Asbesthaltiger Kleber versiegeln - was hält?

  • Hallo zusammen,


    es geht um die Versiegelung des schwarzen Klebers, der früher unter Flexplatten verwendet wurde. Asbestgehalt wurde bereits vom Labor bestätigt. Überall lese ich, dass man diesen Versiegeln/Einkapseln könne. Nur: Womit?
    Kommt nur Epoxidharz infrage und wenn ja, welches Produkt ist das Richtige (es gibt unendlich viele und ich habe keine Ahnung, wonach man da gehen sollte) ? Wenn nein: Was kann man sonst nur Einkapselung verwenden?
    Und was kommt dann darauf, Fließspachtel?


    Fragen über Fragen :S  
    Bin für jeden Tipp dankbar!

  • Ja das wäre natürlich super. Nur hab ich jetzt immer mal so mal so gehört, die einen sagen das wäre kein Ding, die anderen, dass das nicht hält :huh: Welche Eigentschaften müsste denn der Fließspachtel haben, damit ich später nicht alles voller Risse und abgebröckelten Stellen habe?

  • Das Problem ist nicht der Spachtel, das Problem ist die Haftung auf dem Untergrund.
    Dafür müsste man den Untergrund mech. bearbeiten und das darfst Du nicht.


    Deswegen wird in solchen Fällen eben Epoxi verwendet. Das ist aber nix für DIY. Schon gar nicht bai Asbest.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Das habe ich mir schon gedacht. Was spricht gegen Aufrollen von Epoxidharz mit entsprechenden Produkten aus dem Baumarkt? Es geht übrigens nicht um Wohnraum, sondern einen abgetrennten Kellerbereich, Schutzkleidung, Atemschutz etc. wäre klar.

  • Das klingt nicht übel, vielen Dank für den Link!
    Ja, dann werde ich mich morgen mal bei dem ein oder anderen Hersteller melden


    ---------- 14. Februar 2018, 17:55 ----------


    Hallo, ich nochmal! Die Fa. Ardex hat mir inzwischen mitgeteilt, dass das wohl ginge. Hatte allerdings eher das Gefühl eines Verkaufsgespräch als einer ehrlichen Beratung. Der Preis hat mich auch etwas umgehauen, im Vergleich zu normalen Fließspachteln/nivelliermassen haut das bei einem 15qm-Raum schon ziemlich rein.


    Hat noch jemand Ideen?