Könnt ihr zu den 230V auch noch 12V für die LED legen?

  • Dass die alle eine extra Schaltung benötigen, ist doch etwas viel verlangt :love:



    ---------- 23. Januar 2018, 13:44 ----------


    Wegen mir könnt ihr die Wechselspannung im Haus auch gleich weglassen, wenn ihr das hinbekommt und sich keine Übertragungsverluste ergeben :work:

    3 Mal editiert, zuletzt von R.B. ()

  • Wieso 12 V? LED brauchen je nach Lichtfarbe 2 - 3,2 V!


    Und selbst wenn wir bei 12 V bleiben. Der Zusammenhang von Spannung, Leistung, Strom und Leitungsquerschnitt ist Dir bekannt?
    Du kannst natürlich gern 12 V Leitungen mit massiven Leitern ab 1 cm Durchmesser aufwärts legen.


    An die Elis: Welchen Querschnitt brauchen wir bei der Verlegung im gedämmten Holzrahmenbaugefach?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Nun ja ralf, du hast zwar grundsätzlich Recht, aber auch bei 12v wären die Leitungsquerschnitte kein Problem. Selbst wenn man zu. B. 5 Stück 12W Strahler i einem Raum hätte, bliebe man bei gerade mal 5A. Da reicht wahrscheinlich noch ein 0.75...

  • Die Überlegung war einfach, wenn alle angeschlossen Verbraucher und Schalter Gleichstrom benötigen, warum wird das nicht im Schaltkasten zentral gleichgerichtet...

  • 12V vllt. nicht, aber es hängt schon verdammt oft ein Netzteil dazwischen.


    War ja nur so eine Idee... muss ja nicht bis zum Ende durchdacht werden!

  • Im Smarthome-Bereich gibt es derzeit einen Trend Richtung zentraler 24V (CV) LED Beleuchtung.
    Das hat den Charme, dass man das "einfach" per PWM dimmen kann.
    Nachteil PWM über längere NYM-Strecken etc.. => EMV
    Die meisten 24V Netzteile, die für Beleuchtungszwecke zugelassen sein, dürfen weniger als 2-3m vom Verbraucher entfernt sitzen (wieder EMV).


    Weiterhin hat man durchaus Probleme beim Spannungsfall! Der ist nämlich immer gleich hoch, in absoluten Zahlen.
    Und ob ich statt 230V 227V habe oder statt 24V 21V oder statt 12V 9V ist halt schon ein Unterschied - auch in der Praxis.
    Weiterhin sind auch max. 3% Spannungsfall zulässig laut Norm.
    Bei LED-Stripes kommen auch schnell mal 100W zusammen - da braucht man dann auch mal ein 4mm² oder dicker.


    Für mehr als Beleuchtung ist das aber Unsinn.


    Ich betreibe parallel zum [definition=37,0]KNX[/definition] TP1 Bus auf der freien Ader ein 30V DC Netz (0.8er Leitungen). Da sind aber nur Kleinstverbraucher mit ein paar mA dran.. (Sensorik)

  • Stimmt. Mal mit 5 V Ausgangspannung (USB), mal mit 9 V, mal mit 3,6V, mal mit 18,x V mal mit ?? V.

    genau, gemein haben die, dass es Gleichspannung ist.


    Man könnte schon ein 60V (PELV) DC Netz machen und dann per DC-DC-Wandler auf die erforderliche Spannung runter.


    Vorteil? Praktisch keiner. Ein Zentrales Netzteil ist auch nicht effizienter als viele Kleine. Stichwort Teillastbetrieb.

  • Wenn wir hier schon bei exotischen, und sehr wahrscheinlich niemals umgesetzten Vorschlägen sind:


    Man könnte auf die P/N-Leiter eine Gleichspannung gegen Erde (SELV) auflegen, und diese bei Bedarf DC/DC wandeln.
    In der Tontechnik nennt sich das "Phantomspeisung".


    + Keine zusätzlichen Leitungen/Adern
    + Der selbe Netzstecker
    + Kompatibel mit existierenden (norm-konformen) Geräten
    + Stromspar-/Schlafmodus mit vollständiger Trennung vom AC-Netz


    - FI-Schalter werden etwas "komplizierter"

  • Dass die alle eine extra Schaltung benötigen, ist doch etwas viel verlangt :love:

    Ich muss zugeben, dass ich mir nach dem fünften Whisky auch schon mal solche Gedanken gemacht habe. Drei Gläser später kamen mir die gleichen Ausschlussgründe, wie meinen Vorschreibern in den Sinn.
    Eines wäre mir aber nie eingefallen: Die Öffentlichkeit mit solch einem hingerotzten Halbsatz zu belästigen, der keinerlei geistige Durchdringung erkennen lässt. Dass auf diese Unhöflichkeit überhaupt geantwortet wird, grenzt an ein Wunder.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Die Überlegung war einfach, wenn alle angeschlossen Verbraucher und Schalter Gleichstrom benötigen, warum wird das nicht im Schaltkasten zentral gleichgerichtet...

    Verschiedene DC Bordnetze sind bei Flugzeugen, Bahnen gar nicht so selten, und auch bei PKW und Nutzfahrzeugen ist der Trend eindeutig.


    Den Sinn bei einem EFH müsste mir aber jemand erklären, abgesehen davon, dass die Kunden spätestens dann kein Interesse mehr haben werden, sobald es an den Geldbeutel geht.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Der Herd hat doch auch einen eigenen Anschluss, da legt man doch auch nicht durch das ganze Haus 5 Adern, nur weil das mehr Leistung bringt...

  • 5 Adern, nur weil das mehr Leistung bringt

    Aderanzahl =/= Leistung (A)


    Wieviel A eine Leitung verkraftet, hängt am Querschnit derselben. Und ein Herd hat nicht 400V, sondern 3* 230 V.


    Und die Aufteilung ist auch bei Licht- und Steckdosenstrom möglich (unter Beachtung bestimmter Randbedingungen)


    Also legt man durchaus nicht nur für Herde 5* xy mm² durch Haus.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Die LEDs sind halt in der aktuellen Ausführung Sondermüll, der schnell im Hausmüll landet, das ist das Problem.


    Sonst hätt ich schon längst mein Austauschprogramm bekommen!! :bier:

  • Die LEDs sind halt in der aktuellen Ausführung Sondermüll, der schnell im Hausmüll landet, das ist das Problem.

    1) Wohwer ist diese "Weisheit"?


    2) Was soll dann die Frage? Entweder verwendet man LED mit externem Trafo, dann ist der Trafo das Verschleißteil, nicht die LED und gewickelte Trafos halten und halten und halten, eletronische sind unabhängig von Ausgangsleistung (zentral oder dezentral) anfälliger.
    Oder man verwendet LED Leuchteinheiten mit integreirtem Netzteil, wozu denn dann ein 12 V Netz?


    ---------- 23. Januar 2018, 17:58 ----------


    Ich habe das Gefühl, DAS


    Zitat von jacks

    :bier:

    ist des Pudels Kern.

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    Das Thema schließen wir schon mal vorsorglich! :closed:

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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