häuser




    ---------- 28. März 2018, 18:53 ----------


    die kanal läuft unter dem weg mit roten strich... Der rest strom und telefon wäre auch gesichert

  • 1) Eigentlich sollte ja der Grundstücksverkäufer ein Interesse haben an einer Lösung...
    2) Wurde die rote Zufahrt komplett abgelehnt oder nur das Asphaltieren der selbigen?
    (Solche Anfragen kann manchmal besser ein Architekt formulieren, der die Entscheider schon von anderen Projekten kennt...)

  • Wenn die Erschließung des Teilgrundstücks nicht möglich ist, dann wird es auch nichts mit der [definition=55,0]Teilung[/definition]. Ob unter dem roten Feldweg ein Kanal verläuft ist dabei nicht kriegsentscheidend, denn das bedeutet nicht automatisch, dass man das Teilgrundstück dort anschließen kann bzw. darf. Ob die Zuleitungen an das vorhandene Haus ausreichen, damit man dort ein weiteres Gebäude anschließen kann, das könnten nur die Versorger bzw. Netzbetreiber beantworten.


    Man kann auch nicht so einfach einen landwirtschaftlich genutzten Weg in eine Zufahrtsstraße umwandeln.


    Kurzum, die Erschließung ist eben noch nicht gesichert.


    Lösung? Ohne Mitarbeit der benachbarten Grundstückseigentümer wird das schwer, vermutlich unmöglich. Es genügt eben nicht, mit dem Lineal einen Strich in eine Karte bzw. Plan zu ziehen.


    Nebenbei bemerkt, gerade in kleineren Gemeinden ticken die Uhren oftmals anders. Wer da die "Ortspolitik" nicht kennt, läuft gegen eine Wand.
    Als Beispiel, bei uns in der Gemeinde sollte mal ein Straße gebaut werden. Nach 25 Jahren!!! wurde das Projekt beerdigt. Gescheitert ist es am Widerstand zweier Grundstückseigentümer (von mehr als einem Dutzend) die nicht bereit waren, einen kleinen Teil ihrer Wiesen abzugeben. Alle Versuche der Gemeindeverwaltung, die Eigentümer zu einem Verkauf zu überreden, sind gescheitert.


    Was ich damit sagen will, es gibt viele Möglichkeiten die dazu führen können, dass Dein "Plan " scheitert. Du solltest Dir gut überlegen, ob es das wert ist. Es könnte am Ende das teuerste [definition=52,1]Grundstück[/definition] im Landkreis werden (oder Du bist irgendwann mit den Nerven am Ende und kapitulierst freiwillig).


    Ohne jemanden an der Hand, der weiß, wie die Jungs und Mädels vor Ort ticken, sind solche Vorhaben meist zum Scheitern verurteilt. Man muss sich auch die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, mit den zukünftigen Nachbarn mit harten Bandagen zu kämpfen.


    Wenn der Verkäufer die Erschließung nicht sicherstellen kann, dann würde ich nicht zuviel Energie und Geld in so ein Vorhaben investieren.

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  • Wobei ja evtl. eben das eine [definition=52,1]Grundstück[/definition], das geteilt werden soll als Zufahrt genutzt werden könnte. Dann bleibt weniger vom [definition=52,1]Grundstück[/definition], die Garagen? bräuchten nen anderen Platz

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  • Aber wenn die Partei eine Zusammenarbeit verweigert, und so sieht es nach dem obigen Beitrag aus, dann wird das nichts.


    Ähnliche Probleme gibt es ja öfter, wenn auf großen Grundstücken in zweiter Reihe noch ein Wohnhaus gebaut werden soll.


    Mein [definition=52,1]Grundstück[/definition] hier ist aus einer ähnlichen Situation entstanden. Das [definition=52,1]Grundstück[/definition] dahinter ist quasi über einen landwirtschaftlichen Weg erschlossen, damit der Eigentümer jedoch Anlieger an der "richtigen" Straße bleibt, gehört ihm ein Seitenstreifen von 1m Breite von meinem [definition=52,1]Grundstück[/definition]. Ansonsten hätte seine Zufahrt, also der "Feldweg " in eine Straße umgewandelt werden müssen.
    Die genauen Details kenne ich aber auch nicht, das war vor 50 Jahren, damals wusste ich noch gar nicht, dass es einen Odenwald gibt. :/

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  • Anda meint das [definition=52,1]Grundstück[/definition] des Verkäufers, also das, was geteilt werden soll. Da steht doch schon ein Haus drauf und das hat direkten Zugang zu der Straße links. Dann muss das [definition=52,1]Grundstück[/definition] eben anders aufgeteilt werden, als ursprünglich gedacht war. Dann muss eben auch ein kleiner Teil zur linken Straße mit eingebracht werden. Oder man vereinbart ein Wegerecht mit dem Verkäufer. Somit kommen auch keine Nachbarn ins Spiel. Es reicht nicht einfach das [definition=52,1]Grundstück[/definition] senkrecht zu teilen. Da würde ich mal mit dem Verkäufer des Grundstückes reden. Wenn der nicht will, dann wars das eben. Entweder er teilt und verkauft das [definition=52,1]Grundstück[/definition] so, dass man es vernünftig nutzen kann, oder er kann es gleich bleiben lassen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • ist das kein Außenbereich (nach meiner Einschätzung schon)?
    Damit wäre das Gebäude vermutlich gar nicht genehmigungsfähig...

    Ja - klar Außenbereich. Aber das heißt nicht immer, dass gar nichts geht. Obwohl es schon grenzwertig ist...

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!