Garage Flachdach - Sparren ausmauern oder andere Lösung?

  • Hallo mal wieder!


    Heute habe ich eine Frage zur Garage.


    Wie man auf dem Bild unten erkennen kann, haben wir ein Flachdach als Garagendach gewählt. Es soll von außen und von innen verputzt werden.


    Die Balkenlage ([definition=3,0]KVH[/definition]) liegt ca 2cm vom Rand des Mauerwerks entfernt. Mein Dachdecker meinte, damit man da noch ein "Putzbrett" vorsetzen kann. Logisch, man will ja nicht direkt auf den Balken putzen.


    Ich frage mich jetzt: Was nehme ich da für ein "Putzbrett"? Wie befestige ich das? Einfach auf die Balken schrauben?
    Ich habe mit einem Pützer gesprochen, der meinte, Styrodur wäre kein Problem, da ich das vorgeschlagen habe. Gibt es da vielleicht eine bessere Lösung?


    Und was mache ich mit den Zwischenräumen zwischen den Sparren? Ich möchte die Garage ja auch von innen verputzen lassen. D.h. auch von innen müsste ich ja bündig zum Mauerwerk eine Styrodurplatte setzen o.ä.
    Nur was mache ich dann mit dem Zwischenraum? Einfach Mineralwolle rein klemmen kommt mir etwas "einfach" vor und die schimmelt doch dann sicher weg so ganz ohne Luftzug.


    Es handelt sich um 24 cm Bimsstein unterhalb des Ringankers.
    Balkenlage 8/22 [definition=3,0]KVH[/definition]
    Oberhalb OSB Platten und Gefälledämmung.


    Es soll bis Oberkante verputzt und anschließend ein ca 10cm Alu-Randprofil gesetzt werden.


    Ich freue mich auch eure Tipps und Ratschläge


    Gruß



  • 1) Sollte man dem. der da auf dem Dach ist, die Lizenz entziehen.
    Ohne Gerüst auf beschneiten ( = rutschigem) Dach rumeiern geht GAR NICHT.


    2) Es muss doch eine Planung für den Dachrand geben. Oder macht da jeder Handwerker so, wie er/sie grad Lust und Laune hat.


    3) Halt da mal ne Styroporplatte hin und versuch die zu beschichten. :( . Egal mit was. Nur um Sehen, was eine Styroporplatte mit 80 cm Spannweite so macht. :eek:

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Die Balkenlage ( [definition=3,0]KVH[/definition]) liegt ca 2cm vom Rand des Mauerwerks entfernt.

    Bissel wenig. Hast da nur wenige Möglichkeiten. Entweder erst mal dünne Platte drauf und dann mit Gipsfaser oder ähnliches oder gleich dicke Putzträgerplatte. Keine Ahnung wie viel Putz du noch auftragen lassen willst aber die Idee des Putzers halte ich für gewagt.


    Wenn ich dir n Tipp geben soll: Mach da eine Blende rum! Aus Schiefer oder Metall. Lattung auf die Sparrenköppe, dann bis ran putzen lassen. Platte auf die Lattung und Schiefer oder Blech dran montieren. Überstand unten belüften und mittels Gitter schützen. Oben lässt bei der Abdeckung Luft so das es zirkulieren kann.


    Damit hast du die wenigsten Probleme...

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • das Ausmauern macht man nachdem die Sparren fest liegen.
    nun kann man nur noch eine Blende mit Schiefer oder ähnliches vor machen
    oder Ausmauerung "reinfummeln",

    Wer andern eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

  • Ich weis zwar jetzt auch nicht so recht , was sich der errichter gedacht hat. Vielleicht meinte er ja tatsächlich ein Brett , an das ran geputz wird und nicht drüber .
    2 cm ist ein bissl wenig für eine Putzträgerplatte , oder evtl dachte er da an Wedi m, wir wissen es nicht .
    @Kalle sein Vorschlag würde ich auch aufgreifen , das macht wohl den wenigsten Ärger , und sieht Optisch später besser aus , als ein Putz der an dem Übergang Horizontal reißt / reißen kann .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Dass sich hier keiner Gedanken gemacht hat, sieht man schon am Arbeitsfortschritt. Wenn vorab schon einer gewusst hätte, was er macht, ( z.B. @Kalle Vorschlag ), hätte er die Dachrinne noch nicht angebracht und mit der Attikaeinfassung auch noch gewartet oder weiter überstehen gelassen. Wenn mit Putzträgerplatten gearbeitet werden soll, dann bitte etwas stärker als 2 cm, sonst gibt es beim ersten Fußballspiel mit Fehlschuß die ersten Gucklöcher unterhalb der Attika. X/:eek:

  • Aber mal Ehrlich: Es ist der Job des Handwerkers die fehlende Planung auszugleichen?
    Handwerker werden fürs Arbeiten bezahlt, nicht fürs Denken oder Planen. Den Punkt gibt es nicht im Leistungsverzeichnis!


    Sowas passiert wenn die Planung eingespart wird und den Handwerkern keine saubere Planung übergeben.
    Planung und Schnittstellenkoordination ist Bauherrensache

  • Handwerker werden fürs Arbeiten bezahlt, nicht fürs Denken ....

    Es ist aber trotzdem schön einen zu haben der das auch kann , denken und mitdenken , zumindest kann der dann seine Bedenken äussern

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Ja, vorher was sagen. Aber die Planung hat der Bauherr versemmelt, nicht der Maurer, nicht der Putzer, nicht der Zimmerer, nicht der Dachdecker sondern ausschließlich der Bauherr

  • Handwerker werden fürs Arbeiten bezahlt, nicht fürs Denken oder Planen. Den Punkt gibt es nicht im Leistungsverzeichnis!

    Ich kenne viele Beispiele, wo der Handwerker per [definition=41,0]LV[/definition] zu einer "Werksplanung" mit aufgefordert wird.
    Bei ÖA ist ja eine produktneutrale Ausschreibung gefordert, hier muss man in vielen Faellen den anbietenden Handwerker in die Pflicht nehmen, die Werksplanung (z.B. von technischer Ausruestung) anhand des von ihm konkret angebotenen Fabrikates mit zu erbringen.

  • Hier noch die Lösung von mir:
    Sicherlich haben einige wieder was daran auszusetzen, aber mein Dachdecker und mein Pützer haben mir dazu geraten und da vertrau ich jetzt einfach mal drauf.


    Außen 3 cm Styrodurplatten aufgenagelt. Überstand wird weggeschliffen (da wo die 3cm zu viel sind)
    Zwischen den Sparren 15-18cm Stryopor Und innen dann nochmal 3cm Styrodurplatten als Putzträger eingeklemmt und minimal ausgeschäumt.



    Die Dachpappe außen herum am Ende der Putzträgerplatte abgeschnitten, sodass die Pappe den aushärtenden Putz nicht beschädigt.
    Es wird bis oben hin verputzt und oben kommt noch eine Blende drauf.

  • Is ja nur n Garage. War das n Zimmerei oder wirklich ein DD?

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  • Sicherlich haben einige wieder was daran auszusetzen

    Ja, ich hätte da 2-3 Punkte, die bei mir nicht bleiben würden:


    - Anschlußhöhe Attika Pultseitig?
    - Attikaeinfassung nicht 2 teilig ausgeführt
    - keine Keilprofile im Bereich der Attika verwendet
    - Putzträgerplatte am Dachrand

  • Ich wollte es nicht schreiben, dann heißt es wieder ich mecker :D Aber wir können noch ergänzen:


    - Rinne nicht gestrichen
    - Einhang , hat der mal Voranstrich gesehen? :D


    @Elopant Den Keil kannst aber nur bedingt fordern, auch wenn der Sinn unstrittig ist. (Dumme modale Hilfsverben....)

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  • Ich versteh die Frage nicht .
    Ich habe schon arbeiten von DD gesehen , die waren extrem unterirdisch , die sollten Ihr Lehrlingsentgelt zurückzahlen und den Gesellenbrief zurückgeben .

    Weil es einfach mal entgegen der HWO ist. Die Artverwandtschaft mit dem Zimmerergewerk hört bei dem Flachdach einfach mal auf. Sofern also in einem Zimmereibetrieb kein DDM sitzt, Finger weg. Das DD als auch DDM genug murksen sei unbenommen. In dem Fall können wir aber auch gleiche alle Zünfte auflösen und gut ist. Ich mache ja auch keine Statik, oder Maße mir an Holzverbindungen zu machen. Wenn das Bild Arbeit eines DD ist, ist es dazu halt noch doppelt traurig.

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  • Wenn das Bild Arbeit eines DD ist, ist es dazu halt noch doppelt traurig.

    Ich finde es manchmal auch ganz schön zum Fremdschämen, was "Kollegen" getrieben haben.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Weil es einfach mal entgegen der HWO ist.

    Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion lostreten , aber wer bitteschön kontrolliert das denn ?
    Weist Du wann ich das letzte mal jemanden von der HWK gesehen habe ? 2003, das war bei der Übergabe des Meisterbriefes .
    Da stinkt der Fisch doch schon am Kopf .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • , aber wer bitteschön kontrolliert das denn ?

    Wenn wir DAS zur Maxime unseres Denkens und Handelns machen, haben wir im Verkehr bald Verhältnisse, gegen die die Rush Hour in Mumbai ein entspannter Sonntagsausflug ist.


    Gesetze und Regelungen sind kein Selbstzweck, sondern manifestieren (meistens) nur gesellschaftliche Übereinkünfte. Sie einzuhalten ist keine Dummheit, sondern verantwortungsvolles Sozialverhalten.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Off-Topic:

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