Befestigung von Kappleisten an Holzfaserdämmplattenfassaden

  • Ich stehe vor der Frage , wie befestige ich am besten eine Alukappleiste an einer geputzen Holzweichfaserdämmplatte ,
    Ich kenne ja diverse am Markt erhältliche WDVS-Dübel , bin mir aber nicht sicher welcher da wohl seinen Job am besten macht .

    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

  • Ganz normale Schneckendübel aus Plaste. Musst vermutlich nur vorboren.

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  • Ich habe das mal vorhin an einer ungeputzten 6cm [definition=6,0]HWF[/definition] Platte probiert , beim Vorbohren ist schon mal ein gewaltiger Trichter hinten herausgebrochen, das lässt sich eben bescheiden bohren . Der Fis***r Dübel ging bei der ungeputzten ganz gut , aber geputzt weis ich nicht so recht , da wird evtl noch ein Flachfräsbohrer zum Einsatz kommen müssen .

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  • Ich, Skeptiker halt, stelle in Frage, ob es grundsätzlich überhaupt sinnvoll sein kann, in Holzweichfaserplatten zu dübeln. Denn was soll bei einen Spreizdübel die Spreizkraft abnehmen? Eher würde ich hinein-, besser noch hindurch in die UK schrauben.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • dachte ich mir schon :D


    aber das rechtfertigt doch nicht ins Auge gefasste halbherzige Herangehensweise. Hmmm, Lattenfinder nutzen?

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • aber das rechtfertigt doch nicht ins Auge gefasste halbherzige Herangehensweise. Hmmm, Lattenfinder nutzen?

    Das verstehe ich jetzt nicht ,
    Was ist ein Lattenfinder ?
    Du weist schon das so eine Kappleiste / WA -Schiene alle 20 cm ein <Loch hat , in welches eine Schraube muss

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  • Du weist schon das so eine Kappleiste / WA -Schiene alle 20 cm ein <Loch hat , in welches eine Schraube muss

    Ja, aber was hilft mehr: Eine Schraube, die etwas hält alle 62,5 cm oder eine, die man mit den Fingern rausziehen kann alle 20 cm?



    ---------- 14. November 2017, 22:05 ----------


    Ich würde ganz flugs wegen mangelhafter / ungeeigneter Vorleistung Bedenken anmelden!

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  • Untergrund, auf dem keine Kappleiste mit ausreichend Zugfestigkeit verschraubt werden kann. Man hätte bspw. eine Latte zwischen die Faserdämmplatten einsetzen und überputzen können.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Spreizdübel? Leute macht da doch keine Wissenschaft draus. In Zukunft n Brett unten anordnen und dann klappts auch ohne. WA mit Dichtschnurr?

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  • Off-Topic:

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  • Meine erste Lösung - wnn noch machbar - wäre auch, im Bereich der Kappleiste die [definition=6,0]HWF[/definition] durch ein Brett zu ersetzen.
    Wenn das nicht geht, mit einem Schlagenbohrer die Dübel vorbohren.


    Schlangenbohrer geht auch in [definition=6,0]HWF[/definition] recht gut.
    Ich bohr gerade für unsere Fassadendämmung leichte Dämmständer mit [definition=6,0]HWF[/definition] Zwischenlage 22 mm von einer Seite mit einem 10er und der anderen mit einem 20er Schlagenbohrer mittig hochkant zur Dämmplatte (etwas schwer zu erklären)
    Der 20 bricht die [definition=6,0]HWF[/definition] seitlich auf, klar. Der 10er aber bohrt sauber ein Loch, das sich von aussen nicht abzeichnet.
    Mach damit mal einen Versuch.

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  • die man mit den Fingern rausziehen kann alle 20 cm?

    Das zeig mir mal, wenn du z. B. FID 50 Dübel eines bekannten Dübelherstellers benutzt. Ja ich weiß, in den Zulassung sind nichts über die Lasten verzeichnet in HWF-Platten aber um zu mindestens nicht ganz fadenscheinig ein Argument ins Feld zu führen zitiere ich mal einen Hersteller:



    Zitat von Hersteller von HWF-Platten

    Leichte Lasten wie Außenlampenoder Briefkästenkönnen mit Dämmstoffdübeln,z.B. XXXX FID 50,in der XXXXprotect /XXXXprotect dry Plattebefestigt werden.

    Erfahrungsgemäß halten die Dübel in verputzten Fassaden genau so gut wie in EPS-Fassaden. Es ist nur eben unerlässlich durch andere Materialbeschaffenheit vorzubohren. Hier bietet es sich wie von Ralf beschrieben an mit einem Schlangenbohrer 8mm vorzubohren. Danach sollte man den Dübel per Hand eindrehen oder nur mit minimaler Kraft des Akkuschraubers. Andernfalls überdreht das Gewinde leicht.


    Viel wichtiger empfinde ich das Vorliegen einer Dichtschnur und damit das richtige Profil als Kappleiste.

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  • Das zeig mir mal, wenn du z. B. FID 50 Dübel eines bekannten Dübelherstellers benutzt.

    Durfte ich kürzlich bei einer Abnahme-Begleitung erleben, als der nagelneue Briefkasten sich in Zeitlupe vom bzw. aus dem EPS-WDVS löste. Seit gestern (Nachbegehung) baut übrigens ein Specht sein Nest unter dem Dachüberstand in genau diesem EPS-WDVS. Aber nix gegen EPS-WDVS!

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • Durfte ich kürzlich bei einer Abnahme-Begleitung erleben, als der nagelneue Briefkasten sich in Zeitlupe vom bzw. aus dem EPS-WDVS löste.

    Lags nun am Dübel, am Verarbeiter, am [definition=29,0]EPS[/definition] oder an allem? Ich tippe mal auf Verarbeiter. Den Dübel so weit reingedreht, dass der Putz herum gebrochen ist. Logischerweise hat er dann auch keinen ausreichenden Gegenhalt mehr. Oder lag es am Briefkasten? Der durchs Eigengewicht schon die 2-3Kg Zuglasten hatte? Aber das wäre ja auch wieder am Verarbeiter, sich dieser Tatsache bewusst zu sein.


    Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen und da ist bis jetzt keine Kappleiste, sei es am Flachdach oder Steildach herunter gefallen oder hatte nicht den nötigen Anpressdruck. Das mag kein wissenschaftlicher Beleg sein. Aber genau so wenig wissenschaftlich erwiesen ist es, dass überall so "schlaue" Köpfe sind die von vornherein schraubbaren Untergrund (geht ja auch mit PIR-Elementen) dort anordnen wo eine mechanische Befestigung relevant ist.


    Wobei mir HWF-Platten und Flachdach eh nicht ganz so geheuer ist, haben wir es mit Bitumen zu tun :D

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  • ok, rätsel:

    Wobei mir HWF-Platten und Flachdach eh nicht ganz so geheuer ist

    und jetzt noch einen schritt weiter?
    oder warten wir erst, was andy zur konstruktion sagt?
    zum raten: es geht, natürlich, um eines meiner lieblingsthemen.
    ich verrate soviel: lph 1 ist es nicht. obwohl .. die isses doch immer ;)

  • und jetzt noch einen schritt weiter?

    Nö ich schmeiße dir jetzt schon den Knüppel zwischen die Beine :p Flachdach darf er ja nicht machen, also kann es ja keine Abdichtung sein. Bleiben wir mal im Steildach, wo brauchts Anschlüsse in der Art? Gaube! :p


    Dein Lieblingsthema? Du meinst das Vorliegen mangelhafter Planung als Ursache und Symptomatik der Fragestellung?

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  • nö. ich mein schon was konkret bautechnisches - aber schaugn ma moi,

    Mach mal noch n Tipp! Gehts um die Kombi [definition=6,0]HWF[/definition]+Abdichtung?

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  • Die Verwendung von falschen Bauprodukten, bez dessen Schutz im sinne des Brandschutzes?


    Als Beispiel:


    Im Bereich von Flachdachabdichtungen einen sagen wir 30-50cm breiten Streifen mit z. B. Steinwolle vorsehen - wobei das ja wieder Planung wäre. Oder aber das Konstruktive Abdecken von HWF-Platten durch z. B. Gipsfaserplatten in dem Bereich?

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  • Muß ja nicht unbedingt Gipsfaser sein, halt nur ein Stoff, der mit der Spritzwasserbelastung besser umgehen kann als [definition=6,0]HWF[/definition].


    Das von Andy beschriebene trifft man aber immer öfter an, weil sich kaum einer Gedanken darüber macht, oder die Produktdatenblätter mal liest.

  • Gipsfaser wäre es doch dann aber auch nicht, sondern eher eine zementgebundene Fassadenplatte.

    Das meinte ich auch. Entschuldige!


    @Elopant Was meinst mit Spritzwasser? Mal angenommen der Anschluss kommt auf den Putz, weil wir hier ja keine vorgehängte Fassade haben.

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  • steildach an wand kann auch sein ..

    Das ist euer Rätsels Lösung !


    Der Putzer meinte gestern , er würde ungern auf ein Holzbrett putzen ., wie von @Skeptiker erst vorgeschlagen wurde .
    Evtl sollte man bei der Planung dann doch berücksichtigen in dem Bereich hinter der [definition=6,0]HWF[/definition] Platte ein Brett oder Holzbalken anzuordnen .
    Mit den dafür gedachten Dübeln funktioniert es ganz gut , aber der Putz an dieser Stelle muss leider wieder weg , am besten mit einem Flachfräsbohrer . vorgebohrt habe ich mit einer 8er Tellerkopfschraube .
    Heute abend gerne mehr .

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