Rasen ansäen, Vorbereitungen

  • Servus,


    mein Humus wurde im Herbst mit dem Bagger verteilt.
    Im Frühjahr soll dann Rasen angesät werden - Da die Fläche noch nicht meinen Anforderungen an die Ebenheit genügt, will ich da nochmal drüber gehen.
    Auch sind noch größere (Lehm)brocken drin, bzw Brocken mit Grasnarbe.


    Ich kann jetzt entweder mit einer Fort-Motorfräse machen (bekomme ich kostenlos)
    oder mir eine Umkehrfräse mit Feinkrümelwalze ausleihen (170€/Tag + Fahrstrecke: Umkehrfräsen - Bodenbearbeitung - Garten und Park)
    oder ich such mir einen Landwirt mit Kreiselegge, o.ä.


    Geht um ca 800m².Favorisiere derzeit die Umkehrfräse.


    Dann noch de Zeitpunkt. Rasen Ende April. Aktuell noch weitgehend Unkrautfrei. Keine Ahnung wie das Ende April aussieht?!
    Wetter muss auch passen, trocken, aber nicht zu trocken..

  • Rasen Ende April

    ?
    sind keene Kartoffeln - im Märzen der Bauer
    wenn keine längeren Frostperioden zu erwarten sind und die Temperaturen zweistellig sind, müsste es gehen.
    Lässt sich der Boden noch kneten sollst du ihn nicht betreten. Also vorm bearbeiten abtrocknen lassen.
    Bei den sichtbaren Grassoden würde ich zur Umkehrfräse tendieren.
    Die großen Steine ablesen.

  • -------------oder ich such mir einen Landwirt mit Kreiselegge, o.ä.--------------
    hallo
    bei den traktoren ist die bodenverdichtung wohl das problem,
    kreiselegge und grassoden und lehmbollen sind eine ungesunde kombination.


    grus aus de palz

  • Ich seh das auch so wie die Vorredner hier, Hauptsache der Boden ist nicht zu nass beim Bearbeiten.
    Keine Ahnung wie groß das Modell von Fort ist, aber 70 oder 80 cm Arbeitsbreite, wie es das Teil von Boels da hat, sind schon ganz hilfreich, sonst fährst du dir nen Wolf.


    Ob Fräse oder Umkehrfräse, du wirst für deinen eigenen Rasen eh noch mal mit der Harke nacharbeiten müssen, soll ja schön glatt werden... ;)
    Wenn du magst, schau mal im Landhandel o.ä. nach einer dieser gelben Plastikharken, so um die 65 cm breit, die sind ein Traum um das Feinplanum zu machen (mit der Rückseite)...

  • den panzer kriegst du auf dem grundstück nur mit grösster mühe gewendet..

    Wenden musste der nicht, hatte nur eine "Fahrstrasse" und mein GALA meinte sein bekannter ist mit dem Teil gerade eh unterwegs.....
    Die Kreiselegge war dann ne nummer kleiner. Das Ergebnis war dann aber auch nicht perfekt für die Einsaat. Dafür bin ich dann noch nen halben Tag mit ner normalen Fräse unterwegs gewesen.



    Wenn das Teil von Boels noch Steine rauslesen kann ist das unschlagbar!!!

  • Wenn das Teil von Boels noch Steine rauslesen kann ist das unschlagbar!!!

    .. leider ist es bei keiner Filiale in meiner Gegend verfügbar - müsste bis nach Aalen !


    Die Suche nach einer Umkehrfräse mit ordentlicher Arbeitsbreite zum Ausleihen gestaltet sich schwieriger als gedacht.


    ---------- 30. Januar 2018, 22:07 ----------


    sind keene Kartoffeln - im Märzen der Bauer
    wenn keine längeren Frostperioden zu erwarten sind und die Temperaturen zweistellig sind, müsste es gehen.

    hab gelesen, dass Ende April aufgrund des schon etwas erwärmten Bodens besser sein soll.

  • telefonisch/persönlich nachgefragt?

    jupp.
    Vielleicht probiere ich es nochmal bei der allg. Hotline.


    ---------- 12. April 2018, 10:05 ----------


    So, hab nun einen Anbieter in fahrbarer Umgebung gefunden, der hat einen 22PS Einachser und eine Umkehrfräse als auch eine Kreiselegge mit 90cm im Angebot.


    Humus hab ich mir nun näher angeschaut, es sind noch größere Unebenheiten auszugleichen und kleinere Verdichtungen durch Minibagger bzw Schubkarre zu egalsieren.
    Größere Lehmbatzen, Grasnarbenstücke etc sind auch vorhanden.


    Die Frage ist nun:
    - reicht die Fort Bodenhacke, 50cm (kostenlos, 3min zum abholen)


    oder lohnt sich der Einsatz von:



    Abgesehen vom Preis ist auch die Fahrzeit von ingesamt ca. 4h (1h einfache Strecke) zu beachten.


    Und dann - Fräse oder Egge??


    Sind insgesamt ca. 700m² zu bearbeiten.

  • mir fällt es schwer einzuschätzen, wieviel arbeit das ist.
    Ich hab mal 2,5 (=20h) Tage für Fräsen und Glattharken angesetzt (ich alleine für die ~700m² (550Rasen, rest beete).
    1 Tag fräsen, 1,5 glattharken


    Selbst wenn es zeitlich auf selbe rauskommt, hab ich immer noch die körperliche Arbeit eingespart..
    ein bischen haushalten muss ich nämlich schon, 10h körperliche Arbeit pro Tag bin ich nicht gewöhnt...

  • Also ich habe meinen Rasen selbst eingesät.
    Grobplanum (+/- 5 cm) habe ich mit einem Radlader gemacht, dann habe ich das ganze durch einen befreundeten Gärtner einmal durchfräsen lassen (der hatte so einen Mini-Traktor mit Fräse)


    Für das Glattharken `bis zur "Einsähfähigkeit" habe ich einen (langen) Tag gebraucht.
    Fläche war ca. 300m²


    Vorgehensweise:
    Gefrästen Boden zu Fuß leicht angestampft, dann grob harken, dann walzen (Handwalze), Berg und Täler harken, dann wieder walzen, nochmal (kleinere) Berge und Täler harken, dann wurde es langsam was.


    Habe das alleine gemacht. Hatte das aber vorher noch nie gemacht. Ergebnis konnte sich sehen lassen


    Mal so zur Orientierung

    Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen!!

  • Wir haben damals alles mit der Harke ein wenig gelockert, hat zwar ewig gedauert, aber so konnten wir dann schön einsäen. Danach wieder geglättet ( darauf umgestiegen) und regelmäßig gewässert. Hat gut funktioniert.



  • Gestern mit der Umkehrfräse und einem 22PS Einachser den Garten gefräst.

    Nach 1h Fräsen war die Fräse hin - Winkelgetriebe krachte, hatte Spiel und verlor Öl. Der Verleiher ist 1h weg und das hat extrem Zeit gefressen. Glücklicherweise war eine 2te Fräse verfügbar und ich konnte weiterarbeiten.


    Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. Nun ist rechen und walzen angesagt..

  • Ich habe zwei Tage grob planiert und ca. 20 Schubkarren Grasnarbe, Steine, Bauschutt, Wurzeln, Holzreste etc.. ausgerecht.

    Kuriosester Fund: Ein Motorola Mobiltelefon aus den frühen 2000ern.


    Ich war sehr unzufrieden mit dem Ergebnis, weil ich es mit dem Rechen einfach nicht eben hinbekommen habe.

    Mit Latten abziehen ging zwar, hätte aber bei der Fläche meinen Rücken gekillt und ewig gedauert.


    Also hab ich mir eine Schleppe aus einer Terrassendiele gebaut:


    Nun gehts vorran. Morgen nochmal alles walzen, nochmal kreuzweise abziehen und dann sollte es passen.

  • doch, es war auch oben schön feines Material drauf, aber sobald man 2-3cm tiefer ging.. kam der Rotz zum Vorschein.

    Siehe Bild vom Di, so sah es nach dem Fräsen aus.

    Lag bestimmt auch an meinen Fräskünsten...

    war def, eine UF. Agria U80.