Baugrube Gneis

  • Hallo,


    wollte mal in die Runde frage ob jemand schon Erfahrungen mit Quellsprengmittel gemacht hat.


    Es geht um ca. 3 m³ entfernen von Gneis in einer Baugrube. Alternative zum entfernen wäre Minibagger mit Abbruchhammer.


    Was würdet ihr empfehlen?


    MfG LaSc

  • Das mit dem Bagger war mein erster Gedanke, hab aber ein paar Bedenken wegen Nachbargebäude (ca. 20 m entfernt) das vermutlich auf dem selben Felsuntergrund steht.

  • Hydraulisches Sprengen.


    Kernbohrung(en) herstellen.
    Hydraulische Spreizeinrichtung ins Bohrloch.
    Hydraulilkpumpe anwerfen.


    Geht (bis auf das Bohren) fast geräuschlos und auch im Sommer.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Hydraulisches Sprengen.


    Kernbohrung(en) herstellen.
    Hydraulische Spreizeinrichtung ins Bohrloch.
    Hydraulilkpumpe anwerfen.


    Geht (bis auf das Bohren) fast geräuschlos und auch im Sommer.

    Off-Topic:

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  • Off-Topic:


    Doch!
    Nämlich dann, wenn wenn als vorbereitende Arbeiten für den zeitkritischen Abbruch von Stahlbetonfundamenten diese schon mal von der Stahlbetonbodenplatte gelöst werden. Vorbereitende Arbeit deshalb, weil maschinentechnische Anlagen noch 'draufstehen und teilweise noch in Betrieb sind. Man zieht den Anlagen quasi den Sockel unterm Arm weg.

  • Erfahrungen mit Quellsprengmittel hat vermutlich noch niemand! Ich glaub ich probiere es erstmal mit dem Bagger + Meisel.
    Wenn das nicht klappt würde ich es doch mal mit dem Quellsprengmittel probieren, hab im Garten genug Fels zum ausprobieren.

  • Was für ein Gneis ist es denn? Hat das Material einen Namen?

    It doesn´t make sence to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.

    Steve Jobs

  • Weist Du denn wie früher Granitblöcke aus dem Fels gesprengt wurden ?
    Da wurden löcher gebohrt , und furztrockenes Holz reingedruschen welches dann ausgiebig bewässert wurde .
    Das soll wohl funktioniert haben , aber mit mehr Details kann ich leider nicht dienen .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Ähm was will man bei verwittertem Fels mit der Blockauslösung erreichen?
    Quellsprengmmittel ist doch nur effektiv, wenn man festen Fels hat und Blöcke herauslöst?!?


    Hacke, Spaten, Hammer, Bagger, Meißel,....

    Nachdenken kostet extra!

  • Der verwitterte Fels ist auch nicht das Problem. Der Fels darunter der vermutlich nicht verwittert ist macht mir etwas Sorgen. Vin diesem müssten die 2-3 m³ in Hanglage weg. Beim verwitterten Fels war Schuss (kaum Bohrfortschritt) bei der Bodenuntersuchung.

  • Ich hab mir mal was zu dem Quellsprengmittel durchgelesen im Netz , wenn ich überlege , das da 30-50 mm große Löcher im 10 cm abstand gebohrt werden müssen . Da kann man das auch gleich wegmeißeln .
    Wenn Du keinen Bagger mit "Specht" bekommst , dann nimm halt was Handgeführtes . Da gibts was tolles mit Hydraulik-Antrieb , da ist Dein Fels sehr schnell nur noch Schotter .
    23 Kg Schwer und hat 85-95 Joule Schlagkraft , ein Baggerspecht hat 110 Joule .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • gneis , so er denn massiv ist ,heisst tiefengestein , kann schon recht wehrhaft sein , nur muss man ihm halt von seiner schwachen seite beigehen ....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer