Einbaurollladenkasten Sytropor bei massiven Porenbetonwänden?

  • Hallo zusammen,


    wir haben 36,5 cm starke Porenbetonwände ohne zusätzliche Dämmung. Als Einbau-Rollladenkasten gibt es raumseitig geschlossene Stahlblechkästen (sendzimier-verzinkt) mit EPS-Putzträgern innen und außen, jeweils auch gewebeverstärkt (VWS-Qualität lt. Hersteller). Oberseite ebenfalls Styropor. U-Wert soll gleich oder besser 0,85 sein. Porenbetonwände bekommen ebenfalls vollflächige Gewebeeinlage im Unterputz außen.


    Wollte nur mal fragen, ob das Sinn macht? Es gibt ja direkt auch Rolllädenkästen mit Porenbeton außen und Dämmung innen?


    ---------- 3. November 2017, 20:46 ----------


    Schallschutzklasse 5.


    Da, siehe anderer Thread, so etwas wie monolithisch usw. ja anscheinend eh eher unwichtig ist, dürfte das ok sein, oder?

  • Es geht mir nicht um den Schallschutz an sich - das war nur eine Zusatzinformation. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob man lieber einen Einbaukasten mit Porenbeton nehmen sollte oder das rein aus technischer Sicht hin wie her ist.


    Verbaut wird der Porenbeton in RDK 0,35 mit 36,5 cm Stärke und Druckfestigkeitsklasse 2.


    Die Einbaukästen (Rollläden und Raffstores, je nach Fenster) sind ebenfalls 36,5 cm, raumseitig geschlossen.


    Wir hatten vorher nur über Aufsatzrollladenkästen und Einbaurollladenkästen gesprochen. Gibt es zwischen verschiedenen Einbaurollladenkästen auch noch relevante Qualitätsunterschiede?

  • In einer Konstruktion, die nachvollziehbar konsistent auf ein recht hohen R‘w von ca. 45 dB ausgelegt ist, einen leichten (hohlen) Einbaurollladenkasten mit einem R‘w von bestenfalls 10 dB vorzusehen, erscheint nicht sonderlich sinnvoll, egal ob Pest oder Cholera.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • ich glaube wir reden aneinander vorbei oder ich verstehe es gerade nicht.


    Unser Haus ist in keinem besondere Maß auf Schallschutz ausgelegt. Ruhige Sackgassen-Anwohnerstraße.


    Trotzdem hat der Rollladenkasten Schallschutzklasse 5. Ich rede nicht vom Fenster, die sind Standard.


    Wir haben im Vorfeld mit unseren Planern nur über Einbau- und Aufsatzkästen gesprochen und dabei Einbaukästen festgelegt. Jetzt meine eigentliche Frage, gibt es bei Einbaukästen untereinander wesentliche Unterschiede?


    Die Optionen kein Rollladen und Vorbaurollladen sind natürlich auch bekannt und von vorn herein abgelehnt.


    Wenn es also ein Einbaurollladenkasten werden soll, ist ganz allgemein und nicht nur auf Schallschutz bezogen... ist der oben beschriebene Einbaurollladenkasten aus Stahl mit Styropor innen und Sytropor außen als Putzträger ok? Oder hätte es technisch bessere Einbaurolllädenkästen gegeben?

  • ich glaube wir reden aneinander vorbei oder ich verstehe es gerade nicht.


    Unser Haus ist in keinem besondere Maß auf Schallschutz ausgelegt. Ruhige Sackgassen-Anwohnerstraße.


    Trotzdem hat der Rollladenkasten Schallschutzklasse 5. Ich rede nicht vom Fenster, die sind Standard.

    Okay, dann haben die Fenster vermutlich um die 30 dB und sind damit der akustische Schwachpunkt der Konstruktion. Auf die Idee, dass ein Kasten mit SSK 5 zusammen mit einem Fenster ohne Anforderungen verbaut wird, war ich nicht gekommen, weil man sich die Mehrkosten dafür dann ja auch sparen könnte.

    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker


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  • putzgrund sollte in den griff zu kriegen sein - ist nicht das erst bauwerk, mit
    dialog von "monolithen" und eps. gewebe vollflächig hört sich schon nicht schlecht
    an.