WDVS Fassade - Schaden?

  • Hallo,


    unsere [definition=50,0]WDVS[/definition] Fassade macht uns nach knapp drei Jahren Sorgen. Insgesamt haben wir starken Algen- Moos - was auch immer Bewuchs. Der Bauträger meint das sei normal bei [definition=50,0]WDVS[/definition]... Allerdings scheint auch irgendwie Wasser einzudringen. Die Dämmung quillt auf und an einer Stelle ist inzwischen auch Putz abgebrochen.
    Uns ist aufgefallen, dass der Putz vor allem an der Wetterseite viele viele feine Risse aufweist.
    Bauträger weißt seine Schuld natürlich von sich... Alle anderen Häuser in der Umgebung sind top, nur die von unserem Bauträger sehen alle so aus.
    Lohnt sich da ein Rechtsstreit? Was könnte die Ursache sein?
    Danke schonmal!

  • Zeigen alle eingestellten Bilder die selbe Seite des Hauses? Ist die gezeigte Seite die Nordseite?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Okay, aber beim anderen REH der Anlage müsste es dann eine Südseite geben, oder gibt es dort kein einseitig freistehendes REH?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Folgende Überlegung:
    Dachüberstand, Fensterbank, Wechsel der Putz Oberfläche, überall wo vermehrt Wasser anfällt, sind die Streifen zu erkennen.


    Regen transportiert Schmutzpartikel, und die lagern sich am Putz an. Ich darf jedes Jahr den Terrassenboden reinigen, alle paar Jahre die Fassade, vor allen Dingen die Flächen die fast den ganzen Tag im Schatten liegen, oder im "Windschatten ".

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  • R.B. Das ist schon richtig. Trotzdem stellt sich mir als Laie die Frage, warum ist das an anderen Häusern nicht der Fall? (Hier haben mehrere Bauträger die gleichen Entwürfe hingestellt) Was haben die anders gemacht, um dem vorzubeugen? Und vor allem muss ich das hinnehmen? Gerade weil der Putz an der Nord und Westseite so viele Risse zeigt kommt es ja wohl dazu, dass das Wasser nicht abläuft. Der Putz an der Ostseite hat diese Risse nicht und insgesamt eine viel geschlossenere Oberfläche.


    Alfons Fischer :
    Woher kommen solche Blasen? Ist da Wasser eingedrungen? Sie sind erst jetzt aufgetaucht und wie gesagt ist an der Stelle nun auch schon Putz herausgebrochen. Vor Ort war schon jemand (Fensterbauer, Fassadenbauer, Bauleiter), Ursache wurde keine genannt... Jeder sagt er hat nichts damit zu tun.

  • Trotzdem stellt sich mir als Laie die Frage, warum ist das an anderen Häusern nicht der Fall?

    Kann es an der Farbe selbst liegen?
    In unserem Baugebiet wurden vor 5 Jahren 28 Reihenhäuser in 4 Reihen direkt untereinander gebaut. 2 der Reihen sind vor allem an der Nordseite inzwischen dunkelgrün bis schwarz, bei den 2 anderen sieht man gar nichts. Gleiche Bauweise, gleicher Bauträger, Bau im Abstand von einem halben Jahr.

  • Sorry, musste länger telefonieren!



    Hallo,


    unsere [definition=50,0]WDVS[/definition] Fassade macht uns ... Sorgen. Insgesamt haben wir starken Algen- Moos - was auch immer Bewuchs. Der Bauträger meint das sei normal bei [definition=50,0]WDVS[/definition] ... Was könnte die Ursache sein?

    Grundsätzlich: Auf kalten, feuchten Oberflächen siedeln sich ersr Algen, dann Flechten und schließlich Moose an. Am feuchtesten ist die Nordseite, gefolgt von West und Ost, in Norddeutschland meist W stärker als O. Norden bekommt in Mitteleuropa nie Sonne, Westen in Norddeutschland besonders viel Regen. Das ist naturgegeben (auch wenn die Systemanbieter dies nicht zugeben) und an fest jeden Stamm freistehender Bäume zu sehen, auch an diesem Leuchtturm



    und dieser Mühle



    Der Leuchtturm ist ungeheizt und hat kein [definition=50,0]WDVS[/definition] auf seiner Hülle. Die Mühle ist mit Schindeln gedeckt.


    Über die letzten Jahrhunderte war:

    • der Wärmeverlust durch die ungedämmten Wände so immens, dass diese auf ihrer Außenseite immer schön warm und damit trocken waren
    • die Belastung durch Luftschadstoffe so heftig, dass unter denen nichts wachsen wollte, auch als die ersten Wärmedämmungen aufkamen
    • der Regen so sauer, dass auch nach Entfall von 1. und 2. weiterhin nichts wuchs
    • ein Fassadenanstrich alle 5 - 10 Jahre relativ üblich

    Dank sauberer Luft sehen wir den Algenbefall auf den heute effektiven [definition=50,0]WDVS[/definition] natürlich sofort. Insofern ist ein sichtbarer Algenbewuchs auf [definition=50,0]WDVS[/definition] in D grundsätzlich erstmal naturgegeben. Dagegen haben die Systemanbieter in den letzten gut 10 Jahre einige Ansätze gefunden, dies zu beeinflussen, sie nun beständig weiterentwickeln:

    • Algizide und Fungizide im Anstrich (werden ausgewaschen)
    • Anstriche, welche besonders die infraroten Spektralanteile des Lichts absorbieren und so auch auf der Nordseite zur Erwärmung der Oberflächen führen
    • hydrophile Einstellung der Putze und Anstriche, um so die WDVS-Oberflächen oberflächlich schneller wieder trocken zu bekommen
    • ...

    Außerdem werden die Systemanbieter nicht müde zu schreiben, dass WDVSe alle 5 - 10 Jahre gestrichen werden müssen.


    Im Einzelfall kann man anhand des Bewuchses sehr gut erkennen, wo auf der Oberfläche entweder Differenzen in der Oberflächentemperatur oder auch nur der Oberflächenfeuchte bestehen. Bei Dir trägt die unregelmäßige Wasserableitung der Attika (vermutlich unzureichende Überstände und Aufkantenden) ganz deutlich zum Bewuchs bei. Du hast das Problem also an einigen Punkten nur eher als an den anderen.

    Alle anderen Häuser in der Umgebung sind top, nur die von unserem Bauträger sehen alle so aus.

    Die unterschiedlichen Systeme haben alle ihre Stärken und Schwächen. Man kann sie aber auch einfach falsch verarbeiten. Woran es genau liegt, äußere Umstände, schwaches System, schwache Verarbeitung oder alles davon, kann ich so nicht beurteilen.

    Woher kommen solche Blasen?

    Erstmal von mangelnder Haftung des Putzes an der Wärmedämmung. Was man da bevorzugt falsch machen kann weiß ein Maler / Putzer sicher besser als ich. Ich tippe jedenfalls eher auf einen Verarbeitungsfehler.


    Ist die Gewährleistungszeit des Bauträgers bereits abgelaufen?

    [definition=50,0]WDVS[/definition] Fassade macht uns nach knapp drei Jahren Sorgen.

    Also ist er so gut wie sicher noch in der Gewährleistungspflicht.

    Lohnt sich da ein Rechtsstreit?

    Gute Frage! Wirtschaftlich vielleicht: Es muss bei positivem Verfahrensausgang einmal neu gemacht werden, man erhöht nach längerem Stress und vielen Aufregungen mit einigem ausgelegten Geld dann die optische Lebensdauer des [definition=50,0]WDVS[/definition] um einige Jahre, vermutlich 4 - 6 Jahre. Dann geht der Spass von vorne los, denn WDVSe haben nun einmal, bezogen auf ihre Ansehnlichkeit, nur ein begrenzte Lebensdauer.


    Dauerhaft unter allen widrigen Umstände zuverlässig algenfreie WDVSe gibt es meiner Einschätzung nach bisher nicht. Manche sehen aber länger weniger schlimm aus. Welche? Keine Ahnung, ich bevorzuge in meiner Planung andere Fassaden, die wieder andere Probleme haben, denn alles altert.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    2 Mal editiert, zuletzt von Skeptiker ()

  • Warum das bei den anderen Häusern nicht so ist?
    Das kann viele Ursachen haben. Anderer Putz, andere Farbe, andere Umgebungsbedingungen beim Verputzen (Temperatur, Feuchte), usw.
    Vielleicht fällt es im Moment auch nur noch nicht auf, oder die Häuser unterscheiden sich in kleinen, aber wichtigen, Details.


    Mich wundert nicht, dass alle Handwerker erst einmal jegliche Schuld von sich weisen, das ist die typische Reaktion, und dann folgt der Versuch die Sache auszusitzen.


    Lösung? Reinigen, evtl. Anstrich mit einer anderen Farbe, oder zumindest versuchen die o.g. Details zu verbessern.
    Die Blasen auf dem ersten Bild würden mir Sorgen bereiten. Entweder Feuchtigkeit die nicht durch den Putz entweichen konnte, oder regelmäßig hinter den Putz/[definition=50,0]WDVS[/definition] gelangt, und im Winter aufgefroren ist

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  • Vorschlag: Diesen Tagungsband vom Frankfurter Bausachverständigentag 2010 besorgen und dort die Aufsätze von Künzel und Seibel lesen. Da steht alles, was man in a.) baufachlicher + b.) rechtlicher Hinsicht wissen muß.


    3816783686


    Vor Ort von einem Fachmann überprüfen lassen, ob zumindest die Fachregeln bei der Erstellung des [definition=50,0]WDVS[/definition] eingehalten worden sind oder ob es hier tatsächlich nur " die Natur " ist, was aber einige OLG´s nicht davon abgehalten hat, den Unternehmer bei Vergrünung noch während der Gewährleistungszeit zur Nachbesserung zu verurteilen, insbesondere wenn der Bauherr auf die Anfälligkeit von Vergrünungen nicht hingewiiesen wurde ( siehe hierzu Seibel in dem vorgenannten Tagungsband ).


    Auch m.E. deutet einiges daraufhin, dass an dem Objekt - abgesehen von " der Natur " Ausführungsfehler vorhanden sind, für die der Unternehmer in jedem Fall haften würde. Der Fachmann sollte insbesondere die bereits von meinen Vorrednern genannten Detailpunkte


    schlagregendichte Ausbildung der Putzanschlüsse an die Fensterbänke ( insbesondere an deren Bordprofilen ) und an die Fensterrahmen,
    ausreichende Überstände der Attikaabdeckung ( 3 - 4 cm ! ),
    Anschluß der Attikaabdeckung an die aufgehende Wand ( offensichtlich falsch ausgeführt )


    prüfen.


    Beulen, sofern auf eingedrungenes Wasser zurückzuführen, wären in jedem Fall ein Mangel.


    Was alles falsch gemacht werden kann, ist im [definition=50,0]WDVS[/definition] Atlas ( googeln im Internet ) sehr gut beschrieben. Dort befinden sich auch Detailzeichnungen zur richtigen Ausführung der ( häufig falschen ) Fenster- und Fensterbankanschlüsse.

  • ausreichende Überstände der Attikaabdeckung ( 3 - 4 cm ! ),

    Bei Zink und der Gebäudehöhe sind es 20mm. 40mm wären bei Kupfer, ganz grundsätzlich.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Über die letzten Jahrhunderte war:


    der Wärmeverlust durch die ungedämmten Wände so immens, dass diese auf ihrer Außenseite immer schön warm und damit trocken waren

    Nicht als Widerspruch, sondern als Ergänzung:
    Ich dämme gerade unser Haus, es war also bisher ungedämmt. Die Westfassade (MW + Putz) war dunkelgrün.
    [definition=50,0]WDVS[/definition] und geringe Oberflächentemperaturen fallen also als Grund aus, ebenso die Himmelsrichtung.


    Einzig im Sommer die beschattenden Bäume kämen als Grund Frage, aber die stehen nicht überall davor.


    ABER.
    Die Westfassde liegt zu einer viel befahrenen Strasse, hatte (wie alle anderen) echten Kratzputz und bekommt ALLEN Regen ab.


    Das hat gereicht. ALLE anderen Westfassaden in der näheren Umgebung haben irgendeines dieser Merkmale nicht. Die sind auch nicht so grün.


    Was will ich damit sagen? Oft sind es marginale Abweichungen, die an einem Haus zu ALgenbewuchs führen, während die Umgebung nicht "befallen" ist. DIese Häuser stehen oft schon mit einem Bein auf der Algenseite und eine kleine Veränderung im Gesamtsystem würde sie grün werden lassen.


    Die Aussage: Die anderen haben keine Algen, also habe ich (mit Algen) einen Mangel, springt DEUTLICH zu kurz.


    ---------- 27. März 2018, 08:08 ----------


    Die Dämmung quillt auf und an einer Stelle ist inzwischen auch Putz abgebrochen.

    Egal, ob es eine Polystyrol(Styropor)- oder eine Mineralwolldämmung ist, das sind nicht quellfähige Materialien. Wenn der Putz bröckelt, kann das viele Ursachen haben.
    Wenn in den Blasen ( :bier: Alfons!) Feuchte drin ist, können das auch Luftundichtigkeiten sein.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Luftundichtigkeiten hätte ich als letztes in Betracht gezogen, eher Verarbeitungsfehler. Wobei ein Fenster/ Rolladenanschluß bei der Blase in der Nähe ist. Kann das tatsächlich so sein?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • @Ralf Dühlmeyer
    Deswegen hatte ich den Schatten bzw. Windschatten in's Spiel gebracht. Manchmal sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die ein System zum Kippen bringen.
    Das sehe ich ja hier im Betrieb an der Westfassade, wo es auf ca. 45m Länge Bereiche gibt, die stark veralgen und Bereiche an denen man so gut wie gar nichts sieht. Bei mir ist es wohl der Abstand zu Bäumen bzw. einer Baumreihe, aber die Bebauung mit entsprechenden Gebäuden hat sicherlich einen vergleichbaren Effekt.


    Zuhause das gleiche "Phänomen ", Westseite Gebäude blitzeblank, Westseite der Garage, die sich die meiste Zeit des Jahres im Windschatten des Gebäudes befindet, könnte ich alle paar Jahre reinigen. Ob man das durch entsprechende Farben etwas abmildern kann, das habe ich noch nicht ausprobiert, einen neuen Anstrich alle paar Jahre habe ich bisher vermieden.


    Der Überstand an der Attika der Garage wurde vor einigen Jahren vergrößert, auf ca. 4-5cm, jetzt beginnen die "grau grünen Streifen " ca. 30cm tiefer als vorher.


    Was man an dem obigen Bild sehr gut erkennt, dass der Bereich direkt unter dem Fenster quasi sauber ist, wohl geschützt durch den Überstand der Fensterbank (oder Heizkörper dahinter? )

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  • Danke für die zahlreichen Antworten!
    Wie gesagt bin ich absoluter Laie und mein Wissen geht bei Fassaden nicht über Google nicht hinaus. Jetzt habe ich wenigstens ein wenig mehr Verständnis. Wo wir schon bei einer langfristigen Perspektive sind... Macht [definition=50,0]WDVS[/definition] mit diesem dünnen Klinker Sinn? Laut Bebauungsplan ist es zumindest erlaubt und wir möchten, dass es sich langfristig eine ansehnliche Perspektive gibt.


    Wir werden auf jedenfall einen Gutachter beauftragen, weil es mir alles doch ziemlich komplex erscheint. Uns ist eben aufgefallen, dass der Putz zur Westseite rissig ist, auf der anderen Seite nicht... Dass dann Wasser nicht gut abläuft ist klar und der Rest irgendwie auch. Trotzdem ist es ja alles auch punktuell. Beim 2. Bild im ersten Posting denke ich auch ist ein Problem mit dem Abschluss von Verblechung zu Fassade.


    Zum Fenster und der Blase: wir gehen stark von Wasser aus. Am darunter liegenden Terrassenfenstern sieht man zwischen der Schiene zum Rolladen hin und der Fassade Verkalkung. Auf der Terrasse steht da auch immer eine Pfütze 2 Tage nach Regen...und es tropft genau da heraus. Leider stellt sich hier der Bauträger auf stur :( Irgendwo muss das Wasser ja aber eindringen. ich hänge Mal noch ein Bild an.

  • Da kommt das Wasser heraus, hinein geht es vermutlich oberhalb.


    ---------- 27. März 2018, 10:37 ----------


    Auch mit Riemchen beklebtes [definition=50,0]WDVS[/definition] wird in Bereichen erhöhter Feuchtebelastung irgendwann veralgen, aber dies wird weniger auffallen.


    Bei Euch scheinen mehrere Probleme zusammenzukommen: Schlechte Ausführung der Verblechung, Wassereintritt, möglicherweise mangelhafter Schichtaufbau.


    Das sollte sich jemand vor Ort anschauen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wassereintritt,

    Skeptiker, ich kann nur bedingt an einen Wassereintritt glauben. Erinnerst Du Dich noch an Amy (BTopferin) aus dem Grünen. Da lief an allen Ecken KONDENSwasser aus der Fassade. Ich habe bei einem Gutachten ein ähnliches Schadenbild wie auf dem Bild gesehen. Luftundichte Fensteranschluüsse. Nach dem Nacharbeiten der Fenster ist Ruhe!



    Riemchen auf [definition=50,0]WDVS[/definition]:
    Das [definition=50,0]WDVS[/definition] muss dafür zugelassen sein, ausreichend befestigt, es gehen nur bestimmte Riemchen.
    Alles andere siehe Skeptiker.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Skeptiker, ich kann nur bedingt an einen Wassereintritt glauben.

    Ob denn tatsächlich Wasser in den "Beulen" vorhanden ist, wie es eintritt und von wo, wäre natürlich zu erst zu untersuchen.

    Bei Euch scheinen mehrere Probleme zusammenzukommen: ... Wassereintritt, möglicherweise mangelhafter Schichtaufbau. Das sollte sich jemand vor Ort anschauen.

    Vielleicht ist ja auch der Putz dampfdiffusionsdicht oder haftet einfach nicht ausreichend auf der Wärmedämmung oder ... oder ... oder ...


    Zuerst würde ich deshalb die "Beulen" auf tatsächliches Vorhandensein von Wasser untersuchen, dann weitersehen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die "Beulen" zeigen Risse, was wohl eher die Folge als die Ursache sein dürfte.
    Was auffällt, die Beulen bilden sich unterhalb der Leibung des Fensters, und da kommen mir die vielen Diskussionen über Bordprofile etc. in den Sinn.
    Darunter befindet sich ein Rolladenkasten, da fällt mir dann das Thema [definition=17,0]BDT[/definition] ein, und warme Raumluft (oder erwärmte Außenluft?) die dort den Weg in die Fassade finden könnte.


    Das könnte spannend werden. Mit ein bisschen Farbe ist das Problem sicherlich nicht zu beheben.

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  • Spannend ist in dem Zusammenhang nicht das, was ich hören wollte Hab aber sowas befürchtet...

    Ich hab mich mal als scherzhaft, als Canon, den Barbier bezeichnet, der massenhaft die rosa Seifenblasen von Bauherren und Kaufinteressenten zerstört.


    Oder wie eine Kundin einer BQÜ neulich zu mir sagte, als ich auch beim aktuellen Baustellenbesuch wieder nur Mängerl zu vermelden hatte:
    Bitte nehmen Sie das nicht persönlich, aber Ich bin froh, wenn ich nichts mehr von Ihnen höre.[/i]
    Hab ich nicht. Ich wusste, wie sie das meinte.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Spannend ist in dem Zusammenhang nicht das, was ich hören wollte ;) Hab aber sowas befürchtet...

    Das kann ich mir gut vorstellen, und wie Du den obigen Beiträgen entnehmen kannst, ist es gut möglich, dass da mehrere Problemchen aufeinandertreffen. Meine Glaskugel sagt, die Flecken/Streifen auf der Fassade sind im Vergleich zu den "Beulen" noch harmlos.

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  • Dann lohnt sich wenigstens das Geld für den Sachverständigen auszugeben... Oder so.
    Leider hat der gerade viel zu tun und noch keinen Termin... Muss man da auch mit schwarzen Schafen rechnen bei den Sachverständigen? Und wenn ja wie erkenne ich das?


    Auf jeden Fall danke ich euch sehr für die schnellen und ausführlichen Antworten!!! Das hilft uns standhaft gegen und auch nervig für den Bauträger zu bleiben ;) Ans Telefon gehen sie nicht mehr so gerne, wenn sie meine Nummer sehen...