Bekiesung Flachdach. Höhe Attika. Abstand Kies - Attika?

  • Hallo zusammen,


    wie groß sollte/muss der Abstand zwischen Kiesschicht und Oberkante Attika bei einem Flachdach (beschieferte Bitumenbahnen als Garagendach 6x8m mit geringem Gefälle) sein? Es sollen 5cm Kies auf das Flachdach kommen. Die Garage ist direkt ans Haus gebaut und das Flachdach wird als Eingangsüberdachung (6x1,3m) an einer Seite des Hauses weitergeführt. An dieser Eingangsüberdachung ist die Attika an der garagenabgewandten Seite nur knapp 5cm hoch. Also wäre dort das Dach komplett "voll", wenn dort 5cm Kies drauf kommen würde.
    Laut Bauunternehmen und Hersteller der Abdichtbahnen ist eine Bekiesung nicht unbedingt nötig, wird aber empfohlen. Was sind nun hier die Vorgaben? Oder hätte die Attika im Bereich der Eingangsüberdachung auch höher sein müssen?


    Vielen Dank


  • wie groß sollte/muss der Abstand zwischen Kiesschicht und Oberkante Attika bei einem Flachdach (beschieferte Bitumenbahnen als Garagendach 6x8m mit geringem Gefälle) sein?

    15cm bei Dachneigung <5° 10cm gehen aber auch, von Oberkante Kies gemessen!



    Laut Bauunternehmen und Hersteller der Abdichtbahnen ist eine Bekiesung nicht unbedingt nötig, wird aber empfohlen.

    Kies wäre nicht meine erste Wahl, wenn es um einen wirksamen UV-Schutz bez. generellem Schutz der Abdichtung geht. Aber ja, ein schwerer Oberflächenschutz ist nicht zwingend erforderlich. (Hängt von der 1. Abdichtungslage ab, welcher Träger da zum Einsatz kommt)



    Was sind nun hier die Vorgaben? Oder hätte die Attika im Bereich der Eingangsüberdachung auch höher sein müssen?

    Da in der [definition=25,0]DIN[/definition] keine Höhen drin stehen werden zählt was in der FDRL steht. Ja, die Attika hätte den Regularien entsprechen müssen.

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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  • Mal die grundlegende Frage: ist eine Bekiesung in drr Statik berücksichtigt worden?
    Ich hab die auch schon mal entfernen lassen. Statik ist für DD nicht unbedingt im Focus.

    Nachdenken kostet extra!

  • Statik ist für DD nicht unbedingt im Focus.

    Müssen Sie in der Regel auch nicht, weil nicht planend Tätig und der Frevel nicht immer beim DD liegt :p

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  • Aber sollte imer nachhaken

    Warum? Wieso sollte ich Arbeit von anderen machen? In der Regel ist der Handwerker ausführender. Wenn das [definition=41,0]LV[/definition] nun sagst, als Windsogsicherung soll Kies benutzt werden - dann prüfe ich ob die ausgeschriebene Menge für die anfallende Windlast ausreicht. Wenn nein, gibts Bedenken. Ob die "Decke" das aushält? Soll ich nun den "Prüfstatiker" mimen, für das mich kein Schwein bezahlt?


    Erst mal kann das ein DDM eh nicht, da Statik kein Lehrfach ist. Wenn der DDM so selten dämlich ist, das freiwillig "anzubieten" ohne die Konsequenzen zu wissen - naja mein Mitleid hat er nicht.


    Anderes Beispiel: Architekt plant Dach, aus irgendwelchen Gründen gibt es kein Gefälle. FDRL als Leitlinie ist vereinbart zwischen BH und AN. Archi vergisst nun (okay es ist keine absolute Muss-Bestimmung) dass bei gefälleloser Ausbildung ein schwerer Oberflächenschutz anzuordnen wäre. AN, also DDM, meldet Bedenken an. Muss der DDM nun auch noch prüfen ob die Auflast in der Statik berücksichtigt wurde? Wozu gibts denn die "Planungsphasen"? ;)

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  • Prüfen nicht, aber es sich bestätigen lassen sollte er schon!

    Nehmen wir mal den Fall aus, dass der DDM aus seiner Intention irgendwas anbietet und damit auch "beplanen" muss.


    Wenn Du ein Gründach (ext.) ausschreibst, wirst Du das doch auf der Annahme tun das dies in der Statik berücksichtigt ist. Dennoch sollte ich von Dir die Bestätigung einfordern? Öfter bekommt man ja die Statik auch mitgeschickt. Meist ein Papier jenseits der 20-30 Seiten. Wer schaut es durch? Keiner. Ist es meine Pflicht das tun zu müssen?


    Wo fängt meine "Kontrolle" dritter an und wo endet sie? Ich bin ja der Auffassung das ich allenfalls mich selber kontrollieren kann. Beim LV-Ausfüllen besteht ja in der Regel kein Vertragsverhältnis. Ist halt nötiges Übel damit man was zu tun hat, entsprechend wenig Zeit will man investieren. Gerade bei "neuen" Geschäftsgebaren. Aber vielleicht sollte ich das Thema hier auch nicht zerreißen :bier:

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  • Wenn Du ein Gründach (ext.) ausschreibst, wirst Du das doch auf der Annahme tun das dies in der Statik berücksichtigt ist. Dennoch sollte ich von Dir die Bestätigung einfordern?

    Wenn ich es ausschreibe, ist das natürlich gerechnet. :D


    Mein Nachbar aber hat vor einem knappen Jahr ein nachträgliches Gründach bestellt. "Sag mal, ist das auch in der Statik berücksichtigt, Nachbar?" "Klar, hab doch Architektur studiert". Und ein halbes Jahr später hat er sich über die Risse in der Trockenbauwand im DG gewundert. Jetzt ist der Dachdecker schuld, weil der nicht auf die zusätzlichen Lasten hingewiesen hat und der Aufzug steht seit gestern wieder vor unserem Küchenfenster ... keine Ahnung wie es weitergeht, aber mein Nachbar kann sich teure Anwälte leisten.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Scharmützel, das ist doch dieser See in Brandenburg?


    Aber ernsthaft: Ich sehe die AN auf der Baustelle erstmal als kompetente Fachleute, die ihr Handwerk verstehen und erwarte, dass sie mich auch so sehen. Leider sinkt die fachliche Kompetenz oft proportional zur Anwesenheitsdauer auf der Baustelle und zur Unnehmlichkeit dort: Je länger sich Leute in unangenehmer Position (Körperhaltung, physische Anstrengung, Wetter, ...) draußen auf der Baustelle aufhalten müssen, desto weniger Wissen bringen sie oft mit - nein nicht alle und immer, aber die pfiffigsten Kollegen stehen nie lange mit der schweren Schaufel bis zum Knie im Schlamm ...

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Ich hatte den Fall nicht ausgeschrieben, nicht gefordert, nicht gerechnet, da dünne Konstruktion erforderlich.
    Und der DD hat auf eimal Kies drauf gehabt. Fand er sinnvoller.

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  • ist eine Bekiesung in drr Statik berücksichtigt worden?

    In der Statik ist die Kiesauflastung berechnet. So wurde es auch von Anfang an kommuniziert.

    Kies wäre nicht meine erste Wahl, wenn es um einen wirksamen UV-Schutz bez. generellem Schutz der Abdichtung geht. Aber ja, ein schwerer Oberflächenschutz ist nicht zwingend erforderlich. (Hängt von der 1. Abdichtungslage ab, welcher Träger da zum Einsatz kommt)

    es sind 2 unterschiedliche Schichten Bitumenbahnen verbaut worden:
    Elastomerbitumen Kaltselbstklebebahn als untere Lage (Ba**er KS* Duo)
    Elastomerbitumen Schweißbahn als obere Lage beschiefert (Ba**er PYE PV 2** S5)
    Aussage vom Hersteller: "Eine Kiesauflast bringt einen Witterungsschutz für die Abdichtung und wirkt sich somit durchaus positiv aus. Ohne können Bahnen mit Beschieferung aber auch verlegt werden, weil durch die Beschieferung der leichte Oberflächenschutz gegeben ist. Die Windsogsicherheit muss gegeben sein. Unter einer Kiesschicht empfehlen wir eine Schutzlage, z.B. ein 300g Vlies zu verlegen."

  • Elastomerbitumen Kaltselbstklebebahn als untere Lage (Ba**er KS* Duo)
    Elastomerbitumen Schweißbahn als obere Lage beschiefert (Ba**er PYE PV 2** S5)

    Lass mich raten, Holzunterkonstruktion? Oberlage ist eine stinknormale [definition=25,0]DIN[/definition] [definition=27,0]EN[/definition] Bahn - nix hochwertiges. Dafür halt "preisgünstig".


    Ist der Dachabschluss vulgo Attika schon fertig?

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  • ja, ist fertig, warum?

    Dann erübrigt sich doch, ob der Kies rauf kann oder nicht. Die Höhe hast du nicht, also wird es auch nix mit dem Kies. Oder aber du beauftragst den DD die höher zu bauen und erneut einzudichten, bis Vorderkante Fassade.


    ---------- 24. November 2017, 12:42 ----------


    @world-e Mach mal n Foto vom Dachrand bitte.

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  • world-e Mach mal n Foto vom Dachrand bitte.

    anbei ein Bild vom äußeren Rand (am weitesten entfernt von der Garage) der Eingangsüberdachung. Wie eingangs geschrieben, sind es nur knapp 5cm zwischen Bitumenbahn und Oberkante Attikablech. Am Übergang Eingangsüberdachung zum Garagendach sind es knapp 10cm. 2m über der Eingangsüberdachung ist der Dachvorsprung mit 80cm.

  • Weißt du wie die Schichtenfolge unter der Zinkabdeckung aussieht? Wieso gibt es überhaupt diesen Versatz?

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  • Unter dem Zink sind beide Bitumenbahnen bis zur Außenkante geführt

    Hmm, wo dran ist das Zink denn fest? N Dachlatte? Und die ist eingefasst? Wurde das Blech sichtbar befestigt?



    welchen Versatz meinst du?

    Den Versatz in den Höhen des Dachrandabschlusses. Über der Tür ist es 5cm und am Übergang zur Garage sind es auf ein mal 10cm.

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  • Hmm, wo dran ist das Zink denn fest? N Dachlatte? Und die ist eingefasst? Wurde das Blech sichtbar befestigt?



    Den Versatz in den Höhen des Dachrandabschlusses. Über der Tür ist es 5cm und am Übergang zur Garage sind es auf ein mal 10cm.

    Wie das Blech fixiert ist, weiß ich leider nicht, war da nicht dabei. Wegen Befestigung müsste ich schauen.


    Der Versatz kommt wohl daher, dass die Oberkante Attikablech von Eingangsüberdachung und Garage auf gleicher Höhe ist. Da die Eingangsüberdachung ins Garagendach entwässert, muss dementsprechendes Gefälle zum Garagendach sein.

  • Mir geht es eher darum, ob direkt hinter dem Zink Holz frei anliegt.

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  • Wenn du jetzt Kies aufbringst können passieren:


    • Durch Schnee/Schmelzwasser/Spritzwasser Transport von Wasser unter die Abdeckung

      • Das kann zu Schäden am Zink führen (Weißrost)
      • Auffeuchten der HWF-Platte unterhalb des Zinkblechs
    • Durch fehlendes Gefälle der Abdeckung und möglicher sichtbarer Befestigung (was eh ein Mangel wäre) Eintritt von Wasser
    • Schneeverwehungen
    • Zinkfraß am rückgewandten Zinkschenkel durch verdrecken zwischen dem Kies und permanenter Feuchtigkeit.

    Auf Kiesdächern können auch ohne weiteres bei mangelnder Pflege ganze Bäume (Birken) wachsen. Ebenfalls wird der Abflussbeiwert gemindert, heißt es braucht länger bis Niederschlag abgeführt wird. Ich persönlich würde jetzt kein Kies aufbringen.


    Du hast zwar eine Standard Bahn, die wird vielleicht 10-15 Jahre maximal 20 Jahre halten. Kommt aufs Gefälle drauf an und wie die Sonne raufknallt. Danach könnte man, je nach Zustand der Oberlage, noch mal eine Lage rüber schweißen und in dem Zuge auch die Attika erhöhen und sich eher einer Hochwertbahn bedienen. Anschließend Wurzelschutz + ext. Gründach. Dann wirst wohl bis in die Rente und darüber hinaus Ruhe haben.


    Betrachtet man das rein von der Fachlichkeit, dann ist der Anschluss im jetzigen Zustand mangelhaft. Klassische Fehlplanung.

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  • Betrachtet man das rein von der Fachlichkeit, dann ist der Anschluss im jetzigen Zustand mangelhaft. Klassische Fehlplanung.

    Danke für deine Unterstützung und Geduld. Wie meinst du das, dass der Anschluss fehlerhaft ist? Dass die Attika hät höher sein müssen?
    Oder was wäre mit einer Teilbekiesung vom Garagendach, welche eine höhe Attika hat und die Eingangsüberdachung frei von Kies lassen?

  • Wie meinst du das, dass der Anschluss fehlerhaft ist? Dass die Attika hät höher sein müssen?

    Na die Abdeckung ist in ihrer gesamten Bauart mangelhaft.


    • Es fehlt laut Flachdachrichtlinie eine Aufkantungshöhe von 15cm bei <5°
    • Es fehlt das Gefälle der oberen waagerechten Fläche hin zur Dachseite
    • Der Blechschenkel (h1) zur Abdichtung gewandt muss nach Metallregelwerk des DD 10cm betragen, bei <5°
    • Ist zwar kein Mangel aber scharf in die Ecken kleben ist zumeist ungünstig. Da gehört normalerweise ein Keil hin, dafür fehlts aber an Höhe

    Mir stellt sich die Frage, warum der Betrieb nicht einfach ein mehrteiliges Dachrandprofil genommen hat dann ergebe sich ein ganz andere Situation und wir müssten hier nicht über Anschlüsse an aufgehenden Bauteilen sprechen. Nun ist das eine Garage. Klar Betrieb ist mal wieder zu doof richtig auszuführen und damit hast du natürlich Anrecht drauf es so zu bekommen wie es sich gehört. Ob der Stress für eine Garage sinnvoll ist? Einen Nerven schonenden Weg hatte ich dir oben beschrieben.

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  • Moin Kalle,


    lies Dir bitte Fachregel für Abdichtungen Abschnitt 4.6 Klammersatz (2) nochmals durch.
    Dann bitte Abb. AIII. 16 ansehen und beschreiben, was Du mit (h1) meinst.


    Danke


    stefan

    DDM und öbuv Sachverständiger der HWK Bielefeld

  • lies Dir bitte Fachregel für Abdichtungen Abschnitt 4.6 Klammersatz (2) nochmals durch.

    Stimmt, mein Fehler! Die 15 cm zählen nur für aufgehende Anschlüsse, nicht aber für Dachrandabschlüsse. Da ist es:


    • <5° 10cm
    • >5° 5cm

    Trotz allem ist die Kante zu flach! Im Teil der Eingangsüberdachung.


    Dann bitte Abb. AIII. 16 ansehen und beschreiben, was Du mit (h1) meinst.

    H1 ist der aufgehende Blechschenkel. Wenn der waagerechte Teil, auf dem Bild, Oberkante h1 ist muss der Abstand zwischen Abdichtung und Oberkante logischerweise 10cm betragen.


    Metallfachregel 6.3.1 (1)


    Ich hätte wohl anstelle des Wortes "Blechschenkel" Abstand wählen sollen. Verzeih mir :freaky: Aber mal eine Frage an dich Stefan. Kann es sein, dass die gängigen Dachrandabschlussprofile (Polyb..) gar nicht der Fachregel entsprechen? Wenn man die z. B. nicht auf eine Bohle montiert?

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