Holzschutz Pergola

  • Hallo,


    ich habe Pergolabalken aus Douglasie. Ich frage mich nun wie ich am besten das Holz noch zusätzlich "schützen" kann.


    Ich habe 3 Ständer und 2 Balken die oben aufliegen. Auf dem mittleren Ständer treffen sich nun die 2 Balken "in der Mitte". Die anderen Enden der Balken aussen wollte ich abschrägen.


    Drei Punkte:


    1.) Ich habe gelesen das ich dem mittleren Ständer am besten oben drauf ein Blech spendiere damit kein Wasser von oben zwischen den 2 aufliegenden Balken durchläuft und in den Ständer eindringt. Die beiden aufliegenden Hölzer dann am besten auch nicht ganz so dicht aneinander anordnen damit das Wasser schnell runter fliesen kann an den Schnittkanten der Balken.
    2.) kann ich das Holz mit einem Anstrich versehen um es noch beständiger zu machen? Habe auch gelesen - Chemie ist meist nicht so toll für die Pflanzen die ich gerne daran ranken lassen möchte (Wein) - wie sieht es mit Ölen aus? Oder Wachs?
    3.) Ich habe einige Astlöcher und Risse in den Balken (nicht so super Qualität) - gibt es eine Option die zu füllen und das auch enigermaßen haltbar zu machen trotz dem Fakt das Holz ja permanent arbeitet? Wie sieht es mit Holzspachtel aus? Die bewerben ja, dass es zusammen mit dem Holz mitarbeitet....

  • Konstruktiver Holzschutz ist das Zauberwort .
    DAs hast Du ja schon erkannt ,. sorge dafür das das Wasser schnell abfließen kann , nicht dauerhaft in Spalten und Ritzen steht.
    Zu den Rissen und Astlöchern , drehe das Holz so hin , das das Wasser gar nicht erst reinlaufen kann , oder zumindest so das es rausläuft wenn welches reinkommen könnte . Spachteln wäre nicht Dauerhaft genug .
    Die Blechabdeckung ist nicht verkehrt , aber wie willst Du diese denn befestigen , am besten wäre hintelüftet , und wie willst Du denn dann die Balken oben drüber festmachen , ohne das Blech zu durchlöchern ?

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Nur kurz bevor ich ins gleich ins Land der träume entschwinde....
    Will die Balken an die Ständer mit entsprechend breiten Winkeln befestigen. Ist jetzt sicherlich nicht die Zimmermannsart, aber ich bin ja auch keiner.
    Das mit dem Holz drehen geht bei den Balken, aber bei den Ständern? Da kommt ja von allen Seiten Regen...


    Das das Blech hinterlüftet sein müsste habe ich mir schon fast gedacht... Das geht in meiner Art der Konstruktion natürlich so nicht :(

  • zu 1
    warum nicht im Material bleiben und das Hirnholz mittels Brettl schützen
    also auf den Ständer ein Brettl die Balken engstossen oder Hakenblatt und eventuell noch ein Brett drüber.
    Wenn überrankt siegt des eh Keiner.
    zu 2
    Wenn des überrankt wird hilft auf Dauer kein Anstrich, welcher ja dann wieder erneuert werden muss.
    Öl und Wachs würden auch nur die entwichlung der nätürlichen Atersfarbe beinträchtigen, also ich würde es sein lassen
    So ein beranktes Gerüst hat eh nur eine endliche Haltbarkeit.


    zu 3.
    Hey das ist draussen da braucht es doch keine Babypopo Oberfläche oder?
    Dem einem sein Riss, ist dem Anderen sein Zuhause ander bauen mühsam Insektenhotels.

  • Hey, wenn ihr alle keine Ahnung vom Holzschutz, insbesondere vom konstruktiven habt, dann antwortet einfach nicht! (Ich meine nicht Andy)


    Ein Blech ist die einzige Lösung, die überhaupt funzt! Wenn es auch an der falschen Stelle sitzt! (Nein, ich werde hier DIY nicht mit Ratschlägen fördern)


    Astlöcher, Konusstopfen und frei bewittert. :lol: Ja ne - is klar. Bevor man/frau antwortet, einfach mal über Wachsen und Schwinden in und quer zu Faserrichtung und die daraus folgenden Konsequenzen informieren und nachdenken.
    Konusstopfen für Risse sind mir unbekannt.


    Das ganze ist eine Planung mit Selbstkompostierungseffekt. Entweder macht man das konstruktiv vernünftig oder man schiebt die Douglasie durch den Kamin, solange sie noch Brennwert hat.

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  • das mit dem brett ist ne gute Idee... habe auch schon überlegt das Blech über die stoßstelle der balken anzubringen und dann seitlich runter zu ziehen bis über den ständer. Aber brett ist auch nicht schlecht. Hatte auch über einen kurzen Balken nachgedacht den ich auf den Ständer lege auf den ich dann beide Balken lege. Aber brett tut es ja in der Tat auch.
    Wie befestigte ich das brett am besten am Ständer? Ins Hirnholz schrauben ist ja nicht so prall. Könnte natürlich meine Winkel nehmen und so lange Schrauben, das ich durch das Brett bis in die Balken komme.


    DIY - ja - wir reden hier aber nicht von einem EFH...

  • Hey, wenn ihr alle keine Ahnung vom Holzschutz, insbesondere vom konstruktiven habt, dann antwortet einfach nicht!

    pergola und konstruktiver holzschutz .... ?


    der beste konsrtuktive holzschutz für eine pergola ist : ein rankgestell aus edelstahl oder WPC . oder pergola pergola sein lassen und den freien blick geniessen .


    eine pergola mit blech zunageln ... :wall:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • ein rankgestell aus edelstah

    Wäre auch meine erste Wahl, aber der TE schrieb

    ich habe Pergolabalken aus Douglasie.

    habe = Präsens = sind da! Also würde der Rat = Nimm (Edel)Stahl wohl ungehört verklingen.
    Und konstruktiver Holzschutz heisst nicht zwingend Blech (obwohl es das einfachtse ist). Das wie fällt unter DIY (siehe oben)

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  • eine pergola , so sie berankt wird , bekommt probleme nicht durch einen nicht 100%igen holzschutz an den verbindungen/ansätzen/stössen.


    da sind eher die 20 spaxschrauben pro blechwinkel die killer

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • da sind eher die 20 spaxschrauben pro blechwinkel die killer

    Blechwinkel und Spax??? Wenn Winkel, dann sind die statisch (mit)wirksam und dann Spax. Also Josef, bitte!
    An sonste ist Pergola NOCH schlimmer berankt, weil auf den Holzteilen liegendes Laub und Beschattung das austrocknen noch behindern und die Holzzerstörung fördern!

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  • Blechwinkel und Spax??? Wenn Winkel, dann sind die statisch (mit)wirksam und dann Spax. Also Josef, bitte!

    wo hast du gelesen , dass ich winkel und spax und ...... ??


    btw , eine architekten zeichnung mit statiker-20-seiten-ausführungen für 3 ständer 2 balkenpergola ist mir noch nicht untergekommen ,





    aber man weiss ja nie , kann ja noch werden :D

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • die 20 spaxschrauben pro blechwinkel

    Pergola mit eingespannten Stützen (statisch korrekt) macht keiner. Also sind alle Holzverbindungen (Winkel) statisch wirksam, ob Erbauer und Winkelhersteller das wollen oder nicht.
    Insbesondere bei den Windlasten berankter Pergolen (Segelfläche)


    Das landauf, landab viele Pergolen nur deshalb nicht umfallen, weil sie zu träge dafür sind, ist mir bewusst. Das macht es aber in keinem Fall besser oder richtig!

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  • Das Holz ist 90x90.


    Ich wollte 70x70x55 sogenannte "Schwerlast-Winkelverbinder" verzinkt nehmen. Anzahl Schrauben - weiss ich noch nicht.


    Hatte mir das schon so vorgestellt:


    Pfettenverlängerung dann wohl besser so:




    Empfohlen wird es dann die beiden Pfetten zu verschrauben an der Stoßstelle und dann mittels Holzbauschraube mit Tellerkopf die Pfetten in den Stütpfosten zu verschrauben. Dann kann man noch Kopfbänder einarbeiten, aber ob ich die so passgenau zugesägt bekomme.... daher generell lieber die Winkel.


    Wobei ich mich da schon frage ob es so sinnvoll ist die komplette Balkenbreite längst einzusägen. Aufliegen tun die Balken dann ja nur noch mit der Hälfte ihres Querschnitts auf der Stütze was ja eine ziemlich Schwächung der Tragfähigkeit darstellt. OK - da sind noch Winkel links und rechts, dennoch würde ich es schon gerne sehen das die Winkel hauptsächlich dafür sorgen das alles an Ort und Stelle bleibt und die Last hauptsächlich durch das aufliegen abgefangen wird.

  • @Ralf und @WWI - Macht doch keine Wissenschaft daraus. Wäre doch schöner wenn wir Olli die Zimmermannskunst etwas näher bringen damit er eben nicht Stahlverbindungsmittel braucht und das Ding nachher sogar was wird worauf man Stolz sein kann. Ich versuche mich mal, vielleicht sagt ja @flocke auch was dazu:


    Lieber @Olli bevor du da einfach mit Schrauben und Winkeln was zusammen schusterst mach doch lieber etwas mehr Arbeit auf die du am Ende auch stolz sein kannst. Schrauben und Winkel montieren kann jeder ;) Es gibt schöne Bücher über alte traditionelle Holzverbindungen in der Tischler- und Zimmermannskunst. Vorweg, wenn du wirklich was langlebiges haben willst bedien dich als Holz deutscher Eiche. Klar, ist teuer und auch relativ hart und damit schwer zu bearbeiten aber will man als Mann nicht Herausforderungen haben? ;) Bedenke dass du eine sehr lange Zeit auf dein Rankgerüst blicken wirst ohne Bewuchs.


    Ich würde dir empfehlen das Rähm - das ist der obere waagerecht liegende Balken - in einer gesamten Länge zu bestellen. Wenn das so gar nicht möglich ist, dann mach das Blatt - die Verbindung auf dem zweiten Foto - nicht liegend, wie gezeigt, sondern stehend und nach Möglichkeit nicht direkt auf dem Pfosten. Dann würde sich zwar ein Hakenblatt besser eignen, wegen den Zugkräften aber wir bauen ja nichts statisch relevantes. Soll ja am Ende nur stehen bleiben ;)


    Für die Pfosten/Rähm-Verbindung würde sich eine Zapfenverbindung eignen. Damit sich der Auflagerbereich nicht als Schwachstelle heraus stellt, gibt es meiner Meinung nach einen simplen Trick. Wähle den Querschnitt des Rähms breiter als den der Pfosten. Der somit entstehenden Überstand bildet eine Tropfkante und schützt den Spalt. Zapfen stellst du mit Gestellsäge oder Fuchsschwanz her. Beim Fuchs drauf achten, dass er ein starres Blatt hat. (Gibt welche mit orangen Griff Fa. Bah**) Etwas Geschick ist natürlich erforderlich sauber im rechten Winkel einzuschneiden. Das Internet ist voll mit Tipps und gute Literatur mit Übung macht den Rest. Das Zapfenloch wird mit Stechbeitel (schön scharf) und Holzhammer ins Holz getrieben. Aber nicht durch das Holz ;) wir wollen ja dass der Zapfen trockene Füße behält.


    Damit es kein hässliches Eisen braucht, gibts Holznägel. Dazu bohrst du erst im rechten Winkel mittig, dort wo das Zapfenloch ist, durch das Rähm. Anschließend den Pfosten einstecken von beiden Seiten vorsichtig mit dem Bohrer die Löcher auf den Zapfen übertragen. Pfosten wieder heraus nehmen und zirka 2-3mm unterhalb der Markierung gerade durchbohren. Alles zusammen stecken und anschließend mit Holzhammer den Holznagel eintreiben. Durch die versetzte Bohrung wird gewährleistet dass sich die Teile "verpressen". Wichtig ist, dass der Zapfen ausreichend breit ist. Das liest sich aber in der Literatur nach. Ich will ja nicht zu viel Vorweg nehmen. Dein Rähm solltest du oben mit zwei Gradschnitten versehen. Damit sorgst dafür, dass Wasser sich oben nicht ansammeln kann. Kann man mit der Maschine machen oder aber per Hand ;) Staketen kannst du dann auch noch aufs Rähm machen um das Optisch aufzuwerten. An der Stakete schneidest du dann einfach das Dreieck, das am Rähm durch den Gradschnitt entsteht heraus. Von oben ein VA!-Nagel durchgetrieben und fertig ist die Pergola. Unten noch sauber einbetoniert mit ausreichend Luft und das Ding wird dich vermutlich überleben. Wird dann wohl aber nicht an einem Samstag fertig, kommt auf Dich drauf an :P

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • Moin,


    Danke für die ausführliche Beschreibung Kalle. Werde mich nun auch nochmal mehr ins Thema einlesen.


    Holz und Fundament habe ich bereits. Auf Eiche und durchgehenden Balken kann ich nun also leider nicht mehr wechseln ;)
    90x90x200mm 3 Ständer
    90x90x300mm 2 Balken - wobei diese auf ca. 220 gekürzt werden müssen. Wollte auch erst "breitere" Balken kaufen eben wegen dieser Tropfkante - ergab sich dann aber nicht mehr.


    Fundament ist 400x400x8000mm mit verdichtetem (Holzstampfer) Estrichbeton. Fundamentanker habe ich mir "die langen" H-Anker geholt. Verzinkt, 80cm anstatt 60cm lang. Die 60cm empfand ich als zu wenig im Beton stehend. Fundament ist auch bereits seit Oktober hergestellt. Balken liegen aktuell noch im Keller. Wollte ich im Frühjahr "anbringen".


    Das zwischen Ständer und "Boden" des H-Ankers Luft sein muss war mir bereits bekannt. Da wird ja empfohlen bei der Montage einfach ein dünnes Sperrholzplätchen (5mm) drunter zu legen was man danach wieder rauszieht.

  • @Ralf und @WWI - Macht doch keine Wissenschaft daraus. Wäre doch schöner wenn wir Olli die Zimmermannskunst etwas näher bringen damit er eben nicht Stahlverbindungsmittel braucht und das Ding nachher sogar was wird worauf man Stolz sein kann.

    Ich für meinen Teil weigere mich, bei einem User, der nicht das erste mal durch Bastl-Wastl DIY auffällt, noch unterstützend tätig zu werden, in dem ich schon im Ansatz (frei bewittertes Holz zum Beranken) falsche Konstruktionen mit langen Arbeitsanweisungen aufhübsche.

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  • bei einem User, der nicht das erste mal durch Bastl-Wastl DIY auffällt

    Hallo Ralf,


    ich habe eine Weile überlegt ob ich auf deine Beiträge überhaupt eingehen möchte, da ich mir der Gefahr bewusst bin in welche Richtung sich dann dieses Thema wieder entwickeln wird.... aber auch auf diese Gefahr hin:


    Warum eigentlich eine so negative Grundeinstellung? Kannst du den zitierten Teil auch nochmal näher ausführen oder wäre dir das zu viel Mühe? Hast du jetzt nochmal explizit mein Beiträge durchforstet? Kann mir ja kaum vorstellen, das ich mit meiner geringen Beitragsanzahl einen bleibenden Eindruck bei dir hinterlassen haben sollte....


    Ansonsten
    a) frei bewittertes Holz zum beranken - ist denke ich nichts unübliches. Bin sicherlich nicht der erste der auf diese grandiose Idee gekommen ist.
    b) falsche Konstruktion - ich frage hier ja nicht weil ich meine angedachte Konstruktion für die beste der Welt halte sondern weil ich gerne ein paar Ideen von Profis hören möchte. Zu viel Erwartung?


    Viele Grüße und ein wunderschönes 2018 wünsche ich auch dir!
    OlliL

  • Man kann eine langlebige Pergola komplett aus Holz fertigen, das stimmt sowei. In diesem Falle ist es allerdings schon etwas zu spät um noch einzuschreiten. Das Holz ist besorgt und das was sich Planung nennt ist anscheinend auch schon erfolgt. So wie hier beschrieben wird das Teil gute 5 Jahre halten. Diese Zeit kann man nutzen um eine haltberere Konstruktion zu ersinnen.
    Ich denke hier sind fast alle mal auf fremden Gebiet unterwegs und bei einer Pergola dieser Größe ist erstmal keine Gefahr für Leib und Leben gegeben, warum also die Lust an der Gartengestalltung vermiesen.
    Auf die schnelle:
    -stehendes Wasser vermeiden.
    -alle Hölzer möglichst Luftumspült
    -Abtropfkanten schaffen


    Mit etwas Hirnschmalz läßt sich hier etwas schaffen, was sehr lange hält.
    Regelmäßige Pflege der Planzen und arbeiten mit Opferbrettern, kann die Lebensdauer verlängern

  • Ich würde dir empfehlen das Rähm - das ist der obere waagerecht liegende Balken - in einer gesamten Länge zu bestellen. Wenn das so gar nicht möglich ist, dann mach das Blatt - die Verbindung auf dem zweiten Foto - nicht liegend, wie gezeigt, sondern stehend und nach Möglichkeit nicht direkt auf dem Pfosten.


    Stehend damit sich kein Wasser inerhalb der Verbindung "ansammeln" kann wobei dies ja wahrscheinlich so oder so nicht "raustropfen" würde aufgrund von Köhasion.
    Also geht es evtl. eher um die statische Beanspruchung, da es stehend mehr in vertikaler Richtung beansprucht werden kann (dafür dann weniger in horizontaler)?
    Nicht direkt auf dem Pfosten wahrscheinlich da man es dann stehend und mittig schlecht "von oben" befestigen kann - in der Mitte wäre ja genau der Schlitz.


    Material ist bereits da, Fundament auch - aber wie ich die Hölzer verarbeite ist noch "offen" - ja - ist keine grüne Wiese mehr... aber vielleicht ist das Kind auch noch nicht ganz im Brunnen ;)

  • Warum eigentlich eine so negative Grundeinstellung?

    Weilhier (wie im Grünen davor) die Einstelung herrscht, DIY nicht zu unterstützen. Aus verschiedensten Gründe!

    das ich mit meiner geringen Beitragsanzahl einen bleibenden Eindruck bei dir hinterlassen haben sollte....

    Wenn ich micht nicht irre, gibts ein Vorleben im Grünen, das sich hier nahtlos fortsetzte mit z.B (Stichworte):
    Schloß an Mauer anbringe
    Bretter verschrauben
    Farbe blättert ab (selber renovieren)
    Hochwasserschutz
    Fensterdichtung erneuern
    U-Wert Scheiben
    Fliesen lose
    Fenstertausch
    ....
    ....
    Nur mal so auf die schnelle. Hab keine Lust, noch weiter zu suchen.
    Ausserdem ist das nur das Sahnegipferl auf den Erbeeren.

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  • durch Bastl-Wastl DIY auffällt

    Ich gebe Dir Recht würde es sich um Standsicherheit drehen. Tut es nicht. Insofern lasse ich es Dir natürlich, dass du dazu nicht Beitragen willst aber wie Flocke es schon sagte: Warum die Arbeit madig machen? So viele interessieren sich nicht mehr fürs Handwerk. Nicht mehr viele schicken ihre Kinder ins Handwerk. Man lässt sich den Rank ablaufen von Eisenverbindungen, für die es rudimentäre Kenntnisse bedarf. Verlieren aber, dass es auch Spaß machen kann und vor allem soll. Als Handwerker kannst dir die Arbeit nicht aussuchen, könnte ich es würde ich sicherlich anderes tun ;) Als Privatmann ob nun Laie oder nicht, kann man sich aber mal Arbeit machen, weils Spaß macht. Das wird keiner wissen, der es nicht mal erlebt hat ;) Durchgeschwitzt und Müde am Samstag Abend auf der Terrasse zu sitzen und sein Werk zu begutachten, bei einer Flasche Pils. Mit "du hast eh keine Ahnung" werde ich nicht dafür sorgen, dass Personen Bock drauf bekommen.



    Stehend damit sich kein Wasser inerhalb der Verbindung "ansammeln" kann wobei dies ja wahrscheinlich so oder so nicht "raustropfen" würde aufgrund von Köhasion.

    Genau deswegen stehend. Ordnest du das Blatt direkt auf dem Pfosten an, kann das Wasser auf der waagerechten Stirnseite des Pfosten gammeln. Du willst hier nicht statisch tragendes bauen, das soll sich selber halten und bei Wind nicht gleich die Grätsche machen. Schaukel etc. ist verboten! ;)

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  • Mh... bei einigem hast du Recht, beii anderem könntest du mich verwechseln? Ich sehe mich mal genötigt darauf einzugehen um hier ein Bild was du scheinbar hast gerade zu rücken.... Ich würde mal sagen - dein bei mir gefühltes "Bastelwastel" beschränkte sich bisher auf Aktivitäten im Hobbykeller-Niveau. Manchmal frage ich auch einfach nach (Holzbretter verschrauben) weil mich schlicht anderer Leute Meinungen zu einem Thema interessieren - nicht weil ich zu blöde bin 2 Holzbretter zu verschrauben. Ich habe eine betriebliche Ausbildung genossen die zu 33% handwerkliche Fertigkeiten vermittelt hat (die anderen 66% waren Elektrotechnik und Chemie). Ich arbeite lediglich "inzwischen" als Softwareentwickler. Haber aber schon 90° Bögen in PE Rohr hergestellt, das Z-Maß für Zinkrohrverbindungen berechnet, selber Gewinde geschnitten (per Hand, nicht elektrisch), Kreiselradpumpen gewartet, geschweißt usw. usw. usw. muss jetzt auch nicht den gesamten Ausbildungskatalog widergeben. Meist ging es in der Tat um den Werkstoff Metall. Ich will nur sagen - nur weil vorne Softwarentwickler dran steht muss hinten nicht der übliche Sesselpfurzer hinter stecken.

  • Off-Topic:

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • Genau deswegen stehend. Ordnest du das Blatt direkt auf dem Pfosten an, kann das Wasser auf der waagerechten Stirnseite des Pfosten gammeln. Du willst hier nicht statisch tragendes bauen, das soll sich selber halten und bei Wind nicht gleich die Grätsche machen. Schaukel etc. ist verboten! ;)


    Jo - für Schaukel ginge es eh nicht - es steht in unserem Kräuterbeet ;) Also die Stoßnaht nicht auf einen Pfosten sondern irgendwo "in der Luft". Hatte auch gelesen man soll zur Verstärkung auch noch neben dem Stoß Schrauben ins Holz treiben um es zu stabilisieren. Auch wenn dies auf den ersten Blick unnötig und ohne Funktion erscheint.


    Du meinst also ich sollte den Ständern oben Zapfen spendieren und dann in die Balken die entsprechenden Vertiefungen reintreiben, so das ich sie "draufstecken" kann? Für die Vertiefungen könnte ich ja mittels Forstnerbohrer ein wenig Material wegnehmen so das ich mit dem Stechbeitel nicht mehr arg so viel Material weg nehmen muss und auserdem auch gleich eine gewisse Tiefe vorgegeben habe. Die Befestigung zwischen Rähm und Pfosten erfolgt dann wenn ich dich richtig verstanden habe in horizontaler Form in die Seite des Rähms hinein durch den Zapfen hindurch - und eben nicht von oben?


    Überstand beim Rähm - wie du ihn so schön nennst - habe ich ja nun nicht mehr. Somit wird wohl immer ein wenig Wasser von der Seite des Rähms in den Pfosten reinlaufen. Kann man das noch irgendwie sinnvoll verhindern? Ich könnte ein wenig abgewinkeltes Blech unterlegen um eine Tropfkante zu bieten... aber es wurde sich ja schon abfällig über Blech ausgelassen hier ;)

  • ich finde es schön ,dass olli auf (meine) kritischen beiträge nicht mit jammern und beschweren sondern mit denken reagiert . :thumbsup:


    die sache mit den schrauben !! nur als neuer denkansatz !! : warum meinst du , ist auf dem bild mit dem elendswinkel ein hammer abgebildet ?



    und ralf , eine einwegpergola hält auch ohne firlefanz gerne 20 jahre . :yeah:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Zitat von Nutzungsbedingungen

    Eine Beratung zu Do-It-Yourself-Anfragen kann im Einzelfall erfolgen, wenn dem Nutzer angeraten wird, grundsätzlich Planer, Fachplaner und Fachunternehmen einzuschalten.

    Bei einer linearen zu berankenden Pergola von gerade einmal 4,40 m Länge habe ich persönlich keine Bedenken, wenn diese selbst gebaut wird.


    Würde denn einer der geschätzten Kollegen hierfür tatsächlich eine „Planung“ erstellen, eine Ausschreibung und die Bauleitung übernehmen? Würde ein Zimmerer dafür überhaupt nur ein Angebot abgeben? Ich habe schon länger Schwierigkeiten überhaupt Angebote für ganze Dächer zu bekommen.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • warum meinst du , ist auf dem bild mit dem elendswinkel ein hammer abgebildet ?


    Kennst du nicht den Spruch - gebe jemandem einen Hammer und alles wird zu einem Nagel? - Weiss schon wodrauf du hinaus willst - eher Nageln als Schrauben. Bei einem Laien "fühlt" sich schrauben halt langlebiger an als nageln ;)
    Bin aber durchaus belehrbar.... ihr seid die mit Ahnung.

  • Für statisch nachgewiesene Holzverbindungen sind „Rillennägel“ die technisch einfachste nachweisbare Ausführung.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Also die Stoßnaht nicht auf einen Pfosten sondern irgendwo "in der Luft".

    Du hast ja keine Belastung von oben. Es trägt sich lediglich selbst. Deshalb geht das schon in Ordnung. Bei tragenden Bauteilen wäre eh der Zimmermann zu befragen, wenn es denn eine Holzverbindung ist ;)



    Für die Vertiefungen könnte ich ja mittels Forstnerbohrer ein wenig Material wegnehmen so das ich mit dem Stechbeitel nicht mehr arg so viel Material weg nehmen muss und auserdem auch gleich eine gewisse Tiefe vorgegeben habe.

    Kann man machen, ist nur halt kein Handwerk :P Mit scharfem Beitel geht das recht fix ;) Gibt auch Zapfenlochstemmer - elektrisch. Aber das ist uncool einfach :P


    wenn ich dich richtig verstanden habe in horizontaler Form in die Seite des Rähms hinein

    Du willst ja dafür sorgen, dass beide press aufeinander sitzen und sich nicht nach Oben herausarbeiten kann. Also ja!


    Kann man das noch irgendwie sinnvoll verhindern?

    Du könntest den Kopf leicht Anschrägen und somit Abstand herstellen. Sieht vielleicht nur nicht so gut aus. Wenn du die Form aber wieder im Balken verwendest - als Verzierung dann könnte es vielleicht gefälliger daher kommen.

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