Innentüren - so korrekt ?

  • Hallo, in unserem Haus wurden überall neue Innentüren von J.....n eingebaut. So richtig glücklich über die Ausführung bin ich nicht bzw. weiß nicht, ob dies überhaupt die bestellten Türen sind. Das Dekor etc. stimmt. Aber ist es normal, dass die Unterseite des Türblattes nicht lackiert ist und stattdessen mit Edding o.ä, Ziffern und Buchstaben draufstehen ? Ich sehe auch nirgends einen Hinweis auf den Hersteller.
    Ausführungsmäßig gibt es zwei Punkte die mir nicht gefallen:
    - Die Zargen haben teilweise Spalte. Ist dies so normal bzw. im Toleranzbereich ?
    - Wie muß der Anschluß zum Fußboden erfolgen ? Wir haben Parkett und das ist leider im Türbereich nicht 100%ig gerade. Siehe Fotos. Muß der Spalt zum Fußboden offen bleiben oder wir kann/ muß der verschlossen werden ?
    Viele Grüße
    Hartmut

  • Wasserwaage hinhalten und schauen ob es passt.
    Der Spalt unten wirkt nicht gleich gross.
    Vieleicht hat er das so ausgleichen můssen das seine Zarge im Wasser ist.
    Wand/Purz nicht eben.
    Dann kann es sein das die eine Seite der Zarge fast am Boden aufliegt und auf der anderen Seite so ein grosser Spalt ist.

  • Die Spalten die an den Gehrungen der Zarge zu sehen sind können normal sein, müssen sie aber nicht.
    Umso hochwertiger der Türhersteller umso sauberer sind die kompletten Türelemente verarbeitet. Bei billigen Herstellern sind solche Spalten oft nicht zu vermeiden egal wie sehr man es als Monteur auch versucht.


    So wie das auf dem Bild aussieht wird der Boden nicht gerade sein, wenn ich die Zarge in die Waage setze würde sie auf einem ebenen Boden logischerweise immer komplett aufstehen.


    Wenn der Monteur die Zarge von unten mit Silikon versiegelt hat muss nicht unbedingt noch eine Silikonfuge rundherum gezogen werden. Ansonsten ist es ratsam, da die Zarge sonst wenn sie beim putzen Feuchtigkeit aufnimmt irgendwann aufquillen wird.


    Mit der Wasserwaage aber bitte nur die Bandseite betrachten. Die wenigsten Türen sitzen an der Schlossseite 100% in der Waage.


    Zur Türblattunterseite ist es richtig, dass diese nicht beschichtet oder lackiert ist. Zudem ist es auch richtig, dass hier in der Regel Aufkleber und Edding-Schriftzüge drauf sind.

  • 8o  
    [klugscheissmodus on]

    Die wenigsten Türen sitzen an der Schlossseite 100% in der Waage.

    ist auch nachvollziehbar , denn normal sind türen(und zargen) zum lotrechten einbau vorgesehen


    [klugscheissmodus off] :D

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • 8o
    [klugscheissmodus on]

    ist auch nachvollziehbar , denn normal sind türen(und zargen) zum lotrechten einbau vorgesehen
    [klugscheissmodus off] :D

    Kommt natürlich immer auf den Handwerker an :D


    Ein guter Monteur keilt die Zarge in der Öffnung fest, hängt dann die Tür ein und setzt die Bandseite in die Waage.
    Die Schlossseite wird dann in der Regel nach dem Türblatt gesetzt und in 95% der Fälle ist das tatsächlich nicht 100% in der Waage.

  • Hab ich bis jetzt noch nicht gesehen das man mit eingehängter türe die Zarge in lot setzt.

    Da siehste mal, das habe ich schon vor über 30 Jahren gelernt. Macht aber keiner, weil´s halt etwas länger dauert.


    Die alten Meister bekamen keine Türen auf den Zehntel Millimeter angeliefert, da wurde noch eingepasst, und wer da blind eine Zarge gesetzt hat, bekam die Rechnung präsentiert, sobald das Türblatt eingehängt wurde.

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  • so , genug rumgealbert .


    ich denke ,dass man den einbau der zarge als lieblos bezeichnen kann.geht mit sicherheit besser .
    wenn da nämlich irgendwo ein grat vorsteht , nimmt man etwas schleiffpapier und schon ist die keilfuge weg

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Vermutlich beim Zusammenbau "verrutscht", und bis der Monteur das gesehen hat, war der Leim schon fest. :D

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  • Vermutlich beim Zusammenbau "verrutscht", und bis der Monteur das gesehen hat, war der Leim schon fest. :D

    Kann sein, es gibt aber tatsächlich qualitativ nicht ganz so hochwertige Türen bei denen das einfach nicht besser möglich ist.

  • Dann würde ich als Schreiner den Lieferanten wechseln. Gerade bei weißen Türen muss man genau arbeiten, und das geht nur mit entsprechendem Material. Die Dinger werden heutzutage ja nicht mehr von Hand geschnitzt.

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  • sicher ?

    Wenn ich einen Auftraggeber habe der unten rechts einfach eine möglichst kleine Zahl stehen haben möchte und ich nicht genug Luft einkalkulieren konnte um diese Gehrungen alle nachzuarbeiten dann muss derjenige zwangsläufig damit leben.
    Wenn ich jetzt natürlich hochwertige Weißlacktüren verkaufe bei denen das Stück 500€ kostet darf das natürlich nicht so aussehen.

  • Also den Hersteller haben wir auch bei uns drin und da sind die Türen sauber eingebaut. Der Spalt in Foto 2 ist tatsächlich einfach lieblos. Bei uns war eher das Problem, dass der schiefe Altbau etwas höhere Ansprüche an das Geschick beim Einbau der Zargen verlangte: wenn die Wand nicht ganz im Lot ist, weil das Fachwerk krumm ist, dann entstehen immer irgendwelche Fugen, die man aber auch schön verkleiden kann.
    Daher glaube ich nicht, dass es am Hersteller liegt (es sei denn, es gibt noch mehrere mit den gleichen Anfangs/Endbuchstaben J.....n).

    The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
    - John Maynard Keynes -

  • ... wenn die Wand nicht ganz im Lot ist, weil das Fachwerk krumm ist, dann entstehen immer irgendwelche Fugen, die man aber auch schön verkleiden kann.

    Ich 'mach 'mal wieder den Spielverderber: Dann stellt sich mir aber auch die Frage, ob eine Umfassungszarge die Zarge der ersten Wahl ist!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ich kenne das Regelwerk für Türen nicht.
    Ich sehe mich daher nicht in der Lage die zulässigen, optische Toleranzen zu bewerten.
    Ich glaube aber MarvMD92 (was ein Name) das es qualitativ schlechte Türen gibt, die beim festdrehen der Spanner zu diesen Bild neigen.
    Warum glaube ich das? Weil mich die Industrie mit andere Produkten täglich ärgert. Und nicht nur die billigen Heinis.


    Ich finde es daher grenzwertig, den TE mit evtl.. unqualifizierten Antworten in den Streit zu treiben.
    Insbesondere dann, wenn die Antwortgeber nicht aus dem Fachbereich kommen und noch nicht die Vielzahl verschiedener Hersteller kennen lernen durften.

    öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk

  • So sieht das bei mir im Keller aus. Ebenfalls J.....n Türen, unter der Eigenmarke "HoleineTür" beim rot-weißen Baumarkt gekauft und selbst montiert. Müsste die gleiche Zarge sein.
    Ich fand die J.....n-Türen bei der Montage qualitativ deutlich schlechter als die D..a-Türen in den Wohnräumen, aber man kann's akzeptabel hinbekommen.
    Ist zwischen Zarge und Fußboden ein Abstandsklötzchen oder hängt die frei am Montageschaum?